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Ludwigsburg: Verkehrsunfall mit einer Leichtverletzten – Notfallsanitäter im Einsatz angefahren und leicht verletzt
Von der Wilhelm-Nagel-Straße wollte der Fahrer eines VW-Transporter am Samstagmorgen die Ludwigsburger Straße überqueren, um geradeaus in die Lichtenbergstraße zu fahren. Dabei missachtete der 54-Jährige gegen 10:10 Uhr die Vorfahrt eines Ford C-Max, dessen 65 Jahre alter Fahrer in Richtung Uferstraße unterwegs war und einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Durch den Aufprall zog sich die 64-Jährige Beifahrerin im Ford leichte Verletzungen an der Hand zu, die an der Unfallstelle von einer Rettungswagenbesatzung behandelt wurden. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 7.500 Euro. Der Ford war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Kurz nach dem Eintreffen des Rettungswagens näherte sich ein Audi A2 der Unfallstelle. Der 86 Jahre alte Audi-Fahrer wollte dabei von der Uferstraße kommend links an dem mit Blaulicht abgestellten Rettungswagen vorbeifahren. Hierbei übersah er wohl einen auf der Fahrbahn stehenden, 33 Jahre alten Notfallsanitäter und touchierte ihn am Bein, wobei sich dieser leichte Verletzungen zuzog. Am Fahrzeug des 86-Jährigen entstand kein Schaden.

Ludwigsburg: Pkw fährt aus Feldweg und übersieht Motorradfahrer
Am Samstag gegen 11:40 Uhr befuhr ein 79-jähriger Dacia-Fahrer einen Feldweg zwischen Hoheneck und Freiberg. Als er aus dem Feldweg nach links auf die L1129 abbiegen wollte, übersah er einen von links kommenden 56-jährigen Motorradfahrer und es kam zum Zusammenstoß. Durch den Sturz des Motorradfahrers verletzte sich dieser an der Hüfte und musste mit einem Krankenwagen zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht werden. Das Motorrad war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf insgesamt schätzungsweise 10.500 Euro.

Erdmannhausen: 31-Jähriger bedroht Polizeibeamte und wird angeschossen
Am Freitagabend gegen 22:30 Uhr hat ein 31-jähriger Mann in Erdmannhausen eine Polizeibeamtin und ihren Kollegen mit einer Akku-Nagelpistole bedroht. Die Polizistin machte daraufhin von ihrer Schusswaffe Gebrauch und schoss dem 31-Jährigen in den rechten Arm.
Im Verlauf des Freitags hatten sich mehrere Autobesitzer aus Erdmannhausen bei der Polizei gemeldet und angezeigt, dass Reifen ihrer Fahrzeuge durch einen zunächst unbekannten Täter zerstochen worden waren. Im Verlauf polizeilicher Ermittlungen und nach Zeugenhinweisen ergab sich ein Tatverdacht gegen den psychisch erkrankten 31-Jährigen und die Polizeistreife suchte den Tatverdächtigen daraufhin am Freitagabend auf. Bei Eintreffen der Beamten hatte sich der 31-Jährige zunächst in einem Zimmer eingeschlossen. Als er nach mehrmaliger Aufforderung öffnete, hielt er die Nagelpistole in der Hand und zielte damit auf die Polizisten. Angesicht der unmittelbaren Bedrohungssituation schoss die Polizeibeamtin auf den Tatverdächtigen und traf ihn am rechten Arm. Er konnte daraufhin überwältigt werden und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Die Staatsanwaltschaft Heilbronn hat gegen den 31-Jährigen einen richterlichen Unterbringungsbeschluss beantragt. Der Beschluss soll noch am Samstag vollzogen und der 31-Jährige in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen werden.

L1141/Gemarkung Löchgau: Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen
Am Samstag gegen 08:50 Uhr kam es auf der L1141 zwischen der K1633 und Kleinsachsenheim zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Der 33-jährige Fahrer eines Kia und der 58 Jahre alte Fahrer eines Dodge fuhren hintereinander von der K1633 kommend in Richtung Kleinsachsenheim. Der Kia-Fahrer wollte anschließend nach links in einen Feldweg abbiegen, um dort zu wenden. Der nachfolgende Dodge-Fahrer setzte zur selben Zeit zum Überholen an. Hierbei kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge, bei dem der Dodge nach links abgewiesen wurde, ein dortiges Verkehrszeichen überfuhr und im angrenzenden Feld zum Stehen kam. Der Fahrer des Dodge wurde leicht verletzt. Der Kia-Lenker verletzte sich ebenfalls leicht und kam zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt 62.000 Euro. An der Unfallstelle waren drei Fahrzeuge und 16 Wehrleute der Feuerwehr Löchgau sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzt eingesetzt. Die Fahrbahn musste für die Zeit der Unfallaufnahme zwischen der K 1633 und Kleinsachsenheim für etwa eine Stunde komplett gesperrt werden.

L1100/K1666-Gemarkung Remseck am Neckar: Motorradfahrerin bei Unfall schwer verletzt
Eine schwer verletzte Motorradfahrerin und Sachschaden in Höhe von insgesamt 13.000 Euro sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, welcher sich am Freitagnachmittag gegen 15:30 Uhr an der Einmündung L1100/K1666 ereignete. Zu diesem Zeitpunkt fuhr der 21 Jahre alte Fahrer eines Seat auf der L1100 von Neckargröningen kommend in Richtung Hochberg. An der Einmündung zur K1666 setzte er zum Linksabbiegen an, obwohl aus entgegengesetzter Richtung eine 43-jährige auf ihrem Motorrad der Marke Harley-Davidson angefahren kam. Die Motorradfahrerin erkannte die Situation und versuchte eine Kollision zu vermeiden, verlor hierauf jedoch die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte gegen den Seat. Durch den Kontakt kam die Motorradfahrerin zu Fall und wurde nach links auf die Gegenfahrbahn abgewiesen, wo sie letztlich mit dem Ford einer 27-Jährigen kollidierte. Die Motorradfahrerin verletzte sich bei dem Unfall schwer und wurde im Anschluss mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Die Harley-Davidson und der Ford waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die L1100 für ca. zwei Stunden gesperrt werden.

B27/Gemarkung Bietigheim-Bissingen: Verkehrsunfall mit 15.000 Euro Schaden
Zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro kam es am Freitag gegen 19:30 Uhr auf der B 27 zwischen Besigheim und der Kammgarnspinnerei. Nachdem der 60-jährige Fahrer eines Ford zunächst an einer Parkbucht angehalten hatte, wollte er anschließen wieder auf die Fahrbahn einfahren. Hierbei gab er an seinem hochmotorisierten Pkw vermutlich zu viel Gas, woraufhin das Heck des Fahrzeugs ausbrach und der Pkw daraufhin ins Schleudern geriet. Der Ford prallte zunächst gegen eine Mauer, wurde von dieser abgewiesen, überfuhr daraufhin beide Fahrstreifen und kam quer zur Fahrbahn an einer Leitplanke zum Stehen. Das Fahrzeug war im Anschluss nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Ob an der Mauer oder der Leitplanke ebenfalls ein Schaden entstanden ist, ist bislang nicht bekannt.

