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Berlin.| „Das Ehrenamt ist ein wichtiger Teil unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts“, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem aktuellen Podcast. In Deutschland gebe es ein fast unendliches Spektrum von ehrenamtlicher Tätigkeit. Merkel unterstreicht, dass hierzulande über 30 Millionen Menschen ehrenamtlich aktiv seien und ihre Freizeit für andere einsetzten – etwa in der Freiwilligen Feuerwehr, im Sportverein oder bei der Hilfe für kranke oder ältere Menschen.

Am kommenden Montag wird die Kanzlerin stellvertretend für viele andere Initiativen Teilnehmer des Wettbewerbs „Start Social“ im Bundeskanzleramt willkommen heißen.

Im Podcast dankt die Bundeskanzlerin allen, die sich für unsere Gesellschaft einsetzen: „Denn indem jemand Verantwortung für andere übernimmt, trägt er zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft bei. Das ist alles andere als selbstverständlich, bereichert unsere Gesellschaft aber und auch diejenigen, die ehrenamtlich tätig sind.“

Merkel betont: „Ganz ohne professionelle Rahmenbedingungen kann Ehrenamt nicht funktionieren. Und deshalb fühlen wir uns für die Rahmenbedingungen verantwortlich.“ Die eigentliche ehrenamtliche Initiative komme aber von denen, die dort arbeiten.

Die Bundesregierung stärke diese Rahmenbedingungen, sagt die Kanzlerin, und verweist auf den Freiwilligendienst, den man in Zukunft auch in Teilzeit absolvieren könne. Es gebe das Freiwillige Soziale Jahr sowie das Freiwillige Ökologische Jahr. Außerdem fördere die Bundesregierung die Betätigung für die Demokratie mit 115 Millionen Euro – und man habe sich vorgenommen, zu schauen, „ob wir steuerliche Verbesserungen für Ehrenamtler anbieten können“, so Merkel.