Quelle: ots

L 1110 Gem. Sachsenheim: Nicht angepasste Geschwindigkeit führt zu schwerem Verkehrsunfall
 Am Sonntagnachmittag, gegen 15:25 Uhr, befuhr eine 39-jähirge Frau die Landesstraße 1110 von Hohenhaslach in Richtung Großsachsenheim. Kurz vor Großsachsenheim kommt die Frau wegen eines Fahrfehlers nach rechts von der Fahrbahn ab und prallt gegen einen Erdwall. Dann wurde ihr Pkw Mitsubishi nach links abgewiesen. In der Folge kam der Wagen in der dortigen Grünfläche zum Stehen. Die Fahrzeugführerin zog sich hierbei leichte Verletzungen zu. Der Pkw Mitsubishi wurde so schwer beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Der entstandene Sachschaden wird auf 3000.- Euro geschätzt. Neben zwei Streifenwagen des zuständigen Polizeireviers waren auch ein Rettungshubschrauber und ein Rettungswagen im Einsatz. Die L1110 war für die Dauer der Unfallaufnahme und der anschließenden Reinigungsarbeiten bis gegen 17:30 Uhr komplett gesperrt. Zu nennenswerten Verkehrsstörungen ist es nicht gekommen.

Ludwigsburg: zwei Verletzte nach Unfall zwischen Pkw und Linienbus
Ein 33 Jahre alter Fahrer eines Audi A 4 war am Sonntagmorgen von Remseck kommend auf der Landesstraße 1140 in Richtung Ludwigsburg unterwegs. Kurz vor 08:30 Uhr wollte er von der Landesstraße nach rechts in die Neckargröninger Straße einbiegen. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam der Audi dabei zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr gegen den Randstein sowie eine Schutzplanke. Von der Schutzplanke wurde der Audi im weiteren Verlauf auf die Gegenspur abgewiesen, wo er gegen einen Linienbus prallte, der von Ossweil kommend in Richtung Landesstraße 1140 unterwegs war. Durch den Zusammenstoß zog sich der 33 Jahre alte Unfallverursacher schwere Verletzungen zu. Eine 25 Jahre alte Mitfahrerin im Bus wurde leicht verletzt. Beide wurden vom Rettungsdienst, der mit zwei Rettungsfahrzeugen und einem Rettungshubschrauber im Einsatz war, in ein Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Insassen im Linienbus sowie der 48-jährige Busfahrer blieben unverletzt. Die Feuerwehr Ludwigsburg war zur Aufnahme von ausgelaufenen Betriebsmitteln sowie zur Absicherung mit zwei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften an der Unfallstelle. Von der Polizei waren drei Streifenwagenbesatzungen eingesetzt. Die Neckargröninger Straße war während der Dauer der Unfallaufnahme gesperrt. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es dadurch aber nicht. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wurde auf insgesamt etwa 26.000 Euro geschätzt. Zeugen die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg, Telefon 0711/6869-0, in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg: Vorfahrtsmissachtung
Zu einem Verkehrsunfall mit einem Sachschaden in Höhe von insgesamt 12.500 Euro kam es Freitagnachmittag um 17:45 Uhr an der Einmündung Mathildenstraße/Stuttgarter Straße (B27). Der 49-jährige Fahrer eines Mazda übersah beim Einbiegen von der Mathildenstraße in die Stuttgarter Straße den von links kommenden und vorfahrtsberechtigten 59-jährigen Fahrer eines Opel, wodurch es zu dem Unfall kam. Durch den Aufprall wurde der Opel nach links abgewiesen und fuhr gegen die Bordsteinkante der dortigen Fahrbahntrennung. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der Opel war im Anschluss nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Ludwigsburg: Fahrzeug beschädigt
Bislang unbekannter Täter beschädigte in der Zeit zwischen Donnerstagnachmittag 15:30 Uhr und Freitagnachmittag 15:45 Uhr einen in der Friedrichstraße geparkten Pkw der Marke Peugeot, indem er über die Motorhaube auf das Dach lief. Hierdurch entstand eine größere Eindellung. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 2.500 Euro.

