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Ludwigsburg: 15-Jährige sexuell belästigt
Wegen sexuellen Missbrauchs ermittelt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg gegen zwei noch unbekannte Täter, die am Mittwoch in der Karlstraße in Ludwigsburg eine 15 Jahre alte Jugendliche belästigt und unsittlich berührt haben sollen. Gegen 16.00 Uhr begab sich die 15-Jährige in Richtung des Bahnhofs, wo sie mit zwei Freundinnen verabredet war. Kurz bevor sie die Bahnhofstraße erreicht hatte, wurde sie von den zwei bislang unbekannten Tätern anzüglich angesprochen. Sie ignorierte die beiden und setzte ihren Weg fort. Die Unbekannten folgten ihr und nachdem sie die Bahnhofstraße erreicht hatte, hielt einer von beiden die 15-Jährige fest und versuchte sie mutmaßlich zu küssen. Daraufhin stieß die Jugendliche den aufdringlichen Täter beiseite. Gleichzeitig riss er dem Mädchen ihr mitgeführtes Handy aus der Hand und rannte damit in die Karlsstraße davon. Im Zufahrtsbereich zum Solitudeplatz soll er sich anschließend in ein Gebüsch begeben haben. Die Jugendliche folgte ihm und blieb vor dem Gebüsch stehen. Der zweite Täter stieß sie kurz darauf von hinten ins Gebüsch. Dort sollen sie die 15-Jährige mehrfach in unsittlicher Art und Weise berührt haben. Das Mädchen wehrte sich aktiv gegen die Handlungen. Sie riss ihr Handy aus der Hand eines Täters und konnte flüchten. Im Bereich der Karlstraße / Bahnhofstraße traf sie auf zwei Passanten, die sie um Hilfe bat. Als die Jungs das erkannten, suchten sie das Weite. Bei ihnen soll es sich um zwei gleichaltrige Jugendliche handeln. Nachdem der Vorfall der Polizei gemeldet worden war, wurden Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, die jedoch ohne Erfolg blieben. Die Ermittlungen zu den Tätern dauern derzeit an. Um die genauen Umstände klären zu können, bittet die Kriminalpolizei Zeugen und insbesondere die bislang unbekannten Passanten sich unter der Tel. 07141/18-9 zu melden.

Bietigheim-Bissingen-Untermberg: Notebooks aus VW entwendet
An einem in der Enzstraße geparkten VW Polo schlug ein bislang unbekannter Täter am Donnerstag zwischen 15.30 Uhr und 16.30 Uhr die Scheibe der Beifahrertür ein. Nach Entriegeln des Kofferraums entwendete er zwei Arbeitstaschen, in denen sich je ein Notebook Lenovo, je ein Google-Mobiltelefon und diverse Unterlagen befanden. Außerdem wurde ein E-Scooter der Marke Xiaomi entwendet, der sich auch im Kofferraum befand. Das Diebesgut hat einen Wert von etwa 3.500 Euro. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 200 Euro. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen unter Telefon 07142/4050 zu melden.

Ditzingen-Heimerdingen: Brand in Firmenkomplex
Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts an einem Schweißroboter kam es am Mittwoch gegen 12.40 Uhr im Höfinger Weg in Ditzingen-Heimerdingen zu einem Brand. Im Schweißraum eines Firmenkomplexes brach das Feuer aus und die Flammen griffen auf die Gebäudefassade über. 38 Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Ditzingen, die mit sechs Fahrzeugen zum Brandort ausgerückt waren, brachten das Feuer schließlich unter Kontrolle. Im Anschluss an die Löscharbeiten rückten die Einsatzkräfte, nach Durchführung von umfangreichen Belüftungsmaßnahmen, gegen 14.40 Uhr ab. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wurde auf rund 30.000 Euro geschätzt.

