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Kornwestheim: Vorfahrt missachtet – Drei Leichtverletzte und 13.000 Euro Sachschaden
Der 19-jährige Fahrer eines Opel Corsa befuhr am späten Samstagabend gegen 23:45 Uhr die Zeppelinstraße in stadteinwärtiger Richtung. An der Kreuzung zur Stuttgarter Straße wollte er diese geradeaus überqueren und missachtete hierbei die Vorfahrt eines bevorrechtigten, in Richtung Stuttgart fahrenden VW Golf eines 27-Jährigen. Durch den Aufprall wurde der Opel nach links abgewiesen und kam auf der gegenüberliegenden Straßenseite an einem Bauzaun zum Stillstand. Im Opel Corsa wurde der 18-jährige Beifahrer leicht verletzt, ebenso zogen sich die 21- und 23-jährigen Mitfahrerinnen im VW Golf leichte Verletzungen zu. Alle Verletzten wurden durch eine angeforderte Rettungswagenbesatzung untersucht, eine Aufnahme in ein Krankenhaus war nicht erforderlich. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Kornwestheim: Holzbank auf Golfplatz angezündet
Bislang unbekannte Täter hielten sich in der Nacht vom Freitag auf Samstag unerlaubt auf dem Gelände des Golfplatzes Neckartal in Kornwestheim-Pattonville auf und feierten dort offensichtlich eine Party. Während sie zum einen ihren Müll zurückließen, versuchten die Täter auch eine Holzbank anzuzünden. Der Schaden beläuft sich auf ca. 100 Euro. Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können werden gebeten, sich beim Polizeirevier Kornwestheim unter Telefon: 07154/1313-0 zu melden.

Murr: Fahrzeugbrand vor dem Bergkeltertunnel
Am Freitag gegen 18.10 Uhr befuhr ein 43 und 41 Jahre altes Ehepaar mit ihrem VW Bus T3 aus Richtung Großbottwar kommend die Landesstraße 1100, um vor dem Bergkeltertunnel nach links in Richtung Marbach abzubiegen. Beim Halten an der Lichtzeichenanlage geriet das Fahrzeug vermutlich auf Grund eines technischen Defektes in Brand. Das Ehepaar konnte ihren VW Bus noch rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt. Die Feuerwehr Murr rückte mit zwei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften zur Brandbekämpfung aus, konnte aber das komplette Ausbrennen des Fahrzeuges nicht mehr verhindern. Durch den Brand und die Löscharbeiten musste die Straße im Anschluss durch die Straßenmeisterei Ludwigsburg gereinigt werden. Im gesamten Zeitraum der Einsatzmaßnahmen musste der Bergkeltertunnel bis gegen 21.30 Uhr gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet. Durch den Fahrzeugbrand entstand ein Gesamtsachschaden von rund 20.000 Euro und das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Zur Einsatzbewältigung hatte das Polizeirevier Marbach am Neckar drei Streifenwagenbesatzungen im Einsatz.

Gemmrigheim: Vorfahrtsfall hat eine Leichtverletzte und Sachschaden zur Folge
Der 47-jährige Fahrer eines Honda befuhr gegen 17.53 Uhr einen Feldweg in Richtung des dort gelegenen Aussiedlerhofes Vogelsang. An der Kreuzung Vogelsang kam es zur Kollision mit einem von rechts kommenden BMW, der von einem 24-Jährigen gelenkt wurde. Durch die Wucht des Aufpralls auf die rechte Heckseite drehte sich der Honda um dessen eigene Achse und blieb entgegen seiner ursprünglichen Fahrtrichtung stehen. Die 20-jährige Beifahrerin im BMW wurde leicht verletzt. Der Honda war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf 15.000 Euro.