Verkehrsunfall auf Gemarkung Steinheim
Am Samstag gegen 09:30 Uhr befuhr eine 37 Jahre alte Frau mit ihrem VW Golf die Murrer Straße (L1126) in Richtung Ortsumgehung (L1100). Die 77 Jahre alte Fahrerin eines VW Up, die von der Steinheimer Straße in Murr auf die L1126 einbiegen wollte, missachtete die Vorfahrt der Golf-Fahrerin und es kam im Einmündungsbereich zum Zusammenstoß. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 23.000 Euro. Durch den Unfall wurde kein Beteiligter verletzt. Da allerdings gemeldet worden war, dass eines der Fahrzeuge rauchen würde, war die Feuerwehr Steinheim mit zwei Fahrzeugen und elf Wehrleuten vor Ort.

Gerlingen: Tödlicher Verkehrsunfall
Am Freitagmorgen gegen 00.52 Uhr befuhr ein 19-jähriger Fahrer eines Opel Vectra die Feuerbacher Straße Richtung Ortsmitte Gerlingen. Aus bislang noch ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Mauer, drehte sich um die eigene Achse und stieß gegen einen Laternenmast. Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Opel zur Seite und kam zum Liegen. Ein 18-jähriger Mitfahrer im Fond wurde tödlich verletzt. Der 18-jährige Beifahrer und ein 17-jähriger Mitfahrer wurden schwer verletzt, der 19-jährige Fahrer leicht verletzt. Alle drei Verletzten wurden zur weiteren ärztlichen Versorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Feuerwehr Gerlingen war mit fünf Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften vor Ort. Zur Versorgung der Verletzten waren drei Rettungsfahrzeuge sowie ein Notarztfahrzeug im Einsatz. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte zur Verkehrsunfallaufnahme acht Streifenbesatzungen eingesetzt. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Feuerbacher Straße bis 03.30 Uhr gesperrt. Die Feuerwehr Gerlingen hatte acht Fahrzeuge und 22 Einsatzkräfte eingesetzt. Die Feuerwehr Möglingen war mit acht Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen zur Errichtung einer Sichtschutzwand an der Unfallstelle. Ein Mitarbeiter der Stadt Gerlingen war zur Absicherung des umgefahrenen Laternenmastens ebenfalls an der Unfallstelle. Die Angehörigen wurden durch zwei Notfallseelsorger des Rettungsdienstes betreut. Das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 2.500 Euro. Die Verkehrspolizeidirektion Stuttgart-Vaihingen bittet Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Unfall Angaben machen können, sich unter der Telefonnummer 0711/6869-230 zu melden.

Ludwigsburg: Exhibitionist im Parkhaus
Am Donnerstag, gegen 21.40 Uhr, hielt sich die 39-Jährige Geschädigte im dritten Obergeschoss des Parkhauses in der Posilipostraße auf. Ihr kam ein Mann mit entblößtem Geschlechtsteil entgegen und fragte sie nach sexuellen Handlungen. Die Geschädigte ignorierte den Täter und ging weiter. Anschließend entfernte sich der Mann unerkannt. Der Täter wird als männlich, dunkelhaarig, von schlanker Statur, im Alter zwischen 35 und 40 Jahre alt, beschrieben. Er sprach gut Deutsch. Bekleidet war er mit einer blauen Jeans und dunkler Jacke. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium Ludwigsburg unter der Telefonnummer 07141/18-9 zu melden.

