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Möglingen: Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten – Zeugenaufruf
Von der Daimlerstraße kommend wollte ein 60 Jahre alter Fahrer eines Hyundai am Freitagnachmittag gegen 16.25 Uhr nach links in die Robert-Bosch-Straße einbiegen. Dabei missachtete er den Vorrang eines entgegenkommenden BMW, dessen 33-jähriger Fahrer einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Beide Fahrer zogen sich durch den Zusammenprall leichte Verletzungen zu. Sie wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 20.000 Euro. Die Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg bittet Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können, sich unter Telefon 0711 6869-0 zu melden.

Marbach am Neckar: Frau stürzt mit Pedelec
Am Donnerstag gegen 18.00 Uhr war ein Ehepaar mit seinen Pedelecs auf dem Radweg, parallel der Landesstraße 1100, von Marbach am Neckar nach Murr unterwegs. Die 56-jährige Frau kam hierbei nach rechts vom Weg ab, kam in das Schotterbett und stürzte. Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten des Polizeireviers Marbach am Neckar Atemalkoholgeruch bei der Radfahrerin fest. Ein Atemalkoholtest verlief positiv. Die verletzte Frau wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Eine Blutentnahme wurde ebenfalls durchgeführt. Zeugen und insbesondere Ersthelfer werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Marbach unter Telefon 07144/900-0 in Verbindung zu setzen.

Bietigheim-Bissingen: Mercedes zerkratzt
Ein im Tulpenweg in Beitigheim-Bissigen geparkter Mercedes wurde zwischen Mittwoch 18.30 Uhr und Donnerstag 08.30 Uhr zerkratzt. Der unbekannte Täter hinterließ einen Sachschaden in Höhe von etwa 4.000 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, entgegen.

Markgröningen: Unfall unter Alkoholeinwirkung
Mit einer Blutentnahme und der Beschlagnahme seines Führerscheins endete die Fahrt eines 30-jährigen Seat-Lenkers, der am Mittwoch gegen 17.00 Uhr in Markgröningen in einen Unfall verwickelt war. Der Fahrer war in der Straße „Auf Hart“ unterwegs. Als ihm ein Fahrzeug entgegen kam, wich er nach rechts aus, verschätzte sich jedoch vermutlich mit dem Sicherheitsabstand und prallte gegen einen geparkten Audi. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten bei dem 30-Jährigen Anzeichen von Alkoholeinwirkung. Ein Atemalkoholtest verlief positiv, so dass sich der Mann einer Blutentnahme unterziehen musste. Der jeweilige Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt etwa 5.000 Euro. Beide waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Freiberg am Neckar: Medizinischer Notfall auf der Autobahn
Vermutlich aufgrund eines plötzlich aufgetretenen Gesundheitsproblems kam ein 53 Jahre alter Toyota-Lenker am Donnerstag gegen 18.50 Uhr auf der BAB 81 zwischen den Anschlussstellen Pleidelsheim und Ludwigsburg-Nord von der Fahrbahn ab. Der 53-Jährige war auf der dreispurigen Autobahn von Heilbronn kommend in Richtung Stuttgart auf dem linken Fahrstreifen unterwegs, als er die Kontrolle über seinen Wagen verlor und gegen die Mittelschutzplanke prallte. Anschließend wurde das Fahrzeug abgewiesen, geriet ins Schleudern und stieß erneut gegen die Mittelschutzplanke. Dort kam das Fahrzeug letztendlich zum Stehen. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurde der Mann von Ersthelfern versorgt. Ein Rettungshubschrauber landete vor Ort, wurde jedoch schlussendlich nicht benötigt. Ein Rettungsdienst brachte den 53-Jährigen anschließend in ein Krankenhaus. Der Toyota, an dem ein Sachschaden von rund 5.000 Euro entstand, war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Darüber hinaus befand sich die Freiwillige Feuerwehr Mundelsheim mit drei Fahrzeugen und 23 Wehrleuten an der Unfallstelle im Einsatz. Für die Bergungsmaßnahmen und die Landung des Rettungshubschraubers musste die Richtungsfahrbahn Stuttgart gesperrt werden. Um 20:00 Uhr konnten zwei Fahrstreifen wieder befahren werden und um 21:45 Uhr war die Unfallstelle vollständig geräumt. Der Verkehr staute sich nach dem Unfall auf einer Länge von etwa fünf Kilometern.

