Foto (v.l.): Marcel Distl (Freiberg), Milko Hess (Ingersheim), Carmen Dötterer (Kreisrätin und Stadträtin aus Freiberg), Volker Godel (Bürgermeister und Kreisrat aus Ingersheim), Dr. Thomas Baum (Stadtrat aus Freiberg) und Nils Blumhardt (Freiberg). Nicht auf dem Foto: Dr. Daniela Kreidler-Pleus. | Foto: privat
Klares Nein zur Nahverkehrsabgabe

Freiberg /Ingersheim/Pleidelsheim.| Über sieben „sehr gute Kandidaten aus allen drei Kommunen unseres Wahlkreises“ freut sich Marcel Distl, Vorsitzender des Ortverbands Freiberg/Ingersheim/Pleidelsheim der FDP, bei der Vorstellung der FDP-Kandidaten für den Kreistag. „Natürlich ist es unser Hauptziel, dass unser Spitzenduo mit den amtierenden Kreisräten Carmen Dötterer aus Freiberg  und Bürgermeister Volker Godel aus Ingersheim wieder in den Kreistag einziehen.“, so der 26jährige Distl, der sich selbst auf Listenplatz 7 ebenfalls für ein Kreistagsmandat bewirbt und „jugendlichen Schwung“ ins Kreisgremium einbringen möchte. Godel kandidiert auf Listenplatz 1, Dötterer auf Listenplatz 2.

„Aber wir haben auch darüber hinaus hervorragende Bewerber “, so Distl. Auf Listenplatz 3 wurde der Freiberger Stadtrat und langjährige Leiter des Vorstandsstabs der Kreissparkasse, Dr. Thomas Baum gewählt. Er möchte „viele Jahre Erfahrung in der Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung“ in die Arbeit des Kreistags einbringen. Auf Listenplatz 4 steht der Ingersheimer Physiotherapeut und Unternehmer Milko Hess, auf Listenplatz 5 die Pleidelsheimer Rechtanwältin Dr. Daniela Kreidler-Pleus und auf Listenplatz 6 der selbstständige Maler und Lackierer Nils Blumhardt aus Freiberg.

Und wofür steht die FDP im Kreistag? Solide Kreisfinanzen bei niedriger Kreisumlage gehören ebenso zu den Zielen der FDP wie. sichere Straßen und ein leistungsfähiger ÖPNV. Was den beiden amtierenden Kreisräten dabei auch wichtig ist: „In unserer Region, die vom Auto lebt – sehr gut lebt – können wir Verkehrs- und Umweltpolitik nur mit dem Auto und nicht gegen das Auto machen“, so Dötterer und Godel. Zur von den Grünen geforderten Nahverkehrsabgabe sagt die FDP ein klares „Nein“. „Bessere Wege, verhältnismäßige Mittel“, so der Leitgedanke der FDP, die sich z.B. auch gegen Fahrverbote ausspricht. Wichtig ist der FDP auch der Erhalt einer bestmöglichen medizinischen Patientenversorgung in den Kreiskliniken, die überregional einen hervorragenden Ruf genießen würden. Im Bereich Schulwesen und Bildung sagt die FDP „JA zur Bildungsvielfalt und NEIN zur Einheitsschule“. Künftig müsse, so die FDP, vor allem auch die Förderung der Digitalisierung an den Schulen einen Schwerpunkt bilden. Die Bürger sollen überdies auch in Zukunft ein vernünftiges Mülltrennungssystem vorfinden, bei dem Müll preisgünstig, umweltfreundlich und ohne unnötigen Aufwand entsorgt und einer nachhaltigen Verwertung zugeführt werden kann. Ehrenamtliches Engagement in Vereinen und im kulturellen Bereich sollen gefördert werden, ebenso soll der Beitrag der Weingärtner und Landwirte zum Erhalt von Natur und Landschaft anerkannt werden. „Wir wollen weiterhin Verantwortung übernehmen und die Bürger von Freiberg, Ingersheim und Pleidelsheim auch in der nächsten Wahlperiode im Kreis vertreten“ so Carmen Dötterer und Volker Godel.