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Kornwestheim: Brand in Schrebergartensiedlung im Bereich Güterbahnhof
Am 02.05.2020 gegen 20.15 Uhr kam es in Kornwestheim im Bereich der Bolzstraße in einer Schrebergartenanlage nahe des Güterbahnhofes zu einem Brand, welcher ersten Ermittlungen zufolge durch einen Holzofen in einem dieser Schrebergarten verursacht wurde. Das Feuer griff auf eine Hecke über und breitete sich weiter aus. Nahe des Brandes, auf den Gleisen, befand sich ein mit Gefahrgut beladener Güterzug, auf welchen das Feuer ebenfalls überzugreifen drohte. Dies konnte jedoch durch Kühlungsmaßnahmen der Feuerwehr verhindert werden.
Drei Wohngebäude im Umfeld der Brandausbruchstelle wurden aufgrund der starken Rauchentwicklung vorsorglich geräumt, die Bewohner konnten jedoch noch am Abend in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Rauchsäule war bis zum Korber Kopf sichtbar.
Der Brand war gegen 23.30 Uhr vollständig gelöscht werden. Die Höhe des Sachschadens kann aktuell nicht beziffert werden. Es wurden jedoch zwei Gartengrundstücke erheblich, ein weiteres leicht in Mitleidenschaft gezogen. Am Gleiswerk, dem Kesselwagen sowie der übrigen Bahn entstand nach aktuellem Sachstand kein Schaden. Personen wurden nicht verletzt.
Die Freiwillige Feuerwehr Kornwestheim war mit 9 Fahrzeugen und 50 Mann, der Rettungsdienst mit 10 Fahrzeugen, 46 Mann sowie einem Leitenden Notarzt und dem Org. Leiter des Rettungsdienstes im Einsatz. Der Bevölkerungsschutz wurde verständigt und kam ebenfalls zur Brandstelle. Die Landespolizei war mit 4 Fahrzeugen, 2 Krafträdern und 10 Beamten, die Bundespolizei mit 2 Fahrzeugen und 4 Mann vor Ort.

Ditzingen: Einbruch in Schule hinterlässt hohen Sachschaden
Bislang unbekannte Täter wüteten am späten Freitagnachmittag zwischen 17.45 Uhr und 19.00 Uhr in der Konrad-Kocher-Grundschule in der Gottfried-Keller-Straße. Zunächst versuchten sie vergeblich über die Außentüre zum Lehrerzimmer durch Tritte und Schläge in das Gebäude gewaltsam einzudringen. Ein weiterer Aufbruchsversuch, mittels eines Hebelwerkzeuges, an einer anderen Gebäudetüre verlief ebenfalls ohne Erfolg. Schließlich gelang es den Tätern, sich durch Aufhebeln eines Fensters in einen Raum der Schulkindbetreuung Zutritt zu verschaffen. Hier wurden mehrere Schränke geöffnet und durchsucht. Da die weiterführende Türe zum Innenbereich der Schule verschlossen war, verließen die Täter das Gebäude vorübergehend wieder über ein Fenster. Kurz darauf drangen sie jedoch wiederum gewaltsam über eine weitere Terrassentüre in einen anderen Raum des Schulgebäudes ein und durchsuchten auch hier das Mobiliar. Nachdem auch von hier kein Weiterkommen in den restlichen Gebäudekomplex möglich war, verließen die Täter schließlich erneut die Räumlichkeit nach draußen. Außerdem wurden auch an einem Gebäudeanbau neben dem Haupteingang der Schule Beschädigungen festgestellt, die auf einen weiteren Einbruchversuch hindeuten. Hier hielt die Türe jedoch wiederum stand. Über eventuelles Diebesgut gibt es bislang noch keine Erkenntnisse. Jedoch verursachten die Einbrecher einen Sachschaden in Höhe von ca. 5000 Euro. Zeugen, welche verdächtige Wahrnehmungen in diesem Zusammenhang gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ditzingen unter der Telefonnummer 07156/43520 zu melden

