Quelle: ots

Ludwigsburg: Schüsse aus Schreckschußwaffen bei türkischem Hochzeitskorso
Am Samstagnachmittag gegen 15.15 Uhr kam es im Ludwigsburger Stadtgebiet zu einem größeren Polizeieinsatz aufgrund einer Hochzeitsgesellschaft, welche sich mit ihren Fahrzeugen durch die Innenstadt bewegte. Durch Verkehrsteilnehmer und Passanten wurde der Fahrzeugkorso, bestehend aus etwa 15 Autos, geschmückt mit türkischen Nationalflaggen, gemeldet, als sich dieser hupend aus Richtung Grünbühl her in Richtung Stadtzentrum bewegte. Es kam zu Verkehrsbehinderungen und mehreren Verkehrsverstößen, unter anderem durch Überholmanöver und auf den Autodächern sitzende Personen. Aus mehreren Fahrzeugen wurden immer wieder Schüsse aus Schreckschußwaffen abgegeben. Ein Teil des Konvois konnte schließlich durch Polizeistreifen in der Wilhelmstraße angehalten werden. Der restliche Teil der Fahrzeugkolonne bewegte sich weiter Richtung Arsenalplatz, wo es nach Zeugenangaben zu weiteren Schussabgaben kam. Letztendlich konnten die restlichen Korsoteilnehmer dann durch weitere Streifenwagenbesatzungen auf dem Parkplatzgelände eines Einkaufszentrums in der Schwieberdinger Straße angetroffen werden und einer Fahrzeug- und Personenkontrollen unterzogen werden. Am Rande der Kontrollmaßnahmen in der Wilhelmstraße kam es zu Streitigkeiten und Beleidigungen zwischen einer Passantin, deren Kind durch den Lärm des Autokonvois verängstigt wurde und zu weinen begann, und einer weiblichen Person aus der Hochzeitsgesellschaft. Mit den polizeilichen Maßnahmen waren insgesamt sieben Streifenwagenbesatzungen eine Stunde lang beschäftigt. Weitergehende Ermittlungen dauern an. Zeugen und Geschädigte der Vorfälle werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg unter der Telefonnummer 07141/18-5353 zu melden.

Sachsenheim: Unfall mit zwei Schwerverletzten und 6.000 Euro Sachschaden
Ein Sachschaden in Höhe von 6.000 Euro und zwei schwerverletzten Personen ist die Bilanz eines Unfalles, welcher sich am Samstag gegen 13.40 Uhr auf der L1106 zwischen Sachsenheim- Hohenhaslach und Freudental ereignet hat. Ein 81-jähriger Opel-Fahrer befuhr die alte Verbindungsstraße von Kleinsachsenheim kommend und wollte an der Einmündung nach rechts auf die L 1106 in Richtung Freudental abbiegen. Hierbei übersah er den 55 jährigen, vorfahrtsberechtigten Opel Lenker, aus Richtung Hohenhaslach kommenden. Durch die Kollision beider Fahrzeuge, wurde der 81-jährige in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Beide Schwerverletzte wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht. Während der Unfallaufnahme, der Bergung der Fahrzeuge und der Fahrbahnreinigung, musste die Fahrbahn bis 16.20 Uhr in beiden Richtungen komplett gesperrt werden. Im Einsatz waren drei Einsatzfahrzeuge der Polizei, fünf Fahrzeuge der Feuerwehr mit 17 Wehrleuten und zwei Rettungswägen mit Notarzt.

L1125/L1110, Gemarkung Murr: Verkehrsunfall
Zu einem folgenschweren Unfall kam es am frühen Samstagmorgen gegen 8:30 Uhr an der Kreuzung der L 1100 und der L 1125 auf Gemarkung Murr. Ein 63-jähriger Opelfahrer befuhr die L 1100 von Steinheim her kommend und wollte nach links in Richtung Marbach abbiegen. Er missachtete dabei nach ersten Erkenntnissen die für ihn Rot zeigende Ampel und kollidierte mit dem auf der L 1125 entgegenkommenden 22-jährigen Mercedes-Sprinter-Fahrer. Infolge dieser Kollision touchierte der Opel einen an der Kreuzung verkehrsbedingt wartenden Skoda Octavia, der von Marbach her kommend nach rechts in Richtung Steinheim abbiegen wollte. Der Opelfahrer wurde schwer verletzt in ein lokales Krankenhaus gebracht, der Sprinter- sowie der 40-jährige Skoda-Fahrer blieben unverletzt. Bei dem Unfall entstand nach erster Schätzung ein Gesamtsachschaden in Höhe von 60 000 Euro, der Opel und der Sprinter mussten abgeschleppt werden. Zur Unfallaufnahme waren drei Streifen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg eingesetzt, der Rettungsdienst war mit einem Fahrzeug vor Ort.

