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Ludwigsburg: Schlägerei in der Pizzeria
Wohl zu längeren Verzögerungen bei der Zubereitung einer italienischen Speise kam es am Samstagmittag gegen 13.30 Uhr in einem Pizza-Service im Marstall-Center. Ursache war eine Streitigkeit zwischen zwei 38 und 39 Jahre alten Mitarbeitern des Lokals, welche offenbar aufgrund von Meinungsverschiedenheiten bezüglich einer Bestellung aneinandergeraten waren. Hierbei wurde durch den Älteren der beiden ein ca. 1,5m langer Pizzaofenschieber als Schlagwerkzeug zweckentfremdet. Im Gegenzug warf der Jüngere mit einem Teller, was schließlich zu Schnittverletzungen im Gesicht seines Kontrahenten führte, die im weiteren Verlauf im Krankenhaus behandelt werden mussten. Letztendlich führte der Disput zum Einsatz eines Rettungswagens und insgesamt vier Streifenbesatzungen des Polizeireviers Ludwigsburg. Beide Streithähne werden nun wegen gefährlicher Körperverletzung zur Anzeige gebracht. Ob der Kunde letztendlich noch sein bestelltes Essen erhalten hat, ist bislang unbekannt.

Sachsenheim-Hohenhaslach: Fußgänger vom Traktor erfasst
Am Samstag gegen 16.30 Uhr überquerte ein 17-jähriger Fußgänger bei Grünlicht einen Fußgängerfurt im Bereich der Ochsenbacher-/Schießmauerstraße und wurde hierbei von einem Traktor erfasst. Ersten Ermittlungen zur Folge missachtete der 19-jährige Fahrer des Traktors das Rotlicht der Lichtzeichenanlage. Der Fußgänger wurde mit leichten Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Am Traktor entstand kein Sachschaden.

Ludwigsburg: Fußgänger bei Unfall schwer verletzt
Mit schweren Verletzungen musste am Donnerstag ein 30 Jahre alter Mann vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden, nachdem er gegen 12.00 Uhr in der Friedrichstraße in Ludwigsburg in einen Unfall verwickelt war. Der 30-Jährige befand sich zunächst als Mitfahrer in einem Mercedes Sprinter, der die Friedrichstraße von der Bundesstraße 27 kommend befuhr. Auf Höhe der Ampelanlage im Bereich der Kreuzung mit der Alt-Württemberg-Allee musste der Sprinter bei „rot“ anhalten. Der 30-Jährige stieg nun aus und trat hinter dem Sprinter auf die Fahrbahn, um diese vermutlich zu überqueren. Eine 20 Jahre alte VW-Lenkerin, die in Richtung der B 27 unterwegs war, konnte einen Zusammenstoß mit dem Fußgänger trotz Vollbremsung nicht mehr verhindern. Der Mann wurde auf die Motorhaube aufgeladen, prallte gegen die Windschutzscheibe und stürzte dann auf die Straße. Die PKW-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Der VW war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.

Kornwestheim: Unfall mit 45.000 Euro Sachschaden
Glück im Unglück hatte ein 48 Jahre alter Mann, der am Donnerstag gegen 18.00 Uhr in der Westrandstraße in Kornwestheim an einem Unfall beteiligt war. Der VW-Lenker, der aus Richtung der Heinkelstraße kam, geriet zunächst auf regennasser Fahrbahn nach rechts in den Grünstreifen. Im weiteren Verlauf kam das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn und schleuderte in den Gegenverkehr, wo der VW gegen einen Betonmischer prallte, in dem ein 51-jähriger Fahrer saß. Es entstand ein Sachschaden von rund 45.000 Euro. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der VW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme und den anschließenden Reinigungsarbeiten blieb die Westrandstraße bis gegen 21.20 Uhr gesperrt.

