So lieber dann doch nicht | Foto: © Gisela Peter / pixelio.de

Sie sind obligatorisch und unterscheiden sich für Laien kaum voneinander. Doch darf es nach vielen Jahren ein neues Garagentor sein, stehen Hausbesitzer vor einem immensen Überangebot. Dabei sind die Anforderungen an das neue Modell überschaubar: Es soll einfach zu bedienen sein, farblich und optisch zu Haus oder Garage passen und möglichst wenig Platz verbrauchen. Wir haben uns angesehen, welche Facetten Sie beim Kauf eines neuen Tores beachten sollten!

Welches Tor darf es sein?
Tor ist nicht gleich Tor. Das bemerken Käufer spätestens, wenn sie vor einem Rolltor stehen und die Eigenschaften mit einem Schwing-, Sektional- oder ASSA ABLOY Industrietor vergleichen. Der Platz vor und in der Garage grenzt die Auswahl ein. Steht nur eine geringe Fläche zur Verfügung, empfiehlt sich ein schickes Sektionaltor. Bei einem größeren Grundstück spricht nichts gegen ein modernes Schwingtor, das beim Öffnen nach vorn kippt.

Sicherheit geht vor
Eine wachsende Familie kann schnell zum Grund werden, über ein neues Garagentor nachzudenken. Denn während sich Erwachsene problemlos auf das Modell einstellen, kann es bei Kindern passieren, dass sie ihre Finger einklemmen oder ihnen das Tor bei einem ungebremsten Absturz auf den Kopf fällt. Zeitgemäße Sicherheitsaspekte verfügen über Mehrfachfedersysteme und einen spezifischen Fingerklemmschutz. Zudem besitzen elektrisch betriebene Tore manuelle Notentriegelungen, die Abhilfe bei einem Stromausfall schaffen.

Schutz gegen Einbrüche
Garagen sind ein Paradies für Tüftler und leidenschaftliche Handwerker. Doch während Einbrecher nur wenig Verwendung für die große Sammlung an Schrauben und Muttern haben, könnte der neue Familienwagen oder das teure Motorrad umso reizvoller sein. Eine Außenleuchte stellt einen optimalen Start dar. Doch Sie sollten auch daran denken, den Verbrechern so viel Widerstand wie möglich entgegenzusetzen. Dies geschieht etwa mit einem elektrischen Antrieb, der sich nicht ohne große Kraftanstrengung aufhebeln lässt.

Lassen Sie den Fachmann ran
Ist das Garagentor kaputt, muss der Umbau möglichst zügig über die Bühne gehen. Scheuen Sie sich nicht, einen Experten zu kontaktieren, um potentielle Folgeschäden zu vermeiden. Schließlich besitzen Tore eine Garantie. Der positive Effekt, wenn Sie einen Fachmann mit der Montage beauftragen: Das alte Tor wird umweltgerecht entsorgt!

Auch die Optik entscheidet
Beim Kauf des Garagentors ist weibliche Intuition gefragt. Denn während es funktional und effektiv sein muss, ist die passende Optik ein wichtiges Kriterium. Eher klassisch, modern oder rustikal? Wenn Sie ein Garagentor kaufen, sollte es mit Ihrem Haus oder Nebentüren in Einklang stehen. Die Fantasie kennt keine Grenzen – die Anpassung selbst geht in der Regel mit einem überschaubaren Preisaufschlag einher. Eine maßgeschneiderte und an den eigenen Geschmack angepasste Garage beruht neben Sicherheitsvorkehrungen und Nachhaltigkeit auf Harmonie. Immerhin sollen Sie sich über Jahre hinweg wohlfühlen!