Ludwigsburg.| Der Senat der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg hat jüngst über die Leitung des Instituts für Antidiskriminierungs- und Diversityfragen (IAD) entschieden.

Mit großer Mehrheit wurde die langjährige Leiterin des Instituts, Prof. Dr. Beate Aschenbrenner-Wellmann, wiedergewählt. Für weitere drei Jahre wird sich die Professorin für Soziale Arbeit und Migration für die Ziele des Hochschul-Institutes einsetzen. Dazu gehört es, Phänomene der Differenz und Fremdheit aufzugreifen und wissenschaftlich zu bearbeiten. Das IAD entwickelt Programme zur respektvollen und anerkennungsgeleiteten praktischen Gestaltung von Unterschiedlichkeit und Vielfalt und möchte so Diskriminierungen entgegenwirken. Gegründet wurde es 2007 als Gemeinschaftsprojekt der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg und des Diakonischen Werks Württemberg (DWW).

Auch in der aktuellen Vorlesungszeit führt das IAD die Beratung von Studierenden, Lehrenden und Verwaltungsmitarbeitenden mit Diskriminierungserfahrungen durch und begleitet Praxisforschungsprojekte sowie Bachelor- und Master-Arbeiten der Studierenden. Hier in der Region wurde das IAD durch die Weiterbildung „Kulturelle MittlerInnen in Beratungsstellen“ in Kooperation mit den Kommunalverwaltungen bekannt.