Murr: Porsche ausgebrannt
Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet ein Porsche 911 im Wert von rund 85.000 Euro am Freitag, kurz nach 17:00 Uhr, im Pleidelsheimer Weg in Brand. Beim Eintreffen der Feuerwehr Murr, die mit einem Fahrzeug und neun Mann im Einsatz war, stand das Fahrzeug bereits im Vollbrand. Möglicherweise kommt eine unmittelbar vor Fahrtantritt durchgeführte Reparatur am Fahrzeug als Brandursache in Betracht. Der Fahrer blieb unverletzt.

Besigheim: Großeinsatz bei Chlorgasaustritt im Freibad
Am Freitag gegen 22.50 Uhr kam es am Besigheimer Freibad zu einem Großaufgebot an Rettungskräften. Aufgrund einer defekten Dichtung im Bereich des Kleinkindbeckens trat Chlorgas aus und vermischte sich mit der Umgebungsluft. Zum Zeitpunkt des Austritts war das Freibad zwar geschlossen, jedoch mussten etwa 150 Gäste eines auf dem Gelände stattfindenden Open-Air-Kinos in Sicherheit gebracht werden. Das angrenzende Fitnessstudio wurde vorsichtshalber ebenfalls evakuiert. Die betroffenen Besucher wurden vom DRK-Ortsverband betreut und konnten die Örtlichkeit erst nach über einer Stunde wieder verlassen. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehren Besigheim, Ludwigsburg, Ottmarsheim, Bietigheim-Bissingen, Walheim und Asperg waren inklusive Gefahrgutzug und Chemiefachberater mit insgesamt 16 Fahrzeugen und 87 Wehrleuten im Einsatz. Der Rettungsdienst und der DRK-Ortsverband waren mit vier Fahrzeugen und 14 Helfern vor Ort. Die Polizeireviere Bietigheim-Bissingen und Vaihingen/Enz hatten insgesamt drei Streifenwagenbesatzungen eingesetzt.

Remseck am Neckar: Falsches Gewinnversprechen – 7.500 Euro verloren
Mit einem unverhofften Gewinn von 34.000 Euro wurde am Montag ein älterer Herr in Remseck am Neckar konfrontiert, als er vom angeblichen Mitarbeiter einer Frankfurter Bankzentrale angerufen wurde. Die Freude über den in Aussicht gestellten Gewinn überwog dabei offensichtlich mögliche Zweifel und er folgte der Aufforderung, die für die Gewinnauszahlung fälligen Gebühren in Höhe von 7.500 Euro in den folgenden drei Tagen über einen Online-Transferdienst zu überweisen. Die dazu erforderlichen Transaktionsnummern wurden von einer angeblichen Rechtsanwältin telefonisch entgegengenommen.

Bietigheim-Bissingen: Zusammenstoß auf Kreuzung
Am Donnerstag gegen 10.00 Uhr war ein 22-Jähriger mit seinem Skoda auf dem Poststräßle unterwegs und wollte die Kreuzung Geisinger Straße/Gustav-Rau-Straße geradeaus queren. Ein 65-jähriger BMW-Fahrer kam von der Geisinger Straße und wollte ebenfalls geradeaus über die Kreuzung fahren. Im Kreuzungsbereich stießen beide Fahrzeuge zusammen. Da beide Fahrzeuglenker angaben, dass die Ampel für sie Grün zeigte, werden Zeugen gesucht, die zur Klärung beitragen können. Diese werden gebeten, sich beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Telefon: 07142/4050, zu melden.