Ludwigsburg-Nord: Angriff auf offener Straße – Geschädigter und Zeugen gesucht
Noch unklar sind die Umstände eines Vorfalls, der sich am Mittwoch gegen 18.25 Uhr in Ludwigsburg-Nord ereignete. Ein 42-Jähriger hatte mit seiner Sattelzugmaschine die B 27 verlassen und wollte im weiteren Verlauf nach links auf die Ludwigsburger Straße in Richtung Tamm einbiegen. Bevor er jedoch abbiegen konnte, musste er zunächst hinter einem weißen Kleintransporter, aufgrund einer rot zeigenden Ampel, anhalten. Während der Wartezeit beobachtete der 42-jährige Fahrer, wie sich plötzlich zwei bislang unbekannte Männer dem Transporter zu Fuß genähert hatten. Anschließend schlugen die Unbekannten, vermutlich durch das geöffnete Fahrerfenster, mit Fäusten sowie mit einer Bierflasche auf den noch unbekannten Transporter-Lenker ein. Durch den Angriff nahm der Transporter-Lenker mutmaßlich seinen Fuß von der Bremse und das Fahrzeug rollte rückwärts gegen die Sattelzugmaschine. Hierdurch entstand an der Zugmaschine ein Sachschaden von etwa 500 Euro. Nachdem die Angreifer den Fahrer mutmaßlich mit weiteren Schlägen malträtiert hatten, beschleunigte der Fahrer den Transporter und fuhr geradeaus in Richtung Tamm davon. Ob er verletzt wurde oder den Zusammenstoß mit der Sattelzugmaschine bemerkt hatte, ist nicht bekannt. Seither hat er sich auch nicht bei der Polizei gemeldet. Darüber hinaus ist ungeklärt, ob am Steuer des weißen Transporters, mit vermutlich Reutlinger Zulassung (RT), eine Frau oder ein Mann saß. Zu den Angreifern, die ebenfalls die Örtlichkeit verlassen hatten, liegen keine weiteren Erkenntnisse vor. Der unbekannte Fahrer sowie weitere Zeugen des Vorfalls, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, in Verbindung zu setzen.

Sachsenheim-Hohenhaslach: Alkoholunfall – Führerschein beschlagnahmt
Mit einer Blutentnahme und der Beschlagnahme ihres Führerscheins endete der Mittwoch für eine 55-jährige Fiat-Lenkerin. Zuvor war sie am Hohenhaslacher See in einen Unfall verwickelt. Gegen 19.40 Uhr stieß die 55-Jährige, als sie auf dem Parkplatz parallel der Landesstraße 1110 rückwärts ausparken wollte, gegen einen stehenden Hyundai. Die hinzugerufenen Beamten des Polizeireviers Vaihingen an der Enz stellten während der Unfallaufnahme Atemalkoholgeruch bei der 55-Jährigen fest. Einen Atemalkoholtest führte die Frau, die sich den Beamten gegenüber insgesamt nicht kooperativ verhielt, nicht wie zuvor erläutert durch. Dies hatte zur Folge, dass eine Blutentnahme in einem Krankenhaus durchgeführt werden musste. Vermutlich da die 55-Jährige und deren ebenfalls anwesende Schwester mit der Maßnahme nicht einverstanden waren, hakten sie sich gegenseitig unter. Die Polizisten mussten die beiden Frauen voneinander trennen, legten der 55-Jährigen schließlich Handschließen an und brachten sie zur Blutentnahme in ein Krankenhaus. Der Fahrzeugschlüssel und ihr Führerschein wurden beschlagnahmt. Der durch den Unfall entstandene Sachschaden wurde auf insgesamt 4.500 Euro geschätzt.