Asperg: Leicht verletzte Person nach Gasaustritt
Zu einem Einsatz des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 02:00 Uhr in einem Wohnhaus im Ortszentrum von Asperg. Der Rettungsdienst war zunächst in das Einfamilienhaus gerufen worden, da eine bewusstlose Person gemeldet wurde. Im Rahmen des Einsatzes lösten die CO-Melder der Rettungskräfte aus. Die hinzugerufene Feuerwehr konnte feststellen, dass eine in der Wohnung installierte Gastherme defekt war und aufgrund dessen Gas ausströmte. Der bewusstlose 32-jährige Bewohner des Hauses wurde durch den Gasaustritt leicht verletzt, durch den Rettungsdienst vor Ort erstversorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Die weiteren Bewohner des Hauses blieben unverletzt. Ein schuldhaftes Verhalten, welches zu dem Gasaustritt führte, konnte vor Ort nicht festgestellt werden. Die Feuerwehr Asperg war mit sechs Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagenbesatzungen am Einsatzort.

Mundelsheim: Brand in ehemaliger Gaststätte fordert drei Verletzte
Aus bislang unbekannter Ursache brach am Freitagnachmittag kurz nach 16.00 Uhr im Erdgeschoss einer an der Hindenburgstraße gelegenen ehemaligen Gaststätte Feuer aus. Der daraus entstehende Rauch zog über das Treppenhaus nach oben, so dass sich eine im ersten Stock befindliche, fünfköpfige Familie nicht mehr über dieses retten konnte. Beim anschließenden Sprung durch ein Fenster auf das Vordach und weiter auf die Straße zog sich der 37-jährige Familienvater, seine gleichaltrige Ehefrau sowie der 14-jährige Sohn leichte Verletzungen zu. Sie wurden zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus verbracht. Zur Brandbekämpfung waren die Feuerwehren Mundelsheim, Hessigheim und Großbottwar mit insgesamt 38 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen, darunter eine Drehleiter eingesetzt. Der Rettungsdienst war mit 4 Rettungsfahrzeugen sowie 3 Notärzten, der Bevölkerungsschutz mit 3 Fahrzeugen und 8 Personen vor Ort. Das Haus wurde durch die Brandeinwirkung unbewohnbar, die darin lebenden Personen wurden in einer Sozialunterkunft und privat untergebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich aufgrund einer ersten Schätzung auf ca. 20.000 Euro. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an.

Vaihingen an der Enz-Aurich: Unfall zwischen Müllfahrzeug und PKW
Eine leicht verletzte Person und einen Sachschaden in Höhe von etwa 25.000 Euro forderte ein Unfall, der sich am Freitag gegen 13.30 Uhr in der Dieselstraße in Aurich ereignete. Ein 58 Jahre alter Mitsubishi-Lenker wollte vom Sonnenblumenweg weiter geradeaus in die Dieselstraße fahren. Nahezu zeitgleich wollte der 53-jährige Fahrer eines Müllfahrzeugs, der zwei weitere Beifahrer an Bord hatte, von der Römerstraße nach links in die Dieselstraße abbiegen. Hierbei kam es zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Mitsubishi stieß seitlich, mit der Fahrerseite, mit dem Müllfahrzeug zusammen und prallte schließlich mit der Front gegen eine Grundstücksmauer. Dem 58-jährigen Fahrer gelang es in der Folge nicht, seinen PKW selbstständig zu verlassen. Die Freiwillige Feuerwehr Vaihingen an der Enz konnte ihn jedoch befreien. Der Rettungsdienst brachte den leicht verletzten 58-Jährigen hierauf in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Marbach am Neckar: Unbekannte randalieren in Schulgebäude
Ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro hinterließen bislang unbekannte Täter, die am frühen Donnerstagmorgen im Gebäude der Anne-Frank-Realschule und der Tobias-Mayer-Gesamtschule in der Schulstraße in Marbach am Neckar randalierten. Die Unbekannten besprühten im Innern des Schulgebäudes verschiedene Wände mit großflächigen Schriftzügen. Das Erdgeschoss sowie die Lehrerinnentoilette, das Krankenzimmer und der Flur im ersten Obergeschoss sind betroffen. Die Unbekannten hinterließen die Titel verschiedener Serien eines Streamingdienstes, Ausdrücke der Jugendsprache und taten ihre Unzufriedenheit mit den beiden Schulen kund. Vermutlich traf ein Handwerker am Donnerstag gegen 06.40 Uhr auf die beiden Täter, als er in einem im Bau befindlichen Nebengebäude Arbeiten durchführte. Es soll sich um zwei männliche Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren gehandelt haben. Beide sind etwa 170 cm groß, haben normale Staturen und kurze, dunkle Haare. Sie wurden als südländische Typen beschrieben. Der Handwerker sprach die beiden an, worauf sie die Flucht ergriffen. Mutmaßlich war es den beiden Tatverdächtigen zuvor gelungen, über den Neubau in das Schulgebäude einzudringen. Als der Hausmeister am Donnerstag gegen 07.20 Uhr das Gebäude betrat, entdeckte er die Schmierereien und alarmierte die Polizei. Das Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144/900-0, bittet Zeugen, die weitere Hinweise geben können, sich zu melden.

Markgröningen: Unbekannter hustet Frau absichtlich an
Die Polizei ermittelt derzeit gegen einen noch unbekannten Mann, der sich am Mittwoch zwischen 13.30 Uhr und 14.15 Uhr in einem Discounter „Im Sträßle“ in Markgröningen aufgehalten hat und dort offenbar absichtlich eine 67 Jahre alte Kundin anhustete. Die Kundin traf zunächst im Bereich der Fleischtheke auf zwei weitere männliche Kunden. Einer der Männer, der einen Einkaufswagen führte, lehnte an der Fleischtheke, der zweite stand im Gang. Die Frau machte, da sie nicht an den beiden Männern vorbeikam, zunächst verbal auf sich aufmerksam. Mittels einer Geste bat sie dann darum, dass man ihr Platz mache. Dieser Bitte kam der Kunde mit dem Einkaufswagen auch nach, doch als er an der 67-Jährige vorbeiging, soll er gegenüber der Frau beleidigend geworden sein und habe sie verspottet. Seine Reaktion schien sich auf den von der Kundin getragenen Mund-Nase-Schutz zu beziehen. Die 67-Jährige reagierte hierauf jedoch nicht, sondern setzte ihren Weg zur Kasse fort. Als sie sich nun im letzten Gang befand, bemerkte sie wie sich jemand schnellen Schrittes nährte. Es handelte sich um den Mann, der zuvor im Gang gestanden hatte. Im Vorbeigehen hustete er die Frau schließlich wohl absichtlich an. Als die 67-Jährigen hierauf laut wurde, kam der zweite Mann um die Ecke und brüllte sie an. Die Kundin informierte im weiteren Verlauf die Kassiererin von dem Vorfall und erstattete schließlich Anzeige. Der Kunde mit dem Einkaufswagen soll groß und breit gebaut gewesen sein. Er hat dunkles Haar, trug einen knallig blauen Pullover und sprach gebrochenes Deutsch. Der Tatverdächtige, der die Frau anhustete, jedoch nicht redete, war ähnlich gebaut. Beide Personen dürften etwas über 30 Jahre alt sein. Der Polizeiposten Markgröningen ermittelt wegen versuchter Körperverletzung und bittet Zeugen, die die Tat beobachten konnten bzw. Hinweise zu den beiden Männern geben können, sich unter Tel.07145/9327-0 zu melden.