Bönnigheim: Verlorene Ladung eines Getränkelasters hat mehrere beschädigte Fahrzeuge zur Folge
Am Donnerstagmorgen befuhr ein 57-jähriger Fahrer eines Getränkelasters gegen 09.15 Uhr die Burgstraße und bog an der Kreuzung Karlstraße nach rechts in diese ein. Während des Abbiegens löste sich plötzlich die Ladebordwand auf der Fahrerseite. In der Folge rutschten etwa 150 Getränkekisten mit Mineralwasser und Apfelsaftschorle von der Ladefläche, flogen auf die Fahrbahn sowie gegen mehrere am Fahrbahnrand geparkte Fahrzeuge. Der Inhalt der Getränkekisten zerbarst. Dabei verteilten sich Kisten, Glasflaschen und Scherben auf einer Länge von etwa 50 bis 70 Metern auf der gesamten Fahrbahn. An zwei geparkten Pkw Citroen und einem Pkw VW entstand Sachschaden. An zwei weiteren geparkten Fahrzeugen, einem BMW und einem Hyundai sind Ermittlungen hinsichtlich weiteren Sachschadens im Gange. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt. Die Feuerwehr Bönnigheim war mit zwei Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften im Einsatz. Des weiteren mehrere Mitarbeiter des örtlichen Bauhofs sowie Mitarbeiter einer Spezialfirma, die mit einer Kehrmaschine unterstützen. Die Aufräumarbeiten erfolgten schließlich gemeinsam und in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, den Mitarbeitern des Bauhofs, den Mitarbeitern der Reinigungsfirma, hilfsbereiten Anwohnern und zwei sich vor Ort befindlichen Streifenbesatzungen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg. Dabei kamen auch mehrere kleine Absetzmulden der Feuerwehr zum Einsatz. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme, die Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Karlstraße von 09.15 Uhr bis 13.00 Uhr gesperrt. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Sachsenheim: Gefährliche Fahrt mit plattem Reifen – Polizei sucht Zeugen
Noch Zeugen sucht die Polizei zu einem gefährlichen Fahrverhalten, das ein 81-jähriger Autofahrer am vergangenen Samstag, 26. Oktober, gegen 11:30 Uhr im Bereich Bietigheim und Sachsenheim an den Tag gelegt hat. Er war zunächst mit seinem Skoda von Ludwigsburg Richtung Bietigheim unterwegs und dabei Verkehrsteilnehmern aufgefallen, da er trotz eines platten Reifens mit hoher Geschwindigkeit fuhr. Auf direkte Ansprache habe er nicht reagiert und seine Fahrt fortgesetzt. In der Folge soll er mehrfach auf die linke Fahrbahnseite geraten sein und entgegenkommende Fahrzeuglenker zum Ausweichen gezwungen haben. Polizeibeamte stoppten den 81-Jährigen schließlich auf der L 1125 bei Sachsenheim. Zeugen und Verkehrsteilnehmer, die durch das Fahrverhalten des Skoda-Fahrers behindert oder gefährdet wurden, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, zu melden.

Asperg: Wohnungseinbruch
Ein bislang unbekannter Täter ist am Mittwochabend zwischen 18:00 und 22:55 Uhr über die Terrassentür in die Maisonette-Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Hirschbergstraße eingestiegen. Er durchsuchte die Räume und entwendete Schmuckstücke im Wert von mehreren hundert Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt der Polizeiposten Asperg, Tel. 07141/62033, entgegen.

Vaihingen an der Enz: Alkoholfahrt und Unfallflucht
Vermutlich aufgrund von Alkoholeinwirkung hat der 75-jährige Fahrer eines Mazda am Mittwochnachmittag gegen 15:35 Uhr beim Einfahren vom Bahnhofsparkplatz in die Neue Bahnhofstraße den Honda eines 66-Jährigen gestreift und dabei etwa 1.000 Euro Sachschaden angerichtet. Dessen ungeachtet setzte er seine Fahrt fort und fuhr in der Steinbeisstraße schließlich auf einen geparkten VW. Sein Auto war in der Folge nicht mehr fahrbereit. Polizeibeamte stellten bei dem 75-jährigen Anzeichen von Alkoholeinwirkung fest, veranlassten die Entnahme einer Blutprobe und behielten seinen Führerschein ein. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 8.000 Euro.

Marbach am Neckar: Auto gestreift und abgehauen
Vermutlich beim Vorbeifahren streifte ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker einen VW Golf, der am Dienstag zwischen 19.15 und 20.30 Uhr in der Poppenweilerstraße in Marbach am Neckar auf einem Parkstreifen abgestellt war. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden von etwa 3.000 Euro zu kümmern, machte sich der Verursacher anschließend aus dem Staub. Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte beim Polizeirevier Marbach unter der Tel. 07144 900-0.