Ditzingen: Tätlicher Angriff mit Pfefferspray
Am Morgen des 01.05.2020 gegen 07:50 Uhr ereignete sich in Ditzingen ein hinterhältiger Angriff auf eine 31-jährige Frau, welche mit ihrer fünf jährigen Tochter und ihrem Hund in der Breslauer Straße spazieren waren. Die Frau, ihre Tochter und der angeleinte Hund betraten gemeinsam die Breslauer Straße auf Höhe des Gebäude Hausnummer 14, als sie unvermittelt von einem bislang unbekannten Mann mit Pfefferspray angegriffen wurden. Der Mann richtete ohne Vorwarnung das Pfefferspray zunächst gegen den Hund und anschließend gegen die Frau. Nach begangener Tat ging der Mann in Richtung Kindergarten flüchtig. Der Mann wird wie folgt beschrieben: ca. 50 Jahre alt; etwa 170cm groß; durchschnittliche Statur; bekleidet mit einer runden, karierten Cappy, einer runden Brille, einer grünen Jacke und einem Schnauzbart. Der Mann war seinerseits in Begleitung eines Hundes, vermutlich ein Zwergschnauzer. Zeugen die Hinweise zu diesem feigen Vergehen gegen das friedliche Miteinander und die Unversehrtheit zweier Mitmenschen machen können, werden dringend gebeten ihre Beobachtungen dem Polizeirevier Ditzingen unter der Telefonnummer 07156-43520 mitzuteilen.

BAB 81, Gem. Möglingen: Unfall aufgrund Alkoholeinwirkung
Zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen kam es am Freitag gegen 01:25 Uhr auf der BAB 81 in Fahrtrichtung Stuttgart. Ein 31-jähriger Fahrer eines VW Polo befuhr den mittleren Fahrstreifen zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Süd und Stuttgart-Zuffenhausen. Ein 23-jähriger Fahrer eines VW Golf fuhr dahinter. Vermutlich auf Grund überhöhter Geschwindigkeit und Alkoholeinwirkung fuhr der 23-Jährige Golf-Fahrer auf den vor ihm fahrenden 31-Jährigen auf. Nach der Kollision schleuderte der Golf in die Mittelleitplanke. Im Anschluss kam er mit seinem Fahrzeug auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Dem 23 Jahre alten Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein wurde einbehalten. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von etwa 28.000 Euro.

Sachsenheim: Fahrzeuge auf Parkplatz ausgebrannt
Ein Sachschaden von ca. 30.000 Euro entstand am Donnerstagabend gegen 20:00 Uhr auf einem Parkplatz in der Bahnhofstraße in Großsachsenheim. Aus ungeklärter Ursache geriet vermutlich zunächst ein geparkter Mercedes in Brand. Während das Fahrzeug komplett ausbrannte traten die Flammen auf ein daneben geparkten Ford über. Beide Pkw wurden stark beschädigt. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor. Am Brandort waren die Feuerwehr Sachsenheim sowie eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Vaihingen/Enz im Einsatz.

Vaihingen/Enz-Horrheim: Pkw fängt nach Unfall Feuer
Am Donnerstagabend gegen 21:00 Uhr kam es zu einem spektakulären Unfall mit hohem Sachschaden. Ein 19-Jähriger befuhr mit seinem Mercedes-Benz A35 AMG die Kreisstraße 1682 von Kleinglattbach in Richtung Horrheim. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit überholte er dort mehrere Fahrzeuge und verlor am Kreisverkehr zur L1131 die Kontrolle über seinen Pkw. Er überfuhr zuerst eine Verkehrsinsel, beschädigte die darauf angebrachten Verkehrszeichen und schanzte im Anschluss über den Kreisverkehr. Der Mercedes flog etwa zwölf Meter durch die Luft und kam im Grünbereich rechts neben der Fahrbahn zum Stehen. Infolge des Verkehrsunfalls fing der A35 dann Feuer und brannte komplett aus. Der Sachschaden am Fahrzeug sowie die Fremdschäden an den Verkehrseinrichtungen und im Grünbereich werden auf insgesamt etwa 50.000 Euro geschätzt. Die 20-jährige Beifahrerin im Mercedes verletzte sich leicht an der Hand und wurde von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Die Freiwillige Feuerwehr war mit sieben Fahrzeugen und 38 Wehrleuten vor Ort. Mit dem Rettungswagen wurde auch ein Notarztwagen verständigt. Ein Abschleppdienst wurde mit der Bergung des ausgebrannten Wracks beauftragt.

