Foto: Mathilde-Planck-Schule Ludwigsburg
Dezember 2019: Mathilde-Planck-Schule ausgezeichnet mit Förderprogramm der Europäischen Union

Ludwigsburg.| Digitale Medien prägen den Alltag. Schulen müssen darauf reagieren und junge Menschen unterstützen, Kompetenzen zu entwickeln, um sich sicher und verantwortungsbewusst in der neuen Medienwelt zu bewegen. „Medienkompetenz wird zur Schlüsselqualifikation. Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern das Rüstzeug für einen angemessenen Umgang an die Hand geben. Die Digitalisierung spielt bei unseren Lernkonzepten und – inhalten eine zentrale Rolle“, so Kai Rosum-Kunzelmann, Schulleiter der Mathilde-Planck- Schule Ludwigsburg.

Mithilfe des Förderprogramms der Europäischen Union ERASMUS+ erweitert die Mathilde-Planck-Schule jetzt ihr Angebot im Bereich der digitalen Bildung: in den kommenden zwei Jahren erhalten ausgewählte Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Mathilde-Planck-Schule die Möglichkeit, sich mit Teilnehmern aus dem europäischen Ausland auszutauschen, zu diskutieren und konkrete Unterrichtskonzepte zu entwickeln. Dotiert ist die Förderung mit 20 000 Euro.

Europäische Projektarbeit zum Thema „Fake News“
Unter dem Titel „Fake News among Teenagers – Towards a more responsible media literacy“ nimmt die Mathilde-Planck-Schule von 2019 bis 2021 am europäischen Programm ERASMUS+ teil. Zu dieser Thematik finden Workshops und Vorträge an Partnerschulen in Schweden, Slowenien, Bulgarien, Frankreich und Österreich statt. „In einer vernetzten Welt sind interkulturelle Programme für Schulen von großer Bedeutung. Mit ERASMUS+ haben unsere Schülerinnen und Schüler jetzt die Möglichkeit, Sachlagen und Probleme in einem globalen Zusammenhang zu sehen und Perspektiven zu wechseln. Vernetzung heißt für uns als Schule auch globales Lernen“, so Rosum-Kunzelmann.

Bei den Treffen beschäftigt sich die international arbeitende Projektgruppe mit Themen wie Recherche- und Quellenarbeit, Presse- und Meinungsfreiheit sowie den Gefahren der Mediennutzung. Die Ergebnisse werden über die für die Kommunikation und den Austausch von europäischen Schulpartnerschaften entwickelte Plattform eTwinning dokumentiert.

Schulpartnerschaft zur Förderung internationaler Gemeinschaft
Im Zentrum des EU-Programms stehen der internationale Austausch zu Lernzwecken sowie die transnationale Zusammenarbeit im Bildungs- und Jugendbereich. ERASMUS+ Schulpartnerschaften sollen Begegnungen von Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften ermöglichen. Die Projektarbeit widmet sich Themen wie demokratischer Bildung, der Vermittlung interkultureller Kompetenz und Toleranz im schulischen Alltag.