Bild: Beim Saunieren trainiert der Wechsel zwischen heiß und kalt das Herz-Kreislauf-System. | Quelle: WetterOnline
Mit Saunagängen Erkältungen und Kreislaufproblemen vorbeugen – und obendrein die Schönheit pflegen

Bonn.| Wenn es draußen klirrend kalt ist, sehnen sich viele nach der angenehmen Hitze der Sauna. Dabei kann der Saunagang mehr als wärmen und entspannen: Wer regelmäßig in die Sauna geht, stärkt Immunsystem und Kreislauf und tut außerdem noch etwas Gutes für die Haut.

Erleichterung für die Atemwege
Unsere körpereigene Abwehr wird im Winter ganz schön auf Trab gehalten. Denn je kühler und trockener die Luft draußen wird, desto anfälliger sind wir für Erkältungen. „Der Januar ist durchschnittlich der kälteste Monat des Jahres“, weiß Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline. „Gerade dann sollte man besonders auf seinen Körper achten und das Immunsystem kräftigen.“

Regelmäßige Saunabesuche tun bei Kälte besonders gut und stärken durch den Wechsel zwischen heiß und kalt die Abwehrkräfte. Außerdem profitieren die Atemwege von der warmen Umgebung in der Sauna. Bei Asthmatikern oder Menschen, die unter einer chronischen Bronchitis leiden, können die Beschwerden durch den Saunagang gelindert werden. Wer jedoch eine akute Erkältung hat, sollte den Saunabesuch verschieben. Denn während der Körper angeschlagen ist, braucht er all seine verfügbaren Kräfte, um die Erkältungsviren zu bekämpfen. Nach ein paar schnupfenfreien Tagen lässt es sich aber wieder problemlos in der Sauna entspannen.

Schön durch Schwitzen
Auch auf die Haut wirkt sich ein Saunabesuch positiv aus. Die Hitze verbessert die Durchblutung, wodurch Schadstoffe schneller abtransportiert werden. Außerdem sorgt das heiße Klima dafür, dass die Haut mehr Feuchtigkeit speichern kann und weniger Falten bildet. Ein strahlender und frischer Teint ist das Ergebnis.

Der perfekte Saunagang
Saunaanfänger sollten den Körper schrittweise an die wechselnden Temperaturen gewöhnen. Hierfür empfehlen sich drei Saunagänge für maximal acht bis zehn Minuten. Wichtig ist es dabei, auf der untersten Saunabank zu starten, um den Kreislauf nicht zu überlasten. Matthias Habel: „Warme Luft steigt nach oben. Deswegen ist es in der Sauna auf den höheren Bänken auch am heißesten.“

Die Abkühlung ist nach jedem Saunagang Pflicht. Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft oder eine kalte Dusche sorgen dafür, dass sich die Blutgefäße zusammenziehen, der Blutdruck steigt und Adrenalin ausgeschüttet wird. Schließlich hilft eine Ruhephase auf der Liege bei der Entspannung. Wer nach dem Saunieren verdünnte Obstsäfte oder Mineralwasser zu sich nimmt, führt dem Körper die ausgeschwitzten Mineralstoffe wieder zu.

Wann die Temperaturen zum Verweilen in der Sauna einladen, lässt sich tagesaktuell auf www.wetteronline.de, über die WetterOnline App oder über den WetterOnline-Messenger-Service in Erfahrung bringen. Auch wetteronline home, die neue WLAN Wetterstation für zu Hause, verschafft immer einen Überblick über das tagesaktuelle Wetter.