Freiberg-Beihingen: Radfahrer Vorfahrt genommen
Vermutlich übersah der 50-jährige Fahrer eines Transporters den 53-jährigen Radfahrer, als es am Donnerstag gegen 9:00 Uhr in der Benninger Straße in Freiberg am Neckar zu einem Verkehrsunfall kam. Der Transporter folgte der Ludwigsburger Straße in Richtung der Einmündung zur Mühlstraße und Benninger Straße, während der Radfahrer über die bevorrechtigte Mühlstraße kam und weiter in die Benninger Straße wollte. Als der 50-jährige mit seinem Transporter zum Abbiegen in die Kreuzung einfuhr, kam es zur Kollision mit dem Radfahrer. Der 53-Jährige wurde hierbei schwer verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt circa 2.500 Euro.

Großbottwar: Polizei sucht Hundehalter nach Beissvorfall
Den Besitzer eines großen schwarzen Hundes sucht die Polizei nach einem Beissvorfall am Mittwochabend auf einem Feldweg zwischen Großbottwar und Höpfigheim. Ein 52-jähriger Mann war mit einem Begleiter dort zu Fuß unterwegs und begegnete dem bislang unbekannten Mann, der der Hund an einer Leine führte. Beim Vorbeigehen biss der Hund den 52-Jährigen in einen Oberschenkel und verletzte ihn leicht. Die Beteiligten unterhielten sich kurz und der Unbekannte hinterließ seine Telefonnummer, die, wie sich herausstelle, nicht vergeben ist. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07141 18-9, entgegen.

Korntal-Münchingen-Kallenberg: Fiat angefahren und geflüchtet
Am Mittwoch kam es zwischen 09.00 Uhr und 10.30 Uhr in der Kelterstraße in Kallenberg zu einer Unfallflucht. Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker touchierte vermutlich beim Rangieren einen geparkten Fiat und hinterließ einen Sachschaden in Höhe von rund 2.000 Euro. Ohne sich um den Unfall zu kümmern, setzte der Unbekannte seine Fahrt anschließend fort. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07156/4352-0 mit dem Polizeirevier Ditzingen in Verbindung zu setzen.

Ditzingen-Hirschlanden: junger Inlineskater in Unfall verwickelt und weiter gefahren
Das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156/4352-0, sucht Zeugen eines Unfalls, der sich am Dienstag gegen 18.30 Uhr in der Hohe Straße in Hirschlanden ereignete. Ein 34 Jahre alter Skoda-Lenker, der in Richtung des Leiterwegs unterwegs war, musste auf Höhe der Bushaltestelle „Nord“ hinter einem stehenden Linienbus anhalten. Als es möglich war den Bus zu überholen, wollte er an diesem vorbeifahren. Plötzlich fuhr ein Kind auf Inlineskates vor dem Bus auf die Straße. Der 34-Jährige bremste ab und es gelang ihm dem Kind auszuweichen. Mutmaßlich geriet das Kind, das ebenfalls versuchte abzubremsen, aufgrund dessen ins Schleudern und stürzte schließlich rückwärts gegen die Fahrertür des Skoda. Um Aussteigen zu können, fuhr der Skoda-Fahrer ein Stück weit nach vorne, hielt an und wollte dann nach dem Kind sehen. Der etwa zehn Jahre alte Junge, der einen Helm trug, stand jedoch bereits wieder auf seinen Inlinern und fuhr schließlich die Hohe Straße in Richtung der Mercedesstraße davon. Am PKW entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro. Ob das Kind durch den Unfall verletzt wurde, steht derzeit nicht fest. Es werden insbesondere auch die Eltern des Kindes gebeten, sich zu melden.