Korntal-Münchingen: Geäst und Reisig in Brand geraten
Am Donnerstag gegen 18.02 Uhr stellte eine Streifenbesatzung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg im Rahmen ihrer Streifenfahrt von Münchingen kommend in Richtung Hemmingen einen Brand entlang der Kreisstraße 1690 kurz vor der Einmündung zu einer dort gelegenen Golfanlage fest. Auf einem mit einem Zaun umfriedeten Gelände war dort liegendes Geäst und Reisig auf bislang unbekannte Ursache in Brand geraten. Zudem befand sich ein aufmerksamer Passant vor Ort, der parallel die Integrierte Leitstelle des Landkreises Ludwigsburg über den Brand informierte. Die sofort verständigte Feuerwehr Korntal-Münchingen konnte den Brand um 18.25 Uhr als gelöscht melden. Durch den raschen Einsatz der Feuerwehr konnte ein sich auf dem Gelände befindlicher Baumbestand vor den Flammen bewahrt werden. Durch den Brand wurde allerdings die Zaunanlage beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich einer ersten Schätzung zufolge auf 500 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Für die Dauer des Einsatzes musste die Kreisstraße bis 19.00 Uhr voll gesperrt werden. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Die Feuerwehr Korntal-Münchingen war mit fünf Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften vor Ort.

Ditzingen: Kellerbrand
Die Freiwillige Feuerwehr Ditzingen rückte am Mittwoch gegen 15:45 Uhr mit vier Fahrzeugen und 27 Wehrleuten zu einem Einsatz in die Wolf-Hirth-Straße in Ditzingen aus. Ein aufmerksamer Nachbar hatte zuvor eine Rauchentwicklung im Keller eines Mehrfamilienhauses entdeckt, die Feuerwehr alarmiert und sämtliche Bewohner aus dem Haus geklingelt. Vor Ort konnte schließlich festgestellt werden, dass in einem Keller im Bereich eines Holzregals, aus noch ungeklärter Ursache, ein Feuer ausgebrochen war. Mehrere Etagen des Holzregals, in dem sich diverses elektronisches Zubehör sowie eine Bohrmaschine befand, brannten bereits. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand und rückten nach Durchführung von Belüftungsmaßnahmen wieder ab. Personen kamen nicht zu Schaden. Es entstand jedoch ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.

Löchgau: Radfahrer schwer verletzt
Mit schweren Verletzungen musste der Rettungsdienst am Mittwoch einen 50-jährigen Radfahrer in ein Krankenhaus bringen, nachdem er gegen 17:00 Uhr in einen Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 1633 verwickelt wurde. Von Freudental kommend wollte ein 43 Jahre alter VW-Lenker von der K 1633 nach links auf die L 1141 in Richtung Löchgau abbiegen. Hierbei übersah er vermutlich aus Unachtsamkeit den entgegenkommenden Radfahrer, der mit einem Rennrad auf der K 1633 in Richtung Freudental unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer, woraufhin der 50-Jährige die Kontrolle über sein Rad verlor, auf den Asphalt stürzte und schwere Verletzungen erlitt. Der Gesamtschaden wurde auf etwa 1.500 Euro geschätzt.

Bietigheim-Bissingen: 33-Jähriger attackiert
Vermutlich waren Geldschulden am Mittwoch gegen 17:00 Uhr in Bissingen ursächlich für eine handfeste Auseinandersetzung. Auf dem Bahnhofsvorplatz trafen zwei Männer im Alter von 33 und 41 Jahren, die sich bereits kannten, vor einer Apotheke aufeinander. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein Streitgespräch, dass letztendlich zu einer körperlichen Auseinandersetzung ausartete, in deren Verlauf der 41-Jährige mutmaßlich mit der Faust mehrfach den 33-Jährigen schlug. Darüber hinaus soll er seinen jüngeren Kontrahenten zu Boden gestoßen haben. Nachdem der Vorfall der Polizei mitgeteilt worden war und die Personalien der beiden Männer erhoben wurden, gingen die Parteien zunächst getrennte Wege. Gegen 17:20 Uhr ging erneut ein Anruf bei der Polizei ein. Eine Zeugin gab an, dass es am Gleis 5 des Bahnhofs zwischen vier Personen zu einem Streit gekommen sei. Beim Eintreffen der hinzugezogenen Polizei konnte vor Ort nur noch der 33-Jährige angetroffen werden. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der 41-Jährige zusammen mit drei weiteren Personen, darunter eine Frau und ein Mann, ihn am Bahngleis aufgesucht haben. Hierbei soll die noch unbekannte Frau unvermittelt mit einer mitgeführten Krücke auf den 33-Jährigen losgegangen sein und ihn geschlagen haben. Als das Opfer sich dagegen wehrte, soll der 41-Jährige ihn am Hals gewürgt haben. Im Anschluss daran suchte das Trio das Weite. Der 33-Jährige, der leicht verletzt wurde, blieb an der Örtlichkeit zurück. Die polizeilichen Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

Ludwigsburg: Tatverdächtige zu Diebstahlsserie aus Ludwigsburger Sporthallen ermittelt
Eine Serie von 37 Diebstählen aus Sporthallen und Schulgebäuden des Bildungszentrums West und auf dem Innenstadtcampus mit einem Gesamtschaden von mindestens 10.000 Euro hatte die Polizei in Ludwigsburg zwischen September und Dezember 2019 registriert. Jetzt haben Jugendsachbearbeiter des Polizeireviers Ludwigsburg und der Kriminalpolizei acht Kinder und Jugendliche und einen Heranwachsenden ermittelt, die für eine ganze Reihe dieser Diebstahlsdelikte verantwortlich sein sollen. Zwei der Tatverdächtigen sitzen mittlerweile wegen anderen Delikten in Untersuchungshaft.
Die verübten Diebstähle dürften nach den bisherigen Ermittlungen in wechselnder Besetzung verübt worden sein. Die Täter dürften sich dabei Zugang zu den Umkleideräumen verschafft haben und sich hierfür mitunter als berechtigte Schüler ausgegeben haben. In den Umkleiden durchsuchten sie Rucksäcke sowie Schul- und Sporttaschen und hatten es dabei vornehmlich auf Geldbörsen, Mobiltelefone und hochwertige Bekleidung abgesehen. Ein Teil des Diebesgutes wurde im Anschluss verkauft.
Zeugenaussagen und die Auswertung gesicherter Spuren führte die Polizei Zug um Zug zu den Tatverdächtigen. Sie sind alle bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Zwei der Jugendlichen und der Heranwachsende werden als Intensivtäter geführt. Nach mehreren Wohnungsdurchsuchungen, der Sicherstellung von mutmaßlichem Diebesgut und der Konfrontation der Verdächtigen mit den Tatvorwürfen riss die Serie am 20.12.2019 ab.
Bislang konnten die Ermittler zehn der Diebstahlsdelikte sowie drei Fälle von Hehlerei aufklären. Ob und in welcher Besetzung die Tatverdächtigen für weitere Straftaten verantwortlich sind, werden die weiteren Ermittlungen noch ergeben müssen.

