Rösler: Förderung ist wichtig für Zusammenhalt und Integration

„Über das Förderprogramm zur nichtinvestiven Städtebauförderung bekommt Vaihingen/ Enz 31.800 Euro und Korntal-Münchingen 66.000 Euro“, freut sich der grüne Landtagsabgeordnete Dr. Markus Rösler. „Vor allem die Förderung in Enzweihingen begrüße ich ganz besonders: Hier besteht jetzt dank der Förderung des Landes die konkrete Möglichkeit, einen sozialen Brennpunkt zu entschärfen. Seit längerer Zeit gab es in Enzweihingen Probleme, Missverständnisse und Ärger aufgrund der unterschiedlichen Lebensweisen und Kulturen der Einheimischen einerseits und der speziell in einem Haus sehr zahlreich und eng belegt untergebrachten Südosteuropäer andererseits. Das Spielmobil bietet eine ideale Herangehensweise. Mit der Anschaffung eines Anhängers und Betreuung werden sowohl Kinder als auch Erwachsene erreicht – eine optimale Möglichkeit der praktischen Integration“, so Rösler begeistert, der selbst mehrfach vor Ort in Enzweihingen unterwegs war.

Das Spielmobil wird von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und einer pädagogischen Kraft betrieben. Eine pädagogische Kraft ist auch Anlaufstelle für Fragen zu Kindergarten, Schule, Anträge, etc.“, informiert Rösler.

„In Korntal-Münchingen wird mit 66.000 EUR im Erneuerungsgebiet Münchingen Ortskern II ein Projekt zur Belebung und Stärkung des Miteinanders im Quartier gefördert. Darin enthalten ist u.a. der digitale Stadtrundgang und eine externe Moderation im Beteiligungsverfahren, ein Grünflächenwettbewerb, die Aktion „Saubere Stadt“, Sprachförderung und Hauswirtschaftskurse“, ist Rösler stolz.

Seit 2015 gibt es ergänzend zu baulichen Maßnahmen in Sanierungsgebieten die sogenannte nichtinvestive Städtebauförderung. „Damit werden unter anderem Projekte zur Inklusion von Menschen mit Behinderung, zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen in der Freizeit oder zur Integration von Migrantinnen und Migranten gefördert. Die maximale Fördersumme je Projekt beträgt 100.000 Euro. Anträge sind ans Wirtschaftsministerium des Landes zu stellen“, erklärt Rösler.