Samstag 18. Mai 2019 von 18:00 bis 24:00 Uhr – So etwas gab‘s noch nie!

Waiblingen.| Bei der Remstal Museumsnacht öffnen zum ersten Mal die Museen, Galerien, Kunstvereine und Ausstellungshäuser des Remstals gemeinsam Ihre Tore. In der Nacht vor dem Internationalen Museumstag haben kulturinteressierte Nachtschwärmer die Möglichkeit, Stadtgeschichte, Kunst und Kultur in besonderer Atmosphäre zu erleben, Menschen zu treffen, und das Remstal zu entdecken. Ein Shuttle bringt die Besucher dabei in wenigen Minuten zur nächsten Location. Der Eintritt in alle Veranstaltungsorte sowie das Shuttleangebot sind dank der Unterstützung von bw tarif, VVS und OstalbMobil kostenfrei!

In Waiblingen sind die Galerie Stihl Waiblingen, die Kunstschule Unteres Remstal, das Haus der Stadtgeschichte und die Galerie Schäfer mit dabei. Den Auftakt macht die Eröffnung der neuen Ausstellung zur „Csávolyer Heimatstube“ im sanierten Museum Beinsteiner Tor.

Galerie Stihl Waiblingen
Blütenpracht im Fokus – die Museumsnacht in der Galerie Stihl Waiblingen steht ganz im Zeichen der Sommerausstellung zu Blumenmotiven in der zeitgenössischen Fotografie. Überbordende Opulenz trifft auf Reflexionen über Welken und Vergänglichkeit, Wildwuchs auf strenge Inszenierung.

Zur jeder vollen Stunde gibt es Kurzführungen durch die Ausstellung. Um 18:30 Uhr und 20:30 Uhr zeigt Hannelore Störzinger Faszination Ikebana. Um 19:30 Uhr und 21:30 Uhr präsentiert Frank Stöckle Texte und Musik unter dem Motto „Durch die Blume gesagt“.

Kunstschule Unteres Remstal
Lass Blumen sprechen! Inspiriert von der aktuellen Ausstellung in der Galerie Stihl Waiblingen, entstehen „blühende Grüße“. Die Besucher können sich selbst mit überlebensgroßen Blumen aus Pappmaché und mit individuellen Texttafeln fotografieren lassen. Die Aufnahmen werden von 21.00 bis 24:00 Uhr an die Außenwand der Galerie projiziert und können ausgedruckt als Grußkarten über einen Briefkasten im Haus der Stadtgeschichte verschickt werden. Eine Lounge mit alkoholfreier Cocktailbar lädt zum Chillen in der Kunstschule ein.

Haus der Stadtgeschichte
Im Haus der Stadtgeschichte kann man die Vielfalt der Waiblinger Postkartengeschichte und ihren Blick auf die Stadt entdecken. Der Kurator der Ausstellung Hans Schultheiß gibt einen ganz persönlichen Einblick in die Schau und erzählt bis 23 Uhr von den Geschichten hinter den Postkarten.

Für ein gastronomisches Angebot auf dem Galerieplatz von 18 – 24 Uhr ist gesorgt.

Museum Beinsteiner Tor
Der Beinsteiner Torturm, das einzige erhaltene Stadttor der mittelalterlichen Stadtbefestigung, gehört zu den besonderen Sehenswürdigkeiten Waiblingens. Seit Jahrzehnten ist im Turm die Csávolyer Heimatstube untergebracht. Zur Remstal Museumsnacht wird die Ausstellung wiedereröffnet: Heimat und Erinnerung, Vertreibung und Ankunft, Geschichte und Kultur der heimatvertriebenen Deutschen aus dem südungarischen Dorf Csávoly stehen im Mittelpunkt der neuen Konzeption. Die Eröffnung findet um 17:00 Uhr im Kulturhaus Schwanen statt. Anschließend kann die Ausstellung im Beinsteiner Torturm besichtigt werden.

Galerie Schäfer
In der Ausstellung „Notwendigkeitsgrollen“ stellt die junge Künstlerin Silja Lenz das Unsagbare, nicht Alltägliche dar und lässt dem Betrachter die Möglichkeit weiter zu denken. Sie will bei ungewohnter Sehweise Assoziation und Anregung geben eigene Antworten zu finden. Durch eine Spur von Wut, wabernd, pulsierend, setzt sie Formen und Figuren in einen anderen Kontext, wo sie hinterfragt werden. Silja Lenz steht an diesem Abend für Erläuterungen und Fragen zur Verfügung.

Shuttle
Mit dem kostenlosen Veranstaltungsbändel am Handgelenk können die Besucher der Remstal Museumsnacht S-Bahnen und Regionalbahnen zwischen Fellbach und Aalen sowie die Shuttlebusse kostenfrei nutzen.

Der Veranstaltungsbändel ist in den Rathäusern und Touristinformationen der 16 Remstal Gartenschau Kommunen sowie in den teilnehmenden Veranstaltungsorten erhältlich.

Die genaue Fahrzeiten und Haltestellen gibt es unter www.remstal.de/remstalmuseumsnacht.