Gerlingen: E-Bike-Fahrer gestürzt
Mutmaßlich weil ein 42-jähriger E-Bike-Fahrer den Missenharterweg in Gerlingen, bei dem es sich um eine Einbahnstraße handelt, entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung befuhr, kam es am Mittwoch gegen 16.25 Uhr zu einem Unfall. Im Bereich einer unübersichtlichen Kurve, kam dem 42-Jährigen ein 57 Jahre alter BMW-Lenker entgegen. Dieser wich aus. Gleichzeitig führte der E-Bike-Fahrer eine Vollbremsung durch, die zur Folge hatte, dass er stürzte. Der Mann, der leichte Verletzungen erlitt, wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Am E-Bike der Marke Bulls entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro.

Markgröningen: Unfall unter Alkoholeinwirkung
Mit einer Blutentnahme und der Beschlagnahme seines Führerscheins endete die Fahrt eines 30-jährigen Seat-Lenkers, der am Mittwoch gegen 17.00 Uhr in Markgröningen in einen Unfall verwickelt war. Der Fahrer war in der Straße „Auf Hart“ unterwegs. Als ihm ein Fahrzeug entgegen kam, wich er nach rechts aus, verschätzte sich jedoch vermutlich mit dem Sicherheitsabstand und prallte gegen einen geparkten Audi. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten bei dem 30-Jährigen Anzeichen von Alkoholeinwirkung. Ein Atemalkoholtest verlief positiv, so dass sich der Mann einer Blutentnahme unterziehen musste. Der jeweilige Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt etwa 5.000 Euro. Beide waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Ludwigsburg: 23-Jähriger flüchtet vor der Polizei
Ein 23-Jähriger flüchtete am Dienstagmorgen vor der Polizei und rannte durch die Wilhelmstraße und die Asperger Straße in Ludwigsburg. Gegen 08.00 Uhr kam es zu einem polizeilichen Einsatz in einem Haus der Wilhelmstraße. Der 23-Jährige, der ebenfalls in diesem Haus wohnhaft ist, den die polizeilichen Maßnahmen jedoch eigentlich nicht betrafen, öffnete während des Einsatzes ein Fenster im Erdgeschoss und legte ein Tütchen auf das Fensterbrett. In nächster Nähe stand eine Polizeibeamtin, die dies beobachtete und das Behältnis schließlich an sich nahm. Kurz darauf streckte der 23-Jährige den Kopf aus dem Fenster und entdeckte die Polizistin. Der junge Mann sprang hierauf aus dem Fenster, griff die Beamtin an und versuchte ihr das Tütchen zu entreißen. Es entstand ein Gerangel im Zuge dessen der 23-Jährige das Behältnis wieder an sich bringen konnte. Letztlich riss er sich aus dem Griff der Polizistin los und ergriff die Flucht. Gemeinsam mit einem Kollegen nahm die Polizistin die Verfolgung auf. In der Asperger Straße versuchte der Verfolgte das Tütchen in einem Gully zu entsorgen. Die beiden Polizisten holten ihn nun ein und brachten den 23-Jährigen, der sich vermutlich während seiner Flucht verletzt hatte, zu Boden. Während er laut herumschrie, nahmen ihn die Beamten vorläufig fest. Anschließend wurde er zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht. Das Tütchen konnte im Auffangbehälter des Gullys festgestellt werden. Da sich Hinweise auf Betäubungsmittel ergaben, wurde im Anschluss das vom Tatverdächtigen bewohnte Zimmer in der Wilhelmstraße durchsucht. Die Durchsuchung förderte weitere Beweismittel im Zusammenhang mit dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zu Tage, so konnten etwa 200 Gramm Marihuana sichergestellt werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der 23-Jährige einem Haftrichter vorgeführt. Wegen unerlaubten Rauschgifthandels erließ der Richter den Haftbefehl, setzte diesen in Vollzug und wies den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt ein. Zeugen, die die Geschehnisse in der Wilhelmstraße sowie in der Asperger Straße beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, in Verbindung zu setzen.