Ludwigsburg: 26-Jähriger wegen Handels mit Betäubungsmitteln in Untersuchungshaft
Langwierige und umfangreiche Ermittlungen führten am Dienstagvormittag zur vorläufigen Festnahme eines 26-jährigen Mannes, der verdächtigt wird, Handel mit Betäubungsmittel getrieben zu haben. Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg im Zuge eines gesonderten Ermittlungsverfahrens wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz Hinweise auf den 26-jährigen Tatverdächtigen erlangt. Am Dienstagvormittag vollstreckten Beamte des Polizeireviers Ludwigsburg und der Polizeihundeführerstaffel einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss gegen den 26-Jährigen. In der Wohnung des Mannes fanden sie ein Kilogramm Amphetamin, rund 230 Gramm Marihuana, Verpackungsmaterial sowie typische Dealer-Utensilien und mehrere tausend Euro Bargeld. Das Beweismaterial wurde beschlagnahmt. Der vorläufig festgenommene 26-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt. Der Richter erließ einen Haftbefehl gegen den deutschen Tatverdächtigen, setzte diesen in Vollzug und wies ihn in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Kornwestheim: Pkw kracht gegen Parkhauswand
In der Stuttgarter Straße in Kornwestheim ereignete sich in der Nacht zum Mittwoch ein Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden und ein Sachschaden von rund 10.500 Euro entstand. Im Bereich des Kultur- und Kongresszentrums befand sich eine 20 Jahre alte Audi-Lenkerin in einem Parkhaus. Dieses wollte sie gegen 00.20 Uhr verlassen. Auf dem Weg zur Ausfahrt verlor die junge Fahrerin aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie kam von der Fahrspur ab und prallte frontal gegen eine Parkhauswand. Hierbei erlitt sie und zwei Mitfahrer, eine Frau und ein Mann im Alter von 19 Jahren, leichte Verletzungen. Ein hinzugezogener Rettungsdienst brachte die 20-Jährige anschließend in ein Krankenhaus. Der Audi war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Darüber hinaus befanden sich fünf Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kornwestheim mit einem Fahrzeug an der Unfallstelle. Sie kümmerten sich vor Ort um ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten.

Kornwestheim: Unbekannter bedroht 29-Jährigen
Das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154/1313-0, sucht Zeugen eines Vorfalls, der sich am Dienstag gegen 18.35 Uhr in der Friedrichstraße in Kornwestheim ereignet hat. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein bislang unbekannter Mann mit einer weiblichen Begleitung und einem Hund in der Friedrichstraße unterwegs. Nachdem der Hund in der Straße sein Geschäft verrichtet und der Mann, der den Hund an der Leine führte, den Hundekot nicht beseitigt hatte, wurde er von einem 29-Jährigen angesprochen. Dieser wies ihn auf sein Fehlverhalten hin. Es entwickelte sich ein Streitgespräch und der Unbekannte ging wütend auf den 29-Jährigen zu. Im weiteren Verlauf soll der Unbekannte mit der Faust ausgeholt haben und wollte den 29-Jährigen vermutlich schlagen. Die Lebensgefährtin des 29-Jährigen konnte den Angriff mit einem lauten Schrei unterbinden. Der Querulant erschrak und brach sein Vorhaben ab. Allerdings soll er gegenüber dem 29-Jahre alten Mann noch Bedrohungen ausgesprochen und eine drohende Geste gezeigt haben. Noch vor Eintreffen der alarmierten Polizei hatte sich das Duo zusammen mit dem Hund aus dem Staub gemacht. Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg. Bei dem Unbekannten handelt es sich um einen Mann mit lichter Kopfbehaarung im Alter von etwa 40 Jahren, der circa 180 cm groß ist. Er trug ein weißes T-Shirt mit schwarzer Aufschrift, eine dunkelblaue Bauarbeiterhose und schwarze Adidas-Schuhe. Seine weibliche Begleitung ist mutmaßlich Mitte 40, hat kurzes, graues Haar und ist etwa 170 cm groß. Der Hund ist braun und hat eine Schulterhöhe von etwa 40 cm.

