Am 15. Oktober wird die Ausstellung in Möglingen eröffnet

Möglingen.| 32 Kommunen nehmen an der diesjährigen landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt. teil. Auch die Fairtrade-Gemeinde Möglingen ist mit dabei. Mit ihrer Ausstellung „Elefantenschutz & fairer Handel“ zeigt die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e. V. zusammen mit dem lokalen Eine-Welt-Netzwerk in Möglingen, dass alle etwas für eine zukunftsfähige und gerechte Welt tun können.

Bibliothek Möglingen, Hanfbachstraße 30/1, 71696 Möglingen, 15. Oktober 2019, 17:30 Uhr – Eröffnung der Ausstellung „Elefantenschutz & fairer Handel“ durch die Bürgermeisterin von Möglingen, Rebecca Schwaderer. Im Anschluss wird in einer Sondervorstellung des NaturVision Filmfestivals der Film „Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Elefanten“ gezeigt.

Die Veranstaltungen in Möglingen sind Teil der Initiative Meine. Deine. Eine Welt., an der sich auch dieses Jahr zahlreiche Kommunen in Baden-Württemberg beteiligen. Ziel der Initiative der Stiftung Entwicklungs- Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) ist es, das Bewusstsein für globale Themen zu schärfen, eigenes verantwortliches Handeln im Alltag anzuregen und lokale Netzwerke zu stärken. Sie wird von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

Zwischen dem 1. September und 31. Oktober setzen sich landesweit 26 Städte und sechs Gemeinden mit insgesamt über 350 Aktionen für weltweit mehr Nachhaltigkeit ein und dafür, dass die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 in die Tat umgesetzt werden.

„Unser Geldbeutel ist eine scharfe Waffe! Er gibt uns die Macht, zu beeinflussen, was produziert wird und vor allem, auf welche Weise es hergestellt wird“, erklärt der bekannte Schauspieler, Dokumentarfilmer und Autor Hannes Jaenicke, der die Aktion in Möglingen unterstützt. Deshalb ist es wichtig aufzuzeigen, dass unser Konsum zum Artenschutz beitragen kann. So kommen beispielsweise Rosen, Kaffee und Tee aus Kenia, einem Land, in dem Elefanten immer häufiger wegen Mensch-Wildtier-Konflikten getötet werden. Der faire Handel trägt dazu bei, die Armut im globalen Süden zu bekämpfen, und versetzt die Menschen vor Ort in die Lage, beispielsweise Strategien umzusetzen, um Mensch-Wildtier-Konflikte zu lösen, ohne die Tiere zu töten. Dies trägt zum Schutz bedrohter Arten, wie den Elefanten bei. Als Fairtrade-Gemeinde engagiert sich die Gemeinde Möglingen vorbildlich und fördert gezielt den Fairen Handel auf kommunaler Ebene. Damit ist Möglingen der ideale Partner und Veranstaltungsort für diese Aktion im Rahmen der Initiative Meine. Deine. Eine Welt.

Beteiligte Kommunen 2019
Allmersbach im Tal, Bad Boll, Dornstadt, Ehingen an der Donau, Engen, Fellbach, Freiburg, Gerlingen, Heidelberg, Heilbronn, Heitersheim, Horb am Neckar, Konstanz, Künzelsau, Lahr, Leonberg, Ludwigsburg, Mannheim, Möglingen, Neckarbischofsheim, Nürtingen, Pforzheim, Schorndorf, Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch Hall, Schwetzingen, Straubenhardt, Stuttgart, Ulm, Untermarchtal, Waldkirch und Winnenden.

Ihre 350 Veranstaltungen sind unter www.sez.de/veranstaltungen zu finden.

Wettbewerb
Alle beteiligten Kommunen sowie die mitwirkenden lokalen Akteurinnen und Akteure können sich mit ihrem Programm am Wettbewerb der Initiative beteiligen. Zu gewinnen gibt es neun Auszeichnungen mit einem Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro. Staatsministerin Theresa Schopper, die SEZ und die SKEW vergeben diese im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 11. Dezember 2019 im Marmorsaal des Neuen Schlosses in Stuttgart.

Hintergrund zu Meine. Deine. Eine Welt.
Alle zwei Jahre lädt die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) in Kooperation mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global zu Meine. Deine. Eine Welt. ein. Seit 2006 sind 104 verschiedene baden-württembergische Kommunen Teil des Projekts, viele davon haben schon mehrfach teilgenommen. Über 2.400 Veranstaltungen sind durch die Zusammenarbeit der Kommunen, ihrer kommunalen Einrichtungen, bürgerschaftlicher, kirchlicher und privater Initiativen sowie entwicklungspolitisch Engagierter entstanden.