Bönnigheim: Unkrautvernichtung setzt Hecke in Brand
Beim Versuch, Unkraut mit einem Gasbrenner zu vernichten, hat ein Anwohner der Kirchwiesenstraße am Mittwochnachmittag gegen 16:00 Uhr eine Grundstückshecke in Brand gesetzt. Die etwa fünf Meter lange Hecke brannte komplett ab. Ein darin befindlicher Stromkasten wurde durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen. Dies führt derzeit zu Beeinträchtigungen im dortigen Bereich. Die Feuerwehr hatte die Flammen rasch gelöscht und verständigte den zuständigen Energieversorger. Der Anwohner selbst zog sich vermutlich leichte Verletzungen zu, wurde vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Der durch den Brand entstandene Sachschaden steht derzeit noch nicht fest.

Ludwigsburg-Eglosheim: falsche Polizeibeamte betrügen Seniorin
Mehrere tausend Euro erbeuteten bislang unbekannte Täter, die zwischen Montag und Dienstag eine Seniorin aus Eglosheim betrogen. Die Unbekannten meldeten sich am Montag gegen 18.00 Uhr telefonisch bei der Frau. Sie gaben vor, Herr König und Herr Schneider von der Polizei zu sein. Unter der üblichen Legende, dass sie Einbrecher festgenommen hätten, die einen Hinweis bei sich trugen, dass bei der Seniorin Bargeld vorhanden sei, schüchterten sie die Frau ein. Im weiteren Verlauf wiesen sie die Dame an, sich einzuschließen. Um ihr Haus seien Beamte postiert. Sie solle nun das Bargeld, da sie zuhause aufbewahrt, in eine Tüte packen und vor die Haustür legen. Dies tat die Seniorin. Sie konnte hierbei jedoch eine Person beobachten, die die Tüte an sich nahm. Es handelte sich um einen Mann im Alter zwischen 20 und 25 Jahren, der sehr klein, etwa 155 cm, gewesen sein soll und eine normale Statur hatte. Auffällig war, dass er einen Helm trug. Es könnte sich hierbei um einen sogenannten Jethelm mit Visier gehandelt haben. Nachdem der Täter das Bargeld an sich genommen hatte, wurde das Telefongespräch beendet. Am Dienstagmorgen erfolgte ein weiterer Anruf. Nun erzählten die Täter der Frau, dass auch Bankmitarbeiter mit den Einbrechern unter einer Decke stecken würden und sie müsse den Polizeibeamten bei der Überführung behilflich sein. Hierzu solle sie alle ihre Konten leeren. Nachdem die Seniorin eine Bank aufgesucht hatte, klingelte das Telefon am Dienstagmittag erneut. Die Betrüger forderten wieder, dass sie all ihr Geld abhebe solle. Zwischenzeitlich regte sich jedoch Misstrauen bei der Frau. Als sie nun eine weitere Bank aufsuchte und dort Geld abheben wollte, wurde ein Mitarbeiter des Geldinstituts stutzig. Dieser wies die Dame auf den möglichen Betrug hin und alarmierte schließlich die Polizei. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Tel. 07141/18-9 um Hinweise zu dem mit Helm ausgestatteten Täter. Mutmaßlich dürfte dieser in der Hirschbergstraße unterwegs gewesen sein.

Hemmingen: Mann mit nacktem Oberkörper löst Polizeieinsatz aus
Ein 29 Jahre alter Mann löste am Mittwoch gegen 00:30 Uhr einen Polizeieinsatz in Hemmingen aus. Eine Zeugin hatte zuvor der Polizei mitgeteilt, dass der Mann, der lediglich mit einer Jeans bekleidet war, im Bereich der Schwieberdinger Straße/Schloßhaldenstraße an der dortigen Bushaltestelle auf der Fahrbahn in einem offensichtlich betrunkenen Zustand herumläuft. Mehrere Einsatzkräfte, darunter auch Beamte mit einem Zivilfahrzeug fuhren die Örtlichkeit im Anschluss an. Vor Ort konnte der Mann zunächst nicht angetroffen werden, weshalb das nähere Umfeld abgesucht wurde. Im Bereich des Schlossparks konnte der 29-Jährige schließlich festgestellt werden. Als die Zivilstreife im Begriff war ihr Fahrzeug an der Bushaltestelle abzustellen, kam der 29-Jährige aus einer Wiese bereits aggressiv und mit erhobenen Händen auf die Einsatzkräfte zu. Als die Kräfte sich als Polizisten zu erkennen gaben, riss der sichtlich alkoholisierte Mann erneut die Hände hoch und nahm eine drohende Haltung in Form von Fäusten ein. Zudem zeigte er eine beleidigende Geste und beschimpfte die Beamten. Nachdem er obendrein noch gegen die geöffnete Tür des Zivilfahrzeugs getreten und diese zugeknallt hatte, ging er weiter drohend auf die Polizisten zu. Da der Querulant nicht stehen blieb und den polizeilichen Anweisungen keine Folge leistete, musste seitens eines Beamten ein Reizstoffsprühgerät gegen den aggressiven Mann eingesetzt werden. Das Spray zeigte Wirkung, woraufhin er zu Boden ging und mit Handschließen gefesselt werden konnte. Aufgrund des Reizstoffeinsatzes musste der 29-Jährige vom hinzugerufenen Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden. Beim Transport, der unter Polizeibegleitung stattfand, beleidigte der 29-Jährige einen Beamten fortwährend und spuckte ihn zudem noch an. Schlussendlich musste der Mann aufgrund seines alkoholisierten Zustands zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben. Ob an dem Zivilfahrzeug ein Sachschaden entstanden ist, steht abschließend noch nicht fest. Das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156 4352-0, sucht Zeugen des Vorfalls und bittet Verkehrsteilnehmer, die dem 29-Jährigen im Bereich der Schwieberdinger Straße /Schloßhaldenstraße möglicherweise ausweichen mussten, sich zu melden.

