Bild: EPHK Ulli Eder | Foto: PP Aalen

Der kommissarische Leiter des Polizeireviers Backnang Ulli Eder tritt am 1. Mai 2020 nach nahezu 43 Dienstjahren und 21 verschiedenen Stationen bei der Polizei in den wohlverdienten Ruhestand.

Er wurde 1977 als Polizeiwachtmeister zu den Hochzeiten des RAF-Terrors in den Polizeidienst eingestellt. Bereits 1981 absolvierte er den ersten Studienjahrgang an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen und wurde nach erfolgreichem Abschluss im November 1981 zum Polizeikommissar ernannt. Danach leitete er eine Dienstgruppe beim Polizeirevier Fellbach, ehe er nach Murrhardt zum dortigen Polizeiposten wechselte.

In der Folge hatte er mehrere verschiedene Führungspositionen bei der damaligen Polizeidirektion Waiblingen inne. Ab 1990 verrichtete er für ein Jahr seinen Dienst beim Polizeirevier Winnenden, wo er zum Leiter des Bezirks- und Postendienstes aufstieg. Anschließend wechselte er in derselben Funktion zum Polizeirevier Backnang; zu der Dienststelle, die er 10 Jahre später schließlich selbst leiten sollte. Folgerichtig wurde er dort auch zum Ersten Polizeihauptkommissar befördert.

Polizeipräsident Reiner Möller würdigte Herrn Eders Verdienste, dankte ihm für seinen stets vorbildlichen Einsatz und überreichte ihm heute bei der Verabschiedung seine Ruhestandsurkunde.

Weil die tatsächliche Stelleninhaberin, Polizeirätin Steffi Amann, noch in einem wichtigen Projekt beim Präsidium Technik, Logistik und Service der Polizei bis auf Weiteres gebunden ist, wird der bisherige Abwesenheitsvertreter des Polizeireviers Backnang, Erster Polizeihauptkommissar Jürgen Volz, die Leitung der Dienstgeschäfte übernehmen.

Der verheiratete Jürgen Volz trat 1985 in den Polizeidienst ein. Er stieg 1997 in den gehobenen Polizeivollzugsdienst auf und bekleidete einige Führungspositionen bei der Polizei in Waiblingen. Er sammelte insbesondere auch beim Führungs- und Einsatzstab der damaligen Polizeidirektion Waiblingen und jüngst als Stellvertreter des Leiters des Polizeireviers Backnang wichtige Erfahrungen, die ihm nun bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben als Revierleiter helfen werden.

Polizeipräsident Reiner Möller wünschte dem 52-Jährigen ein gutes Gelingen bei seiner künftigen Arbeit.