Ludwigsburg: Fahrzeugbrand – Ermittlungen wegen Verdachts der Brandstiftung aufgenommen
Am Freitagvormittag musste der Bahnhofsbereich in Ludwigsburg geräumt werden, nachdem ein PKW am Busbahnhof zu brennen begonnen hatte. Kurz nach 11.30 Uhr ging ein Notruf bei der Polizei ein. Der Anrufer teilte mit, dass am Busbahnhof ein Opel Feuer gefangen habe. Mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Ludwigsburg sowie die Feuerwehr rückten hierauf aus. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der eintreffenden Einsatzfahrzeuge wurde der Busbahnhof geräumt und abgesperrt. Die Bundespolizei ordnete eine Langsamfahrt für den Schienenverkehr an. Der Busverkehr vom ZOB konnte zunächst nicht wie gewohnt durchgeführt werden. Die Busse verkehrten stattdessen über die Halstestelle „Bahnhof (Arena)“ in der Pflugfelder Straße. Die Fahrgäste wurden per Durchsagen darüber informiert. Gegen 11.50 Uhr war der Brand von der Feuerwehr Ludwigsburg gelöscht. Um 12.20 Uhr konnte die Bundespolizei die angeordnete Langsamfahrt zurücknehmen. Nachdem die polizeilichen Maßnahmen vor Ort abgeschlossen waren, wurde der ausgebrannte Opel abgeschleppt. Gegen 14.00 Uhr wurde die Sperrung des Busbahnhofs aufgehoben und der Busverkehr konnte wie gewohnt wieder durchgeführt werden. Derzeit besteht der Verdacht, dass der PKW von einer noch unbekannten Person in Brand gesetzt worden sein könnte. Zwei Zeuginnen hatten unabhängig voneinander beobachtet, wie eine männliche Person mit dem Opel von der Myliusstraße kommend zum Busbahnhof fuhr und den PKW mittig auf dem Gelände abstellte. Der Fahrer habe anschließend im Bereich der Innenseite der Fahrertür hantiert und einen unbekannten Gegenstand aus dem Fahrzeug entnommen. Daraufhin verließ der Mann zu Fuß den Bahnhofsbereich in Richtung der Leonberger Straße. Kurz darauf stieg Rauch aus dem Fahrzeug auf und der Wagen stand in Flammen. Bei dem PKW handelt es sich um einen roten Opel älteren Baujahrs, der einer Betriebsuntersagung unterliegt. Vermutlich waren an dem Fahrzeug „Kennzeichen“ aus Papier oder Pappe angebracht. Der Wert des Fahrzeugs dürfte sich auf einen eher geringen Betrag belaufen. Zu dem Fahrer ist weiterhin bekannt, dass er zwischen 35 und 40 Jahren alt und etwa 170 bis 175 cm groß ist. Er hat kurzes dunkelbraunes Haar und trug ein weißes T-Shirt sowie eine helle Jeans. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. Zeugen, die weitere Hinweise zu dem Fahrzeug oder zu dem noch unbekannten Fahrer geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07141/18-9, zu melden.

Ludwigsburg-Poppenweiler: Rollerfahrer flüchtet vor Polizei
Eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei lieferte sich ein Rollerfahrer am Donnerstagnachmittag in Poppenweiler. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Ludwigsburg wollte gegen 15.45 Uhr einen Rollerfahrer in der Mitländerstraße kontrollieren, da der Fahrer einen recht jungen Eindruck machte. Kurz vor der Affalterbacher Straße hatte der Streifenwagen zu dem Roller aufgeschlossen. Der Fahrer drehte sich nun um und bemerkte wohl den Streifenwagen. Anschließend beschleunigte er und bog nach links in die Jahnstraße ab, um dort weiter Gas zu geben. Das zwischenzeitlich eingeschaltete Martinshorn, das Blaulicht sowie die Anhaltesignale ignorierte der Fahrer. Die vorgeschriebenen 30 km/h in der Jahnstraße überschritt der Roller um etwa das Doppelte. Kurz vor dem Ende der Jahnstraße bog der Unbekannte zwischen zwei Absperrpfosten in Richtung des Lehmgrubenweges ab und die Beamten verloren ihn zunächst aus den Augen. Im Zuge weiterer Fahndungsmaßnahmen entdeckten die Polizisten den abgestellten Roller dann allerdings im Lehmgrubenweg und stellten das Fahrzeug sicher. Anhand des Versicherungskennzeichens konnte der Halter des Rollers ermittelt werden. Wer das Zweirad am Donnerstagnachmittag fuhr, steht noch nicht fest. Die Ermittlungen dahingehend dauern an.