Ditzingen-Hirschlanden: 2.000 Euro Sachschaden – Verursacher flüchtet
Ein Sachschaden von rund 2.000 Euro hinterließ ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker am Mittwoch an einem Mercedes, der zwischen 00.00 und 19.15 Uhr in der Bergstraße in Ditzingen-Hirschlanden am Fahrbahnrand stand. Auf noch ungeklärte Art und Weise stieß der Unbekannte gegen das linke Fahrzeugheck und suchte daraufhin das Weite. Sachdienliche Hinweise zum Verursacher nimmt das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156 4352-0, entgegen.

Gerlingen: Verkehrsunfallflucht
Nach einer Verkehrsunfallflucht, die sich am Mittwoch zwischen 09.30 und 12.20 Uhr in der Hasenbergstraße in Gerlingen ereignete, sucht das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156 4352-0, nach Zeugen. Vermutlich beim Rangieren oder beim Vorbeifahren beschädigte ein noch unbekannter Fahrzeuglenker einen VW Tiguan, der in der Hasenbergstraße in Gerlingen geparkt war. Der Unbekannte hinterließ an dem Wagen einen Sachschaden von rund 2.000 Euro und fuhr anschließend davon.

Bietigheim-Bissingen: Tatverdächtiger zu Messerangriff ermittelt und in Haft
Nach einem Messerangriff am 17. Oktober dieses Jahres vor dem Bahnhofsgebäude in Bietigheim, bei dem ein 21-Jähriger von einem zunächst unbekannten Täter schwer verletzt worden war, hat die Kriminalpolizei in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei einen 27-jährigen Iraker als Tatverdächtigen ermittelt.
Wie wir berichteten, war der 21-Jährige abends mit seiner Begleiterin in einem Zug der S-Bahn-Linie 5 von Ludwigsburg nach Bietigheim-Bissingen gefahren und hatte mit ihr über den mitfahrenden Unbekannten gescherzt, der augenscheinlich sehr aufgebracht Sprachnachrichten verfasste. Nachdem der Täter ihn bereits im Zug beschimpft hatte, sprach er den 21-Jährigen gegen 22:15 Uhr nach Verlassen des Zuges vor dem Bahnhofsgebäude in Bietigheim erneut an. Aus einem Streitgespräch entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, in deren Verlauf er dem Opfer Stich- und Schnittverletzungen beibrachte und anschließend flüchtete.
Im Zuge der Ermittlungen sicherten Beamte der Bundespolizeidirektion Stuttgart Aufzeichnungen der Innenraumüberwachung der S-Bahn, die in der Folge durch die Kriminalpolizei ausgewertet wurden. Dabei stellten die Ermittler Übereinstimmungen mit dem bereits wegen Körperverletzungsdelikten in Erscheinung getretenen 27-Jährigen fest. Bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung wurde der Tatverdächtige am Mittwoch an seinem Wohnort festgenommen. Ein auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn gegen ihn erlassener Haftbefehl wegen versuchten Totschlags wurde vom Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn in Vollzug gesetzt und er wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen.

Pleidelsheim: Fenster mit Hundekot beschmiert
Ein bislang unbekannter Täter trieb zwischen Dienstag 19.30 Uhr und Mittwoch 06.30 Uhr in der Benzstraße in Pleidelsheim sein Unwesen. An einem Geschäftsgebäude hat der Unbekannte im Erdgeschoss mehrere Fenster eines Büros sowie einen angrenzenden Parkplatz und die Mülleimer großflächig mit Hundekot beschmiert. Ein materieller Schaden ist hierdurch nicht entstanden, jedoch belaufen sich die Reinigungskosten auf etwa 350 Euro. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Freiberg am Neckar; Tel. 07141 643780, in Verbindung zu setzen.

