Foto: Andreas Neuberg
3.000 Golferinnen spielen für Brustkrebs-Früherkennung

Würzburg.| Am Dienstag, den 14.05.2019, fand im Golfclub Schloss Monrepos e.V. einer von rund 100 Pink Ribbon Damentagen 2019 statt. Eine deutschlandweite Aktion, welche das Thema Brustkrebs und die Chancen der frühen Erkennung der Erkrankung thematisiert.

Der Golfplatz erstrahlte zu diesem Anlass in pinker Farbe, denn die Teilnehmerinnen des Pink Ribbon Damentages traten in Pink gekleidet oder mit pinkfarbenen Accessoires zum Spieltag an. Christa Zielaskowski, Ladies Captain des Golf Clubs, im Anschluss an das Turnier: „Es war ein wunderschöner Tag. 21 Ladies vom Golfclub Schloß Monrepos sind zu diesem Turnier angetreten. Alle hatten wir sehr viel Spaß und freuen uns mit diesem Beitrag Pink Ribbon Deutschland zu unterstützen.“

Katharina Müller von Pink Ribbon Deutschland: „Die Pink Ribbon Deutschland Damentag-Serie ist längst ein Herzensprojekt geworden. Wir bekommen jedes Jahr so viel Einsatz und Zuspruch von unseren Golfdamen, dass wir einfach nur dankbar sind. Die Reichweite, die wir mit diesem Engagement in Deutschland erzielen, ist für uns unbezahlbar und wir freuen uns, dass wir auf diese positive Weise und ganz ohne Angstbotschaften so viele Frauen und ihr Umfeld erreichen können.“

Spendengelder für PINK KIDS
Neben der hohen Aufmerksamkeit, welche durch die Pink Ribbon Deutschland Damentag-Serie Jahr für Jahr generiert wird, werden von den Damen auch Spendengelder gesammelt. Die Erlöse machen unter anderem das Projekt PINK KIDS möglich – eine einzigartige Initiative von Pink Ribbon Deutschland, in der Jugendliche, deren Mütter an Brustkrebs erkrankt sind oder waren, anderen Jugendlichen in der gleichen Situation helfen.

Über den Golfclub Schloss Monrepos e.V.:
„Der 18-Loch-Clubplatz liegt am Rande des Monrepos See, neben Hofkammer und Schlosshotel, integriert in einem Naherholungspark. Ein Stück Natur inmitten eines aktiven Wirtschaftsraumes. Die zentrale Lage bringt unseren Golfern kurze Anfahrtswege und somit eine effektive Ausnutzung ihrer Zeit.

Die 18 Bahnen werden in ihrer Mitte von der Autobahn 81 geteilt, die durch eine öffentliche Brücke, von Fußgängern, Reitern, Joggern, aber auch von den Golfspielern, überquert werden kann. 11 Bahnen auf der südlichen und 7 Bahnen auf der nördlichen Seite der Autobahn erweitern die von Architekt Carl F. Grohs realisierte Anlage auf ca. 80 Hektar Fläche. Die Brücke ist baulich eine Besonderheit, das Überqueren ist ein Erlebnis. Der bestehende 9-Loch-Clubplatz wurdeam 23. Juni 2007 auf 18-Loch erweitert, die Driving Range durch eine zweistöckige Range mit ca. 35 Freiabschlägen und 18 überdachten Abschlägen ersetzt und es wurde ein öffentlicher Golfplatz gebaut, der “Golf für Jedermann” auf der Anlage des Golfclub Schloss Monrepos erlaubt. Mit dem Bau des neuen Service- und Empfangsgebäudes wurde zudem eine zentrale Anlaufstelle für Golfer und Gäste geschaffen.

Zwei große Seen und viele Erdwälle machen den Platz attraktiv. Ein Höhenunterschied von 34 m unterstreicht die sportlichen Ansprüche. In der Anlage selbst finden Sie eine lockere Begrünung mit landschaftstypischen Obstbaumwiesen, Eichen, Buchen, Linden und Ahorn, die die Spielbahnen von einander trennen. Wildkräuterwiesen und typische Feldhecken säumen die Fairways und umringen die Greens. Es wurde ca. 10.000 qm Wasserfläche neu geschaffen. Zwei Seen und zwei Bäche begleiten die Fairways. Das Clubhaus mit einer großen Terrasse, neuen Putting- und Chipping-Greens vervollständigen die Anlage. Von der Terrasse kann der Golfplatz weit eingesehen werden.“ https://monrepos.golf

Über Pink Ribbon Deutschland
Seit den 90er-Jahren wird die pinkfarbene Schleife „Pink Ribbon“ weltweit als Symbol für das Engagement gegen Brustkrebs eingesetzt, nachdem die US-Amerikanerin Charlotte Haley erfolgreich Ansteckschleifchen angefertigt hatte, um auf die aus ihrer Sicht seinerzeit nicht zielführende Mittelverwendung des National Cancer Institute aufmerksam zu machen.

Seit 2010 schafft die gemeinnützige Kommunikationskampagne Pink Ribbon Deutschland mehr Aufmerksamkeit für das Thema Brustkrebs in Deutschland: für gesunde Frauen im Hinblick auf die Früherkennung der Krankheit, für Betroffene und ihre Familien und auch für deren Umfeld.

Pink Ribbon Deutschland rückt mit Unterstützung prominenter Botschafterinnen und bundesweiten Aktionen die Brustkrebs-Vorsorge stärker in das Bewusstsein aller. Die Kommunikation ist langfristig und ganzjährig angelegt, Brustkrebs soll nicht nur im „Brustkrebsmonat Oktober“ thematisiert werden.

Durch die Kampagnen und Projekte wird einerseits die öffentliche Wahrnehmung gesteigert, anderseits kann jeder direkt mitmachen. Da beispielsweise regelmäßige Bewegung nachweislich zur Verringerung des Krebsrisikos (bei Brustkrebs um 20 bis zu 30 Prozent) beiträgt, lädt Pink Ribbon Deutschland alle Frauen ein, aktiv mitzumachen. Eine weitere Zielsetzung lautet, möglichst viele Frauen zu erreichen mit Informationen zum Thema Brustkrebs und den Chancen, die die Früherkennung der Krankheit für eine mögliche Heilung bietet. Das ist wichtig, denn die Früherkennung der Krankheit kann in vielen Fällen für einen positiven Heilungsverlauf entscheidend sein. Desweiteren unterstützt gemäß Expertenaussage die Erkennung von Brustkrebs in früheren Stadien die Anwendung schonenderer Therapieverfahren. Die Belastung von Patientinnen während der Therapiephase kann hierdurch deutlich reduziert werden.

Pink Ribbon Deutschland erreicht eine unvergleichliche Kommunikationsbreite. Unzählige Menschen können durch diese gemeinsame Arbeit jedes Jahr in ihrer Lebenswelt erreicht werden. Denn jeder Mensch, der aufgrund der Kommunikation von Pink Ribbon Deutschland beginnt, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen, hat den ersten Schritt hin zur Früherkennung getan. Jeder Kontakt zählt. Denn Früherkennung kann Leben retten.

Fakten zum Thema Brustkrebs
Brustkrebs ist in den westlichen Staaten die häufigste Krebsart bei Frauen. Jede achte Frau erkrankt hier im Laufe ihres Lebens. Allein in Deutschland sind das jährlich rund 70.000 Neuerkrankungen. Doch was viele nicht wissen: Die Überlebensrate beträgt  82 Prozent, bezogen auf 10 Jahre. Grundlage für die mögliche Heilung ist unter anderem die frühe Erkennung der Krankheit.