Bietigheim-Bissingen: Zeugen nach Unfallflucht gesucht
Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, sucht Zeugen, die Hinweise zu einer Unfallflucht geben können, die sich am Donnerstag gegen 21.50 Uhr in Bietigheim ereignete. Ein 31 Jahre alter Pedelec-Fahrer war auf der Breslauer Straße in Richtung der Sudetenstraße unterwegs. Dort soll er von einem noch bislang unbekannten Fahrzeuglenker überholt worden sein. Im Zuge des Überholmanövers kam das Auto dem Radfahrer vermutlich sehr nahe, woraufhin der 31-Jährige nach rechts auf den Gehweg ausweichen musste, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Hierbei blieb er mit dem Hinterrad am Bordstein hängen, stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es zu keiner Berührung zwischen den beiden Verkehrsteilnehmern. Der Unbekannte, der möglicherweise am Steuer eines weißen Ford Kuga saß, machte sich anschließend davon, ohne sich um den 31-Jährigen zu kümmern. Der entstandene Sachschaden am Pedelec konnte noch nicht beziffert werden.

BAB 81 Ditzingen: Alkoholisierter 30-Jähriger landet mit Fahrzeug in der Böschung
Seinen Führerschein musste ein 30-Jähriger am Donnerstag nach einem Verkehrsunfall gegen 17:30 Uhr auf der Bundesautobahn 81 bei Ditzingen den Polizeibeamten der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg übergeben. Der Mann wollte an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach abfahren. Dabei verlor er offensichtlich die Kontrolle über seinen Opel Corsa, fuhr die Böschung an der Ausfahrt hoch und landete mit dem Fahrzeug in einem Gebüsch. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 2.000 Euro am Opel und circa 1.000 Euro an Verkehrseinrichtungen. Der 30-Jährige wurde bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt. Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten Alkoholgeruch fest. Aufgrund eines Atemalkoholtests bestand der Verdacht einer erheblichen Alkoholisierung des 30-Jährigen, weswegen er sich in der Folge einer Blutentnahme in einem Krankenhaus unterziehen musste. Den Führerschein behielten die Beamten gleich ein. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Marbach am Neckar: 84-Jähriger nach Verkehrsunfall verstorben
Nach einem Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag gegen 12.55 Uhr im Gewann „Steinberg“ ereignete, ist ein 84 Jahre alter Mann an den Unfallfolgen verstorben. Oberhalb der Schweißbrücke befindet sich das Gewann „Steinberg“ zwischen der K 1834 und der L 1124. Dort befand sich der ältere Herr mit einem Traktor samt Anhänger auf einem Gartengrundstück. Beim Abstellen an einem Hang hat der 84-Jährige am Traktor die Feststellbremse vermutlich nur unzureichend angezogen. Als er kurz darauf das Fahrzeug verlassen hatte, rollte das Gespann los, warf ihn zu Boden und überrollte ihn. Ein 61-jähriger Bekannter, der sich auch im Zuge von Mäharbeiten auf dem Gartengrundstück befand, hörte den Mann schreien und alarmierte im weiteren Verlauf die Polizei. Ein Rettungsdienst, der ebenfalls hinzugezogen wurde, brachte den schwer verletzten Mann schließlich in ein Krankenhaus, wo er kurze Zeit später verstarb. Zur Klärung der Unfallursache wurde seitens der Staatsanwaltschaft Heilbronn ein Gutachter bestellt.

Bietigheim-Bissingen: Unfall mit 10.000 Euro Sachschaden
Vermutlich da sie sich alkoholisiert hinter das Steuer ihres PKW gesetzt hat, war eine 45 Jahre alte Mercedes-Fahrerin am Donnerstag gegen 13.45 Uhr in der Prinz-Eugen-Straße in Bietigheim-Bissingen in einen Unfall verwickelt. Die Frau wollte von vom Bahnhof kommend nach rechts in die Prinz-Eugen-Straße abbiegen. Beim Abbiegen streifte sie schließlich den Mercedes eines 56-Jährigen, der in der Prinz-Eugen-Straße an der roten Ampel stand und warten musste. Während der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen zum einen Atemalkoholgeruch bei der Frau, zum anderen deutete ihr Verhalten auf Alkoholeinfluss hin. Ein freiwilliger durchgeführter Atemalkoholtest verlief positiv, worauf sich die 45-Jährige einer Blutentnahme unterziehen musste. Ihr Führerschein wurde im weiteren Verlauf beschlagnahmt. Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf rund 10.000 Euro belaufen.