Markgröningen: Anhaltende Serie von Sachbeschädigungen an KFZ – Polizei bittet um Hinweise
Bereits seit 2017 registriert die Polizei in Markgröningen eine Serie von Sachbeschädigungen an Kraftfahrzeugen, die bis heute nicht abgerissen ist. Allein seit Jahresbeginn 2019 wurden 26 Fälle zur Anzeige gebracht, die sich hauptsächlich auf die Straßen „Bissinger Pfad“ und „Hölderlinstraße“ konzentrieren, in Einzelfällen aber auch in der angrenzenden „Hegelstraße“ und „An der Bracke“ verübt wurden. Jeweils durch Zerkratzen der Fahrzeuge richteten der oder die Täter im vergangenen Jahr einen Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro an. Dabei geht die Polizei davon aus, dass nicht alle Sachbeschädigungen auch angezeigt wurden.
Die Polizei bittet die Anwohner in dem betroffenen Bereich um besondere Aufmerksamkeit und auch darum, verdächtige Wahrnehmungen umgehend dem Polizeiposten Markgröningen, Tel. 07145 9327-0 oder dem Polizeirevier Vaihingen/Enz, Tel. 07042/941-0, zu melden.

Ludwigsburg: 37-Jähriger nach räuberischem Diebstahl in Untersuchungshaft
Wegen räuberischem Diebstahls muss sich ein 37-Jähriger verantworten, der am Dienstagnachmittag in einem Einkaufszentrum in der Wilhelmstraße in Ludwigsburg, zusammen mit einem noch ungekannten Komplizen sein Unwesen trieb. Gegen 17:20 Uhr waren die zwei Männer ins Visier des 30 Jahre alten Ladendetektivs geraten. In einem Bekleidungsgeschäft soll der Detektiv beobachtet haben, dass die beiden Männer die Sicherungen an mehreren Ringen entfernten und einsteckten. Als das Duo das Geschäft verließ, wurden sie vom Detektiv angesprochen und ins Büro gebeten. Während der unbekannte Mittäter daraufhin stehen blieb, soll der 37-Jährige mit der Faust nach dem Kopf des 30-Jährigen geschlagen haben. Dieser konnte dem Schlag jedoch ausweichen und ist anschließend dem Flüchtenden bis zur Asperger Straße hinterhergelaufen. Auf seiner Flucht stieß der 37-Jährige noch gegen eine 20-Jährige. Die junge Frau wurde hierbei leicht verletzt. Nach dem Zusammenstoß gelang es dem Detektiv den Tatverdächtigen im Bereich der Asperger Straße vorläufig festzunehmen. Dieser wehrte sich jedoch erneut gegen das Festhalten, riss sich los und versuchte seine Flucht mit der Beute fortzusetzen. Dabei stürzte er gegen ein vorbeifahrendes Auto und erlitt hierbei leichte Verletzungen, die zu einem späteren Zeitpunkt in einem Krankenhaus versorgt werden mussten. Eine Streifenwagenbesatzung, die sich zufällig an der Örtlichkeit befand, wurde auf das Geschehen aufmerksam und nahm den 37-Jährigen vorläufig fest. Bei der darauffolgenden Personendurchsuchung entdeckten die Beamten in seiner Jackeninnentasche neun Ringe im Wert von etwa 25 Euro. Zudem wurden in einem mitgeführten Rucksack Betäubungsmittelutensilien aufgefunden. Möglicherweise hat sein Komplize, der sich unerkannt aus dem Staub gemacht hatte, noch weiteres Diebesgut in einem mitgeführten Rucksack entwendet. Aufgrund dieser Erkenntnisse wurde der 37-Jährige nach Abschluss der ärztlichen Untersuchung in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Ludwigsburg gebracht. Dort blieb er über Nacht und wurde am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen räuberischen Diebstahls, setzte ihn in Vollzug und wies den türkischstämmigen Mann in eine Justizvollzugsanstalt ein. Obendrein befand sich der Tatverdächtige wegen einer ähnlich gelagerten Straftat auf Bewährung in Freiheit, die nun widerrufen wurde. Von seinem Komplizen fehlt bislang jede Spur. Bei ihm soll es sich um einen circa 30 Jahre alten Mann mit kräftiger Statur handeln. Er ist etwa 180 cm groß, hatte viele Ringe an den Händen und war zur Tatzeit mit einer Jeans, einem schwarzen Basecap und einer schwarzen Winterjacke mit Fellkapuze bekleidet. Zudem trug er einen schwarzen Rucksack mit sich. Zeugen, die Hinweise zu dem Unbekannten geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07141 18-9, in Verbindung zu setzen. Im Zuge des Vorfalls erlitt der Ladendetektiv ebenfalls leichte Verletzungen.