Bietigheim-Bissingen: Zusammenstoß nach Ampelausfall
Nachdem die Ampelanlage an der Kreuzung Poststräßle/Gustav-Rau-Straße außer Betrieb war, kam es am Donnerstag gegen 18.20 Uhr zu einem Unfall. Für eine 42-jährige Fiat-Fahrerin, die geradeaus über die Kreuzung fahren wollte, galt an der Gustav-Rau-Straße in Fahrtrichtung Geisinger Straße das Stopp-Zeichen. Ein 24-jähriger Ford-Fahrer befand sich auf der vorfahrtsberechtigten Poststraße und wollte die Kreuzung geradeaus überqueren. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Vermutlich war die Sicht der 42-Jährigen durch die Sonne eingeschränkt. Beide Fahrzeuglenker wurden leicht verletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.

Freiberg am Neckar: Wohnungseinbruch
Schmuck und Münzen im Wert von mehreren tausend Euro haben unbekannte Täter am Donnerstag beim Einbruch in ein Wohnhaus am südlichen Ortsrand von Freiberg-Heutingsheim erbeutet. Vermutlich in den Abendstunden verschafften sich die Unbekannten durch Aufhebeln einer Terrassentür Zugang zum Gebäude und durchsuchten sämtliche Räume. Personen, die am Donnerstag verdächtige Wahrnehmungen in Heutingsheim gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Freiberg am Neckar, Tel. 07141/643780, in Verbindung zu setzen.

Bietigheim-Bissingen: Verkehrsunfall mit fünf verletzten Personen
Am Donnerstag gegen 22.48 Uhr kam es an der Kreuzung Poststräßle / Gustav-Rau-Straße zu einem Verkehrsunfall mit fünf leicht verletzten Personen. Der 28 Jahre alte BMW-Lenker befuhr die Gustav-Rau-Straße in Richtung Innenstadt. An der Kreuzung Poststräßle missachtete er das auf Grund der ausgeschalteten Ampelanlage geltende Stopp-Schild und fuhr ungebremst in die Kreuzung ein. Eine von links kommende vorfahrtsberechtigte 32-jährige VW-Fahrerin kollidierte hierbei mit der Fahrerseite des BMW. Hierdurch wurde der BMW abgewiesen und prallte frontal gegen einen dort befindlichen Ampelmasten. Der BMW war mit drei Personen und der VW mit zwei Personen besetzt. Die Insassen der beiden Fahrzeuge wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden in Höhe von 25.000 Euro und mussten abgeschleppt werden.

Kornwestheim: Geparkten Pkw mit Steinen beworfen
In der Schulstraße wurden am Mittwochabend zwei bislang unbekannte Täter beobachtet, die gegen 23.50 Uhr Steine gegen einen geparkten Volvo warfen. Dabei richteten sie Sachschaden von etwa 4.000 Euro an. Ein Täter wird als 1,80 m groß und schlank beschrieben. Er trug ein schwarzes Oberteil. Das Polizeirevier Kornwestheim bittet mögliche weitere Zeugen, sich unter Telefon 07154/13130 zu melden.

Kornwestheim: Vier Leichtverletzte nach Unfall auf der L1110
Einen Sachschaden in Höhe von 8.000 Euro und vier Leichtverletzte forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Mittwoch gegen 16.20 Uhr auf der L1110 ereignete. Eine 47-jährige Autofahrerin war mit ihrem Audi auf der Landesstraße von Kornwestheim kommend in Richtung Möglingen unterwegs. Der 23-jährige Fahrer eines VW Scirocco fuhr von der Stammheimer Straße nach links auf die L1110 ein und stieß mit dem vorfahrtsberechtigten Audi zusammen. Der geriet durch den Aufprall ins Schlingern und kam im Grünstreifen zum Stehen. Alle vier Insassen des Audi verletzten sich leicht.

Hemmingen: Alkoholunfall
Viel zu tief ins Glas geschaut hatte ein 59-järhiger Autofahrer, der am Mittwochabend gegen 22:15 Uhr beim Einparken in der Hirschstraße einen BMW angefahren und dabei etwa 1.000 Euro Sachschaden angerichtet hat. Von Zeugen verständigte Polizeibeamte trafen den augenscheinlich alkoholisierten Mann an der Unfallstelle in seinem Auto an, das neben einem platten Reifen noch diverse Beschädigungen aufwies, deren Ursache noch nicht geklärt ist. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht auf Alkoholeinwirkung und der 59-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde von der Polizei beschlagnahmt.

