Innovationsmesse an der CSS – am vergangenen Freitag stellte die Abschlussklasse der Technikerschule ihre Abschlussarbeiten vor.

Den Abschluss zum Techniker erarbeiten sich die Schüler in zwei Jahren – die Vollzeitschule ist eine gute Weiterbildungsmöglichkeit, die sehr stark mit Betrieben verzahnt ist. Das zeigte sich auch bei der Präsentation der Abschlussarbeiten: „Das sind fast alles Projekte in enger Zusammenarbeit mit Betrieben, in die unsere Schülerteams häufig über 160 Stunden investiert haben“, sagt Abteilungsleiter Kian Anlauf. Jedes Jahr bietet die Carl-Schaefer-Schule den Absolventen die Möglichkeiten ihre Projekte auch der Öffentlichkeit vorzustellen.

 „Das ist eine tolle Möglichkeit diese praxisnahen Projekte vorzustellen und natürlich auch eine gute Chance sich zu bewerben und Kontakte zu knüpfen“, sagte Schulleiterin Andrea Theile-Stadelmann und wünschte den Technikern viel Erfolg.

Die Schüler präsentierten zwanzig verschiedene Projekte in der Aula. Dabei fand sich eine große Bandbreite an Themen: Von der Konstruktion einer Stempelvorrichtung zur Kolben-Kennzeichnung bis zur Einrichtung eines Werkzeug-Verwaltungsprogramms.

Stefan Fischer und Marc Dünwald beschäftigten sich beispielsweise mit dem Auslesen von Gewindeeinsätzen im Zusammenhang mit 3D-Druckern. Dabei hatten sie von ihrer Firma den Auftrag erhalten und konnten nach zahlreichen Versuche und präzisen Messverfahren schließlich auch eine Empfehlung aussprechen.

Marc Zeller dagegen beschäftige sich mit einer Konstruktion, die es erlaubt bei einem Motorrad je nach Anforderung die Ansaugwege des Luft-Kraftstoffgemischs variabel zu gestalten.

Interessant für jeden, der schon mal völlig überladen in den Urlaub gefahren ist, wird die vorgestellte Dachträgerkonstruktion sein, die es ermöglicht, den Dachkoffer über einen Winkel und eine Schiene herunterzuklappen, so dass man bequem an sein Gepäck kommt.

Zahlreiche Besucher zeigten sich interessiert – die Präsentation war also ein voller Erfolg.

 „Uns ist das wichtig, dass die Schüler im Team arbeiten und wir verlangen auch – bei zeitgleicher Betreuung – ein großes Maß an Selbstständigkeit“, sagt einer der betreuenden Lehrer Eberhard Gerber und ergänzte zum Abschluss: „Diese Projekte sind ein gutes Training für den Beruf“.