Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 42

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Gärtringen: Verkehrsunfall – Rotlicht missachtet
Eine 31-jährige Lenkerin eines Citroen befuhr am Freitagmittag, gegen 15:18 Uhr, die Riedbrunnenstraße und wollte an der Lichtzeichenanlage bei „Grün“ nach links auf die Kreisstraße 1077 abbiegen. Ein auf der Kreisstraße von links kommender, in Richtung Gärtringen fahrender 55-jähriger Lenker eines Mercedes Benz übersah die für ihn „Rot“ zeigende Lichtzeichenanlage und kollidierte mit dem Citroen. Beide Fahrzeugführer blieben unverletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 20.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Sindelfingen: Einbruch in Eiscafe
In den frühen Morgenstunden des Samstag wurde in ein Eiscafé im Bereich der Sindelfinger Innenstadt eingebrochen. Derzeit unbekannte Täter hebelten mit einem Werkzeug die Kellertüre auf und verschafften sich so Zugang zu den Räumlichkeiten. Es wurde Münzgeld in bislang unbekannter Höhe entwendet. Die Täter wurden bei ihrem Einbruch durch den Eigentümer des Eiscafés gestört und konnten unerkannt flüchten. Der Schaden an der Türe beläuft sich auf mehrere Hundert Euro. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Sindelfingen unter der Telefonnummer 07031/697-0 in Verbindung zu setzen.

Sindelfingen-Ost: Einbruch in Wohnhaus
Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich am Donnerstag zwischen 09:30 Uhr und 21:00 Uhr Zutritt zu einem Mehrfamilienhaus in der Goldmühlestraße in Sindelfingen. Der Unbekannte kletterte zunächst auf einen ebenerdig gelegenen Balkon und hebelte anschließend ein Fenster zu einer Wohnung auf. Der Einbrecher durchsuchte in der Folge einen Raum und machte sich offenbar ohne Diebesgut davon. An dem aufgehebelten Fenster blieb ein Sachschaden von etwa 300 Euro zurück. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Sindelfingen, Tel. 07031/697-0, in Verbindung zu setzen.

Sindelfingen: Pkw prallt gegen Laternenmast
Ein Leichtverletzter und Sachschaden von etwa 25.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag gegen 23:30 Uhr in Sindelfingen ereignete. Ein 25-Jähriger war mit seinem Mercedes auf der Hanns-Martin-Schleyer-Straße stadtauswärts unterwegs und wollte im Kreuzungsbereich zur Calwer Straße / Fronäckerstraße nach rechts abbiegen. Hierbei kam er vermutlich aus Unachtsamkeit nach links von der Fahrbahn auf eine Verkehrsinsel ab und prallte dort gegen einen Laternenmast. Das Fahrzeug drehte sich in der Folge und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stillstand. Ein 23 Jahre alter Beifahrer erlitt durch den Unfall leichte Verletzungen und musste anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Mercedes war in der Folge nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.

Böblingen: Räuberische Erpressung
Einen vierstelligen Bargeldbetrag erbeutete ein bislang unbekannter Räuber, der am Donnerstagabend gegen 21:00 Uhr in der Königsberger Straße in Böblingen einen Einkaufsmarkt überfiel. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat der Unbekannte den Markt, begab sich umgehend zum Kassenbereich und bedrohte dort einen 25 Jahre alten Mitarbeiter mutmaßlich mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. Nachdem der 25-Jährige daraufhin das Bargeld ausgehändigt hatte, machte sich der Unbekannte mit der Beute aus dem Staub und lief in Richtung der Berliner Straße davon. Eine sofort eingeleitete polizeiliche Fahndung nach dem Räuber blieb ohne Erfolg. Es soll sich um einen etwa 20 bis 30 Jahre alten Mann gehandelt haben, der circa 180 bis 185 cm groß ist und mit einer schwarzen Sturmhaube maskiert war. Der Mann mit kräftiger Statur sprach akzentfrei Deutsch und trug schwarze Ober- und Unterbekleidung. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07031/13-00, hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen sich zu melden.

