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Ludwigsburg: Zwei Verletzte an der Autobahnzufahrt
Insgesamt fünf beschädigte Fahrzeuge und zwei verletzte Personen forderten am späten Samstagabend ein Abbiegeunfall und Folgeunfall auf der B27 im Bereich der Autobahnzufahrt Ludwigsburg-Nord. Gegen kurz nach 22.00 Uhr kam es zunächst zu einer Kollision zwischen dem 33-jährigen Fahrer eines Pkw VW, welcher die B27 von Bietigheim-Bissingen kommend in Richtung Ludwigsburg befuhr, und einer entgegen kommenden 27-jährigen Fahrzeuglenkerin, welche mit ihrem VW nach links auf die Autobahn abbiegen wollte. Hierbei hatte der 33-jährige das Rotlicht seiner Ampel missachtet. Durch den Zusammenstoß wurde der Pkw der Linksabbiegerin noch zusätzlich auf eine Verkehrsinsel geschleudert, wo sie schließlich noch mit einem Verkehrsschild und einem Ampelmast kollidierte. Die 27-jährige VW-Fahrerin und eine 23-jährige Beifahrerin im Verursacherfahrzeug wurden leicht verletzt durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Zu einem Folgeunfall nur wenige Minuten danach kam es schließlich, als ein 19-jähriger Fahrer eines Pkw VW Polo zwei am Fahrbahnrand abgestellte Fahrzeuge von Ersthelfern übersah und mit diesen kollidierte. Hierbei wurden glücklicherweise keine weiteren Personen verletzt. Alles in allem entstanden jedoch ca. 20.000.- Euro Sachschaden bei den beiden Unfällen.

Ludwigsburg: Brand in Grillrestaurant
Am Freitagabend gegen 20.30 Uhr wurde der Rettungsleitstelle ein Brand in einem Grillrestaurant in der Solitudestraße in Ludwigsburg gemeldet. Ersten Ermittlungen zufolge entzündeten sich Fettreste an einem Grill in der Küche des Restaurants, welches sich im Erdgeschoss eines dreistöckigen Mehrfamilienhauses befindet. Da auch Flammen aus der Belüftungseinrichtung am Gebäude schlugen, schien der Brand außer Kontrolle zu geraten. Das betroffene Gebäude war beim Eintreffen der Feuerwehr bereits geräumt, jedoch mussten zwölf Bewohner eines Nachbargebäudes vorsichtshalber evakuiert werden. Letztendlich konnte ein Übergreifen des Feuers verhindert und der Brand um 21.08 Uhr vollständig gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr war mit sechs Fahrzeugen und 31 Wehrleuten im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einer und die Polizei Ludwigsburg mit fünf Fahrzeugbesatzungen vor Ort.

Bietigheim-Bissingen: 21-Jähriger von Unbekanntem mit Messer verletzt
Wegen versuchten Totschlags ermittelt die Kriminalpolizei Ludwigsburg gegen einen bislang unbekannten Täter, der am Donnerstagabend gegen 22:15 Uhr einen 21-Jährigen im Verlauf eines Streits mit einem Messer schwer verletzt hat. Der junge Mann war mit seiner Begleiterin zuvor in einem Zug der S-Bahn-Linie 5 von Ludwigsburg nach Bietigheim-Bissingen gefahren und hatte mit ihr über den mitfahrenden Unbekannten gescherzt, der augenscheinlich sehr aufgebracht Sprachnachrichten verfasste. Nachdem der Täter ihn bereits im Zug beschimpft hatte, sprach er den 21-Jährigen nach Verlassen des Zuges vor dem Bahnhofsgebäude in Bietigheim erneut an. Aus einem Streitgespräch entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Unbekannte dem Opfer Stich- und Schnittverletzungen beibrachte und anschließend flüchtete. Die nicht lebensbedrohlichen Verletzungen des 21-Jährigen mussten im Krankenhaus versorgt werden. Bei dem unbekannten Täter handelt es sich um einen etwa 28 bis 30 Jahre alten Mann. Er ist ca. 175 cm groß und schlank und trägt einen längeren, schwarzen Vollbart. Personen, die die Auseinandersetzung beobachtet haben oder Hinweise zu dem Unbekannten geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Ludwigsburg, Tel. 07141/18-9, in Verbindung zu setzen.