Ludwigsburg: Mit gestohlenem Pedelec zur Polizei
Wohl nicht mit der Aufmerksamkeit von Polizeibeamten hatte ein 21-Jähriger gerechnet, der am Mittwoch mit einem Pedelec beim Polizeirevier Ludwigsburg vorgefahren war. Während seines Aufenthalts überprüften die Polizisten das vor dem Haus abgestellte Bike im Wert von über 2.000 Euro und stellten dabei fest, dass es am 27. Juni in Ludwigsburg gestohlen worden war.

Ludwigsburg: Tatverdächtige nach schwerem Bandendiebstahl in Haft
Auf mindestens 80.000 Euro beläuft sich der Schaden, den eine mehrköpfige Diebesbande in den vergangenen Monaten in einem Ludwigsburger Unternehmen angerichtet hat. Bereits Ende 2018 war dort das Fehlen von hochwertigen Metallteilen festgestellt worden. Dieser Umstand führte zu einer Anzeige beim Polizeiposten Ludwigsburg-Oststadt und in der Folge zu umfangreichen, mitunter verdeckten Überwachungsmaßnahmen, die im Juni von der Kriminalpolizei Ludwigsburg übernommen wurden und in deren Verlauf ein 55-jähriger Mitarbeiter des Unternehmens in den Fokus der Ermittler geriet. Demnach stellte der Tatverdächtige die auf Paletten gelagerten Metallteile auf dem Firmengelände zum Abtransport bereit, der anschließend von einem 37-Jährigen Komplizen mit Unterstützung verschiedener Mittäter und mit jeweils angemieteten Kleintransportern durchgeführt wurde. Die gestohlenen Teile setzten sie anschließend bei verschiedenen Verwertungsbetrieben ab. Nachdem die Tatverdächtigen für dem 01. Juli den Diebstahl einer weiteren Palette vereinbart hatten, griff die Kriminalbeamten zu. Nachdem sie den 55-Jährigen nach der Übergabe des Diebesgutes noch in der Firma festgenommen hatten, stellten sie den zum Abtransport verwendeten Transporter mitsamt den Metallteilen in der Nähe von Esslingen sicher. Dort klickten auch die Handschellen für den 37-Jährigen und dessen 35-jährigen Begleiter. Durchsuchungsmaßnahmen führten darüber hinaus zur Sicherstellung von mehreren Tausend Euro Bargeld und weiteren Paletten mit Metallteilen, die im Juni in Ludwigsburg entwendet worden waren.
Während der 35-Jährige nach Durchführung polizeilicher Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, setzte der Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart die von der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen den 55-Jährigen und den 37-Jährigen beantragten Haftbefehle in Vollzug und wies sie in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Ludwigsburg: Falsche Polizeibeamte erbeuten 30.000 Euro
Mit immer ausgefeilteren Maschen gehen Telefonbetrüger ihrem kriminellen Handwerk nach und bringen damit vornehmlich ältere Menschen um große Summen Bargeld. So auch am Montag ältere Frau in Ludwigsburg. Bei ihr meldete sich vormittags ein angeblicher Kriminalbeamter und berichtete von einem in der Nachbarschaft überfallenen Ehepaar. Um die Frau weiter zu verwirren führte er weiter aus, dass auch ein Bankangestellter in die Sache verwickelt sei und bat sie um Unterstützung zur Festnahme des Tatverdächtigen.
Da die Frau weiterhin Zweifel hatte, stellte der Anrufer sie zu seinem „Vorgesetzten“ durch, der ihr im weiteren Verlauf einen angeblichen Gesprächsmittschnitt vorspielte, in dem der erwähnte Bankmitarbeiter von einem Unbekannten mit dem Tode bedroht wurde, sollte er nicht 30.000 Euro überweisen. Die verunsicherte Frau ließ sich nunmehr überreden, ihrerseits 30.000 Euro von ihrem Konto abzuheben und legte das Geld am Abend vor ihrem Haus zur Abholung bereit.

