Beide Teams konnten ihre Heimspiele in der Hauptrunde gewinnen

Der SV Ludwigsburg empfängt den Tabellenersten White Sharks Hannover in der Aufstiegsrunde um die Pro A der Wasserball-Bundesliga am Samstag um 17 Uhr im Freibad Hoheneck. Beide Teams wollen den ganz großen Wurf landen.

Wenn der SV Ludwigsburg auf die White Sharks Hannover trifft, dann ist für die Zuschauer ein Wasserball-Spektakel garantiert. Beide Mannschaften sind in der Aufstiegsrunde um die Pro A noch ungeschlagen. Die SVL-Wasserballer sind nach zwei Siegen gegen die Pro A Teams SG Neukölln Berlin (8:9) und Duisburger SV 1898 (14:7) Zweiter mit 4:0 Punkten, während die White-Sharks Wasserballer Tabellenführer mit drei Siegen nach drei Spielen sind.

Dass beide Teams den direkten Aufstieg in die Pro A – der Erst- und Zweitplatzierte von sechs Mannschaften steigt direkt auf – anpeilen, macht den Ausgang für das jetzige Spiel noch schwerer vorhersehbar. „Es wird ein harter und spannender Schlagabtausch“, sagt SVL-Coach Milosav Aleksic.

Bei diesem ist Hannover leicht favorisiert. Allein wegen der bisherigen Torausbeute. So gewann die Mannschaft um White-Sharks-Trainer Milan Sagat beim Pro A-Siebten Duisburger SV 98 überraschend deutlich mit 18:9. 17 Tore waren es zuvor im zweiten Punktespiel gegen den letztjährigen A Gruppen Teilnehmer SV Bayer Uerdingen 08, 12 beim Auftakt der Aufstiegsrunde in Köln.

Dabei fielen die meisten Tore nach der Halbzeit, was zusätzlich für eine konditionelle Stärke der White Sharks spricht. „Hannover ist ohne Zweifel die schwimmerisch stärkste Mannschaft in der Aufstiegsrunde. Wir haben uns mit harten Konditionseinheiten auf das Spiel vorbereitet“, sagt SVL-Kapitän Adrian Jakovcev.

Zudem bieten die White Sharks-Wasserballer mit Vincent Winkler (21), Vitor Pavicic Capucho (18) und Felix Struß (23) individuelle Klasse mit Torriecher-Garant: 24 Tore hat das Dreiergespann erzielt, macht acht Tore pro Spiel. „Gegen White Sharks können wir nur bestehen, wenn wir die gesamten vier Viertel taktisch und diszipliniert agieren“, sagt SVL-Coach Milosav Aleksic. Einen Ausrutscher wie zuletzt in Berlin, als der SVL zur Halbzeit mit 2:7 zurücklag, dürfen sich seine Mannen nicht mehr erlauben. SVL-Trainer Aleksic ist sicher: „Maximaler Einsatz und Konzentration wird ausschlaggebend sein, wer am Ende das Becken als Sieger verlassen wird“.