Ludwigsburg: Motorradfahrer ohne Führerschein flüchtet vor Polizei
Ein 45 Jahre alter Motorradfahrer versuchte am Dienstagabend in Ludwigsburg einer Verkehrskontrolle zu entgehen, doch die Beamten blieben ihm auf den Fersen und so fand die Kontrolle schließlich doch statt. Kurz nach 18.00 Uhr wollte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Ludwigsburg den Suzuki-Lenker, der gemeinsam mit einer 42 Jahre alten Sozia unterwegs war, in der Pflugfelder Straße kontrolliert werden. Als der Mann auf Haltesignale nicht reagierte, hielten die Polizisten an der nächsten Kreuzung auf Höhe des Motorrads und sprachen den 45-Jährigen an. Doch auch diese Anweisungen ignorierte der Mann. Stattdessen beschleunigte er rasant und fuhr über die Keplerstraße in Richtung der Stuttgarter Straße davon. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und beobachteten wie er entgegen der Einbahnstraßenregelung in die Seestraße fuhr. Schlussendlich konnten die Polizisten dem Motorradfahrer bis in eine Tiefgarage in der Seestraße folgen und ihn dort kontrollieren. Mutmaßlich hatte der 45-Jährige versucht sich der Kontrolle zu entziehen, da er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Die Ermittlungen dauern an.

Steinheim an der Murr: Streit „In der Gartenstadt“
Mit Handgreiflichkeiten zwischen Erwachsenen endete ein Streit, der am Dienstag kurz vor 20.00 Uhr zunächst zwischen Kindern und einem Jugendlichen am See in der Straße „In der Gartenstadt“ in Steinheim an der Murr begonnen hatte. Während zwei 12 und 13 Jahre alte Jungen Fische fütterten, kamen ein 14-Jähriger und sein Freund hinzu. Der 14-jährige Jugendliche begann die beiden Jungs, die Fische fütterten, zu provozieren und zu beleidigen. Als er den 13-Jährigen bedrängte, versuchte der 12-Jährige seinem Freund zu helfen und ging dazwischen. Hierauf soll der Jugendliche dem 12-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben. Dieser wiederum informierte den Vater und die Oma telefonisch. Als die 61-jährige Oma am See eintraf, war der Streit der Jungen immer noch im Gange. Die Frau wollte die Streitenden trennen, worauf der 14-Jährige wohl auch sie attackierte. Dies beobachtete der hinzugekommene 39 Jahre alte Vater und zog den Jugendlichen weg. Dessen 20 Jahre alter Bruder geriet im weiteren Verlauf mit dem 39-Jährigen aneinander. Im Zuge dessen soll der 39-Jährige dem 20 Jahre alten Mann gedroht und ihn geschlagen haben. Der Polizeiposten Steinheim an der Murr hat die Ermittlungen übernommen.

Freiberg am Neckar: Hyundai prallt gegen Baum
Aufgrund gesundheitlicher Probleme kam eine 82-jährige Autofahrerin am Dienstag gegen 12:50 Uhr mit ihrem Hyundai auf der L1113 nach rechts von der Fahrbahn ab. Sie fuhr etwa 50 Meter im Grünstreifen und prallte anschließend frontal gegen einen Baum. Die 82-Jährige zog sich dabei schwere Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An ihrem Pkw entstand Totalschaden in Höhe von etwa 12.000 Euro. Der Schaden am Baum beläuft sich auf ungefähr 500 Euro.

Asperg: Brand in Justizvollzugskrankenhaus
Noch ungeklärt sind die Umstände eines Brandes, der am Dienstag gegen 13:05 Uhr in einem Wohngruppenraum im dritten Stock des Justizvollzugskrankenhauses Asperg ausgebrochen ist. Dort war ein Sessel in Brand geraten und hatte zu einer starken Rauch- und Hitzeentwicklung geführt. Nachdem sofort wie Feuerwehr alarmiert wurde, begann ein Angestellter des Justizvollzugskrankenhauses unter Einsatz eines Feuerlöschers mit der Brandbekämpfung und zog sich dabei Verletzungen zu. Er musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden 12 Personen vorübergehend vom dritten in den zweiten Stock verlegt. Der entstandene Brandschaden wird derzeit auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Die Gebäudesubstanz ist nicht betroffen.
Die Feuerwehren aus Asperg, Tamm und Möglingen waren mit 11 Fahrzeugen und 76 Einsatzkräften am Brandort. Der Rettungsdienst hatte 12 Mitarbeitende mit sechs Fahrzeugen im Einsatz. Kriminaltechniker des Polizeipräsidiums Ludwigsburg haben nach Abschluss der Löscharbeiten umgehend mit ihrer Arbeit am Brandort begonnen.