Bietigheim-Bissingen: Unfall zwischen PKW-Lenker und Radfahrerin
Leichte Verletzungen erlitt eine 47 Jahre alte Radfahrerin am Donnerstag gegen 12.45 Uhr bei einem Unfall in der Freiberger Straße in Bietigheim-Bissingen. Die Frau radelte den Radweg, der sich parallel der Freiberger Straße befindet, in Richtung Bahnhof entlang. Ein 69-jähriger Renault-Fahrer, der aus Richtung des Bahnhofs kam, wollte kurz vor der Buchstraße nach rechts auf einen Parkplatz abbiegen. Mutmaßlich übersah der PKW-Fahrer die entgegenkommende Radfahrerin, so dass in der Folge zu einem Zusammenstoß kam und die Frau stürzte. Sie wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden blieb gering.

Ludwigsburg: 31-Jähriger nach Parfümdiebstahl in Untersuchungshaft
In einem Drogeriemarkt eines Einkaufszentrums in Ludwigsburg in der Wilhelmstraße kam es am Mittwoch gegen 15:30 Uhr zu einem Vorfall in der Parfümabteilung. Eine Mitarbeiterin sprach den 31-jährigen Tatverdächtigen in dem Drogeriemarkt an, weil sie den Verdacht hatte, dass der Mann Parfüm gestohlen haben könnte. Nachdem der Mann zunehmend verbal aggressiv reagierte, bat sie einen 46-jährigen Kollegen hinzu. Der Tatverdächtige beleidigte in der Folge den 46-Jährigen, stieß ihn dann unvermittelt zu Boden und flüchtete aus dem Drogeriemarkt. Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen konnte der Tatverdächtige durch die verständigten Polizeibeamten im Bereich des Einkaufszentrums vorläufig festgenommen werden. Bei der Durchsuchung seiner Person fanden die Beamten zwei Parfümpackungen, die der Tatverdächtige mit sich führte. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der Tatverdächtige heute einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt, der den Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte. Er wurde durch Beamte der Kriminalpolizei in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Ludwigsburg: 42-Jähriger in psychischem Ausnahmezustand
Am Mittwoch meldete sich gegen 14:00 Uhr ein Busfahrer und teilte der Polizei mit, dass er mit seinem Linienbus an der Haltestelle „Weimarerstraße“ in Ludwigsburg steht und ein Fahrgast sich auffällig verhalten würde. Nach Angaben des Zeugen würde die Person schreien und auf ein Ansprechen nicht reagieren. Als die verständigten Polizeibeamten vor Ort eintrafen, hatte sich die Person bereits in Richtung Talallee entfernt. Dort trafen die Beamten dann auf den 42-Jährigen. Der Mann redete unverständlich, gestikulierte und machte seltsame Geräusche. Als der 42-Jährige plötzlich um sich trat, wurde er von den Beamten zunächst am Streifenwagen fixiert. Während der Untersuchung in einem hinzugezogenen Rettungswagen begann der Mann sich dann unvermittelt und heftig gegen die Behandlung zu wehren und bespuckte die Einsatzkräfte. Der 42-Jährige wurde unter polizeilicher Begleitung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Dort konnte die Behandlung nur unter Hinzuziehung weiterer Polizeibeamter fortgeführt werden. Im Anschluss wurde der 42-Jährige, der sich vermutlich in einem psychischen Ausnahmesituation befand, im Krankenhaus in der psychiatrischen Abteilung aufgenommen.