Vaihingen an der Enz: Plastikbank auf der Dirtbahn steht erneut in Flammen
Knapp 24 Stunden nachdem die Freiwillige Feuerwehr Vaihingen an der Enz einen Brand einer Hartplastiksitzbank auf der Dirtbahn in der Köszenger Straße in Vaihingen an der Enz bekämpft hatte, stand dieselbe Bank erneut in Flammen. Kurz nach 22.00 Uhr am Mittwochabend alarmierte eine Nachbarin Polizei und Feuerwehr. Die Feuerwehr, die mit einem Fahrzeug und neun Wehrleuten vor Ort war, löschte die Flammen zügig. Die Bank ist nun völlig zerstört. Außerdem wurden auch Balken des angrenzenden Pavillons in Mitleidenschaft gezogen. Mutmaßlich wurde die Bank in beiden Fällen von noch unbekannten Tätern in Brand gesetzt. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, sich zu melden.

BAB 81/Pleidelsheim: Feuerwehreinsatz auf der Autobahn
Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet am Mittwoch gegen 14.25 Uhr ein Opel zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Nord und Pleidelsheim in Brand. Der 47 Jahre alte Fahrer bemerkte, dass ein Brand im Motorraum entstanden war, und hielt auf dem Seitenstreifen an. Gemeinsam mit einem weiteren Verkehrsteilnehmer gelang es ihm das Feuer zu löschen. Die Freiwillige Feuerwehr Freiberg am Neckar und die Feuerwehr Ludwigsburg rückten mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften aus, sperrten den rechten Fahrstreifen kurzzeitig ab und überprüften den PKW. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

L 1129 Freiberg am Neckar: Zwei Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß
Gegen 01.00 Uhr befuhr ein 49-jähriger Mazda-Fahrer die Landesstraße 1129 aus Richtung Pleidelsheim kommend in Richtung Freiberg am Neckar. Auf Höhe der dortigen Neckarbrücke kam dieser vermutlich infolge alkoholischer Beeinflussung auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal mit einem entgegenkommenden Opel einer 48-Jährigen zusammen. Sowohl die 48-Jährige als auch der 49-Jährige wurden hierbei in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Die Insassen zogen sich schwere Verletzungen zu. Beide Personen wurden zur ärztlichen Versorgung in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Dem 49-jährigen Mazda-Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 25.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme war die Landesstraße zwischen Pleidelsheim und Freiberg am Neckar bis 03.30 Uhr gesperrt. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen. Die Feuerwehren Freiberg und Ludwigsburg waren mit fünf Fahrzeugen und vierzig Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen und sechs Helfern vor Ort. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte fünf Streifenbesatzungen im Einsatz.

B 10 Vaihingen-Enz: Drei Verletzte bei Frontalzusammenstoß
Drei Verletzte und zwei Totalschäden forderte am Mittwochnachmittag gegen 15:00 Uhr ein Verkehrsunfall auf der B 10 / Umfahrung Vaihingen/Enz, unweit der Einmündung der L 1125. Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge war die Fahrerin eines Porsche aus Richtung Mühlacker kommend auf der Bundesstraße in Richtung Stuttgart unterwegs und kam dabei aus noch ungeklärter Ursache auf die linke Fahrbahnseite, wo sie mit einem entgegenkommenden Dacia zusammenstieß. Der Dacia kam in der Folge nach rechts von der Straße ab und kam unterhalb einer Böschung auf dem Acker zum Stehen. Die Fahrerin des Dacia musste von der Feuerwehr aus ihrem stark beschädigten Pkw befreit werden. Die Frau und ein mitfahrendes Kleinkind zogen sich schwerere Verletzungen zu und wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Die Fahrerin des Porsche stand augenscheinlich unter Schock und wurde zur Untersuchung ebenfalls in ein Krankenhaus gefahren. Beide Fahrzeuge sind nicht mehr fahrbereit und müssen abgeschleppt werden. Für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten ist die Bundesstraße im Bereich der Unfallstelle derzeit noch gesperrt und der Verkehr wird örtlich umgeleitet. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Ditzingen-Schöckingen: Ducati geht nach Unfall in Flammen auf
Nach einem Unfall am Dienstag gegen 07.40 Uhr auf der Landesstraße 1136 zwischen Schöckingen und Hirschlanden, ging ein Motorrad in Flammen auf. Aus noch unbekannter Ursache verlor die 31 Jahre alte Fahrerin der Ducati, nachdem sie den Kreisverkehr der Schlossstraße und der L 1136 in Richtung Hischlanden verlassen hatte, die Kontrolle über ihr Motorrad und stürzte. Die Frau rutschte in den Straßengraben und blieb glücklicherweise unverletzt. Das Motorrad fing allerdings sofort Feuer. Die Freiwillige Feuerwehr Ditzingen löschte den Brand. Das Zweirad war jedoch nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 4.500 Euro geschätzt.