Bietigheim-Bissingen: Unfall zwischen Radfahrer und Bus – Polizei sucht Zeugen
Unterschiedliche Angaben machen die Beteiligten eines Verkehrsunfalls, der sich bereits am Freitag, 28.06.2019 gegen 18.50 Uhr in der Schwarzwaldstraße in Bietigheim ereignete. Ein 45-Jähriger fuhr mit einem Bus aus der Haltestelle in der Schwarzwaldstraße aus. Zeitgleich überquerte ein 29-jähriger Radfahrer an der dortigen Ampel die Straße. Es kam zum Zusammenstoß, der Radfahrer stürzte und verletzte sich leicht. Beide Beteiligten nehmen für sich in Anspruch, bei „Grün“ losgefahren zu sein. Der Verkehrsunfall soll durch ein bislang unbekanntes Pärchen beobachtet. Dieses Paar und mögliche weitere Unfallzeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen unter Telefon 07142/4050 in Verbindung zu setzen.

Bietigheim-Bissingen: Räuberischer Diebstahl
Wegen räuberischen Diebstahls muss sich eine 30 Jahre alte Tatverdächtige verantworten, die am Dienstag in einem Einkaufsmarkt in der Talstraße in Bietigheim ihr Unwesen trieb. Die 30-Jährige wurde gegen 15:05 Uhr durch den Ladendetektiv beobachtet, wie sie mehrere Falschen Spirituosen aus einem Regal entnahm, die Sicherheitsetiketten entfernte und die alkoholischen Getränke in einen Einkaufswagen versteckte. Als die 30-Jährige den Markt über den Eingangsbereich ohne Einkaufswagen verlassen wollte, sprach der Detektiv sie an. Er wies sie an, ihm in ein Büro zu folgen. Sie ignorierte jedoch die Anweisungen und drückte den Detektiv beiseite. Dieser konnte die Frau allerdings festhalten und sie zusammen mit einem herbeigeeilten Einkaufsmarktmitarbeiter in das Personalbüro bringen. Auf dem Weg dorthin versuchte sie sich vehement loszureißen und zu flüchten. Bei einer Durchsuchung ihres mitgeführten Rucksacks wurden letztendlich mehrere Flaschen Spirituosen sowie eine Rückfahrkamera im Gesamtwert von über 400 Euro aufgefunden. Hinzugezogene Polizeibeamte haben die Personendaten erhoben und die Tatverdächtige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Walheim: Unfall beim Linksabbiegen
Zwei Leichtverletzte und etwa 25.000 Euro Sachschaden forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Dienstag gegen 18:10 Uhr auf der B 27 ereignete. Ein 20 Jahre alter Honda-Lenker befuhr die Bundesstraße von Besigheim kommend und wollte im Bereich der Gemeinde Walheim nach links in die Besigheimer Straße einbiegen. Beim Linksabbiegen übersah er mutmaßlich einen entgegenkommenden Ford einer 51-Jährigen und stieß mit ihr zusammen. Die Fahrer erlitten jeweils leichte Verletzungen und mussten anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Darüber hinaus befand sich die Freiwillige Feuerwehr Walheim mit einem Fahrzeug und sieben Einsatzkräften am Unfallort. Die Wehrleute kümmerten sich um die Fahrbahnreinigung.

Ditzingen: Mit gestohlenem Roller erwischt
Ohne Helm war ein 18-Jähriger am Dienstagabend gegen 21:30 Uhr auf der Münchinger Straße in Ditzingen unterwegs und fiel dabei einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers auf. Als er daraufhin kontrolliert werden sollte gab er Fersengeld und flüchtete über die Schönblickstraße in einen Fußweg, wo er den Roller zur Seite warf und seine Flucht zu Fuß in Richtung Gröninger Straße fortsetzte. Nachdem einer der Polizisten ihn weiter verfolgte, sprang er von einer Brücke in die an dieser Stelle nur knöcheltiefe Glems und entkam zunächst. Die Polizisten hatten den ihnen bekannten jungen Mann aber zweifelsfrei erkannt. Nur wenige Minuten später kam der rechtmäßige Besitzer des Rollers auf die Beamten zu und erklärte, dass sein Fahrzeug kurz zuvor beim Schulzentrum gestohlen worden war.