Kornwestheim: 27-Jähriger leistet Widerstand während Corona-Kontrolle
Während einer Kontrolle im Sinne der Corona-Verordnung am Dienstag gegen 18.15 Uhr im Stadtpark in Kornwestheim reagierte ein 27 Jahre alter Mann aggressiv und leistete schließlich heftigen Widerstand gegen Polizeibeamte der Hundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg. Da sich insgesamt acht Personen gemeinsam im Bereich des Schachbretts aufhielten, sollte durch die Streifenwagenbesatzung der Hundeführerstaffel eine Kontrolle durchgeführt werden. Bereits als sich die Beamten der Gruppe näherten, versuchten einige Personen sich zu entfernen. Auf Zuruf der Polizisten kehrten diese jedoch zurück. Als den Anwesenden der Kontrollgrund genannt und sie darum gebeten wurden, ihre Ausweise auszuhändigen, begann ein 27-Jähriger die Polizisten zu beleidigen. Außerdem duzte er die Beamten und forderte sie zu einem Kampf mit ihm auf. Da sich im weiteren Verlauf der Verdacht auf einen Betäubungsmittelverstoß ergab, sollte der Mann durchsucht werden. Als ihm diese Maßnahme erläutert wurde, reagierte er erneut mit Beleidigungen und leistete den Aufforderungen der Polizisten keine Folge. Einer der Beamten führte ihn schließlich zum Streifenwagen. Bereits hiergegen versuchte sich der 27-Jährige zu wehren. Plötzlich stieß er seinen Körper mit einem schnellen Ruck gegen den Beamten, woraufhin er durch beide Polizisten zu Boden gebracht wurde und ihm Handschließen angelegt wurden. Nun ließ der Tatverdächtige eine Tirade von Beleidigungen auf die Beamten los und versuchte mehrfach aufzustehen bzw. bäumte sich auf. Zeitgleich drohte ein weiterer 26-Jähriger den Polizisten mit Gewalt und beleidigte sie ebenfalls. Einige umstehenden Zeugen filmten die Situation derweil mit ihren Smartphones. Eine 22-Jährige wies daraufhin, dass sie das Video auch veröffentlichen werde. Nachdem eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Kornwestheim zur Unterstützung eingetroffen war, wurde der 27 Jahre alte Mann zum Polizeirevier gebracht. Im Zuge der weiteren Maßnahmen wurde eines der Videos als Beweismittelt durch die Polizei gesichert. Im weiteren Verlauf zeigten sich alle Zeugen, die gefilmt hatten, damit einverstanden die Videos zu löschen. Der Tatverdächtige wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahme auf freien Fuß gesetzt. Alle Anwesenden, die gegen die Corona-Verordnung verstoßen haben, müssen mit einer dementsprechenden Anzeige rechnen. Der 27-Jährige wird sich darüber hinaus wegen Widerstands und Beleidigung verantworten müssen. Dem 26-Jährigen werden zusätzlich Nötigung und Beleidung vorgeworfen.

Kornwestheim: 29-Jähriger beleidigt Polizeibeamte bei Kontrolle
Bei einer Kontrolle im Zusammenhang mit der Corona-Verordnung wurden mehrere Beamte des Polizeireviers Kornwestheim in der Nacht zum Mittwoch in übler Weise beleidigt. Kurz nach 02.00 Uhr hatte ein Zeuge fünf Männer gemeldet, die sich in der Badstraße in Kornwestheim stritten. Er befürchtete, dass eine Schlägerei bevorstehen könnte. Als die beiden alarmierten Streifenwagenbesatzungen vor Ort eintrafen, beobachteten sie, dass die fünfköpfige Gruppe gemeinsam in Richtung des Alten Stadtgarten unterwegs war. Es erfolgte eine Kontrolle der jungen Männer im Alter zwischen 16 und 29 Jahren, die offensichtlich gegen die derzeit geltende Corona-Verordnung verstießen. Nach den bisherigen Erkenntnissen kam es wohl zu keiner Auseinandersetzung. Doch die Kontrollierten zeigten keinerlei Verständnis für die Maßnahmen der Beamten. Sie verhielten sich provokant und teilweise auch aggressiv den Polizisten gegenüber. Im Zuge dessen beleidigte der 29-Jährige die Beamten, in dem er sich entblößte und ihnen seine Genitalien zeigte. Der Gruppe wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Während sich sie sich entfernten, reckte der 29-Jährige seinen Arm zum Hitlergruß. Wenige Minuten später konnten die Polizisten beobachten, dass der 16-, der 27- sowie der 29-Jährige erneut zusammen unterwegs waren. Diese drei Männer müssen nun mit einer weiteren Ordnungswidrigkeitenanzeige die Corona-VO betreffend rechnen. Der 29-Jährige wird darüber hinaus wegen Beleidigung sowie Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt.

L1110/ Bietigheim-Bissingen: Raser gefährdet beim Überholen und flüchtet nach Unfall – Polizei sucht Zeugen und weitere Geschädigte
In Wildwestmanier war ein rücksichtsloser Fahrzeuglenker mit seinem schwarzen Mercedes am Dienstag gegen 16:50 Uhr auf der Landesstraße 1110 bei Bietigheim-Bissingen unterwegs. Das Fahrzeug fiel einer 51-Jährigen auf der Landesstraße von Tamm kommend in Richtung Bissingen auf, als es dem Wagen der Frau folgte. Hierbei soll der Mercedes bereits auf Höhe einer Gärtnerei über die dortige Linksabbiegespur mehrere Fahrzeuge trotz Gegenverkehr überholt haben. Im weiteren Verlauf in Richtung Untermberg überholte der Mercedes die 51-Jährige dann kurz vor einem Kreisverkehr im Bereich der Einmündung der Kreisstraße 1636. Nur weil die Frau mit ihrem BMW bremste, konnte ein Unfall vermieden werden. Der Mercedes fuhr dann zwischen dem BMW der 51-Jährigen und einem am Kreisverkehr wartenden VW hindurch. Als der Mercedes dann den VW rechtsseitig überholen wollte, geriet der Wagen von der Fahrbahn ab und in den Grünstreifen. Der bislang unbekannte Fahrzeuglenker musste in der Folge einem Verkehrsschild ausweichen und prallte hierbei gegen den VW, schob diesen zur Seite und flüchtete aus dem Kreisverkehr in Richtung Untermberg. Bei dem Mercedes soll es sich um eine schwarze S-Klasse mit Panoramadach handeln. Vermutlich hatte der Wagen eine Stuttgarter Zulassung (S) und müsste linksseitig Unfallschäden aufweisen. Der Fahrer wird als circa 30 Jahre alt, südländischer Typ, mit schwarzen Haaren und Bart beschrieben. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen hat die Ermittlungen wegen Unfallflucht und Straßenverkehrsgefährdung aufgenommen. Es werden hierzu weitere Zeugen und Geschädigte gesucht, die ebenfalls durch das Verhalten des Tatverdächtigen gefährdet worden sind. Diese können sich unter Tel. 07042 405 0 beim Polizeirevier melden.

Sachsenheim-Großsachsenheim: Unikat gestohlen – Polizei sucht Zeugen
Ein besonderes Mountainbike wurde zwischen Sonntag, 19:30 Uhr, und Montag, 6:40 Uhr, in Großsachsenheim in der Bahnhofstraße gestohlen. Da das Fahrrad von seinem Besitzer eigenhändig modifiziert worden war, handelte es sich um ein Unikat im Wert von circa 4.000 Euro. Das Mountainbike der Marke YT Industries ist alufarben und befand sich auf einem verschlossenen Fahrradträger an einem Pkw. Dieser war in der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses abgestellt. Durch den bislang unbekannten Täter wurde der Fahrradträger beim Diebstahl ebenfalls beschädigt. Die Höhe des Sachschadens war bislang noch nicht bezifferbar. Der Polizeiposten Sachsenheim nimmt Hinweise unter Tel. 07147 27406 0 entgegen.

