• Thema „Ludwigsburg steht zusammen
  • Ludwigsburger Erklärungen für Gemeinsamkeit und Dialog“

Ludwigsburg.| Die letzte Veranstaltung der Reihe „Haus der Kulturen“ in diesem Jahr findet am Sonntag, 16. Juli, unter dem Thema „Ludwigsburg steht zusammen – Ludwigsburger Erklärungen für Gemeinsamkeit und Dialog“ im Ludwigsburg Museum im MIK, Eberhardstraße 1, statt. Bei gutem Wetter im Innenhof, bei Regen vor dem Stadtmodell.

Die „Ludwigsburger Erklärung der Religionsgemeinschaften“ entstand 2009 durch die Planungsgruppe „Dialog der Religionen“ in Zusammenarbeit mit den verschiedenen religiösen Gemeinschaften und Einrichtungen. Die Erklärung befasst sich mit Themen des interreligiösen Zusammenlebens und verfolgt das Ziel, das friedliche Miteinander der Ludwigsburger Glaubensgemeinschaften und der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Acht Jahre später folgte die „Gemeinsame Erklärung für ein friedliches Zusammenleben“ des „Rundes Tisches Türkei“. Dieser wurde 2016 anlässlich der Situation in der Türkei von der Stadt Ludwigsburg mit Ludwigsburger Vereinen, die Wurzeln in der Türkei haben, gegründet. Die Unterzeichner vertreten mit dieser Erklärung ihre Überzeugung, dass die Entwicklungen in der Türkei keinen Einfluss auf das friedliche Zusammenleben in Ludwigsburg haben dürfen.

Wie der Entstehungsprozess der Erklärungen ausgesehen hat und wie deren Ziele umgesetzt werden, berichten am Sonntag die Vertreter vom „Runden Tisch Türkei“ und „Dialog der Religionen“ sowie Erster Bürgermeister Konrad Seigfried. Begleitet von Musikstücken des Weltmusikensembles der Jugendmusikschule Ludwigsburg und kulinarischer Verköstigung aus den Vereinen und dem Café Zichorie bietet die Veranstaltung somit ein vielfältiges Programm für Jung und Alt!

Die Veranstaltungsreihe „Haus der Kulturen“ findet im Rahmen des Projektes „Ludwigsburger Akteure für Integration“ statt und wird vom städtischen Büro für Integration und Migration in Kooperation mit dem Ludwigsburg Museum durchgeführt. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Spenden für das Buffet und die Künstlerinnen und Künstler werden gerne entgegengenommen. Gefördert wird die Veranstaltungsreihe durch das Ministerium für Integration Baden-Württemberg, die Kreissparkasse Ludwigsburg und die Kulturstiftung des Bundes.