Bürgermeister Michael Ilk fährt mit

Ludwigsburg.| Ein Radfahrvergnügen der besonderen Art verspricht die RadSternfahrt Baden-Württemberg am Sonntag, 21. Mai. Mit Polizeieskorte geht es auf sieben Routen auf den Stuttgarter Schlossplatz. Unter dem Motto „FahrRad statt Feinstaub“ rufen der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) sowie andere fahrradaffine Verbände zum Mitradeln auf.

Im Fahrradjubiläumsjahr 2017 können erneut wie in den Vorjahren Tausende von motivierten Radfahrerinnen und Radfahrer unter Polizeischutz auf Hauptverkehrsstraßen und ohne rote Ampeln ins Stuttgarter Zentrum radeln. Erwartet werden 4.000 bis 5.000 Teilnehmer, die mit ihrem Slogan ein Zeichen setzen für das Fahrrad als umweltgerechtes Verkehrsmittel.

Von sieben Startpunkten (Reutlingen, Geislingen, Schorndorf, Backnang, Marbach, Weil der Stadt und Herrenberg) geht es auf autofreien Straßen auf den Stuttgarter Schlossplatz. Dort erwartet die Radler ein buntes Programm mit Musik und Informationen rund ums Fahrrad. „Die Sternfahrt soll ein Zeichen setzen für das Radfahren im Alltag. Es soll demonstriert werden, dass Fahrradfahren schnell, gesund, klimaschonend, günstig und damit förderungswürdig ist“, so die Veranstalter.

Auch die Kinder sollen nicht zu kurz kommen, denn ab Bad Cannstatt wird es für Familien mit Kindern eine „Sternchenfahrt“ geben. Dabei werden die Kinder die letzte Etappe von circa vier Kilometern von Cannstatt bis zum Stuttgarter Hauptbahnhof anführen. Begleitet werden alle Touren von knapp 50 Motorradpolizisten, die für einen reibungslosen und unfallfreien Ablauf sorgen.

Von Marbach aus verläuft die Route über Ludwigsburg, wo um 11 Uhr die Gruppe beim Bahnhof am Westausgang startet. Bürgermeister Michael Ilk begleitet die Radtour und begrüßt die Radlerinnen und Radler vor der Radstation in der Pflugfelder Straße. „Wir unterstützen die RadSternfahrt sehr gerne und freuen uns, wenn viele Mitbürgerinnen und Mitbürger daran teilnehmen. Es ist ein besonderes Erlebnis, auf den Straßen, die sonst dem Autoverkehr vorbehalten sind, nach Stuttgart zu fahren. Auch erkennt man, wie mühelos die Strecke bis Stuttgart bewältigt werden kann“, so Ilk. Schirmherr der Veranstaltung ist wie in den Vorjahren Verkehrsminister Winfried Hermann.

Für die Organisation der Großveranstaltung werden noch helfende Hände und Ordner gesucht. Interessierte können sich direkt über die Webseite der RadSternfahrt anmelden.