Bietigheim-Bissingen: Streit zwischen drei jungen Männern im Bürgergarten
Vermutlich waren bestehende Geldforderungen ursächlich für einen Streit zwischen mehreren Männern am Mittwoch gegen 16.45 Uhr im Bürgergarten in Bietigheim-Bissingen. Ein 22-Jähriger traf im Bürgergarten auf drei ihm bekannte Männer. Einer der drei Bekannten nahm dem 22-Jährigen dessen Handy ab und wollte dieses wohl als Pfand bis zur Begleichung der ausstehenden Geldforderung behalten. Der 22 Jahre alte Mann versuchte nun sein Handy zurück zu erlangen und folgte den drei, die sich davon machen wollten. Im weiteren Verlauf verließ einer der Männer die dreier Gruppe, so dass schließlich nur noch der 22-Jährige, ein 24 und ein 25 Jahre alter Mann sich hinsichtlich des Handys stritten. Aus dem Streit wurde ein Handgemenge. Plötzlich habe einer der beiden Kontrahenten ein Messer in der Hand gehalten und eine Stichbewegung nach dem 22-Jährigen ausgeführt. Als dieser die Attacke abwehrte, verletzte er sich wohl leicht an einem Finger. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamts Bietigheim-Bissingen, der Zeuge der Auseinandersetzung geworden war, sprach die drei jungen Männer an. Während der 25-Jährige zunächst die Flucht ergriff, konnte der Mitarbeiter des Ordnungsamts den 24-jährigen Tatverdächtigen und sein 22 Jahre altes Opfer bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei festhalten. Nach dem Geflüchteten wurde zeitgleich gefahndet. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen konnte den Geflüchteten unweit des Tatorts antreffen. Er sowie sein 24-Jähriger Komplize wurden im weiteren Verlauf vorläufig festgenommen. Der 22-Jährige wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß entlassen. Sie müssen nun mit einer Anzeige wegen räuberischen Diebstahls rechnen.

Bietigheim-Bissingen: Zigarettendieb in Untersuchungshaft
Bezugnehmend auf unsere Pressemitteilung vom 15.04.2020 um 14:45 Uhr wird mitgeteilt, dass der Tatverdächtige am Mittwoch gegen 14:00 Uhr einem Haftrichter des Amtsgericht Heilbronn vorgeführt wurde, welcher den Haftbefehl in Vollzug setzte. Der 46-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Ludwigsburg: 16-jähriger Dieb beißt Polizeibeamtin bei Festnahme
Ein 16-Jähriger wollte am Mittwoch gegen 17:20 Uhr in Ludwigsburg in einem Drogeriemarkt eines Einkaufszentrums in der Wilhelmstraße wohl offensichtlich ein Parfüm stehlen, als er dabei von einer Mitarbeiterin beobachtet wurde. Der Jugendliche soll zunächst das Parfüm im Wert von 85 Euro in eine mitgeführte Papiertüte und darüber seine Jacke gelegt haben. Als er dann vermutlich bemerkte, dass eine Mitarbeiterin ihn dabei beobachtet hatte, legte er im Kassenbereich ein Desinfektionsmittel und Feuchttücher auf das Kassenband. Die Mitarbeiterin sprach ihn auf das Parfüm in der Tüte an, woraufhin der junge Mann dann aus dem Laden rannte. Ein Zeuge und die Mitarbeiterin verfolgten ihn, stellten ihn noch im Einkaufszentrum und obwohl er sich weiterhin wehrte und losreißen wollte, konnte man ihn bis zum Eintreffen der verständigten Polizeibeamten festhalten. Auch gegen die vorläufige Festnahme durch die Polizeibeamten leistete er Widerstand, wobei er im Gerangel sogar einer Polizeibeamtin ins Knie biss. Diese wurde allerdings durch den Biss nicht verletzt. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg übernahm die weiteren Ermittlungen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche auf freien Fuß entlassen. Er muss nun mit Strafanzeigen wegen räuberischen Diebstahls und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.
Des Weiteren bittet die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, dass sich Zeugen, die etwas zu dieser Tat beobachtet haben, melden. Insbesondere wird der Zeuge gesucht, der gemeinsam mit der Mitarbeiterin des Drogeriemarktes den Tatverdächtigen gestellt und festgehalten hat. Die Kriminalpolizei ist unter der Tel. 07141 18 9 erreichbar.