Korntal-Münchingen: Parkrempler unter Alkoholeinfluss
Vermutlich infolge von Alkoholeinfluss hat ein 60-jähriger Autofahrer am Dienstag gegen 13:30 Uhr auf einem Discounter-Parkplatz in der Zuffenhauser Straße in Korntal beim Einparken einen Pkw gestreift und fuhr anschließend noch gegen einen Pfosten. Der dabei entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.300 Euro. Polizeibeamte stellten während der Unfallaufnahme Anzeichen von Alkoholeinwirkung bei dem 60-Jährigen fest, veranlassten die Entnahme einer Blutprobe und beschlagnahmten seinen Führerschein.

Stuttgart/Baden-Württemberg/Hessen/Nordrhein-Westfalen/Niedersachsen: Erneut Durchsuchungen bei mutmaßlichen Schleusern und Scheinehevermittlern
Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Stuttgart haben am Dienstag (02.07.2019) gemeinsam mit Kollegen der Polizeipräsidien Aalen, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Ludwigsburg, Mannheim, Offenburg, Reutlingen, Tuttlingen sowie der Polizeien Groß-Gerau (Hessen), Siegen-Wittgenstein (Nordrhein-Westfalen) und Hannover (Niedersachsen) und mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz und des Zolls 37 Wohn- und Geschäftsobjekte durchsucht und dabei einen Haftbefehl vollstreckt. In dem Großverfahren wegen gewerbs- und bandenmäßiger Urkundenfälschung und Beihilfe zum Verstoß gegen das Freizügigkeitsgesetz richten sich die Ermittlungen gegen einen Schleuserring von 15 indischen, griechischen und pakistanischen Beschuldigten sowie gegen weitere 21 hauptsächlich indische Beschuldigte, welche unter Verwendung von falschen Dokumenten gegenüber den Ausländerbehörden die Eheschließung mit griechischen Frauen vorgetäuscht und sich somit eine EU-Aufenthaltskarte erschlichen haben sollen. Insgesamt waren rund 280 Kräfte im Einsatz. Auch zehn Ausländerbehörden in Baden-Württemberg sind an den Ermittlungen beteiligt. In Mühlacker (Enzkreis) nahmen die Beamten einen 38 Jahre alten Pakistaner fest, gegen den ein Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl erlassen hatte. Gegen einen mutmaßlichen Drahtzieher, einen 57-jährigen Inder, liegt ein internationaler Haftbefehl vor, gegen eine 46-jährige Griechin und eine Griechin bislang unbekannten Alters wird ein solcher geprüft. Vermutlich halten sich diese drei Personen in Griechenland auf. Weiterhin ergaben sich Anhaltspunkte gegen rund 50 weitere Personen, die bei den Durchsuchungen in den Objekten angetroffen wurden, gegen einige von ihnen leiteten die Beamten bereits Ermittlungsverfahren wegen ausländerrechtlicher Verstöße oder Urkundsdelikten ein. Die Beamten beschlagnahmten in den durchsuchten Räumlichkeiten eine Vielzahl von Unterlagen und Aufzeichnungen, die nun ausgewertet werden müssen.

Steinheim an der Murr: Radfahrer prallt in Kreisverkehr gegen Pkw
Der70 Jahre alter Fahre eines BMW missachtete am Montag, gegen 19.40 Uhr beim Einfahren in den Kreisverkehr in der Ludwigsburger Straße die Vorfahrt eines 26-jährigen Radfahrers. Dieser stieß mit dem Pkw zusammen und verletzte sich dabei leicht. Er wurde vom Rettungsdienst vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Am BMW entstand ein Schaden von etwa 800 Euro; am Fahrrad beläuft er sich auf etwa 900 Euro.

Möglingen: Unfallverursacher flüchtet auf Autobahn
Die Verkehrspolizeidirektion, Telefon: 0711/68690, ermittelt derzeit gegen einen noch unbekannten Fahrzeuglenker, der am Montag, gegen 12.40 Uhr auf der A81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Nord und -Süd nach einem Verkehrsunfall geflüchtet ist. Ein 22-jähriger Fiat-Fahrer befuhr den linken Fahrstreifen der A81. Ein Opel, der wenige Meter vor ihm auf dem mittleren Fahrstreifen fuhr, scherte unvermittelt auf den linken Fahrstreifen aus. Der 22-Jährige muss daraufhin stark abbremsen und nach links ausweichen, um eine Kollision zu verhindern. Hierbei kam er von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Der unbekannte Opel-Fahrer setzte seine Fahrt ohne Anzuhalten fort. Die Insassen des Fiat wurden beide leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 7.000 Euro. Die Feuerwehr Möglingen war mit zwei Fahrzeugen und 6 Einsatzkräften vor Ort, die Feuerwehr Asperg mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften.

