Bild: Die Teilnehmenden nutzten die Möglichkeit, sich über die aktuellen Projekte und Vorhaben im Schlößlesfeld zu informieren – Bürgermeisterin Gabriele Nießen (am Mikrofon) gab gerne Auskunft | Foto: Stadt Ludwigsburg
Streifzug mit Bürgermeisterin Gabriele Nießen

Ludwigsburg.| Schlößlesfeld steht in den nächsten Monaten und Jahren vor einigen Veränderungen. Am Dienstag, 15. Oktober 2019, fand deshalb ein Stadtteilspaziergang mit rund 50 Bürgerinnen und Bürgern statt. Darunter waren viele verschiedene Akteure, Gemeinderats- und Stadtteilausschussmitglieder. Der Stadtteilspaziergang stand unter dem Motto „Streifzug durch Schlößlesfeld“ und wurde von Gabriele Nießen, der  Bürgermeisterin für Stadtentwicklung, Hochbau und Liegenschaften, sowie den Stadtteilbeauftragten Sophie Hufnagl und Romina Caragiuli begleitet.

Der Stadtteilspaziergang startete auf dem Parkplatz der Kreuzkirche. Die Route verlief über die Wiese der Schlößlesfeldschule, zur Mainzer Allee, an die Bushaltestelle Bührerstraße und endete an der Gemsenbergstraße. Vor Ort an den fünf Stationen schilderten Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung jeweils aktuelle Vorhaben und Projekte zu den Themen Mobilität, Bildung und Betreuung, Klima, Bürgerschaftliches Engagement und Wohnen.

Rund um das Thema Mobilität interessierten sich die Anwohner und Anwohnerinnen insbesondere für die Punkte Taktausbau der Busverbindungen und Lage der neuen Haltestellen im Schlößlesfeld, welche Lösungen für Knotenpunkte und enge Straßenführungen gefunden werden sowie ob regelmäßige Kontrollen von falschparkenden Autos und LKW realisiert werden könnten.

Vor der Schlößlesfeldschule wurde an der nächsten Station die Bildungs- und Betreuungssituation im Zusammenhang mit der geplanten Kindertageseinrichtung neben der Schule erläutert. Die Problematik der fehlenden Plätze in den Kindertageseinrichtungen wurde von allen Seiten betont. Im weiteren Verlauf des Spaziergangs wurde das Klimaprojekt „3% Plus“ vorgestellt mit Hinweis auf die nächste Informationsveranstaltung am Mittwoch, 27. November 2019 sowie Beratungsangebote für sanierungsinteressierte Eigentümer. Ein Thema war dabei der mögliche Umstieg auf Fernwärme in den nächsten Jahren.

Es ging auch um das bürgerschaftliche Engagement, denn aktives Miteinander stärkt das Zusammenleben im Stadtteil: Dabei entstanden schon erste Projektideen, die in bald konkreter werden sollen. Die letzte Station des Spaziergangs war das geplante Wohnbaugebiet „Gämsenberg“. Hier spielte die Dichte der Bebauung in Zusammenhang mit dem dringend benötigten Wohnungsraum eine zentrale Rolle. Die Teilnehmenden interessierten sich für die Verkehrsanbindung, das Mobilitätskonzept und die Spielmöglichkeiten im geplanten Baugebiet.