Benningen am Neckar: handfeste Auseinandersetzung zwischen zwei Männern
Nach einer handfesten Auseinandersetzung am Mittwoch im Bereich des Bahnhofs in Benningen am Neckar ermittelt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg wegen eines Körperverletzungsdelikts. Kurz nach 17.00 Uhr beobachteten Zeugen, dass zwei 13 und 15 Jahre alte Mädchen am Bahnhof von zwei Männern belästigt wurden. Zwei 44-jährige und ein 33 Jahre alter Radfahrer mischten sich ein und sprachen die beiden Männer an. Zwischen den fünf Männern entwickelte sich ein Streit, in dessen Verlauf einer der beiden Belästiger die anderen wohl mit Steinen aus dem Gleisbett bewarf. Der 33-Jährige und sein 44 Jahre alter Bekannter flüchteten hierauf in Richtung des Rathauses. Der zweite 44-jährige Mann versuchte in Richtung der Ludwigsburger Straße zu entkommen. Er wurde jedoch von einem seiner Kontrahenten verfolgt. Dieser konnte den 44-Jährigen einholen und es sei dann zu einem Gerangel gekommen. Nachdem sich der 29-jährige Kontrahent zunächst wohl in eine Flüchtlingsunterkunft zurückgezogen hatte, soll er schließlich ein weiteres Mal auf den 44-Jährigen losgegangen sein. Im Zuge der Auseinandersetzungen erlitten beide Männer leichte Verletzungen. Der 29-Jährige musste aufgrund dessen durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Sein bislang noch unbekannter Begleiter, der gemeinsam mit ihm die beiden Teenagerinnen belästigt haben soll, war zwischenzeitlich in eine S-Bahn in Richtung Ludwigsburg eingestiegen und hatte sich aus dem Staub gemacht. Der 29 Jahre alte, aus Gambia stammende Tatverdächtige befand sich möglicherweise in einer psychischen Ausnahmesituation. Der Ermittlungen dauern derzeit an. Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die insbesondere die Auseinandersetzung zwischen dem 29-Jährigen und dem 44 Jahre alten Mann beobachtet haben, sich unter Tel. 07141/18-9 zu melden.

Ludwigsburg: Gaststättenbetreiber veranstaltet unerlaubt Glücksspiel
Nach einem anonymen Hinweis, der am Sonntag gegen 07.00 Uhr telefonisch bei der Polizei in Ludwigsburg einging, ermittelt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg nun wegen unerlaubter Veranstaltung eines Glückspiels gegen einen 55 Jahre alten Gaststättenbetreiber aus Ludwigsburg. Die Überprüfung der Gaststätte, die sich im südlichen Stadtbereich befindet, ergab zunächst Stimmengewirr aus dem Inneren. Hierauf wurde das Objekt durch mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizeireviere Ludwigsburg und Kornwestheim umstellt. Die Beamten klopften schließlich gegen die verschlossene Eingangstür und gaben sich als Polizisten zu erkennen, doch die Tür wurde nicht geöffnet. Die Eingangstür musste im weiteren Verlauf gewaltsam geöffnet werden. Im Innern der Gaststätte befanden sich insgesamt zehn Personen im Schankraum. Bei der anschließenden Durchsuchung des Objekts entdeckten die Polizisten weitere acht Personen, die sich in unterschiedlichen Räumen versteckt hatten. Es handelte sich um 17 Männer im Alter zwischen 39 und 66 Jahren, darunter der 55 Jahre alte Betreiber, sowie eine 44-jährige Frau. Des Weiteren förderte die Durchsuchung eine größere Anzahl von Kartons mit bis zu 60 Spielkartensets, mehrere Kartons mit jeweils etwa 20 Pokerkoffern sowie Bargeld und Koffer mit Jetons zu Tage. In einem separaten Raum befand sich ein Spieltisch. Nachdem alle Anwesenden identifiziert worden waren, wurde die Gaststätte geräumt, verschlossen und versiegelt. Im weiteren Verlauf übernahm die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen. Die Gaststätte wurde ein weiteres Mal durchsucht und Jetons, Spielkarten, Pokersets sowie ein vierstelliger Bargeldbetrag beschlagnahmt. Über das Ermittlungsverfahren gegen den Gaststättenbetreiber hinaus, müssen die anwesenden Gäste mit einer Anzeige wegen Beteiligung am unerlaubten Glückspiel rechnen. Ferner verstoßen der Betrieb der Gaststätte sowie der Aufenthalt der Personen in der Gaststätte gegen die derzeit geltende Corona-Verordnung.