Weil der Stadt-Schafhausen: Mercedes ausgebrannt
Vermutlich war ein technischer Defekt ursächlich für einen Fahrzeugbrand am Donnerstag gegen 17.50 Uhr auf der Landesstraße 1182 kurz vor Schafhausen. Eine 47 Jahre alte Frau war in Richtung Schafhausen unterwegs, als sie bemerkte, dass der Unterboden ihres Mercedes zu brennen begonnen hatte. Sie hielt hierauf sofort an und stieg aus. Ersthelfer brachten die Fahrerin in Sicherheit und verständigten die Feuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr Weil der Stadt rückte mit vier Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften aus. Der PKW war jedoch nicht mehr zu retten und brannte vollständig aus. Während des Einsatzes musste die L 1182 für etwa 90 Minuten komplett gesperrt werden. Der Mercedes wurde schließlich abgeschleppt. Da durch die Hitzentwicklung die Fahrbahn in Mitleidenschaft gezogen wurde, musste die Straße im betreffenden Bereich abgesperrt werden. Eine Fachfirma wird sich um die Reparatur des Straßenbelags kümmern. Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Leonberg: Toyota gegen Baum geprallt
Vermutlich weil er sich alkoholisiert hinter das Steuer seines Toyota setzte, waren ein 37 Jahre alter Fahrer und seine drei 25, 27 und 28 Jahre alten Mitfahrer am Donnerstag gegen 14.20 Uhr in der Graf-Eberhard-Straße in Leonberg in einen Unfall verwickelt. Auf der Fahrt in Richtung der Seestraße verlor der 37-Jährige die Kontrolle über den PKW, kam nach rechts von der Straße ab, fuhr gegen einen Baum und beschädigte ein geparktes Motorrad. Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf etwa 15.000 Euro belaufen. Der Toyota war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten Atemalkoholgeruch bei dem 37-Jährigen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief positiv, so dass er sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Außerdem beschlagnahmte die Polizei seinen Führerschein. Die Freiwillige Feuerwehr Leonberg befand sich mit zwei Fahrzeugen und fünf Wehrleuten im Einsatz.

BAB 8 / Leonberg: Auffahrunfall fordert zwei Leichtverletzte
Zwei Leichtverletzte und Sachschaden von rund 20.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Mittwoch gegen 20:15 Uhr auf der BAB 8 zwischen den Anschlussstellen Rutesheim und Leonberg-West ereignete. Ein 35 Jahre alter Audi-Lenker war von Karlsruhe kommend in Richtung München unterwegs und wollte im Bereich der Anschlussstelle Leonberg-West die Autobahn verlassen. Auf Anweisung seines Navigationsgeräts wechselte der Audi-Lenker von der Durchgangsfahrbahn auf den Verzögerungsstreifen der Anschlussstelle. Dort fuhr er im weiteren Verlauf vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf einen 39-jährigen BMW-Lenker auf, der verkehrsbedingt auf dem Verzögerungsstreifen angehalten hatte. Aufgrund des Aufpralls erlitten beide Fahrer leichte Verletzungen. Ihre Fahrzeuge waren in der Folge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Herrenberg: Fußgänger schwer verletzt
Vermutlich weil ein 66-Jähriger unter Alkoholeinfluss die Fahrbahn überqueren wollte, ereignete sich am Mittwoch gegen 20:20 Uhr in der Seestraße in Herrenberg ein Verkehrsunfall. Als der 66-jährige Fußgänger die Fahrbahn betrat, stürzte er und prallte gegen die Beifahrerseite eines vorbeifahrenden Renault, dessen 31-jähriger Fahrer die Seestraße befuhr und mutmaßlich nicht mehr rechtzeitig anhalten konnte. Der Fußgänger erlitt durch den Unfall schwere Verletzungen und musste anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. An dem Renault entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro.