Sersheim: PKW-Lenker gegen Baum geprallt
Vermutlich war ein gesundheitliches Problem ursächlich für einen Unfall, der sich am Dienstag gegen 12.20 Uhr auf der Landesstraße 1125 kurz vor Sersheim ereignete. Ein 68-jähriger VW-Lenker, der aus Richtung Großsachsenheim kam, verlor die Kontrolle über seinen Wagen, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte im Grünstreifen gegen einen Baum. Der Fahrer wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Während der Unfallaufnahme wurde die L 1125 für rund 20 Minuten voll gesperrt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Der VW war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.

Bietigheim-Bissingen: 24-Jähriger geht auf Frau los
Ein 24 Jahre alter Mann ging am Montag gegen 22.00 Uhr auf dem Gelände eines Einkaufsmarkts in der Prinz-Eugen-Straße in Bietigheim-Bissingen auf eine 41-jährige Frau los. Mutmaßlich kam es zunächst zu einem Streit zwischen dem Mann und der Frau. Im Zuge dessen schlug der 24-Jährige auch zu und soll die 41-Jährige in den „Schwitzkasten“ genommen haben. Ein 40-Jähriger ging schließlich dazwischen, brachte den jüngeren Mann zu Boden und hielt ihn fest bis die Polizei eingetroffen war. Vermutlich standen die Beteiligten, die sich kenne und polizeibekannt sind, unter Alkoholeinfluss. Der 24-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen.

Kornwestheim: 25-Jähriger bei Auseinandersetzung schwer verletzt
Schwere Verletzungen hat sich ein 25-jähriger Mann in der Nacht zum Sonntag bei einer Auseinandersetzung in der Bahnhofstraße in Kornwestheim zugezogen. Gegen 04.00 Uhr hatte sich der alkoholisierte Mann im Bereich einer Gaststätte aufgehalten und wurde dort zunächst von einem bislang unbekannten Mann angesprochen. Während sich das Gespräch zu einer weiteren nahegelegenen Gaststätte verlagert hatte, gesellten sich zu dem Unbekannten zwei weitere bislang unbekannte Männer hinzu. Im weiteren Verlauf kam es aus noch ungeklärten Gründen zu Streitigkeiten. Der 25-Jährige soll von dem Trio attackiert und mit Schlägen malträtiert worden sein. Als das Opfer am Boden lag, wollten ein 24-Jähriger und ein ebenfalls 25 Jahre alter Mann schlichtend eingreifen. Daraufhin soll der Haupttäter, der das Opfer als erstes angesprochen hatte, offenbar ein Messer hervorgeholt und dem 25-jährigen Streitschlichter an den Hals gehalten und bedroht haben. Diesen Moment nutzte der am Boden liegende Mann, stand auf und lief zum Polizeirevier Kornwestheim. Nachdem der Mann dort um Hilfe gebeten hatte, bemerkten die Beamten eine Stichwunde im Oberkörper des 25-jährigen Mannes. Diese Verletzung erlitt er vermutlich bei der handgreiflichen Auseinandersetzung. Aufgrund dieser Feststellung alarmierten die Beamten umgehend den Rettungsdienst, der den Mann anschließend in ein Krankenhaus brachte, wo er aufgrund seiner Verletzungen stationär aufgenommen wurde. Nach dem Vorfall machten sich die drei Angreifer in Richtung eines Parkhauses aus dem Staub. Dort stiegen sie in einen dunklen Kombi, der in der Nähe eines Supermarktes (Edeka) geparkt war und fuhren ohne Beleuchtung davon.
Beim Haupttäter soll es sich um einen Mann Ende 20 bis Mitte 30 handeln, der etwa 180 bis 190 cm groß und kräftig gebaut ist. Er hat kurze, dunkle Haare, trug ein rosafarbenes Polohemd oder T-Shirt und hat ein unsymmetrisches Gesicht mit einer auffälligen Hakennase. Am linken Halsansatz sowie am rechten Oberarm hat der Mann Tätowierungen. Ein Mittäter, der etwas schlanker als der Haupttäter ist, trug ein dunkles Oberteil. Ein weiterer Mittäter ist schlank und circa 170 bis 172 cm groß. Die Mittäter sind etwa Mitte 30 und haben ebenfalls kurze, dunkle Haare. Alle drei Männer trugen einen sogenannten Boxerhaarschnitt (seitlich sehr kurz geschnitten oder abrasiert).
Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg übernommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 07141/18-9 zu melden.