Vaihingen an der Enz: Fußgänger bei Unfall schwer verletzt
Mit schweren Verletzungen musste der Rettungsdienst am Mittwoch einen 63 Jahre alten Fußgänger in ein Krankenhaus bringen, nachdem er gegen 05.20 Uhr in Vaihingen an der Enz in einen Verkehrsunfall verwickelt worden war. Eine 45-Jährige ist mit ihrem Audi von der Steinbeisstraße nach links auf die Grempstraße eingebogen. Zeitgleich überquerte der 63-jährige Fußgänger die Fahrbahn der Grempstraße. Beim Abbiegen übersah die Autofahrerin mutmaßlich aus Unachtsamkeit den Fußgänger und erfasste ihn. Der 63-Jährige prallte gegen die Motorhaube und stürzte anschließend auf den Asphalt. Durch den Zusammenstoß entstand an dem Wagen ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro.

Ludwigsburg: Unfallflucht nach Kollision beim Abbiegen
Zwei PKW-Fahrer waren am Dienstag gegen 19:20 Uhr vom Industriegebiet Tammerfeld in Richtung Bundesstraße 27 unterwegs. Beim Abbiegen nach rechts, von der Porschestraße in die Ludwigsburger Straße (Landesstraße 1133), wechselte ein blauer VW Golf, vermutlich ein Modell der Reihe IV oder V mit mitmaßlich Stuttgarter Kennzeichen (S-), unvermittelt von der linken auf die rechte Fahrspur und streifte dabei den Skoda eines 23-Jährigen. Ohne danach anzuhalten fuhr der VW-Fahrer weiter auf die Bundesstraße 27 und anschließend auf die A81 in Fahrtrichtung Stuttgart. Es entstand ein Sachschaden, der auf einen etwa vierstelligen Bereich geschätzt wird. Das Polizeirevier Ludwigsburg, erreichbar unter 07141/18-5353, sucht Zeugen des Unfalls.

Kornwestheim: 30-jähriger Autofahrer nach Verfolgungsfahrt gestellt – Zeugen gesucht
Vermutlich weil er ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war, flüchtete am Dienstag ein 30-Jähriger vor der Polizei. Gegen 22.15 Uhr befuhr der Mann mit einem Opel Insignia die B 27 in Richtung Bietigheim-Bissingen. Vermutlich als er in der Straße „Mäurach“ eine Kontrollstelle der Polizei erkannte, wendete er im Bereich der Monreposstraße und setzte seine Fahrt in Richtung Ludwigsburg fort. Eine Streife nahm umgehend die Verfolgung auf und versuchte ihn durch Anhaltezeichen zu stoppen. Der Fahrer missachtete jedoch die Anhaltezeichen und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Stadtmitte. Über die B 27 gelangte er in die Bietigheimer Straße. Dort musste eine 51-jährige Frau, die sich an ihrem Auto befand, beiseite springen, um nicht von dem Opel erfasst zu werden. Die Streifenwagenbesatzung konnte das flüchtende Fahrzeug schließlich stehend in der angrenzenden Charlottenstraße feststellen. Hierauf beschleunigte der Opel-Fahrer und fuhr erneut mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der B 27 in Richtung Kornwestheim davon. Während der Flucht touchierte der Opel-Lenker kurz vor der Abfahrt Kornwestheim Mitte/Ost einen Bordstein. Das linke Vorderrad verlor daraufhin Luft und der Reifen zerfetzte. Auf der Felge fuhr der Mann mit seinem beschädigten Auto weiter und verließ an der Abfahrt Kornwestheim-Süd die Bundesstraße. Im Bereich der Ausfahrt endete letztendlich die Flucht des Mannes. Statt abzubiegen, fuhr er geradeaus über einen weiteren Bordstein, stieß gegen ein Verkehrszeichen und prallte, nachdem er die Stuttgarter Straße überquert hatte, frontal gegen eine Betonmauer. Die nachfolgende Streifenwagenbesatzung konnte im Abfahrtsbereich zu dem Fluchtfahrzeug aufschließen. Vermutlich aus Unachtsamkeit kollidierte der Streifenwagen ebenfalls mit der Mauer. Bei der darauffolgenden Kontrolle und der vorläufigen Festnahme stellte sich heraus, dass der 30-jährige Fahrer keine Fahrerlaubnis besitzt. Zudem befanden sich im Opel verbotene und erlaubnispflichtige Gegenstände. Ein Reizstoffsprühgerät, ein Einhandmesser, ein Springmesser, ein Teleskopschlagstock sowie eine Luftpistole wurden schließlich beschlagnahmt und der Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Durch die Unfälle wurden nach bisherigen Erkenntnissen weder der Opel-Lenker noch die beiden Insassen im Streifenwagen verletzt. Der entstandene Gesamtschaden wurde auf rund 31.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der 30-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Waffengesetz rechnen. Die Verkehrspolizeidirektion, Tel. 0711 6869-0, sucht nun Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben und insbesondere Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des Opel-Lenkers möglicherweise gefährdet wurden.