Bietigheim-Bissingen: Ladendetektiv bekommt es erneut mit gewalttätigen Ladendieben zu tun
Derselbe 51-jährige Ladendetektiv, der bereits am Dienstag gegen 16:15 Uhr zwei Ladendiebe stellte, konnte am gleichen Tag gegen 19:25 Uhr im Einkaufsmarkt in Bietigheim-Bissingen in der Prinz-Eugen-Straße zwei andere Tatverdächtige ebenfalls bei einem Diebstahl beobachten. So sah der 51-Jährige zunächst, wie eine 43-Jährige augenscheinlich circa 10 Schachteln Zigaretten in ihre Handtasche und unter ihre Kleidung steckte. In ihrer Begleitung befand sich ein 24-Jähriger. Als die Frau ohne zu bezahlen den Einkaufsmarkt verlassen wollte, wurde sie von dem 51-Jährigen angesprochen und festgehalten. Die 43-Jährige trat dann offensichtlich nach dem Ladendetektiv und wollte sich losreißen. Auch ihr 24-Jähriger Begleiter mischte sich ein, bedrängte den 51-Jährigen und spuckte ihm wohl ins Gesicht. Im folgenden Handgemenge wurde der Ladendetektiv wie bereits am Nachmittag nochmals leicht verletzt. Beide Tatverdächtigen wurden durch die verständigten Polizeibeamten vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen. Auch in diesem Fall hat die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg die Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls aufgenommen.

Bietigheim-Bissingen: Festnahmen nach Zigarettendiebstahl – Kriminalpolizei sucht weitere Zeugen
Der 51-jährige Ladendetektiv eines Einkaufsmarktes in Bietigheim-Bissingen in der Prinz-Eugen-Straße bekam es am Dienstag gegen 16:15 Uhr mit renitenten Ladendieben zu tun.
Zunächst beobachtete der 51-Jährige den 46-jährigen Tatverdächtigen im Getränkebereich, als dieser eine Schachtel Zigaretten an sich nahm und wohl in der Hand unter seinem Smartphone versteckte. Mit der Schachtel Zigaretten soll er dann zu seinem 48-jährigen Begleiter gegangen sein und diesem die Zigaretten in die Jackentasche gesteckt haben. Der 48-Jährige verließ dann über den Kassenbereich den Einkaufsmarkt und bezahlte die Zigaretten nicht.
Beide Tatverdächtige trafen sich draußen auf dem Parkplatz bei einem Pkw wieder. Als der Ladendetektiv dann den 46-Jährigen am Fahrzeug ansprach, kam es zu einem Gerangel zwischen den beiden, wobei der 51-Jährige leicht verletzt wurde. Als Passanten eingriffen und ihn vom 46-jährigen Tatverdächtigen wegzogen, gelang es diesem ins Fahrzeug einzusteigen und wegzufahren. Der 48-jährige Tatverdächtige rannte zu Fuß in Richtung Bahnhof davon.
Im Rahmen der polizeilichen Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen konnten beide Tatverdächtige vorläufig festgenommen werden. Während der 48-jährige nach Abschluss der Maßnahmen auf freien Fuß entlassen wurde, wird der 46-jährige Tatverdächtige heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn wegen räuberischen Diebstahls einem Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn vorgeführt.
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Es werden noch Zeugen gesucht. Diese können sich unter Tel. 07141 18 9 melden.

Ditzingen: Gewässerverunreinigung führt zu Fischsterben in der Glems
Nachdem vergangenen Samstag gegen 18.00 Uhr der Gewässerwart des Angelsportvereins Ditzingen mehrere tote Fische in der Glems feststellen musste, ist die Ursache derzeit noch unklar. Die bisherigen Ermittlungen erbrachten Hinweise darauf, dass es zu einer Störung im Gruppenklärwerk Ditzingen gekommen ist. Dies führte zu einer Schaumbildung, vermutlich handelt es sich um sogenannten Schwimmschlamm, der über das Nachklärbecken in die Glems gelangte und mutmaßlich eine Verringerung des Sauerstoffgehalts im Wasser bedingte. Der Sauerstoffmangel führte in der Folge wohl zu dem Fischsterben. Gemäß den bisherigen Erkenntnissen sind bereit mehr als 20 Kilogramm Fisch verendet. Die Fische werden derzeit durch das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart untersucht. Das Wasser der Glems wird ebenfalls weiterhin beprobt und untersucht. Das Landratsamt Ludwigsburg sowie das Regierungspräsidium Stuttgart und der Betreiber des Werks sind bereits eingeschaltet. Die Ermittlungen, was zu der Störung im Klärwerk geführt hat, dauern an.