Korntal-Münchingen: Einbruch in Einfamilienhaus
Der Polizeiposten Korntal-Münchingen, Tel. 0711/8399020, sucht Zeugen zu einem Einbruch am Mittwoch. Zwischen 10:00 Uhr und 19:00 Uhr schlugen bislang unbekannte Täter die Scheibe der Terrassentür eines Einfamilienhauses in der Heimstraße in Korntal ein. Die Täter durchsuchten das Haus nach Beute und verließen es über ein Fenster und den angrenzenden Garten. An der Terrassentür entstand ein Sachschaden von 800 Euro.

Ludwigsburg: Zwei Verletzte durch Pfefferspray
Ein nichtiger Anlass führte am Donnerstag gegen 13:00 Uhr zu zwei Verletzten in der Bahnhofstraße in Ludwigsburg. Vor dem Eingangsbereich eines Fitness-Studios warf eine 33-Jährige ihre Zigarette auf den Boden und wurde von einem 41-jährigen Hausmeister und einem 32-jährigen Sicherheitsbediensteten zurecht gewiesen. In der Folge kam der 21-jährige Freund der 33-Jährigen dazu und sprühte aufgrund des Disputs dem Hausmeister mit Pfefferspray ins Gesicht. Der 21-Jährige flüchtete dann in Richtung Uhlandstraße und wurde vom Sicherheitsbediensteten verfolgt. Noch im Laufen drehte sich dann der 21-Jährige um, sprühte erneut mit dem Pfefferspray und traf den 32-Jährigen ebenfalls ins Gesicht. Der 21-Jährige konnte daraufhin über die Grünfläche und die Gleise entkommen. Der Hausmeister und der Sicherheitsbedienstete erlitten Augenreizungen und mussten vor Ort durch den Rettungsdienst erstversorgt werden. Beide wurden zur weiteren Behandlungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Tatverdächtige stellte sich später in Begleitung seiner 33-jährigen Freundin beim Polizeirevier Ludwigsburg. Er hat nun mit einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung zu rechnen.

Ludwigsburg: Radfahrerin leicht verletzt
Am Donnerstag kam es um 19:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der Frankfurter Straße und der August-Bebel-Straße in Ludwigsburg, weil eine 23-jährige Radfahrerin das Rotlicht beim Fußgänger- und Fahrradfahrerüberweg missachtete. Die Radfahrerin kam kurz nach der Einmündung der August-Bebel-Straße von rechts auf die Frankfurter Straße, auf der eine 36-Jährige mit ihrem Opel aus der Ludwigsburger Innenstadt kommend unterwegs war. Obwohl die 36-Jährige noch bremste, erfasste sie die Radfahrerin, die daraufhin stürzte und leichte Verletzungen erlitt. Am Fahrrad und am Opel entstand ein Sachschaden von insgesamt circa 750 Euro.

Ludwigsburg: Bedrohungslage
Im Zusammenhang mit einem Konzert in der MHP Arena in Ludwigsburg ging am Donnerstagabend bei der Rettungsleitstelle in Stuttgart telefonisch eine Drohung ein. Aufgrund des Wortlauts war nicht von einer ernsten Bedrohungssituation auszugehen. In Absprache mit den Veranstaltern wurde das Konzert verkürzt. Die Konzertbesucher haben die ausverkaufte Veranstaltung geordnet gegen 21.15 Uhr verlassen. Im Anschluss wurde der Veranstlatungsraum von der Polizei mit negativem Ergebnis durchsucht.

Remseck-Hochberg: Küchenbrand
Ein Sachschaden von rund 30.000 Euro entstand am Donnerstagvormittag durch einen Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus am Alexandrinenplatz in Hochberg. Eine 38 Jahre alte Bewohnerin der Erdgeschosswohnung hatte gegen 09.10 Uhr Essen auf den eingeschalteten Herd gestellt und dieses schließlich wohl vergessen. Im weiteren Verlauf entflammte die Mahlzeit und setzte einen Teil der Küche in Brand. Nachdem die 38-Jährige den Brand bemerkt hatte, verließ sie gemeinsam mit ihrem Kleinkind das Haus. Eine Frau, die die Wohnung im ersten Obergeschoss bewohnt, räumte ihre Wohnung ebenfalls. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Remseck am Neckar, die mit sieben Fahrzeugen und 40 Wehrleuten im Einsatz war, konnte das Feuer zügig löschen. Die Erdgeschosswohnung ist bis auf weiteres jedoch unbewohnbar. Die anderen Wohnungen sind nicht betroffen.