Bietigheim-Bissingen: zwei Teenagerinnen von unbekannten Tätern sexuell belästigt
Gleich zwei Fälle von sexueller Belästigung registrierte die Polizei am Montagabend in Bietigheim-Bissingen. Gegen 18.30 Uhr joggte eine 14 Jahre alte Jugendliche von der Carl-Benz-Straße in die Keplerstraße, als sie bemerkte, dass sich hinter ihr eine Person befand. Sie wollte den unbekannten Mann an sich vorbei laufen lassen. Plötzlich habe er sich gebückt und ihr an den Po gefasst. Anschließend flüchtete der Täter die Keplerstraße entlang in Richtung der Carl-Benz-Straße und bog dann nach links die Mörikestraße ab. Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 30 Jahre alten Mann handeln, der einen schwarzen Vollbart trug. Seine Waden seien muskulös gewesen. Der Mann trug eine schwarze Leggins und darüber eine kurze, weite Sporthose sowie eine blaue Trikotjacke, deren Kapuze er über den Kopf gezogen hatte. Gemeinsam mit ihrer Mutter zeigte die Jugendliche die Tat kurz darauf beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen an. Ein weiteres gleichaltriges Mädchen war gegen 20.50 Uhr im Kastanienweg zu Fuß unterwegs. Von hinten habe sich dann ein Unbekannter genähert, der versuchte ihr die Jogginghose, die sie trug, herunter zu ziehen. Die Teenagerin habe laut geschrien und nach dem Mann getreten. Sie konnte wohl seine Weichteile treffen, worauf er die Flucht in Richtung Tammer Straße ergriff. Die 14-Jährige flüchtete sich hierauf zu einer Anwohnerin, die die Polizei verständigte. Das Mädchen beschrieb den Täter als jünger als 30 Jahre alt und als etwa 175 cm groß. Er hat dunkelblondes kurzes Haar. Mund und Nase hatte er während der Tat mit einem Tuch bedeckt. Der Mann trug Jeans und eine schwarze Jacke ohne Kapuze. Seine Arme und Beine seien sehr dünn gewesen. Die derzeitigen Erkenntnisse zu den beiden Taten deuten darauf hin, dass kein Zusammenhang besteht. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07141/18-9, bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, sich zu melden.