Remseck am Neckar-Neckargröningen: Unfallverursacher flüchtet
Nach einer Unfallflucht, die am Dienstag gegen 16.50 Uhr auf der Landesstraße 1100 im Bereich Neckargröningen begangen wurde, sucht die Polizei dringend nach Zeugen. Ein bislang unbekannter Autofahrer befuhr die Landesstraße von Hochdorf in Richtung Neckargröningen. Kurz vor dem Kreuzungsbereich der L 1100 / L 1140 überquerte der Unbekannte eine durchgezogene Linie. Zu diesem Zeitpunkt staute sich der Geradeausverkehr an der ampelgeregelten Kreuzung zurück. Der Autofahrer wollte mutmaßlich an den wartenden Fahrzeugen vorbeifahren, um anschließend auf die Linksabbiegespur in Richtung der Ludwigsburger Straße in Neckargröningen zu gelangen. Er befand sich zum Teil auf der Gegenfahrbahn, weshalb ein entgegenkommender 57-jähriger Transporter-Fahrer, der die L 1100 befuhr, bis zum Stillstand abbremsen musste. Während ein dahinter fahrender 21 Jahre alter Citroen-Fahrer ebenfalls noch rechtzeitig anhalten konnte, reichte es einer nachfolgenden 20-jährigen Fiat-Lenkerin nicht mehr zum Bremsen. Sie krachte mit ihrem Fiat in den Citroen und schob diesen auf den VW-Transporter. Die junge Frau erlitt durch den Unfall schwere und der 21-Jährige leichte Verletzungen. Hinzugezogene Rettungsdienstmitarbeiter brachten die 20-Jährige im Anschluss in ein Krankenhaus. Der Fiat war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Auf etwa 12.500 Euro wurde der entstandene Sachschaden geschätzt. Der unbekannte Fahrer, bei dem es sich um eine Frau oder Mann handeln könnte, saß am Steuer eines dunklen Pkw und fuhr nach dem Unfallgeschehen unbeirrt davon. Zeugen, die Hinweise zum Verursacher geben können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeidirektion unter der Tel. 0711 6869-0, in Verbindung zu setzen.

BAB 81 / Pleidelsheim: Autofahrer schwer verletzt
Mit schweren Verletzungen musste ein 69-Jähriger am Dienstag vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden, nachdem er gegen 21.25 Uhr auf der BAB 81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Nord und Pleidelsheim in einen Verkehrsunfall verwickelt worden war. Der 69-Jährige befuhr mit einem VW Golf von Stuttgart in Richtung Heilbronn den mittleren Fahrstreifen. Aus noch ungeklärter Ursache kam er plötzlich nach rechts von seiner Fahrspur ab und fuhr auf das Heck eines Sattelzugs, dessen 56 Jahre alter Fahrer den rechten Fahrstreifen befuhr. Durch den Aufprall wurde der 69-Jährige verletzt. Sein Wagen war anschließend nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Zwei weitere Fahrzeuge, ein Opel und ein Ford, deren Fahrer ebenfalls auf der Autobahn in Richtung Heilbronn unterwegs waren, wurden durch Trümmerteile beschädigt. Im Zuge der Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten musste der rechte sowie mittlere Fahrstreifen bis etwa 23.45 Uhr gesperrt werden. Hierdurch bildete sich ein Stau von rund vier Kilometern. Darüber hinaus befanden sich Einsatzkräfte der Feuerwehren Freiberg am Neckar, Ludwigsburg sowie Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Ludwigsburg an der Unfallstelle.

Murr: Schlägerei auf Parkplatz eines Schnellrestaurants
Am Montag gegen 21.30 Uhr kam es auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants in der Robert-Bosch-Straße in Murr zu einer Schlägerei zwischen mindestens vier jungen Männern. Vermutlich gerieten ein 18- und ein 19-Jähriger aufgrund persönlicher Differenzen in einen Streit. Dieser entwickelte sich schließlich zu einer handfesten Auseinandersetzung. Ein weiterer 18 Jahre alter und ein 21 Jahre alter Mann versuchten im weiteren Verlauf zu schlichten. Schlussendlich endete dies damit, dass auch diese Männer in die Schlägerei verwickelt wurden. Alle vier erlitten leichte Verletzungen. Der 21-Jährige musste von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Ermittlungen dauern an.