Affalterbach: Fünf Leichtverletzte bei Frontalzusammenstoß
Fünf Leichtverletzte, darunter zwei zehnjährige Kinder, forderte am Donnerstagmorgen ein Frontalzusammenstoß auf der K 1674 zwischen Affalterbach und Wolfsölden. Der 75-jährige Fahrer eines Fahrdienstes war mit seinem Transporter zusammen mit seiner 63-jährigen Beifahrerin und den beiden Kindern auf der Kreisstraße in Richtung Wolfsölden unterwegs und geriet dabei aus noch ungeklärter Ursache auf die linke Fahrbahnseite. Hier prallte er frontal mit dem entgegenkommenden Opel Astra eines 53-jährigen zusammen, der noch erfolglos versucht hatte, auszuweichen. Bei dem Zusammenstoß zogen sich alle Fahrzeuginsassen leichte Verletzungen zu und wurden vom Rettungsdienst zur Untersuchung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 22.000 Euro.
Während der Unfallaufnahme war die Kreisstraße zwischen Wolfsölden und Affalterbach bis gegen 10:15 Uhr in beiden Richtungen gesperrt und der Verkehrs wurde durch die Polizei umgeleitet. An der Unfallstelle waren drei Fahrzeugbesatzungen des Rettungsdienstes und 13 Einsatzkräfte der Feuerwehr Affalterbach mit drei Fahrzeugen im Einsatz.

Kornwestheim: Fahrzeugbrand
Aus bislang ungeklärter Ursache fing am Mittwoch gegen 23:35 Uhr ein VW in Kornwestheim in der Stammheimer Straße an zu brennen. Die eingetroffene Freiwillige Feuerwehr Kornwestheim, die mit drei Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften vor Ort war, konnte ein Ausbrennen des Fahrzeuges zwar verhindern, es entstand jedoch ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von circa 50.000 Euro. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter Tel. 07031/13-00 mit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg-Eglosheim: Zeugen zu dreistem Diebstahl gesucht
Am Mittwoch kam es gegen 10:35 Uhr in Eglosheim in der Heinkelstraße zu einem dreisten Diebstahl. Ein bislang unbekannter Täter sprach einen 73-Jährigen an und fragt diesen, ob er ihm Geld wechseln könne. Als der 73-Jährige seinen Geldbeutel hervorholte, entnahm der Täter die enthaltenen Geldscheine und lief davon. Der 73-Jährige und eine Zeugin konnten den Tatverdächtigen jedoch stellen und diesem das Bargeld, das er in seine Jackentasche gesteckt hatte, wieder abnehmen. Daraufhin flüchtete der Täter. Er wurde im weiteren Verlauf von einem silbernen PKW mit vermutlich osteuropäischem Kennzeichen aufgenommen. Der unbekannte Täter wird als dick, circa 165 cm groß und zwischen 60 und 65 Jahren alt beschrieben. Er soll eine schwarze Stoffjacke getragen haben. Der Polizeiposten Eglosheim bittet Zeugen sich unter Tel. 07141/22150-0 zu melden.

Freiberg am Neckar: Frontalkollision mit LKW
Am Dienstag kam es gegen 17:30 Uhr in Freiberg am Neckar in der Stuttgarter Straße zur Kollision eines PKW mit einem entgegenkommenden LKW. Eine 20-Jährige befuhr mit ihrem Opel die Stuttgarter Straße in Richtung der Ortsmitte. Aus bislang unbekannter Ursache kam sie nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden LKW eines 33-Jährigen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt circa 13.000 Euro. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Benningen: Gebäudebrand
Am Mittwoch, 16.10.2019, um 00.34 Uhr wurde in Benningen am Neckar, Beihinger Straße, an einem leerstehenden und unbewohnten Gebäude zunächst Brandgeruch wahrgenommen. Schutt, welcher unter dem Balkon gelagert wurde, begann aus bislang unbekannter Ursache zu brennen und stand innerhalb kurzer Zeit im Vollbrand. Die Flammen griffen auf den Vorbau aus Holz und einen Scheunenanbau über. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf das angrenzende Holzhaus verhindert werden. Durch den Brand entstand Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 – 50.000 Euro, verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr war mit 25 Mann und 4 Fahrzeugen vor Ort.

Ludwigsburg: PKW zerkratzt
Über das vergangene Wochenende hat ein Unbekannter in der Walter-Pintus-Straße 20-22 einen grauen AUDI A4, Baujahr 2019, beschädigt. Vermutlich mit einem Schlüssel zerkratzte er den Wagen über die gesamte rechte Seite und richtete dabei Sachschaden im Höhe von etwa 3.000 Euro an. Nach den polizeilichen Ermittlungen sind in den vergangenen Wochen dort bereits mehrere Fahrzeuge zerkratzt worden. Mögliche weitere Geschädigte oder Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/185353, zu melden.