Tamm: kleiner Radler nach Unfall weggefahren
Am Mittwoch ereignete sich gegen 19.00 Uhr im Kreuzungsbereich der Friedrichstraße und der Karl-Mammele-Straße in Tamm ein Unfall zwischen einer 31 Jahre alten Renault-Fahrerin und einem bislang unbekannten Kind, das mit einem Fahrrad unterwegs war. Als die Frau von der Friedrichstraße nach links in die Karl-Mammele-Straße abbiegen wollte, kam es zu einem Zusammenstoß mit dem kleinen Radler. Dieser prallte mit seinem Vorderrad in die Front des Renault und stürzte. Ob er hierbei Verletzungen erlitt steht derzeit nicht fest. Obwohl das Vorderrad durch den Aufprall verbogen worden war, machte sich das Kind, das in Begleitung zweier weiterer Rad fahrender Jungen war, davon. Der verunfallte Junge soll zwischen neun und zehn Jahren alt sein und fuhr ein graues Fahrrad. Einer seiner beiden Begleiter dürfte etwa gleich alt sein, während der dritte Junge eher circa sechs bis sieben Jahre alt sein dürfte. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, sucht Zeugen und bittet vor allem die Eltern des Kindes, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Kleinsachsenheim: Unbekannter Toter identifiziert
Nachdem am vergangenen Sonntag gegen 10:25 Uhr in der Metter südlich von Kleinsachsenheim die Leiche eines zunächst unbekannten Mannes gefunden worden war, haben die kriminalpolizeilichen Ermittlungen und eine auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn am Dienstag erfolgte Obduktion dessen Identität geklärt. Es handelt sich zweifelsfrei um einen 75-jährigen Mann aus Kleinsachsenheim, der seit dem 10. März als vermisst galt. Die Polizei hatte im Zusammenhang mit dem Vermisstenfall umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet (wir berichteten am 11.02.2020). Die Obduktion ergab darüber hinaus keinerlei Hinweise auf eine mögliche Fremdeinwirkung. Der 75-Jährige war vermutlich in die Metter gestürzt und ertrunken.

Besigheim: Pkw zerkratzt
Ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro hinterließ ein bislang unbekannter Täter, der zwischen Montag 11:00 Uhr und Dienstag 14:15 Uhr in der Paulinenstraße in Besigheim sein Unwesen trieb. Der Unbekannte machte sich im Tatzeitraum an einem Mercedes zu schaffen, der auf einem Parkstreifen abgestellt war. Mit einem noch unbekannten Gegenstand zerkratzte der Täter die Fahrerseite des geparkten Wagens und suchte anschließend das Weite. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Besigheim, Tel. 07143 40508-0, in Verbindung zu setzen.

Freiberg-Beihingen: VW gestreift – Polizei sucht Zeugen
Nach einer Verkehrsunfallflucht, die in der Rilkestraße im Ortsteil Beihingen begangen wurde, sucht die Polizei nach Zeugen. Zwischen Montag 19:30 Uhr und Dienstag 22:30 Uhr war ein VW Golf am Fahrbahnrand abgestellt. Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker streifte vermutlich beim Vorbeifahren den VW Golf und richtete einen Sachschaden von rund 1.000 Euro an. Ohne sich um den verursachten Schaden zu kümmern, machte sich der Unbekannte anschließend aus dem Staub. Sachdienliche Hinweise zum Verursacher nimmt das Polizeirevier Marbach, Tel. 07144 900-0, entgegen.