Freiberg am Neckar-Heutingsheim: 16-Jähriger randaliert
In der Nacht zum Dienstag randalierte ein 16 Jahre alter Jugendlicher in der Bahnhofstraße in Heutingsheim. Mutmaßlich warf er mehrere Mülltonnen um und trat jeweils einen Außenspiegel eines BMW, eines Audi sowie eines VW ab. Anschließend zertrümmerte der Tatverdächtige wohl auch die Glastür eines Getränkekühlschranks, der im Außenbereich eines Imbiss stand. Hierbei verletzte er sich leicht. Ein Passant, der den Verletzten entdeckte, alarmierte gegen 03.10 Uhr die Polizei. Der 16-Jährige, der vermutlich alkoholisiert war, sollte aufgrund der Verletzung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Da er sich gegenüber den Rettungskräften renitent verhielt, wurden dem Jugendlichen Handschließen angelegt und der Transport ins Krankenhaus musste von der Polizei begleitet werden. Nach der Behandlung im Krankenhaus wurde der 16-Jährige von der Polizei nach Hause gebracht und einer Erziehungsberechtigten übergeben. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 1.000 Euro geschätzt.

Bietigheim-Bissingen: Ford-Fahrerin prallt gegen Laternenmast
Mutmaßlich war eine 41-jährige Ford-Fahrerin am Montag gegen 15.15 Uhr zu schnell im Kreisverkehr der Schwarzwaldstraße, der Max-Born-Straße und des Fischerpfads in Beitigheim-Bissigngen unterwegs, worauf sich ein Unfall ereignete. Als die Frau die Ausfahrt in Richtung der Schwarzwaldstraße befahren wollte, kam sie von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Straßenlaterne. Die 41-jährige Fahrerin, die wohl nicht angeschnallt war, erlitt leichte Verletzungen. Gemeinsam mit ihrer 11-jährigen Tochter, die Beifahrerin war, wurde sie vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Ford war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf 15.500 Euro belaufen.

Markgröningen: versuchter Rollerdiebstahl
Nach einem versuchten Rollerdiebstahl sucht das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, nach Zeugen. Zwischen Samstag 19.00 Uhr und Sonntag 13.15 Uhr trieb ein noch unbekannter Täter in der Max-Eyth-Straße in Markgröningen sein Unwesen. Der Täter machte sich an einem geparkten Roller zu schaffen und versuchte vermutlich das Lenkradschloss des Zweirads der Marke Aprilia zu knacken. Wahrscheinlich scheiterte er hierbei. Stattdessen kippte der Roller beim Versuch ihn zu stehlen gegen einen benachbarten PKW. Der am PKW entstandene Sachschaden wurde auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Am Roller entstand ein Schaden von rund 750 Euro.

Sachsenheim-Großsachsenheim: Fußgängerampel umgefahren
Ein Sachschaden von etwa 23.000 Euro ist das Ergebnis eines Unfalls, der sich am Sonntag gegen 23.55 Uhr in der Ludwigsburger Straße in Großsachsenheim ereignete. Ein 26-jähriger Ford-Lenker kam vermutlich aufgrund Sekundenschlafs im Bereich einer Schule von der Fahrbahn ab und prallte gegen den Mast einer Fußgängerampel. Die Ampel ist bis auf weiteres außer Betrieb. Der Ford war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Ludwigsburg-Hoheneck: Unfall mit 20.000 Euro Sachschaden
Einen nicht mehr fahrbereiten Mercedes und einen Sachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro forderte ein Unfall, der sich am Sonntag gegen 18.30 Uhr auf der Landesstraße 1129 im Bereich Hoheneck ereignete. Ein 20 Jahre alter Mercedes-Fahrer war mit zwei 19- und 22-jährigen Beifahrern von Freiberg am Neckar kommend in Richtung Hoheneck unterwegs. Auf Höhe der Heimengasse wollte der junge Fahrer nach links abbiegen. Vermutlich übersah er hierbei, dass das vorausfahrende Fahrzeug, das ebenfalls in die Heimengasse abbiegen wollte, bereits verlangsamte. Vermutlich um diesem nicht aufzufahren, wich der Mercedes-Lenker nach rechts aus und verlor in der Folge die Kontrolle über den PKW. Der Wagen schleuderte schließlich nach links und landete im Straßengraben. Die alarmierten Polizeibeamten stellten beim Fahrer Anzeichen einer möglichen Betäubungsmittelbeeinflussung fest, worauf er einen Drogen-Vortest durchführte. Der Test verlief positiv, so dass sich der 20-Jährige einer Blutentnahme unterziehen musste. Darüber hinaus wurde sein Führerschein beschlagnahmt.