Vaihingen an der Enz: Brand auf Sportanlage
Mit einem Fahrzeug und neun Einsatzkräften ist die Freiwillige Feuerwehr Vaihingen an der Enz am Dienstagabend zu einem Brand in der Köszeger Straße in Vaihingen an der Enz ausgerückt. Mehrere Zeugen hatten gegen 22:40 Uhr eine in Flammen stehende Hartplastiksitzbank am Pavillon der Dirtbahn gemeldet. Beim Eintreffen der hinzugerufenen Feuerwehr stand die Sitzbank bereits in Vollbrand. Die Flammen konnten rasch gelöscht werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 2.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist bislang unklar. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0, in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg: Wildtier kreuzt Straße
Während ein Wildtier die Fahrbahn der Landesstraße 1100 am Dienstag gegen 20:45 Uhr überquerte, musste eine 33 Jahre alte Nissan-Lenkerin, die von Neckarweihingen kam und in Richtung Marbach fuhr, ihr Fahrzeug abbremsen. Eine nachfolgende 26-Jährige, die am Steuer eines BMW saß, erkannte die Situation mutmaßlich zu spät und krachte dem Nissan ins Heck. Durch den Aufprall wurde die 26-jährige Frau leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Darüber hinaus entstand ein Sachschaden von etwa 11.000 Euro und der BMW war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.

Besigheim: psychischer Ausnahmezustand führt zu zwei Polizeieinsätzen
Vermutlich da sich eine 51-jährige Frau in einem psychischen Ausnahmezustand befand, mussten Beamte des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen am Montag und ein weiteres Mal am Dienstag nach Besigheim ausrücken. Am Montag fiel die Frau gegen 12.20 Uhr im Bereich einer Schule auf. Die Schule befindet sich im Schulweg, bei dem es sich um eine Einbahnstraße handelt. Während der Schulzeit ist der Weg darüber hinaus mittels einer Schranke für jeglichen Verkehr gesperrt. Trotzdem fuhr die 51-Jährige mit ihrem Audi entgegen der Einbahnstraßenregelung in den Schulweg ein, auf dem sich aufgrund des Schulendes ein größere Anzahl Schüler und Eltern tummelten. Als ein 49 Jahre alter Mann bemerkte, dass die Audi-Lenkerin ihre Geschwindigkeit trotz der Menschen, die sich auf der Straße befanden, nicht verringerte, stellte er sich ihr in den Weg. Darauf hielt sie kurz vor dem Mann an. Nun entwickelte sich eine Diskussion zwischen mehreren Zeugen und der 51-Jährigen. Schließlich fuhr die Frau an und stieß mit ihrem Fahrzeug gegen die Beine des 49-Jährigen, bevor sie wendete und wohl mit quietschenden Reifen davonfuhr. Der 49 Jahre alte Mann wurde glücklicherweise nicht verletzt. Die alarmierten Beamten konnten die 51-Jährige im weiteren Verlauf anhand ihres Kennzeichens ermitteln. Aufgrund des Vorfalls muss sie nun mit einer Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr rechnen. Keine 24 Stunden später, am Dienstag gegen 07.30 Uhr, alarmierte eine Frau die Polizei. Sie gab an, dass sich eine Bekannte in ihrer Wohnung in der Pfarrgasse befinden und dort nun randalieren würde. Die Bekannte habe bereits versucht sie mit einem Messer zu verletzen und dabei bedroht, worauf sich die Anruferin verteidigt und die Bekannte ihrerseits verletzt hatte. Die unversehrte Anruferin hatte sich zwischenzeitlich nach draußen flüchten können und wartete dort auf das Eintreffen der Beamten. Als sich ein Polizist vor der Wohnungstür befand, riss die 51-Jährige urplötzlich die Tür auf und griff den Beamten ebenfalls mit einem Messer an. Diesem gelang es den Angriff abzuwehren und die Frau schließlich zu Boden zu bringen. Im weiteren Verlauf legten die eingesetzten Polizeibeamten der 51-Jährigen, trotz massiver Gegenwehr, Handschließen an. Als sie nun aus der Wohnung gebracht werden sollte, versuchte sie die Beamten auf der Treppe zu Fall zu bringen, was jedoch verhindert werden konnte. Sie wurde dann in einen hinzugerufenen Rettungswagen gebracht. Dort setzte die Frau ihren Widerstand fort und versuchte zu flüchten. Sie bespuckte die Polizisten, trat nach ihnen und bedrohte sie. Die Frau wurde im weiteren Verlauf in ein Krankenhaus und von dort aus in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Sie wird sich nun auch wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten müssen. Die eingesetzten Beamten wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Asperg: mehrere PKW beschädigt
In der Nacht zum Sonntag suchten noch unbekannte Täter die Bahnhofstraße und die Obere Badstraße in Asperg heim. Die Unbekannten beschädigten insgesamt vier Fahrzeuge, indem sie jeweils einen der Außenspiegel abtraten bzw. abschlugen. Ein Fiat, ein Mercedes, ein Ford und ein Smart sind betroffen. Der Gesamtsachschaden dürfte sich auf etwa 1.100 Euro belaufen. Der Polizeiposten Asperg, Tel. 07141/62033, bittet Zeugen und insbesondere auch weitere Geschädigte sich zu melden.