Bietigheim-Bissingen: schwerer räuberischer Diebstahl
Gegen zwei 16 Jahre alte Jugendliche ermittelt die Polizei derzeit, da sie verdächtigt werden am Montag gegen 17.25 Uhr in einem Einkaufsmarkt in der Talstraße in Bietigheim-Bissingen einen schweren räuberischen Diebstahl verübt zu haben. Die beiden Teenager betraten vermutlich in Begleitung einer 17-jährigen Jugendlichen den Einkaufsmarkt. Der 48 Jahre alte Ladendetektiv beobachtet nun, wie einer der 16-Jährigen Süßwaren im Wert von wenigen Euro in seiner Hose verschwinden ließ. Als ihn der Detektiv darauf ansprach, schlug ihm der Tatverdächtige ins Gesicht und die beiden Jugendlichen flüchteten. Nach kurzer Zeit kam der Komplize zurück in den Einkaufsmarkt und gemeinsam mit der 17-Jährigen wurde er vom Ladendetektiv in ein Büro gebracht. Auch der 16-jährige Hauptverdächtige, der während seiner Flucht sein Handy verloren hatte, kehrte zurück und wurde von einer Mitarbeiterin ebenfalls in das Büro geleitet. Dort versuchte er schließlich sein Handy, das der 48 Jahre alte Detektiv gefunden und auf den Schreibtisch gelegt hatte, an sich zu nehmen und erneut zu flüchten. Dies führte zu einem Gerangel zwischen ihm und dem 48-Jährigen. Im Zuge dessen zog der Komplize plötzlich ein Messer hervor und die zwei Tatverdächtigen ergriffen erneut die Flucht. Sie liefen allerdings direkt zwei Polizeibeamten in die Arme, die bereits alarmiert worden waren. Die beiden 16-Jährigen wurden hierauf vorläufig festgenommen. Eine 43 Jahre alte Angestellte musste im weiteren Verlauf mit Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Frau war mutmaßlich während der versuchten Flucht der beiden auf noch ungeklärte Weise verletzt worden. Auch der Landedetektiv trug leichte Verletzungen davon. Die beiden tatverdächtigen Jugendlichen mussten die Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen verbringen. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen und Verständigung der Erziehungsberechtigten, die sich um die Abholung der Jugendlichen kümmern mussten, wurden sie auf freien Fuß gesetzt.

Ditzingen-Heimerdingen: Nach Unfallflucht Widerstand gegen Polizeibeamte
Ein 28 Jahre alter VW-Lenker war am Montag gegen 16.30 Uhr auf der Landesstraße 1140 von Heimerdingen kommend in Richtung Hemmingen unterwegs. Kurz nach dem Ortsausgang Heimerdingen verlor der VW-Lenker vermutlich die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen eine Straßenlaterne. Anschließend blieb der Wagen unmittelbar vor der Max-Planck-Straße auf der Linksabbiegerspur stehen. Ohne sich um den entstandenen Gesamtschaden von rund 5.000 Euro zu kümmern, machte sich der Fahrer zu Fuß aus dem Staub. Während eine Zeugin auf den Unfall aufmerksam wurde und die Polizei alarmierte, nahm ein weiterer Zeuge die Verfolgung des Flüchtenden auf. Nachdem der Zeuge den Autofahrer in der Ortsmitte Heimerdingen aus den Augen verloren hatte, konnten hinzugezogene Polizeibeamte den Mann im Zuge der Ermittlungen in der Weissacher Straße ausfindig machen. Dort hatte sich der mutmaßliche VW-Fahrer, der augenscheinlich alkoholisiert war, in einem Wohnhaus aufgehalten. Nachdem er zur Blutentnahme mitgenommen werden sollte, leistete er Widerstand und musste mit Handschließen gefesselt ins Krankenhaus gebracht werden. Während dieser Maßnahmen beleidigte er noch die eingesetzten Beamten. Nach der Blutentnahme wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Wie sich herausstellte, ist der 28-Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Aufgrund des Unfalls war der VW nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der 28-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Straßenverkehrsgefährdung, Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort und Fahren ohne Fahrerlaubnis rechnen.

Besigheim: Dieselspur – unbekannter Rollerfahrer gestürzt
Vermutlich aufgrund einer Dieselspur, die sich am Montag gegen 17.00 Uhr auf der Straße „Auf dem Kies“ in Besigheim gebildet hatte, kam es zu einem Unfall mit einem derzeit noch unbekannten Rollerfahrer. Von Zeugen konnte zunächst beobachtet werden, wie ein Fahrzeug mit Firmenaufschrift an dem sich ein Anhänger befand, die Straße entlang fuhr. Hierbei kippte wohl ein Kanister, der auf dem Anhänger stand, um und es lief eine Flüssigkeit, mutmaßlich Dieselkraftstoff, auf die Straße. Ein Rollerfahrer geriet im weiteren Verlauf ins Rutschen und stürzte. Der Mann setzte sich anschließend jedoch wieder auf seinen Roller und fuhr davon. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen sicherte die Gefahrenstelle bis zum Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Besigheim, die mit vier Wehrleuten und einem Fahrzeug anrückten, ab. Die Einsatzkräfte streuten die Flüssigkeit schließlich ab. Die Ermittlungen zu dem Verursacher dauern an. Die Polizei bittet nun insbesondere den Rollerfahrer sich unter Tel. 07142/405-0 zu melden.