Oberstenfeld: Unfall fordert zwei Leichtverletzte
Zwei Leichtverletzte und ein Sachschaden von etwa 7.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Dienstag gegen 19:00 Uhr auf der Landesstraße 1117, zwischen den Ortsteilen Prevorst und Gronau, ereignete. Kurz vor dem Ortseingang Gronau verlor eine ortsunkundige 19-jährige Autofahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam in einer scharfen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Ihr VW fuhr in der Folge einen Erdwall hinauf, wurde von dort wieder abgewiesen und schleuderte zurück auf die Fahrbahn, wo der Wagen zum Stillstand kam. Die 19-Jährige und ihre 18 Jahre alte Mitfahrerin erlitten durch den Unfall leichte Verletzungen. Sie mussten anschließend durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der VW war unfallbedingt nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.

Ludwigsburg: Polizei sucht nach Straßenverkehrsgefährdung Zeugen
Das Polizeirevier Ludwigsburg sucht nach einer Straßenverkehrsgefährdung auf der Landesstraße 1129 bei Ludwigsburg am Montag gegen 19:00 Uhr den Lenker eines dunklen Fahrzeugs. Im Rahmen einer Streifenfahrt nahmen Polizeibeamte einen 44-Jährigen in seinem roten Alfa Romeo mit Ludwigsburger Kennzeichen (LB) wahr, als dieser auf der L1129 von Ludwigsburg kommend in Richtung Freiberg am Neckar einen dunklen, bislang unbekannten Pkw über die Sperrfläche bei der Abbiegespur Richtung Hoheneck überholte. Beim Einscheren gefährdete der 44-Jährige einen sich auf der Abbiegespur befindlichen 33-Jährigen in seinem schwarzen Skoda. Der 44-Jährige wurde in der Folge durch die Polizeibeamten gestellt und konnte einer Kontrolle unterzogen werden. Im Rahmen der weiteren Maßnahmen wurde der Führerschein des Mannes beschlagnahmt. Das Polizeirevier Ludwigsburg sucht nun weitere Zeugen des Vorfalls, insbesondere den Lenker des überholten dunklen Pkw. Diese können sich unter Tel. 07141 18 5353 beim Polizeirevier melden.

Vaihingen an der Enz: 16-Jähriger fällt mit Kraftrad bei Corona-Kontrolle auf
Polizeibeamte des Polizeireviers Vaihingen an der Enz begaben sich am Montag gegen 22:30 Uhr zum Parkplatzbereich eines Einkaufsmarktes und einer Waschstraße in der Hans-Krieg-Straße in Vaihingen an der Enz, nachdem ein Anrufer eine circa zwanzig bis dreißig Personen umfassende Gruppe gemeldet hatte.
Noch während der Anfahrt stellten die Beamten ein großes Personen- und Fahrzeugaufkommen fest, wobei sich die Gruppen beim Anblick der Polizeibeamten schnell zerstreuten. Die Beamten wiesen die verbliebenen Personen auf die geltenden Regelungen und die dort festgestellte Nichteinhaltung hin. Die Personen wurden aufgefordert sich zu trennen, den Parkplatz zu verlassen und sich nicht erneut zu versammeln.
Als sich daraufhin mehrere Fahrzeuge entfernten, fiel ein 16-Jähriger mit seinem Kraftrad auf. Dieser gab laut Gas und fuhr mit einem sogenannten „wheelie“ vom Parkplatz. Während die Beamten noch mit anderen Personen im Gespräch waren, kehrte der 16-Jährige wieder zurück und verursachte erneut unnötigen Lärm mit seinem Gefährt.
Als er einer Kontrolle unterzogen werden sollte, entfernte er sich zügig zu Fuß und ließ sein Kraftrad und seinen Helm zurück. Nachdem er kurze Zeit später von den Beamten im Nahbereich festgestellt wurde, ergab sich der Verdacht einer mutmaßlichen Betäubungsmittelbeeinflussung. Nach der Ankündigung einer Blutentnahme versuchte der junge Mann zu flüchten. Während die Beamten ihn überwältigten, beleidigte er sie mit Kraftausdrücken. Der junge Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einer Erziehungsberechtigten übergeben.