Bietigheim-Bissingen: Pkw übersieht Roller
Als eine 20-jährige VW-Fahrerin am Montag, gegen 20.00 Uhr in der Sucystraße vom Fahrbahnrand anfahren wollte, achtete sie nicht auf den von hinten heranfahrenden Roller eines 52-Jährigen. Der Rollerfahrer bremste, stürzte dabei und zog sich leichte Verletzungen zu, die in einem Krankenhaus versorgt wurden. Der Schaden am Roller beläuft sich auf ungefähr 1.000 Euro.

Ludwigsburg: Falscher Polizeibeamter ergaunert über 60.000 Euro
Eine ältere Frau aus dem nördlichen Kreis Ludwigsburg wurde in den vergangenen Tagen Opfer eines Telefonbetrügers und verlor dabei über 60.000 Euro. Der Unbekannte hatte zu Beginn der vergangenen Woche Kontakt aufgenommen und sie mit der üblichen Masche angesprochen: Man habe nach einem Einbruch in der Nachbarschaft Tatverdächtige festgenommen und bei einem der Festgenommenen einen Zettel mit ihrer Anschrift aufgefunden. In den Folgetagen meldete sich derselbe „Polizeibeamte“ mehrfach und brachte die völlig verunsicherte Frau dazu, insgesamt drei Mal größere Bargeldbeträge von ihrem Konto abzuheben und jeweils am späten Abend vor ihrer Haustür zur Abholung abzulegen. Erst am Montag dieser Woche erkannte die Frau den Betrug, nachdem sie sich bei der echten Polizei gemeldet hatte und dort den falschen Polizisten sprechen wollte.

Kornwestheim: Geparkten Audi beschädigt
Nach einer Unfallflucht zwischen Samstag, 20.00 Uhr und Sonntag, 14.30 Uhr in der Pfarrer-Hahn-Straße sucht das Polizeirevier Kornwestheim, Telefon 07154/13130, nach Zeugen. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker fuhr in Richtung Lange Straße und streifte dabei einen am Fahrbahnrand geparkten Audi. Trotz eines angerichteten Sachschadens von etwa 3.000 Euro machte er sich anschließend aus dem Staub.

Bietigheim-Bissingen: Einbrecher stiehlt Zigarettenschachteln
Mit brachialer Gewalt ging ein Einbrecher in der Nacht zum Sonntag gegen 02:50 Uhr vor, um in die Räume eines Schreibwarenladens in der Buchstraße einzudringen. Er warf die Schaufensterscheibe mit einem ca. 15 kg schweren Pflasterstein ein, der vermutlich aus der Umgebung stammte. Durch das entstandene Loch stieg er ein und entwendete Zigarettenschachteln im Wert von etwa 2.000 Euro mit. Der bei dem Einbruch angerichtete Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 5.000 Euro. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen bittet Personen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter Telefon 07142/4050 zu melden.

Ludwigsburg: Körperverletzung auf Spielplatz
Am Sonntag gegen 19.45 Uhr erkannte ein 43-Jähriger auf einem Spielplatz im Falkenweg einen bislang unbekannten Täter wieder, der ihn bereits einige Tage zuvor geschlagen hatte und sprach ihn an. Daraufhin ging der Unbekannte erneut auf ihn los und schlug ihm mit der Faust gegen den Kopf. Er fiel zu Boden und wurde mit weiteren Faustschlägen und Fußtritten malträtiert. Der Täter flüchtete anschließend in Begleitung von zwei Frauen. Der 43-Jährige wurde leicht verletzt. Zeugen, die den Vorfall beobachten konnten werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Telefon: 07141/185353 zu melden.

Marbach am Neckar: Mercedes überschlägt sich
Ein 52-jähriger Mercedes-Fahrer blieb am Sonntag gegen 12.15 Uhr auf der Erdmannhäuser Straße an einem geparkten Audi hängen und kam daraufhin von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich anschließend mehrfach. Der Fahrer wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro.