Bild v.l.: Dr. Thomas Baum, Carmen Dötterer, Marcel Distl und Nils Blumhardt | Foto: privat
Carmen Dötterer, Dr. Thomas Baum, Marcel Distl und Nils Blumhardt kandidieren

Freiberg a. N.| Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Freiberger FDP stellten sich jetzt auch die aus Freiberg für die FDP-Liste gewählten Kandidaten für den Kreistag vor. Neben Carmen Dötterer, die dem Kreistag bereits angehört und sich der Wiederwahl stellt, bewerben sich auch Stadtrat Dr. Thomas Baum, Ortsvorsitzender Marcel Distl und der Freiberger Unternehmer und Inhaber des Maler- und Lackierbetriebs Nils Blumhardt um ein Kreistagsmandat. Die FDP-Liste wird vervollständigt durch Bürgermeister Volker Godel und Milko Hess aus Ingersheim sowie Dr. Daniela Kreidler-Pleus aus Pleidelsheim.

Männerquote erforderlich?
Nur zwei Frauen und fünf Männer auf der Liste. Wo bleibt denn da die Quote? „Bei den Kreistagsmitgliedern der FDP bräuchten wir eigentlich eine Männerquote“ witzelt Carmen Dötterer, „denn aktuell sind für die FDP vier Frauen und zwei Männer im Kreistag. Aber bei der FDP fragen wir nicht nach dem Geschlecht, sondern nach der Eignung. Zu den aktuell vier FDP-Frauen dürfen gerne noch ganz viele FDP-Männer dazukommen, am liebsten aus Freiberg. Hier haben wir sehr gute Kandidaten“, so die Kreisrätin Carmen Dötterer. „Ich möchte von den Freibergerinnen und Freibergern gewählt werden, weil ich gute Kommunalpolitik mache und Freiberg gut im Kreis vertrete, nicht, weil ich eine Frau bin“, so die selbstbewusste Stadt- und Kreisrätin.

Für Jugendgemeinderat in Freiberg
Über zwei weitere Zusagen für die Bewerberliste freut sich Carmen Dötterer auch mit Blick auf die Gemeinderatswahl. „Mit Nils Blumhardt und dem 1. Vorsitzenden der Aktiven Unternehmer Freiberg (AUF e.V.), Dominic Schlosshauer, konnten wir zwei Gemeinderatskandidaten mit gewerblichem Hintergrund gewinnen, die ihre Erfahrungen gerne in die Kommunalpolitik einbringen würden. Dominic Schlosshauer möchte sich darüber hinaus auch für einen Jugendgemeinderat in Freiberg einsetzen. Auch die Erschließung neuen Wohnraums muss nach Auffassung der beiden Kandidaten auf die Agenda gesetzt werden.