Bild: Aufstieg geschafft - Der SVL spielt in der kommenden Saison in der Top 8 mit | Foto: SVL
Nichtantritt der Konkurrenz besiegelt vorzeitig den Aufstieg – Vorstand: „Saisonziel erreicht“

Ludwigsburg.| Ohne Druck können die Bundesligawasserballer des SV Ludwigsburg die Partie beim Tabellenprimus White Sharks Hannover an diesem Samstag (16:30 Uhr) angehen. Der Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse, der Pro A, ist geschafft.

Am Mittwoch wurde die für den 26.06 verlegte Partie des SVL gegen Bayer Uerdingen mit einen 10:0-Sieg für die Ludwigsburger Wasserballer gewertet – ein Punkt hätte den SVL zum Aufstieg in die Pro A gereicht.

„Von Seiten des Rundenleiters Bernt Jacobs wurde uns mittgeteilt, dass es für Bayer Uerdingen unmöglich war, an den verlegten Termin als Mannschaft anzutreten. Die Partie wurde damit mit einem Sieg für uns gewertet“, sagte SVL-Vorstand Matthias Nagel am Donnerstag.

Den Barockstädtern kommt damit das Prestigeduell gegen White Sharks Hannover zum passenden Zeitpunkt. Am vorletzten, neunten Spieltag kann der SVL als Zweiter (14:2 Punkte) mit einen Sieg Hannover (14:0 Punkte, 7 Spiele) vom ersten Platz stürzen. Dies wird jedoch alles anderes als einfach.

Denn die Ludwigsburger müssen auf ihre Stammspieler Timo van der Bosch (mit der Nationalmannschaft beim Vier Nationen Turnier in Potsdam) und Nikolaos Prosiniklis, der beruflich verhindert ist, verzichten. Zudem zog der SVL bei seiner letzten Begegnung gegen Hannover in der Aufstiegsrunde – damals mit van der Bosch und Prosiniklis – den Kürzeren.

Nach vielen ungenutzten Chancen musste sich die Mannschaft um Trainer Milosav Aleksic mit 9:10 gegen die White Sharks Hannover geschlagen geben. SVL-Kapitän Adrian Jakovcev bleibt dennoch gelassen: „Der Aufstieg ist sicher“.

SVL-Vorstand Matthias Nagel fügt dem hinzu: „Unterm Strich haben wir mit dem Aufstieg unser Saisonziel erreicht. Ein Sieg wäre noch das i-Tüpfelchen für eine sehr gute Saison“. Das gilt auch für die White Sharks Hannover: Mit sieben Siegen nach sieben Spieltagen ist das junge Team um Trainer Milan Sagat ungeschlagen in die Pro A aufgestiegen.

Es verspricht also ein Kampf auf Augenhöhe zu werden. „Wir erwarten ein schweres Spiel gegen Ludwigsburg. Wir wollen dennoch einen schönen Abschluss in unserem letzten Heimspiel vor eigenem Publikum gestalten“, sagt White Sharks Kapitän Marvin Götz. Eines steht fest: Es wird nicht die letzte Begegnung der beiden Teams sein.