Rösler: Markgröninger Schäferlauf jetzt Champions-League der menschlichen Kulturschätze

Markgröningen.| „Der Markgröninger Schäferlauf gehört jetzt in die weltweite Champions-League der menschlichen Kulturschätze, herzlichen Glückwunsch dazu“, so der Landtagsabgeordnete Dr. Markus Rösler (GRÜNE), in dessen Wahlkreis Markgröningen liegt.

„Das ist Weltklasse und ich gönne es den Markgröningerinnen und Markgröningern von Herzen. Gratulation an die Schäfer, Gratulation an die Stadt zu dieser besonderen Anerkennung und Auszeichnung“, kommentiert Rösler die Bekanntgabe.

Als Folge von „Markgröninger Schäferlaufbekanntschaften“ hatte Rösler 2018 sowohl den Betrieb des 2017er-Schäferlaufkönigs Daniel Erhardt im Ostalbkreis als auch auf den Betrieb der Württembergischen Lammkönigin Kerstin Wiedenmann-Riek im Kreis Heidenheim besucht: „Die schwierige Situation der für den Naturschutz so wichtigen Schafhalterinnen und Schafhalter verbessern wir Grüne Stück für Stück. Die Mittel für Landschaftspflege und für Weidetierhaltung erhöhen wir schon seit 2011 kontinuierlich. Damit hat sich der Stundenlohn der Schäfer von früher rund 4,50 Euro auf inzwischen knapp acht Euro erhöht. Immer noch viel zu wenig, aber wir sind auf dem richtigen Weg“, so Rösler. Für 2019 hat Rösler schon gemeinsam mit seinem Kollegen Martin Grath (GRÜNE) aus Heidenheim einen Besuch der Jungschäferinnen und Jungschäfer des Landes im Landtag vereinbart: „Das zeigt die Wertschätzung, die wir der Schäferei und ihrer Zukunft geben“.

Das Fest rund um den Bartholomäustag am 24. August kann auf über 570 Jahre Tradition zurückblicken. Jedes Jahr kommen rund 100.000 Besucherinnen und Besucher von Nah und Fern zum historischen Umzug und zum Rennen auf dem Stoppelfeld. „Als regelmäßiger Teilnehmer am Schäferlauf kenne ich die einzigartige Atmosphäre und habe sogar schon den Familienurlaub danach ausgerichtet“, schwärmt Rösler.

Auch für die Schafzüchter/innen und Weidetierhalter/innen in Baden-Württemberg gehört das jährliche Zusammenkommen in Markgröningen zur festen Tradition: „Seit 1994 hat die Stadt einen Schafhaltungsfonds zum Erhalt der Schäferei auf Markgröninger Gemarkung. Seit 2000 hat Markgröningen wieder einen Stadtschäfer, dem mit seiner Herde für den Erhalt der Kulturlandschaft eine besondere Rolle zukommt. Dafür danke ich der Stadt, die die Schäferei vorbildlich unterstützt“, sagt Rösler.