Waiblingen.| Die Stadt Waiblingen hat in der Vergangenheit ihre wirtschaftliche Lage gemeinsam mit dem Gemeinderat auf gutem Kurs gehalten – und tut dies auch jetzt. Diesen stabilen Konsolidierungskurs hat das Regierungspräsidium Stuttgart in seinem Haushaltserlass, mit dem die Aufsichtsbehörde jüngst den Haushaltsplan 2019 der Stadt Waiblingen genehmigte, gelobt. In der Sitzung des Gemeinderats am Donnerstag, 11. April 2019, informierte Oberbürgermeister Andreas Hesky die Gremiumsmitglieder darüber: „Der Haushaltserlass 2019 und die Ausführungen des Regierungspräsidiums können uns zufrieden sein lassen. Gleichwohl wird in den Ausführungen deutlich, dass die Spielräume gering sind. Im Haushaltsplan macht sich klar bemerkbar, welche Schwerpunkte uns im kommunalen Handeln beschäftigen“.

Es komme nicht von ungefähr, dass die Stadt Waiblingen mit einer Erfüllungsquote von 43 Prozent bei Kindertagesstätten-Plätzen im U3-Bereich – statt dem seit 2013 geforderten Drittel aller U3-Kinder – sowohl in der Region als auch landesweit deutlich vor anderen Kommunen, vor allem in derselben Größenordnung, liege. Die entsprechend hohen Investitionen der Stadt Waiblingen gingen zum einen unmittelbar mit den laufenden Ausgaben und der Personalsituation einher und würden zum anderen im Schulbereich fortgesetzt – in gleicher Qualität und Quantität. Ausgaben für Bildung und Erziehung seien sehr gut angelegtes Geld, hebt der Oberbürgermeister hervor.

Gleichzeitig sei es gelungen, das kommunale Profil Waiblingens, beispielsweise als Stadt der Kultur und Kunst, des Sports oder auch des Ehrenamts zu prägen und zu schärfen. Hesky: „Nicht vergessen werden sollte außerdem, dass sich Waiblingen im Reigen der Gartenschau-Kommunen gut positioniert hat. Und: es ist gelungen, den Waiblinger Grundsatz der Polyzentralität zu wahren. Unsere Ortschaften haben eine Infrastruktur, die manche selbstständige Kommune gleicher Größe nicht aufweisen kann. Dies zeichnet Waiblingen aus und macht es zu einem beliebten Ort zum Wohnen, Arbeiten und Leben. Dies alles ist durch das gute Miteinander von Gemeinderat, Ortschaftsräten, Bürgerschaft und Verwaltung im Interesse unserer Stadt hat möglich.“