Tamm: Radfahrerin bei Unfallflucht verletzt – Zeugen gesucht
Bei einem Einkaufsmarkt in der Straße „Im Länderrain“ in Tamm kam es am Dienstag gegen 17:55 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei der sich ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker von der Unfallstelle unerlaubt entfernte. Eine 62-Jährige befuhr mit ihrem Pedelec die Straße „Im Länderrain“ in Richtung Bahnhof, als auf Höhe eines dortigen Einkaufsmarktes ein Pkw auf die Straße einbog und der Fahrzeuglenker die Frau vermutlich übersah. Um einen Unfall zu vermeiden, bremste die 62-Jährige und kam in der Folge zu Fall. Bei dem Sturz wurde sie leicht verletzt und musste durch einen Rettungswagen versorgt werden. Auch das Pedelec wurde beschädigt. Die Höhe des Sachschadens ist bislang nicht bekannt. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen bittet Zeugen sich unter Tel. 07142 405 0 zu melden.

Bietigheim-Bissingen: Betrunkene fährt mit Auto über Tankstellengelände und prallt gegen Regal
Die 30-Jährige Angestellte einer Tankstelle in der Großingersheimer Straße in Bietigheim-Bissingen staunte nicht schlecht, als eine 51-Jährige am Dienstag gegen 19:10 Uhr mit ihrem Smart offensichtlich alkoholisiert mehrmals die Tankstelle aufsuchte. Zunächst fuhr die 51-Jährige entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf das Gelände ein und an den Zapfsäulen vorbei. In der Folge wendete sie den Smart, stellte das Fahrzeug ab und betrat den Verkaufsraum. Im Verkaufsraum begann sie unvermittelt eine dort erwartete Person zu beschimpfen, bis sie feststellte, dass die adressierte Person gar nicht anwesend war. Daraufhin begab sie sich wieder nach draußen und in ihren Wagen. Mit dem Smart fuhr sie dann wieder entgegen der angegebenen Fahrtrichtung um den Verkaufsraum und die Waschanlage herum. Schließlich verließ sie das Tankstellengelände und lenkte den Wagen auf die Großingersheimer Straße. Auf der Straße kehrte sie dann nochmal um, fuhr wieder auf die Tankstelle auf, an den Zapfsäulen vorbei, wendete erneut und prallte dann mit dem Smart gegen ein im Außenbereich aufgestelltes Verkaufsregal. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern, entfernte sich die Tatverdächtige dann mit ihrem Wagen vom Gelände. Durch die zwischenzeitlich verständigten Polizeibeamten des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen konnte die Tatverdächtige an ihrer Wohnanschrift angetroffen werden. Da es Videoaufzeichnungen gab und die Frau bereits polizeibekannt war, konnte sie zweifelsfrei identifiziert werden. Der Smart wies entsprechende Beschädigungen auf. Aufgrund eines Atemalkoholtests bestand der Verdacht einer erheblichen Alkoholisierung, weswegen in der Folge eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein der Tatverdächtigen beschlagnahmt wurde. Sie muss nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen.

L1126 /L1100 /Murr: Polizei stellt bei Unfallaufnahme Alkoholisierung fest
Ein 34-Jähriger meldete am Montag gegen 21:00 Uhr der Polizei, dass eine 48-Jährige mit ihrem Audi auf der Landesstraße 1126 kurz vor der Einmündung in die Landesstraße 1100 gegen seinen Sattelauflieger gefahren sei. Der Mann war mit seinem LKW auf der Landesstraße 1126 in Richtung der Landesstraße 1100 unterwegs, als ihm der Audi in der letzten Kurve vor der Einmündung entgegenkam. Im Begegnungsverkehr streiften sich dann beide Fahrzeuge. Während am Sattelauflieger kaum Spuren zu finden waren, hatte der Audi auf der linken Seite einen stark eingedrückten Kotflügel und Streifspuren am Außenspiegel. Die Höhe des Sachschadens war bislang noch nicht bezifferbar. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten des Polizeireviers Marbach Alkoholgeruch bei der 48-Jährigen fest. Nach einem Atemalkoholtest bestand der Verdacht einer Alkoholisierung, so dass die Frau sich in der Folge einer Blutentnahme unterziehen musste. Der Führerschein wurde von den Beamten einbehalten.

Gerlingen: Zeugen nach körperlicher Auseinandersetzung gesucht
Wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt die Polizei gegen zwei noch unbekannte Männer, die am Montag gegen 22:10 Uhr ihr Unwesen in Gerlingen getrieben haben. Im Bereich Wacholderweg/Zedernweg sollen die beiden Unbekannten auf der westlichen Seite des „Breitwiesensees“ zwei junge Männer im Alter von 22 und 23 Jahre angesprochen und die Herausgabe von Geld gefordert haben. Dies wurde von den beiden zunächst verneint. Die Täter gaben daraufhin zu verstehen, dass auch eine kleinere Bargeldsumme sowie Zigaretten ausreichen würden. Anschließend soll es zu einem Gerangel zwischen allen Beteiligten gekommen sein. Im Zuge der körperlichen Auseinandersetzung soll einer der beiden Täter den 22-Jährigen erst gewürgt und anschließend mit der Faust geschlagen haben. Als sein 23 Jahre alter Begleiter ihm zu Hilfe eilte, wurde er mutmaßlich von dem anderen Täter weggeschubst. Im weiteren Verlauf ließen die Angreifer von ihren Opfern ab und rannten ohne Beute in Richtung der Feuerbacher Straße davon. Polizeilich eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg. Folgende Personenbeschreibungen liegen der Polizei vor:
Täter 1: 175 cm groß, dünn, dunkler Teint, leichter Bauchansatz, dunkle kurze Haare, sprach gutes Deutsch und war dunkel gekleidet
Täter 2: 175 cm groß, stämmig, dunkler Teint, auffälliger langer Vollbart, dunkle kurze Haare, sprach ebenfalls gutes Deutsch und war dunkel gekleidet, darüber hinaus trug er einen grauen Hoody mit Kapuze sowie eine Überziehweste
Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zur Identität der Unbekannten geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156 4352-0, in Verbindung zu setzten.

Asperg: 29-Jähriger vorläufig festgenommen
Nach dem Hinweis eines 19-Jährigen hat die Polizei am Montag kurz nach 18:00 Uhr einen 29-jährigen Mann in Asperg vorläufig festgenommen. Gegen 17:50 Uhr soll der Mann in der Badstraße mit herunter gelassener Hose auf einer Bank gesessen sein und sexuelle Handlungen an sich vorgenommen haben. Der 19-jährige Fußgänger beobachtete dieses Geschehen und alarmierte umgehend die Polizei. Anschließend zog sich der Mann seine Hose wieder an und lief davon. Im Zuge einer eingeleiteten polizeilichen Fahndung wurde der Tatverdächtige im näheren Umfeld angetroffen und vorläufig festgenommen. Der 29-Jährige, der vermutlich unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation stand wurde schließlich zum Polizeirevier Kornwestheim transportiert. Da der Mann keinen festen Wohnsitz hat, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen letztendlich in einer städtischen Notunterkunft untergebracht. Er muss nun mit einer Anzeige wegen exhibitionistischen Handlungen rechnen.

Bietigheim-Bissingen: Unbekannter schlägt 64-Jährigen
Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen ermittelt wegen Körperverletzung gegen einen noch unbekannten Täter, der am Montag gegen 18.00 Uhr im Gröninger Weg in Bietigheim-Bissingen einen 64-Jährigen schlug. Der 64-Jährige saß zunächst gemeinsam mit einer 57 Jahre alten Frau und einem 65 Jahre alten Mann auf einer Sitzbank. Sie unterhielten sich mutmaßlich über Personen mit Migrationshintergrund. Eine Gruppe von Personen fühlte sich vom Thema dieser Unterhaltung wohl gestört und suchte die Konfrontation. In der Folge kam es zunächst zu einem Streitgespräch zwischen der Gruppe, die vermutlich aus drei Männern bestand, und dem 64-Jährigen. Dieser Streit eskalierte schließlich. Ein Mann aus der Gruppe schlug den 64-Jährigen, der aufgrund dessen zu Boden stürzte und sich verletzte. Die 57 Jahre alte Frau versuchte den Täter nun an der Flucht zu hindern und hielt ihn fest. Doch der Unbekannte riss sich los und schlug auch die Frau, bevor sich die gesamte Gruppe in unbekannte Richtung davon machte. Zwischenzeitlich war die Polizei alarmiert worden. Durchgeführte Fahndungsmaßnahmen erbrachten jedoch kein Ergebnis. Der 64-Jährige und die 57 Jahre alte Frau erlitten leichte Verletzungen. Die Besatzung eines Rettungswagens versorgte die Geschädigten vor Ort. Der Täter wurde als etwa 180 cm groß und zwischen 28 und 34 Jahren alt beschrieben. Er hat eine Glatze und trägt einen Vollbart. Darüber hinaus ist ein Arm bis zu den Fingerspitzen tätowiert. Er war mit einer Tarnjacke bekleidet. Zeugen, die weitere Hinweise geben können, werden gebeten sich unter Tel. 07142/405-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Mundelsheim/L 1115: Unfallzeugen gesucht
Auf Höhe der BAB 81/Autobahnanschlussstelle Mundelsheim/Auffahrt Stuttgart ereignete sich am Montag gegen 06:45 Uhr ein Verkehrsunfall, zu dem die Polizei nun nach Zeugen sucht. Nach bisherigen Erkenntnissen soll an der Örtlichkeit ein noch unbekannter Lkw-Fahrer von einem Linksabbiegestreifen auf den Geradeausstreifen der Landesstraße 1115 eingeschert sein. Hierbei achtete er vermutlich nicht auf andere Verkehrsteilnehmer, woraufhin eine 27-jährige Opel-Lenkerin auf der L 1115 abbremsen musste, um einen Zusammenstoß mit dem Unbekannten zu vermeiden. Eine nachfolgende VW-Lenkerin, die ebenfalls 27 Jahre alt ist, erkannte den Bremsvorgang mutmaßlich zu spät und fuhr auf den Opel auf. Durch den Zusammenstoß wurden beide Frauen leicht verletzt und es entstand ein Sachschaden von rund 4.000 Euro. Der Unbekannte, der möglicherweise am Steuer eines Lkw Kipper saß, fuhr unterdessen davon und kümmerte sich nicht um den Unfall. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte beim Polizeirevier Marbach, Tel. 07144 900-0.

Ludwigsburg: Poser-Kontrolle in der Innenstadt
Eine zivile Streifenbesatzung des Polizeireviers Ludwigsburg hat am Samstag zwischen 15:00 und 20:00 Uhr ihre Aufmerksamkeit auf modifizierte, übermäßig Lärm verursachende Fahrzeuge in der Ludwigsburger Innenstadt gerichtet. Bei der Überprüfung von 18 auffälligen Autos und drei Motorrädern stellten die Polizisten in 16 Fällen unzulässige Veränderungen an den Fahrzeugen fest. In sechs Fällen führten Veränderungen am Fahrwerk, an Reifen und Felgen oder an der Abgasanlage zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Die Fahrzeugbesitzer werden ebenso angezeigt wie sechs weitere Fahrer, die unnötig Lärm verursachten. Das Social-Media-Echo auf die Aktion ließ nicht lange auf sich warten. Fotos und Hinweise zur Kontrolle wurden innerhalb kurzer Zeit in diversen Tuning-Gruppen geteilt.

Löchgau: Zweiradfahrer bei Unfall auf der K 1633 schwer verletzt
Schwere Verletzung erlitt ein 23 Jahre alter Zweiradfahrer, der am Sonntag gegen 18.10 Uhr auf der Kreisstraße 1633 bei Löchgau in einen Unfall verwickelt war. Der jungen Mann hatte mit weiteren fünf Gleichgesinnten eine Ausfahrt mit ihren Simson Schwalben (Kleinkraftrad) unternommen. Sie waren hintereinander auf der Königsstraße von Freudental kommend unterwegs. Mutmaßlich wollten die vorausfahrenden Zweiradlenker auf Höhe der Abzweigung Richtung Löchgau nach rechts auf ein asphaltiertes Stück Feldweg abbiegen und setzten ihre Blinker. Dies erkannte der 23-Jährige, der sich an vorletzter Position befand, wohl zu spät und fuhr auf seinen 21 Jahre alten Vordermann auf. Dieser wiederum wurde durch die Wucht des Aufpralls auf einen 28 Jahre alten Zweiradfahrer aufgeschoben. Der 23- und der 21-Jährige stürzten aufgrund des Zusammenstoßes. Der 23-Jährige wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 21 Jahre alte Mann erlitt leichte Verletzungen. Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf rund 2.000 Euro belaufen. Die Freiwillige Feuerwehr Freudental befand sich mit zwei Fahrzeugen und drei Einsatzkräften vor Ort.

