Ludwigsburg.| Wie wird der Walckerpark künftig aussehen? Um diese Frage geht es bei einer Anwohnerveranstaltung der Stadtverwaltung mit Bürgermeisterin Gabriele Nießen am Donnerstag, 11. April, um 17 Uhr im Großen Saal im Kulturzentrum, Wilhelmstraße 9/1. Die Verwaltung stellt den aktuellen Planungsstand vor, diskutiert mögliche Entwicklungsoptionen und nimmt Anregungen für die Weiterentwicklung der Planung auf. Hierzu sind alle Interessierten, insbesondere die Anwohnerinnen und Anwohner des Gebiets, herzlich eingeladen.

Die Aufwertung des Areals zwischen der Heilbronner Straße und der Unteren Kasernenstraße gehört zu den wichtigsten Zielen des Sanierungsgebiets Untere Stadt. Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen für das Sanierungsgebiet wurde die Neuordnung des Walckerparks als Schwerpunktmaßnahme ausgewiesen.

Das Planungsgebiet befindet sich gegenüber dem Residenzschloss und bildet den nördlichen Eingang zur Innenstadt. Der durch städtebauliche Missstände geprägte und untergenutzte Stadtraum kann dieser prominenten Lage jedoch nicht gerecht werden.

Ziel der Planung ist es, das Areal in einen attraktiven urbanen Park mit hoher Aufenthaltsqualität umzuwandeln. Durch eine Neuordnung der vorhandenen Parkplätze in einer Parkgarage soll eine neue, zusammenhängende innerstädtische Grünanlage mit attraktiven Freizeit-, Erholungs- und Sportflächen geschaffen werden. Dabei soll der vorhandene historische Baumbestand in die Planung integriert werden.

Um für diese komplexe Aufgabe eine angemessene und attraktive Lösung zu finden, wurde 2018 ein freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb durchgeführt, aus dem das Büro Koeber Landschaftsarchitektur als Sieger hervorgegangen ist. Sein Konzept sieht eine großzügige und naturnahe Gestaltung des zukünftigen „Walckerparks“ vor. Damit würde auch der ursprüngliche Charakter des Gebiets, durch das einst ein Seitenarm des Neckars floss, wieder spürbar. Parallel zum Wettbewerbsverfahren wurden in einer Machbarkeitsstudie verschiedene Varianten für eine Parkgarage untersucht und geprüft. Auch diese Planungsgrundlagen werden bei der Veranstaltung vorgestellt und diskutiert.