BAB 81/ Korntal-Münchingen: Nach Verkehrsunfall zu Fuß geflüchtet – Zeugen gesucht
Die Fahrzeuginsassen eines Ford gingen am Montag gegen 23:10 Uhr nach einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 81 bei Korntal-Münchingen zu Fuß flüchtig. Ein 40-jähriger Zeuge meldete sich bei der Polizei, weil er den Ford an der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen unfallbeschädigt auf der Ausleitung zur Bundesstraße 10 bemerkt hatte.
Die verständigten Polizeibeamten stellten dann vor Ort fest, dass das Fahrzeug zuvor auf der Bundesautobahn in Richtung Würzburg unterwegs gewesen sein musste. An der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen war der Fahrer dann vermutlich der Ausleitung auf die Bundesstraße in Fahrtrichtung Vaihingen-Enz gefolgt, wobei es noch auf der Ausleitung aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Verkehrsunfall gekommen sein muss. Den Unfallbeschädigungen nach kollidierte das Fahrzeug augenscheinlich mit der dort linksseitig angebrachten Leitplanke. Der Ford wurde dabei an der linken Seite und der Front beschädigt, Teile des Antriebs waren herausgerissen und die Airbags hatten ausgelöst. Das Fahrzeug blieb quer zur Fahrbahn stehen. Im Umfeld des Fahrzeugs konnten keine Personen mehr festgestellt werden. Da das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war, wurde es durch ein Abschleppunternehmen geborgen.
Im Rahmen der Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen konnten die Insassen des Fahrzeugs bei einem Verwandten in Korntal-Münchingen angetroffen werden. Es handelte sich hierbei um zwei Männer im Alter von 22 und 25 Jahren. Bei den weiteren Ermittlungen ergab sich der Verdacht einer Alkoholisierung bei dem 25-Jährigen, weswegen er sich in der Folge einer Blutentnahme unterziehen musste. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern noch an, auch weil die Fahrereigenschaft noch ungeklärt ist. Zur Unterstützung der Fahndungskräfte war ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Am Ford und den Verkehrseinrichtungen entstand ein Sachschaden von circa 4.000 Euro.
Die Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg bittet Zeugen sich unter Tel. 0711 6869 0 zu melden. Es werden insbesondere noch die Insassen eines Pkw gesucht, die kurz nach dem Unfall den Ford passiert haben sollen.

Bietigheim-Bissingen: Gefährliche Körperverletzung
Zwei Sicherheitsdienstmitarbeiter befanden sich am Montag gegen 17:00 Uhr im Rahmen eines Überwachungsauftrags in der Bahnhofstraße in Bietigheim-Bissingen im Bahnhofsgebäude. In der dortigen Unterführung wurden sie auf das Musizieren eines jungen Mannes auf seiner Kistentrommel aufmerksam. Da das Musizieren im Bahnhofsgebäude nicht gestattet ist, wollten sie den 19-Jährigen auf die Hausordnung aufmerksam machen und diesem ein Hausverbot aussprechen. Während der anschließenden Erhebung der Personendaten versuchte der junge Mann zu flüchten. Dies konnte durch die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes unterbunden und der Davonlaufende festgehalten werden. Im weiteren Verlauf soll der Querulant mit seiner Kistentrommel ausgeholt und mehrmals gegen den Oberkörper eines 26 Jahre alten Sicherheitsdienstmitarbeiter geschlagen haben. Der 26-Jährige, der durch die Attacke leicht verletzt wurde, konnte mithilfe seines Arbeitskollegen den 19-jährigen Angreifer schließlich zu Boden bringen und bis zum Eintreffen der hinzugerufenen Polizei mittels Handschließen fixieren. Zur Identitätsfeststellung wurde der 19-Jährige auf das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen gebracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Für die nächsten zwei Jahre bekam der 19-Jährige für den gesamten Bahnhofsbereich ein Hausverbot erteilt und obendrein muss er noch mit einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung rechnen.