Markgröningen: 42-Jähriger wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft
Ein 42 Jahre alter Tatverdächtiger sitzt, nachdem er am Freitagabend vor einer Flüchtlingsunterkunft im Hans-Grüninger-Weg in Markgröningen mit einem Messer einen Gleichaltrigen schwer verletzt haben soll, in Untersuchungshaft. Vermutlich wollte das 42-jähriger Opfer gegen 21.50 Uhr Müll entsorgen. Vor der Unterkunft kam es mutmaßlich aufgrund einer zurückliegenden Anzeigenerstattung gegen den Tatverdächtigen zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern. Im Gerangel soll dieser versucht haben seinen Kontrahenten mit einem Messer zu verletzen. Mehrere Mitbewohner schritten jedoch ein. Einem Zeugen sei es gelungen, dem Tatverdächtigen das Messer wegzunehmen. Der 42-Jährige machte sich zunächst davon. Kurze Zeit später kam er wohl zurück und sei erneut mit einem Messer auf sein Opfer losgegangen. Bevor es Zeugen erneut gelang, dem Angegriffen zur Hilfe zu eilen, habe der Tatverdächtige den Gleichaltrigen schwer verletzt. Das 42-jährige Opfer wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Tatverdächtige wurde durch die hinzugerufenen Polizeibeamten vorläufig festgenommen und zum Polizeirevier Bietigheim-Bissingen gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der 42-Jährige, der aus Syrien stammt, am Samstag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den Mann, setzte diesen in Vollzug und wies den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Bietigheim-Bissingen: Zeugen gesucht – Vorfall auf dem Pferdemarkt
Noch Zeugen sucht das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen zu einem Vorfall, der sich am Abend des 01. September auf dem Festgelände des Pferdemarkts ereignete. Ein 23-jähriger Mann hielt sich gemeinsam mit mehreren Bekannten im Festzelt „Göckelesmaier“ auf. Als der 23-Jährige wohl durch eine geöffnete Tür in den Backstagebereich sah, warfen ihn mehrere Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens aus dem Festzelt und brachten ihn draußen schließlich zu Boden. Während bzw. kurz nach dem Feuerwerk betrat der junge Mann das Festzelt erneut. Als er durch den Sicherheitsdienst wieder erkannt wurde, sollen ihn wiederum mehrere Mitarbeiter nach draußen gebracht haben. Da die Griffe der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wohl sehr schmerzhaft gewesen sein sollen, versuchte sich der 23-Jährige zu befreien und habe versucht nach einem der Mitarbeiter zu schlagen. Hierauf sei er wieder zu Boden gebracht worden. Die Sicherheitsdienst-Mitarbeiter seien auf ihn losgegangen und hätten nach ihm geschlagen und getreten. Dies beobachteten ein 24 und ein 25 Jahre alter Mann, die zu den Bekannten des 23-Jährigen gehören. Als die beiden das Handeln der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes in Frage stellten, wurden wohl auch sie zu Boden gebracht. Im weiteren Verlauf alarmierte das Sicherheitsunternehmen die Polizei. Insbesondere sucht die Polizei einen Zeugen, der die Auseinandersetzung zwischen dem Sicherheitsdienst und den drei Männern gefilmt haben soll. Hinweise nimmt das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, entgegen.

Vaihingen an der Enz – Gündelbach: Jagdunfall – 25-jähriger Traktor-Lenker schwer verletzt
Bei einem Jagdunfall, der sich vergangenen Freitag gegen 14.30 Uhr im Bereich der Steinbachhofstraße in Gündelbach ereignete, wurde ein 25-jähriger Traktor-Lenker durch einen Schuss ins Bein schwer verletzt. Der junge Mann befand sich mit seinem Traktor auf einem Feldweg neben dem Maisfeld, das zu einem großen Teil schon abgeerntet war. Mit in dem Gefährt saß eine 18 Jahre alte Erntehelferin. Um das Feld herum waren mehrere Jäger postiert, die während der Erntemaßnahmen Schwarzwild bejagten. Als ein aufgescheuchtes Wildschwein das Maisfeld verließ, gaben ein 59-jähriger und ein 71 Jahre alter Jäger jeweils mehrere Schüsse ab. Vermutlich trat eines dieser Geschosse durch die Glasscheibe in die Kabine des Traktors ein und verletzte den 25-Jährigen. Herumwirbelnde Glassplitter verletzten die 18-jährige Beifahrerin leicht. Der Fahrer wurde durch einen Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Beifahrerin kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Die zum Tatzeitpunkt durch die beiden Tatverdächtigen benutzten Waffen wurden sichergestellt. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung führt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg.