Ludwigsburg.| Ab 1. April fördert die Stadt Ludwigsburg bei ihren Mitarbeitenden die Nutzung eines Fahrrads für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Der Arbeitgeberzuschuss wird auch für Fahrten mit einem Pedelec oder E-Bike gewährt. Für jeden vollen Entfernungskilometer der kürzesten Straßenverbindung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte werden 30 Cent vergütet. Das entspricht der Höhe der steuerlich als Werbungskosten berücksichtigungsfähigen Entfernungspauschale. Der höchstmögliche Zuschussbetrag liegt bei 70 Euro pro Monat.

Bereits 2013 hat die Stadt eine elektrische Dienst-Fahrradflotte eingeführt und seither stetig ausgebaut. Die jetzige Förderung der Fahrradmobilität bei den Mitarbeitenden ist ein weiterer Baustein im betrieblichen Mobilitätsmanagement. Die Stadt Ludwigsburg verfolgt damit mehrere Ziele, etwa die betriebliche Gesundheitsförderung sowie die Förderung nachhaltiger und multimodaler Mobilität. Mitarbeitende, die bisher primär das Auto für den Arbeitsweg nutzen, sollen einen Anreiz für den Umstieg auf das Fahrrad erhalten. Ludwigsburg will außerdem einen Beitrag zur Luftreinhaltung leisten sowie eine Vorbildfunktion auf dem Weg hin zu einer kohlendioxidfreien Kommune übernehmen. Die Stadtverwaltung präsentiert sich damit aber auch als ein attraktiver Arbeitgeber.

Der Rad-Fahrkostenzuschuss wird grundsätzlich tageweise gewährt. Kombinationen sind möglich: Beispielsweise können Mitarbeitende in den Wintermonaten den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) benutzen und in den Sommermonaten mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Mitarbeitende, die öffentliche Verkehrsmittel für ihren Arbeitsweg benutzen, erhalten bereits seit fast 20 Jahren einen entsprechenden Zuschuss von der Stadtverwaltung. Dieser ist ebenfalls auf maximal 70 Euro pro Monat gedeckelt.