Kanzlerin Merkel betont im aktuellen Podcast die Notwendigkeit, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, um die Gesundheitssysteme nicht zu überfordern. Jeder einzelne könne mit seinem persönlichen Verhalten dazu beitragen, Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen. Zugleich habe auch die Politik Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen und die wirtschaftlichen Folgen abzufedern.

Die Bundesregierung wisse, dass die Pandemie tiefe wirtschaftliche Spuren hinterlassen werde. Aus diesem Grund habe sie das Kurzarbeitergeld „in Rekordzeit“ verabschiedet und eine Vielzahl von Schritten auf den Weg gebracht, um die finanzielle Lage betroffener Unternehmen zu verbessen. Auch habe die Bundesregierung die Arbeitsstrukturen geändert: So wurde ein Kabinettausschuss zum Coronavirus sowie ein Krisenstab von Gesundheits- und Innenministerium gebildet und eine enge Abstimmung mit den europäischen Partnern sowie Ländern und Kommunen verabredet. Die politischen Maßnahmen seien immer ausgerichtet an den Empfehlungen der herausragenden Fachleute in Deutschland.

Da die Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten aber dauern werde, sei es jetzt wichtig, soziale Kontakte weitestgehend einzustellen – „wo immer das möglich ist“. Alle seien aufgerufen, nicht notwendigen Veranstaltungen fernzubleiben, bis hinein in das familiäre Umfeld. „Wir helfen damit ganz konkret Menschen und können Solidarität in der Gesellschaft zeigen“, so die Kanzlerin. Sie sei überzeugt, „dass viele Menschen in Deutschland sich an diesem Handeln aus voller Überzeugung beteiligen werden.“