Großbottwar: Lkw kippt um – hoher Sachschaden
Auf etwa 150.000 Euro beläuft sich der Sachschaden, der am Montag gegen 10:00 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Hoftalstraße in Großbottwar entstanden ist. Der 43-jährige Fahrer eines Sattelzuges war in Richtung der Oberstenfelder Straße unterwegs. Im Verlauf einer Linkskurve geriet eine auf dem Auflieger geladene und nicht ordnungsgemäß gesicherte Reinigungsmaschine ins Rutschen und in der Folge kippten Zugmaschine und Auflieger nach rechts um. Der Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Da Betriebsstoffe ausliefen, war die Freiwillige Feuerwehr am Unfallort im Einsatz. Die Wehrleute sicherten auch die Einsatzstelle ab. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es nicht.

Ludwigsburg: Polizisten bekommen es mit aggressiven PKW-Insassen zu tun
Bei einer Verkehrskontrolle im Römerhügelweg in Ludwigsburg bekamen es Beamte des Polizeireviers Ludwigsburg am Sonntag gegen 05.45 Uhr mit zwei aggressiven Insassen eines BMW zu tun. Der Wagen, der mit vier Personen im Alter von 25 bis 28 Jahren besetzt war, sollte einer Kontrolle unterzogen werden, da die beiden Mitfahrer auf der Rückbank nicht angeschnallt waren. Die beiden Männer reagierten sogleich aufgebracht und gaben an, dass sie der Meinung waren, dass sich nur Fahrer und Beifahrer angurten müssten. Den beiden Mitfahrern wurde nun mitgeteilt, dass sie während der weiteren Sachbearbeitung im Wagen verbleiben sollten. Der 28-Jährige, der hinter dem Fahrer saß, regte sich im weiteren Verlauf sehr auf und verließ das Fahrzeug entgegen der Anordnungen der Beamten. Darüber hinaus stand er nun mitten auf der Straße, als ein weiteres Fahrzeug passieren wollte. Trotz der Aufforderung durch einen Polizisten zur Seite zu gehen und den PKW durchfahren zu lassen, blieb der 28-Jährige stehen und blockierte die Weiterfahrt des Unbeteiligten. Der Polizist griff ihm auf die Schulter und versuchte ihn dazu zu bringen, sich wegzubewegen. Doch der Mann wehrte sich dagegen und schlug die Hand des Beamten weg. Dieser drückte ihn nun mit beiden Armen zur Seite, worauf der 28-Jährige gegen den BMW stieß und schließlich auf den Asphalt stürzte. Sofort stand er jedoch wieder auf und ging in aggressiver Weise auf den Polizisten zu. Gemeinsam mit einem weiteren hinzueilenden Beamten brachte der Polizist den 28-Jährigen schließlich zu Boden. Doch der Mann wehrte sich weiterhin, so dass er erst mit der Unterstützung weiterer Beamter unter Kontrolle gebracht werden konnte. Hierauf legten ihm die Polizeibeamten Handschließen an. Anschließen wurde er in einen Streifenwagen gesetzt, wo er schließlich anfing um sich zu treten, so dass erneut zwei Polizisten eingreifen mussten. Die beiden Beamten erlitten hierbei leichte Verletzungen. Der 25-jährige Fahrer kündigte anschließend lautstark an, dass er die Maßnahmen gefilmt habe. Im weiteren Verlauf gab der 25-Jährige sein Handy nicht freiwillig zur Überprüfung heraus, so dass die Beamten es ihm mit Gewalt abnehmen mussten, um Einsicht nehmen zu können. Anschließend gaben sie ihm das Handy, auf dem sich keine dementsprechenden Aufzeichnungen fanden, wieder zurück. Der 28-Jährige musste sich indes einer Blutentnahme unterziehen. Er wird mit einer Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte rechnen müssen.

Kornwestheim: Gefährliche Körperverletzung – Zeugen gesucht
Wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt die Polizei gegen mehrere noch unbekannte Täter, die am Sonntag gegen 22.00 Uhr in der Lange Straße in Kornwestheim einen Autofahrer angegriffen haben sollen. Das 22-jährige Opfer hatte auf Höhe einer Gaststätte seinen BMW in einer Haltebucht geparkt. Als er auf dem Fahrersitz saß, soll sich plötzlich eine unbekannte Anzahl maskierter Personen dem Fahrzeug genähert und die Beifahrerscheibe eingeschlagen haben. Anschließend sprühten sie dem jungen Mann mutmaßlich Pfefferspray ins Gesicht und haben ihn mit Schlägen malträtiert. Hier soll unter anderem auch ein Schlagstock zum Einsatz gekommen sein. Anschließend machten sich die Angreifer aus dem Staub. Das Opfer begab sich nach der Attacke zum Polizeirevier Kornwestheim und setzte die Beamten über den Vorfall in Kenntnis. Eine Streifenwagenbesatzung überprüfte die Tatörtlichkeit, konnte eine Personengruppe allerdings nicht mehr antreffen. Der 22-Jährige wurde durch den Angriff verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0, in Verbindung zu setzen.

