Ludwigsburg.| Die Ausstellung „Poesie der Dinge“ im Ludwigsburg Museum erhält gleich zwei Auszeichnungen. Studierende des internationalen Master-Studiengangs Interior‐Architectural Design (IMIAD) von der Hochschule für Technik (HFT) Stuttgart hatten unter der Leitung von Professor Wolfgang Grillitsch und der Innenarchitektin Cornelia Wehle ein außergewöhnliches Design für die Sonderausstellung zum 120-jährigen Bestehen der Ludwigsburger Museumssammlung entwickelt, die bis April 2017 gezeigt wurde: 26 Museumsstücke waren entsprechend den Typenhebeln einer Schreibmaschine im Raum angeordnet und traten mit ihren Geschichten in Dialog zu historischen und zeitgenössischen Gedichten. Eine Poesiewerkstatt ermunterte die Besucher, selbst zu Poeten zu werden.

Diese Leistung zeichnete der Art Directors Club für Deutschland im Rahmen des ADC Junior Wettbewerbs mit dem Silbernen Nagel aus. Auch im internationalen aed Neuland-Wettbewerb setzte sich die Ausstellung unter 238 Bewerbungen durch und erhält einen der ersten Preise.

Das Ludwigsburg Museum freut sich mit der HFT Stuttgart über die Preise und gratuliert den Studierenden Frank Brauckhoff, Amelie Beicken, Felicitas Beyer, Silvia Dietrich, Maike Eisenhardt, Lena Hainzinger, Helene Hoffmann, Julia Hölzer, Eva‐Maria Jany, Nele Kiss, Patricia Klier, Anika Klos, Anna König, Juliane Krauß, Stella Mack, Wiebke Mennerich, Patricia Mocko, Ricarda Pulcher, Anja Schäfer, Anna‐Laura Schmitt, Helena Smalca, Dilara Yildirim und Ruolai Xu zu diesem Erfolg.

Die gute Zusammenarbeit mit dem Studiengang IMIAD setzt das Ludwigsburg Museum bei der Ausstellung „hin und weg. Wohn- und Lebenswelten in Ludwigsburg“ fort, die am 11. März 2018 eröffnen wird.