Tamm: 21-Jähriger bricht in Wohnhaus ein und wird auf frischer Tat ertappt
Ein 21 Jahre alter Mann sitzt seit Montagnachmittag wegen eines Wohnungseinbruchsdiebstahls, den er in Tamm verübt haben soll, in Untersuchungshaft. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass sich der Tatverdächtige bereits am Samstag auf noch unbekannte Weise Zutritt in ein Wohnhaus im Bereich „Egelsee“ verschafft haben soll, das derzeit saniert wird. Der 21-Jährige hielt sich wohl über Nacht im Haus versteckt. Am Sonntagmorgen soll er dann auf einen Balkon im Obergeschoss einen Akkuschrauber, Zubehör und Schrauben gestohlen haben. Das Diebesgut hat er in einem Rucksack verstaut, den er vermutlich ebenfalls im Haus auffand. Als er sich im Wohnzimmer an einer Spielekonsole zu schaffen machte, wurde er vom zwölfjährigen Sohn der Hausbewohner überrascht. Dieser reagierte sofort und alarmierte seine Eltern. Der 44 Jahre alter Vater stellte den Tatverdächtigen, der gerade versuchte die Spielekonsole ebenfalls in den Rucksack zu packen, und hielt ihn fest, bis die verständigten Polizeibeamte des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen vor Ort waren. Diese nahmen den 21-Jährigen vorläufig fest und brachten ihn zum Polizeirevier Bietigheim-Bissingen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief positiv. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg übernahm die Ermittlungen. Am Montag wurde der 21-Jährige, der aus Somalia stammt, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl, setzte diesen in Vollzug und wies den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Sachsenheim-Großsachsenheim: Brand in Asylunterkunft – 39-Jähriger in Untersuchungshaft
Die Freiwillige Feuerwehr Sachsenheim rückte am Sonntag gegen 21:40 Uhr mit sieben Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften in die Rudolf-Diesel-Straße in Großsachsenheim aus, nachdem dort ein Brand in einer Asylunterkunft gemeldet worden war. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 39 Jahre alter Bewohner in seinem Zimmer, das sich im Erdgeschoss der zweistöckigen Unterkunft befindet, eine Matratze angezündet haben. Zuvor hatte er wohl die Rauchmelder in dem Raum abmontiert. Anschließend nahm er seine Habseligkeiten, verschloss die Zimmertür und suchte das Weite. Die Wehrleute, die die Tür gewaltsam aufbrechen mussten, löschten die Matratze und das in Flammen stehende Inventar, auch das Gebäude selbst war bereits in Mitleidenschaft gezogen. Derzeit wird von einem Sachschaden von rund 50.000 Euro ausgegangen. Personen kamen nicht zu Schaden. Das betreffende Zimmer ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar. Die übrigen Bewohner konnten in der Unterkunft bleiben. Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen haben Polizeibeamte den 39-jährigen Tatverdächtigen kurz darauf im Nahbereich entdeckt und vorläufig festgenommen. Da der Tatverdächtige, der sich zur Tatzeit offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand und unter Alkoholeinfluss stand, augenscheinlich gesundheitliche Probleme hatte, wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Nach der dortigen medizinischen Erstversorgung blieb der Festgenommene die restliche Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Ludwigsburg. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn wurde der aus dem Irak stammende Mann am Montag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung, setzte ihn in Vollzug und wies den Mann in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Ludwigsburg-Ost: 48-Jähriger mutmaßlich unter Alkohol- und Medikamenteneinfluss unterwegs
Vermutlich weil sich ein 48-Jähriger am Montag gegen 20:15 Uhr unter Alkohol- und Medikamenteneinfluss ans Steuer eines Jeep Chrysler gesetzt hatte, verursachte er in der Max-Reger-Straße in Ludwigsburg-Ost einen Verkehrsunfall. Der Jeep-Fahrer war in Richtung Comburgstraße unterwegs, als er mutmaßlich die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und auf einen am Fahrbahnrand geparkten BMW fuhr. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der geparkte Wagen auf einen weiteren BMW und der wiederum noch auf einen abgestellten Mazda geschoben. Hierdurch entstand ein Gesamtschaden von rund 15.000 Euro. Der Jeep und ein BMW waren in der Folge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Ein Zeuge, der auf das Geschehen aufmerksam wurde, alarmierte umgehend die Polizei. Vor Ort konnte der 48-Jährige, der nach der Kollision angehalten hatte, angetroffen werden. Während der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten, dass der 48-Jährige vermutlich durch Alkoholeinfluss sowie Medikamenteneinnahme beeinträchtigt war. An der Unfallörtlichkeit kümmerte sich zunächst ein Rettungsdienst um den Mann. Anschließend musste er sich im Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen.