Gerlingen: 19-Jähriger auf frischer Tat ertappt
Nach dem Hinweis einer aufmerksamen Zeugin hat die Polizei am Sonntagmorgen einen 19-Jährigen vorläufig festgenommen. Gegen 05:30 Uhr hat die Zeugin in der Laichlestraße in Gerlingen beobachtet, dass der Heranwachsende bei sämtlichen geparkten Autos überprüft hat, ob die Türen verschlossen sind. Anschließend soll er den Kofferraum eines mutmaßlich nicht verschlossenen SUV geöffnet und sich in einen ebenfalls unverschlossenen BMW gesetzt und diesen durchsucht haben. Nachdem er den Wagen verlassen hatte, setzte er seinen Weg in den Margaretenweg fort. Auch hier soll er die Schließverhältnisse an diversen Fahrzeugen geprüft haben. Hinzugerufene Polizeibeamte trafen den Tatverdächtigen letztendlich in der nahegelegenen Blumenstraße an. Dort saß er bei eingeschalteter Innenraumbeleuchtung in einem VW, der augenscheinlich ebenfalls nicht verschlossen war. Der 19-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und zum Polizeirevier Ditzingen gebracht. Er führte mehrere verschiedene fahrzeugtypische Gegenstände mit sich, die beschlagnahmt wurden. Die Eigentumsverhältnisse müssen allerdings noch geklärt werden. Ob die Gegenstände, worunter sich unter anderem Ausweisdokumente, ein Navigationssystem und ein Ladegerät befanden, aus den jeweiligen Fahrzeugen stammen, bedarf weiterer Ermittlungen. Der 19-jährige Tatverdächtige, der während der Tatzeit mutmaßlich alkoholisiert war, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Wenn sich der Verdacht gegen ihn erhärtet, muss er mit einer Anzeige wegen Diebstahls rechnen.

Vaihingen/Enz: Jugendliche bieten Schreckschusswaffe zum Kauf an
Ein äußerst gefährliches Verhalten legten zwei 15-Jährige am Sonntagnachmittag in Vaihingen/Enz an den Tag. Gegen 17:30 Uhr meldete sich ein Zeuge bei der Polizei, nachdem ihm auf einem Flohmarkt im Stadtgebiet von den Jugendlichen eine augenscheinliche Schreckschusswaffe zum Kauf angeboten worden war. Bei Eintreffen einer Polizeistreife versuchten die 15-Jährigen zu flüchten. Als ihnen der Fluchtweg durch die Beamten versperrt wurde, zog einer der beiden die Waffe, warf sie jedoch zu Boden, als die Beamten selbst nach der Schusswaffe griffen. Die Jugendlichen wurden vorläufig festgenommen und im Anschluss ihren Eltern überstellt. Bei der Schusswaffe handelte es sich um eine Schreckschusswaffe, die ab 18 Jahren erworben werden kann. Für den bloßen Besitz ist keine waffenrechtliche Erlaubnis erforderlich. Der kleine Waffenschein wird zum Führen einer solchen Waffe benötigt. Unter Führen versteht man „die Ausübung der tatsächlichen Gewalt über Waffen“ also das „bei sich tragen“ von Waffen außerhalb der eigenen Wohnung, von Geschäftsräumen, dem eigenen befriedeten Besitztum oder einer Schießstätte.

Marbach am Neckar: Raub in der Bahnhofsunterführung
Drei bislang unbekannte Täter haben am Samstagabend gegen 19:30 Uhr einen 19-Jährigen und seinen 18-jährigen Begleiter in der Unterführung des Marbacher Bahnhofs angesprochen und unvermittelt auf sie eingeschlagen. Während der Auseinandersetzung gesellten sich zwei weitere Täter zu der Dreiergruppe und schlugen ebenfalls auf die Opfer ein. Die Unbekannten raubten eine LBL Bluetooth-Musikbox und flüchteten unerkannt. Polizeiliche Fahndungsmaßnahmen führten im Verlauf des Abends nicht zum Erfolg. Einer der Täter trug eine auffällige, schwarz-weiß karierte Winterjacke. Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zur Identität der Unbekannten geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Ludwigsburg, Tel. 07141/18-9, zu melden.