Korntal-Münchingen: Rauchmelder ausgelöst
Aufmerksame Nachbarn haben am Sonntagmorgen die Feuerwehr alarmiert, nachdem sie gegen 07.50 Uhr einen ausgelösten Rauchmelder in der Ludwigsburger Straße in Korntal bemerkt hatten. Vor Ort stellten 25 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Korntal schließlich fest, das angebranntes Essen auf dem Herd ursächlich für die Rauchentwicklung war. Die Wehrleute verschafften sich daraufhin gewaltsam Zutritt zur Wohnung, in der sich ein 70 Jahre alter Bewohner befand. Im Anschluss daran kümmerte sich der Rettungsdienst um den Bewohner, der durch die Rauchentwicklung mutmaßlich nicht verletzt wurde. Sachschaden entstand nicht. Nach durchgeführten Belüftungsmaßnahmen rückten die Einsatzkräfte wieder ab.

Murr: Pkw prallt gegen Tunnelwand – 22-Jähriger schwer verletzt
Da er mutmaßlich zu schnell unterwegs war, verlor ein 22-Jähriger am Sonntag die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der junge Mann war gegen 15.15 Uhr mit seinem VW Polo auf der L1100 von Steinheim an der Murr in Fahrtrichtung Pleidelsheim unterwegs. Kurz vor dem Tunnel „Steinbruch“ kam er alleinbeteiligt nach links von der Fahrbahn ab und fuhr etwa elf Meter im Grünstreifen, ehe er gegen Betonmauer am Beginn der Tunnelwand prallte. Der 22-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Am VW entstand ein Sachschaden von etwa 4.000 Euro. Der Schaden an Tunnelwand und Grünstreifen kann noch nicht beziffert werden. Zeugen des Unfallhergangs werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeidirektion, Telefon 0711/68690, in Verbindung zu setzen.

Bietigheim-Bissingen: 37-Jähriger mit Spielzeugwaffe unterwegs
Vermutlich unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation bedrohte ein polizeibekannter 37 Jahre alter Mann am Samstagmittag in Bietigheim-Bissingen einen bislang Unbekannten mit einer Spielzeugwaffe. Der Tatverdächtige, der zu Fuß unterwegs war, querte gegen 12.20 Uhr die Bundesstraße 27 von der Geisinger Straße kommend. Im dortigen Bereich begegnete ihm der Unbekannte, auf den er mit einer Waffe zielte. Der unbekannte Mann, der die Bedrohung möglicherweise gar nicht wahrgenommen hat, ging unbeirrt weiter und entfernte sich über die Geisinger Straße. Durch Zeugen, die unweit der Tatörtlichkeit in ihrem PKW an einer roten Ampel warteten, wurde hierauf die Polizei alarmiert. Mehrere Streifenwagenbesatzungen rückten aus. Die Polizisten konnten den 37-Jährigen widerstandlos vor einem Discounter in der Wobachstraße vorläufig festnehmen. Der Mann wurde durchsucht und es konnte eine Spielzeugpistole bei ihm aufgefunden werden, die einer Echtwaffe jedoch ähnlich sah. Das Spielzeug wurde beschlagnahmt und der 37-Jährige, der mutmaßlich auch unter Alkoholeinwirkung stand, wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, bittet den noch Unbekannten sich zu melden.