Allianz MTV Stuttgart hat nach der Vertragsauflösung mit Kathleen Weiß seinen Kader wieder vollständig. Cansu Aydinogullari unterschreibt für die Saison 2019/20.

Stuttgart.| Und plötzlich ging alles ganz schnell. Gerade einmal eine Woche ist es her, dass das Management von Allianz MTV Stuttgart bekannt geben musst, dass die als Kapitänin geholte Zuspielerin Kathleen Weiß doch nicht nach Stuttgart kommen wird. Heute kann bereits die Nachverpflichtung auf dieser Position präsentiert werden. Und damit schreibt der Club erneut Vereinsgeschichte! Noch nie ist es den Verantwortlichen zuvor gelungen eine Türkin für die deutsche Liga zu begeistern.

Mit der Verpflichtung der Türkin Cansu Aydinogullari ist es den Verantwortlichen des Deutschen Meisters gelungen sehr schnell hochklassigen Ersatz auf der Zuspielposition zu verpflichten. Trainer Giannis Athanasopoulos und seiner starken Vernetzung in der Welt des Volleyballs ist es zu verdanken, dass die 27-jährige, bis dato vereinslose Zuspielerin auf dem Radar der Schwaben auftauchte. Für die 1,83m große Aydinogullari, die bereits für namhafte türkische Clubs wie beispielsweise Besiktas Istanbul, sowie für die Nationalmannschaft auf dem Feld stand, ist Stuttgart die erste Auslandsstation. Überzeugt werden konnte die erfahrene Sportlerin nicht zuletzt durch die Teilnahme des Stuttgarter Teams an der Champions League.

Trotz der positiven Nachricht muss das Team, das gestern mit den ersten Leistungstests in die Vorbereitung gestartet ist, zunächst auf beide Zuspielerinnen verzichten. Cansu Aydinogullari soll so schnell wie möglich zum Team dazu stoßen, während Pia Kästner sich noch bei der Nationalmannschaft befindet.

Sportdirektorin Kim Renkema: „Cansu ist ein Glücksgriff! Sie ist eine starke Spielerin, die über sehr viel Erfahrung verfügt! Wir freuen uns, dass sie sich für Stuttgart entschieden hat und wir gehen davon aus, dass sie gemeinsam mit Pia Kästner ein großartiges Duo auf der Zuspielposition bilden wird. Wir werden alles dafür tun, dass wir sie so schnell wie möglich hier in der Halle begrüßen können.“