Remseck-Neckarrems: Schlägerei in Flüchtlingsunterkunft
Nachdem das Verhalten eines 28-Jährigen einen 22-Jährigen störte, kam es am Sonntag gegen 21:20 Uhr in einer Flüchtlingsunterkunft in der Straße „Hummelberg“ in Remseck am Neckar – Neckarrems zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen den Männern. Der 28-Jährige soll demnach im Vorfeld wiederholt einen Ball gegen die Zimmerwand gespielt haben, bis es dem 22-Jährigen zu viel wurde. In der Folge kam es zu einer Schlägerei zwischen den Beiden, die damit endete, dass der 28-Jährige den 22-Jährigen mit einem Tierabwehrspray außer Gefecht gesetzt haben soll. Der Polizeiposten Remseck am Neckar hat die Ermittlungen übernommen.

Hemmingen: Exhibitionist im Schloßpark
Bereits am Donnerstag soll sich ein bislang unbekannter Täter gegen 17:00 Uhr im Schloßpark in Hemmingen vor einer Frau entblößt und selbst befriedigt haben. Der Mann mit dunklem Teint saß wohl auf einer dortigen Bank. Nach Angaben der Zeugin sollen sich auch andere Personen in der Nähe des Mannes aufgehalten haben, die die Tathandlung und den Tatverdächtigen gesehen haben könnten. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet weitere Zeugen sich unter Tel. 07141 18 9 zu melden.

Asperg: Brennende Dachpappe verursacht große Rauchsäule
Nachdem ein 49-Jähriger das Dach einer Hütte in seinem Garten bei Asperg in der Nähe der Umgehungsstraße und Autobahnunterführung der Bundesautobahn 81 erneuert hatte, wollte er am Sonntag gegen 15:20 Uhr das alte Holz bestehend aus Sperrholzplatten und Dachpappe verbrennen. Offensichtlich hatte er nicht mit der starken Rauchentwicklung gerechnet, die durch den darin enthaltenen Teer entstand. Mehrere Anrufer verständigten daraufhin die Polizei und die Feuerwehr Asperg, die mit vier Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften vor Ort kam. Die Feuerwehr löschte in der Folge das Feuer. Ein Sachschaden entstand nicht. Das Polizeirevier Kornwestheim hat die Ermittlungen wegen des Verdachts einer illegalen Müllbeseitigung aufgenommen.

Ditzingen: Unbekannte beschädigen Rathaus
Zwischen Samstag 08.00 Uhr und Montag 07.45 Uhr trieben noch unbekannte Täter in der Straße „Am Laien“ in Ditzingen ihr Unwesen. Die Täter beschädigten insgesamt fünf Fensterscheiben des Rathauses, indem sie versuchten die Scheiben einzuschlagen. Durch die Gewalteinwirkung zersprangen die Scheiben. Es war jedoch nicht möglich, in das Rathaus einzudringen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 4.000 Euro. Das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156/4352-0, bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, sich zu melden.