Bietigheim-Bissingen: Zwei Tatverdächtige nach Raub in einer Asylunterkunft in Untersuchungshaft
Zwei 42 und 20 Jahre alte Tatverdächtige sitzen seit Samstag in Untersuchungshaft, da sie am Freitagabend in einer Asylunterkunft in der Geisinger Straße in Bietigheim-Bissingen einen 21-jährigen Mann beraubt haben sollen. Hintergrund der Tat soll ein Drogengeschäft sein. Der 42 Jahre alte Tatverdächtige soll zwei 22- und 21-Jährigen Drogen verkauft haben. Beide verschwanden, ohne den Kaufpreis zu bezahlen. Der 42-Jährige hielt dann das spätere Opfer für einen Komplizen der beiden Männer und verlangte von ihm die Bezahlung. Als sich der junge Mann weigerte, soll der 42-Jährige gemeinsam mit dem weiteren Tatverdächtigen auf den 21-Jährigen eingeschlagen haben. Der Ältere soll das Opfer festgehalten haben, während der Jüngere dessen Taschen leerte. Der 20-Jährige brachte die Beute, ein Handy, einen Kopfhörer, einen geringen Bargeldbetrag sowie Tabak, Filter und Zigarettenpapier, in das von ihm in der Unterkunft bewohnte Zimmer. Ein Sicherheitsdienstmitarbeiter, der die Auseinandersetzung der drei Männer beobachtet hatte, alarmierte gegen 22.20 Uhr die Polizei. Die beiden Tatverdächtigen konnten vor Ort durch Beamte des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen vorläufig festgenommen werden. Das Raubgut fanden die Polizisten im Gras unter dem von dem 20 Jahre alten Tatverdächtigen bewohnten Zimmer. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Heilbronn wurden der 42- und der 20-Jährige am Samstag einem Haftrichter vorgeführt, der gegen die beiden aus Tunesien stammenden Männer einen Haftbefehl wegen Raubes erließ, diesen in Vollzug setzte und sie in Justizvollzugsanstalten einwies. Gegen die beiden Drogenkäufer und den 42-Jährigen wird darüber hinaus wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Vaihingen an der Enz: Feuerwerksbatterie vor Fenster des Polizeireviers gezündet
Wegen versuchter schwerer Brandstiftung ermittelt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg gegen noch unbekannte Täter, die am Montag kurz nach 02.00 Uhr vor dem Fenster eines Dienstraums des Polizeireviers Vaihingen an der Enz eine Feuerwerksbatterie zündeten. Ein 28 Jahre alte Polizistin saß zu diesem Zeitpunkt an einem Arbeitsplatz in diesem Raum, der zur Friedrichstraße hin liegt. Plötzlich hörte sie durch das gekippte Fenster vermutlich zwei Stimmen, die sich im Flüsterton unterhielten, und das Geräusch eines mehrfach betätigten Feuerzeugs. Kurz darauf knallte es mehrere Male und durch das gekippte Fenster zog Rauch in das Büro. Die Beamtin verließ den Raum sofort und verständigte ihre Kollegen. Mehrere Streifenwagenbesatzungen führten in der Folge Fahndungsmaßnahmen rund um das Polizeirevier und im Stadtgebiet durch. Das Büro wurde zwischenzeitlich belüftet. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die noch unbekannten Täter eine handelsübliche Feuerwerksbatterie mit 16 Schuss auf das Außensims des Fensters gestellt und entzündet hatten. Der am Fenster bzw. am Sims entstandene Sachschaden blieb gering. Es wurde niemand verletzt. Der Staatsschutz der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zwischenzeitlich übernommen und bittet Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter Tel. 07031/13-00 zu melden.

Vaihingen-Kleinglattbach: Mazda-Lenker als „Geisterfahrer“ unterwegs
Beherzt griff ein 18 Jahre alter Ford-Fahrer am Sonntagnachmittag ein, nachdem er gemeinsam mit seinem gleichaltrigen Beifahrer auf der Landesstraße 1125 zwischen Sersheim und Kleinglattbach auf einen „Geisterfahrer“ gestoßen war. Die beiden jungen Männer im Ford waren gegen 17.00 Uhr in Richtung Kleinglattbach unterwegs, als sie auf Höhe der Abzweigung in Richtung Horrheim einen Mazda auf ihrer Spur auf sich zufahren sahen. Nachdem der Mazda, der wohl mit geringerer Geschwindigkeit als den auf dieser Strecke erlaubten 70 km/h unterwegs war, nicht wieder zurück auf die eigene Fahrspur gelenkt wurde, musste der Ford-Fahrer schließlich stark abbremsen und auf die eigentliche Gegenfahrbahn ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Hinter dem Ford befanden sich ein noch unbekannter Motorradlenker sowie eine 24 Jahre alte BMW-Fahrerin, die einen 27-jährigen Beifahrer an Bord hatte. Beide mussten ebenfalls abbremsen und dem entgegenkommenden Mazda ausweichen. Glücklicherweise herrschte zu diesem Zeitpunkt kein Gegenverkehr. Nachdem der Ford-Lenker und auch die BMW-Fahrerin ihre Fahrt zunächst fortgesetzt hatten, drehten sie im weiteren Verlauf um, um die Fahrweise des Mazda-Lenkers nochmals zu überprüfen. Sie trafen den 60 Jahre alten Fahrer des Mazda und seinen Beifahrer schließlich im Bereich der Abzweigung in Richtung Horrheim an. Der Mazda stand dort entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung. Um eine Weiterfahrt zu unterbinden, zog der 18-Jährige schlussendlich den Schlüssel aus dem Zündschloss ab und behielt ihn bis zum Eintreffen der alarmierten Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Vaihingen an der Enz ein. Die Beamten stellten vor Ort fest, dass der 60-jährge Mazda-Lenker wohl kaum in der Lage war, die vorausgegangene Situation zu erfassen. Auf Fragen erhielten sie keine passenden Antworten. Ein Atemalkohol- wie auch ein Drogenvortest verliefen jeweils negativ. Mutmaßlich bestand bei dem Mann eine psychische Ausnahmesituation. Sein Führerschein wurde im weiteren Verlauf beschlagnahmt. Der Mann muss nun mit einer Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs rechnen. Die Polizei bittet weitere Zeugen und insbesondere den noch unbekannten Motorradfahrer sich unter Tel. 07042/941-0 zu melden.

Ludwigsburg: Wohnungsdurchsuchung nach Streit
Am Sonntag gegen 11:35 Uhr sind in der Neckarweihinger Hauptstraße der 33-jährige Mann und der 45-jährige Ex-Mann einer 34-Jährigen in Streit geraten, in dessen Verlauf sich beide leichte Verletzungen zuzogen. Hinzugerufene Polizeibeamte bemerkten in der Wohnung deutlichen Cannabisgeruch und erwirkten daraufhin über die Staatsanwaltschaft Stuttgart einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss. Die anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen führten zur Sicherstellung verschiedener Rauschgift-Utensilien.

A 81 Bereich Freiberg: Nach Anwohnerbeschwerden: Geschwindigkeitsüberwachung
Nach Anwohnerbeschwerden über nächtliche Lärmbelästigung durch überlaute Fahrzeuge haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg in der Nacht zum Sonntag zwischen 23:00 und 02:30 Uhr Geschwindigkeitsmessungen auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Nord und Pleidelsheim durchgeführt. Fünf Autofahrer waren in diesem Zeitraum mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und müssen jetzt nicht nur mit einem Bußgeld und Punkten, sondern auch mit einem Fahrverbot rechnen. Überlaute Fahrzeuge oder entsprechende Fahrmanöver fielen den Polizisten bei ihrer Kontrolle aber nicht auf. Die Verkehrsüberwachungsmaßnahmen in diesem Bereich werden fortgesetzt.

Freiberg am Neckar: Radfahrerin von Pferd getreten
Auf einem Feldweg zwischen Freiberg und Ingersheim war eine 53-jährige Frau am Sonntag gegen 13:30 Uhr gerade dabei, ihr Pferd auf eine Koppel zu führen, als das Tier aus unbekannten Gründen scheute. Das Pferd wich ein Stück zurück, trat nach hinten aus und traf dabei eine 48-jährige Radfahrerin, die in dem Moment vorbeifuhr. Die Radfahrerin stürzte und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.