Sachsenheim-Ochsenbach: Unfallflucht unter Alkoholeinwirkung
Den Führerschein eines 31 Jahre alten Mannes mussten Beamte des Polizeireviers Vaihingen an der Enz am Sonntagabend beschlagnahmen, nachdem dieser gegen 17.40 Uhr in der Dorfstraße in Ochsenbach in einen Unfall verwickelt war. Der Mann, der in Fahrtrichtung Hohenhaslach unterwegs war, kam im Bereich einer Engstelle in Ochsenbach zu weit nach rechts und prallte gegen ein Verkehrszeichen. Ein Zeuge konnte den Unfall beobachten und alarmierte die Polizei, denn der 31-jährige Mercedes-Lenker setzte seine Fahrt nach dem Unfall unbeirrt fort. Anhand des Kennzeichens, das sich der Zeuge gemerkt hatte, konnten die Polizisten den 31-Jährigen ermitteln und suchte ihn an seiner Wohnanschrift auf. Als der Mann die Tür öffnete, stellten sie Beamten Atemalkoholgeruch fest. Außerdem schien er nicht mehr ganz standfest zu sein. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest verlief positiv, worauf sich der Mann einer Blutentnahme unterziehen musste. Der durch den Unfall entstandene Gesamtsachschaden wurde auf etwa 1.800 Euro geschätzt.

Ludwigsburg: 30-Jähriger geht auf Schnellrestaurant-Mitarbeiter los
Wegen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung wird sich ein 30 Jahre alter Mann verantworten müssen, der am Sonntag kurz nach 05.00 Uhr in einem Schnellrestaurant in der Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg wütete. Aus bislang unbekannter Ursache beleidigte der Tatverdächtige zunächst einen 32 Jahre alten Mitarbeiter des Restaurants. Anschließend begab er sich zur Eingangstür und trat dagegen. Als ihm der 32-Jährige folgte, schlug ihm der 30-Jährige zweimal ins Gesicht. Der Tatverdächtige wollte nun die Flucht ergreifen, konnte jedoch von weiteren Restaurant-Mitarbeitern bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei festgehalten werden. Die Beamten des Polizeireviers Ludwigsburg legten dem 30-Jährigen, der möglicherweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und auch der Polizei gegenüber aggressiv war, Handschließen an. Da er sich jedoch nicht beruhigen wollte, mussten ihm auch Fußfesseln angelegt werden, um ihn zum Polizeirevier transportieren zu können. Der Tatverdächtige wurde schlussendlich in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Ludwigsburg untergebracht, wo er einige Stunden verbringen musste. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 200 Euro geschätzt. Der 32 Jahre alte Mitarbeiter erlitt leichte Verletzungen.