Infoabend zu Energiesparen und Fernwärme in den eigenen vier Wänden

Ludwigsburg.| Bei einer städtischen Infoveranstaltung am Mittwoch, 27. November 2019, geht es ab 18.00 Uhr um das Sanieren und Modernisieren der Gebäude. Die Stadtverwaltung berät dazu im Rahmen des „Drei-Prozent-Plus“-Forschungsprojekts im Schlösslesfeld wie auch zum Fernwärmeausbau im Stadtquartier. Der Infoabend findet in der Stadtteilbibliothek im Brahmsweg 30 statt.

„Wie schaffen wir es, dass jedes Jahr mindestens drei Prozent der bestehenden Gebäude energetisch saniert werden?“ ist die Leitfrage des Forschungsprojekts. Was sich erst einmal wenig anhört, ist gar nicht so leicht zu erreichen, so der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung (DV). Zusammen mit dem DV, mit der Beratungs- und Servicegesellschaft Umwelt (B.&S.U.), der Hochschule für Technik in Stuttgart und gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Stadt Ludwigsburg das Gebiet im Schlösslesfeld untersucht.

Mit viel Fachwissen, Beratung und weiteren Info- und Service-Angeboten wollen die Projektpartner nun drei Jahre lang die Bewohner im Schlösslesfeld zum energetischen Sanieren ihrer Häuser und Wohnungen motivieren. Ludwigsburg hat durch das gute Ergebnis beim „European Energy Award Gold“, durch sein integriertes Energie- und Klimaschutzmanagement, das städtische Konzept zur Klimaanpassung und das Engagement im Bereich energetischer Sanierung schon viel Erfahrung – wie aktuell mit der Kampagne „Wir Energiewender – Ludwigsburg macht. Modernisieren einfach“.

Das alles wollen die Projektpartner nutzen, um gemeinsam mit den Bewohnern am „Energieeffizienten Sanierungsfahrplan 2050 für Kommunale Quartiere“ zu arbeiten und auf lange Sicht einen Beitrag vor Ort zu den bundesweiten energiepolitischen Zielen zu leisten. „Wo gibt es Sanierungspotenzial im Schlösslesfeld?“ Mit der Frage wurden die Ausgangs- und Rahmenbedingungen erhoben, Arbeitspläne und  Maßnahmen vorgeschlagen. Das Schlösslesfeld ist neben einem Aachener Stadtteil eines von zwei bundesweiten Modell-Quartieren und soll bis 2050 auch vorbildhaft für weitere Quartiere im Ludwigsburger Stadtgebiet sein.