Sachsenheim-Großsachsenheim: Rotlichtunfall
Vermutlich weil ein 23 Jahre alter Mercedes-Fahrer eine rot zeigende Ampel übersah, kam es am Dienstag kurz nach 18.00 Uhr auf der Landesstraße 1125 auf Höhe des Gewerbegebiets Eichwald zu einem Unfall. Der 23-Jährige, der in Richtung Sersheim unterwegs war, überfuhr die Kreuzung mit der Gerhard-Rummler-Straße, obwohl seine Ampel rot war. Nahezu zeitgleich wollte ein 45 Jahre alter Mann, der ebenfalls einen Mercedes lenkte, bei „grün“ von der Gerhard-Rummler-Straße nach links auf die L 1125 in Fahrtrichtung Bietigheim-Bissingen abbiegen. In der Folge kam es zu einem Zusammenstoß zwischen den beiden PKW. Der 45-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Beide Mercedes waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich insgesamt auf rund 13.000 Euro.

Markgröningen-Unterriexingen: 60-Jähriger in Kirche in die Tiefe gestürzt
Bei Vorbereitungsmaßnahmen zu geplanten Schädlingsbekämpfungsarbeiten in der Frauenkirche in Unterriexingen erlitt ein 60 Jahre alter Mann am Dienstag gegen 18.00 Uhr schwere Verletzungen. Der 60-Jährige befand sich gemeinsam mit einem 57 Jahre alten Bekannten in der Kirche, um diesem wohl zu helfen. Bei Betreten des Kirchturms brach mutmaßlich eine Bodendiele und der 60-Jährige stürzte etwa zehn Meter innerhalb der Kirche in die Tiefe. Mit schweren Verletzungen wurde er vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Ein Rettungshubschrauber befand sich ebenfalls vor Ort, kam jedoch nicht zum Einsatz. Die Kirche befindet sich in Privatbesitzt. Bei dem 57 Jahre alten Mann soll es sich um einen Angestellten des Besitzers handeln. Die Ermittlungen dauern an.

Kornwestheim: Schafbock des Streichelzoos der Jugendfarm Kornwestheim geschächtet
Vermutlich in der Nacht zum Karfreitag schächteten noch unbekannte Täter auf dem Gelände der Jugendfarm Kornwestheim e.V. einen etwa zweijährigen Schafbock. Das Tier stand mit mehreren Artgenossen sowie Hühnern gemeinsam auf einem eingezäunten Wiesengrundstück. Der Zaun weist keine Beschädigungen auf. Möglicherweise überkletterten die Täter die Zugangstore, um so auf das Gelände der Jugendfarm zu gelangen. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde das Tier fachmännisch ausgenommen. Das Fleisch samt Gerippe und das Blut des Schafes stahlen die Unbekannten. Das Fell, die Innereien sowie der Kopf und die Läufe wurden zurückgelassen. Der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07142/405-0, sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können.

Sachsenheim-Ochsenbach: Unfallflucht – Verursacher geflüchtet
Nach einer Unfallflucht, die am Dienstag gegen 00:05 Uhr in Sachsenheim-Ochsenbach begangen wurde, sucht die Polizei nach Zeugen. Kurz nach Mitternacht war ein noch unbekannter Fahrzeuglenker auf der Dorfstraße unterwegs und stieß dort gegen einen geparkten VW Golf. Anschließend suchte der Unbekannte das Weite und kümmerte sich nicht um den angerichteten Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Ein Anwohner, der durch den Aufprall aus dem Schlaf gerissen wurde, konnte noch erkennen, dass der Verursacher anschließend in Richtung Hohenhaslach davonfuhr. Darüber hinaus fand er noch diverse Fahrzeugteile an der Unfallstelle, die möglicherweise auf einen roten Audi A5 hindeuten. Eine sofort eingeleitete polizeiliche Fahndung nach den Flüchtenden verlief ohne Erfolg. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte beim Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0.