Kleinaspach: Unfallflucht auf der Landesstraße 1118
Nach einer Unfallflucht, die sich am Sonntag gegen 19.00 Uhr auf der Landesstraße 1118 zwischen Oberstenfeld und Kleinaspach (Rems-Murr-Kreis) ereignete, sucht das Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144/900-0, noch Zeugen. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker war in Richtung Kleinaspach unterwegs, als er im Bereich einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geriet. Eine 35 Jahre alte Skoda-Fahrerin, die in die Gegenrichtung unterwegs war, wich hierauf nach rechts in den Grünstreifen aus. Eine nachfolgende 29-jährige Frau in einem Audi kam nun neben dem Skoda zum Stehen, was zur Folge hatte, dass der unbekannte Fahrzeuglenker mit dem Audi zusammenstieß. Nachdem der Unbekannte, der mutmaßlich einen schwarzen Audi A5 oder A6 fuhr, kurz angehalten hatte, setzte er seine Fahrt ohne sich um den Unfall zu kümmern fort. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf mehrere hundert Euro belaufen.

Kirchheim am Neckar: drei Wohnwagen gestohlen
Gleich drei Wohnwagen ließen noch unbekannte Diebe mitgehen, die zwischen Samstag 19.30 Uhr und Sonntag 09.00 Uhr auf einem Firmengelände in der Max- Eyth-Straße in Kirchheim am Neckar zuschlugen. Um die Fahrzeuge entwenden zu können, demontierten die Täter zwei Teile der das Gelände umgebenden Umzäunung. Einen Graben, den sie zum Abtransport des Diebesguts überwinden mussten, bedeckten die Unbekannten mit Material, das sie von einem benachbarten Firmengelände mitnahmen. Die Wohnwagen wurden über diese „Brücke“ auf ein Feld gezogen und anschließend vermutlich mit Autos abtransportiert. Der Wert der Caravans, es handelt sich um zwei der Marke Fendt und einen der Marke Tabbert, dürfte sich auf eine fünf- bis sechsstellige Summe belaufen. Die Kriminalpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, denen auf dem Firmengelände oder drum herum etwas Verdächtiges aufgefallen ist, sich unter Tel. 07141/18-9 zu melden.

Markgröningen: 19-Jährige fährt Audi zu Schrott
Eine 19 Jahre alte Frau geriet in der Nacht zum Montag aus bislang unbekannter Ursache in Markgröningen außer Rand und Band. Zunächst entwendeten sie die Autoschlüssel ihres Freundes und setzte sich dann mutmaßlich unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gegen 02.00 Uhr hinter das Steuer des Wagens. Sie fuhr ohne die Beleuchtung am Audi eingeschaltet zu haben durch Markgröningen und geriet wohl mehrfach auf die Gegenspur. Im Bereich des Kreisverkehrs in der Asperger Straße kollidierte sie schließlich mit diversen Verkehrszeichen und einer Grundstückbegrenzung. Vermutlich riss hierbei auch die Ölwanne des Fahrzeugs auf. Die 19-Jährige setzte ihre Fahrt nun weiter in Richtung der Schultze-Delitzsch-Straße fort, wobei sich der Betriebsstoff auf der Fahrbahn verteilte. Zeugen alarmierten im weiteren Verlauf die Polizei. Mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Vaihingen an der Enz rückten hierauf aus und konnten die 19-Jährige in der Schultze-Deltzsch-Straße feststellen. Der Audi war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die verschmutzte Fahrbahn musste durch eine Spezialfirma gereinigt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Markgröningen befand sich darüber hinaus mit drei Fahrzeugen und zwölf Wehrleuten im Einsatz. Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf etwa 3.500 Euro belaufen. Die 19 Jahre alte Frau, die nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, musste sich einer Blutentnahme unterziehen und wird mit einer Anzeige unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs rechnen müssen.