Böblingen: Zeugen nach Körperverletzung gesucht
Nach einer Körperverletzung, die sich am Mittwochabend gegen 22:20 Uhr in der Talstraße im Bereich des Bahnhofs in Böblingen ereignete, sucht die Polizei nach Zeugen. Im Eingangsbereich eines Einkaufszentrums hielt sich ein 53 Jahre alter Mann an einem Taxistand auf. Nach bisherigen Erkenntnissen näherte sich zu diesem Zeitpunkt aus der Bahnhofsunterführung eine vierköpfige Personengruppe, die auf dem Vorplatz des Einkaufszentrums vermutlich mit Absicht eine Glasflasche auf den Boden warf. Der 53-Jährige sprach in der Folge die Gruppe an, um sie auf ihr Fehlverhalten aufmerksam zu machen. Die vier Männer, die mutmaßlich alkoholisiert waren, reagierten daraufhin wohl verbal aggressiv und umringten den 53-Jährigen. Im weiteren Verlauf wurde der Umzingelte vermutlich von einem der vier Männer körperlich attackiert und leicht verletzt. Nachdem Passanten auf die Situation aufmerksam wurden und geschrien haben, ließen die vier Unbekannten von dem 53-Jährigen ab und flüchteten zu Fuß entlang der Bahnhofstraße in Richtung Elbenplatz. Die Flüchtenden konnten trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung der Polizei nicht mehr angetroffen werden. Bei den Personen soll es sich um vier Männer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren handeln. Der Angreifer konnte dahingehend beschrieben werden, dass er etwa 170 cm groß und schlank ist. Er trug schwarze Haare und war mit einer dunklen Trainingshose sowie einem rot-schwarz gestreiften Poloshirt bekleidet. Das Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031/13-2500, bittet Zeugen, sich zu melden.

Herrenberg-Gültstein und Gäufelden-Tailfingen: hunderte Altreifen entsorgt

Foto: PP Ludwigsburg

Ein Zusammenhang besteht vermutlich zwischen zwei Fällen von illegaler Altreifenentsorgung, die den Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ludwigsburg seit dieser Woche beschäftigen. Zwischen Sonntag 08.00 Uhr und Montag 09.00 Uhr lud ein noch Unbekannter etwa 150 Altreifen neben der Kläranlage Gültstein ab. Einer der Reifen weist eine auffällige pinke Markierung entlang der Lauffläche auf (siehe Bild). Der zweite Fall ereignete sich schließlich zwischen Montag 21.50 Uhr und Dienstag 07.00 Uhr auf dem Gelände des Häckselplatzes Tailfingen. Weitere rund 100 Reifen entsorgte möglichweise derselbe Unbekannte, der zuvor schon in Herrenberg sein Unwesen trieb. In Tailfingen fiel einer Zeugin am Dienstagabend ein weißer LKW mit Pforzheimer Kennzeichen (PF-) auf. Ob dieser mit dem Fall in Verbindung steht, wird derzeit ermittelt. Die Polizei bittet weitere Zeugen und Personen, die Hinweise zur Herkunft der Reifen geben könne, sich unter Tel. 07031/13-2500, zu melden.

Gerlingen/Leonberg (BAB 81 Engelbergtunnel): Fahrzeugbrand hat Sperrung Engelbergtunnel zur Folge
Am frühen Abend ging beim Polizeipräsidium Ludwigsburg gegen 18.40 Uhr ein Notruf über einen brennenden Pkw auf der BAB 81 im Engelbergtunnel in Fahrtrichtung Stuttgart ein. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden automatisch beide Tunnelröhren für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die zwischenzeitlich eingetroffenen Feuerwehren konnten den sich bereits in Vollbrand befindlichen BMW löschen. Die vier Insassen hatten ihr Fahrzeug kurz zuvor eigenständig verlassen. Im Anschluss verließen diese dann sofort die Tunnelröhre, wo sie kurz darauf durch den Rettungsdienst vorsorglich in Obhut genommen wurden. Sie alle blieben unverletzt. Am BMW entstand ein Sachschaden in Höhe von 7.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Eine erste Begutachtung der Tunnelwand sowie der Fahrbahn an der Brandörtlichkeit ergab keine Einschränkungen hinsichtlich der Freigabe der beiden Tunnelröhren. Ob und in welcher Höhe hierbei Sachschaden entstand, kann noch nicht gesagt werden. Weitere Begutachtungen durch Fachpersonal erfolgen. Aufgrund der Vollsperrung kam der Verkehr in und um Gerlingen bzw. Leonberg teilweise kurzfristig zum Erliegen. Auf der BAB 81 in Fahrtrichtung Stuttgart staute sich der Verkehr zwischen Stuttgart-Zuffenhausen und dem Engelbergtunnel auf rund acht Kilometern Länge. Auf der BAB 8 in Richtung Karlsruhe kam es zu einem Stau von sechs Kilometern zwischen Autobahnkreuz Stuttgart und Dreieck Leonberg sowie in der Gegenrichtung zwischen Leonberg-West und Dreieck Leonberg von zwei Kilometern. Die Tunnelsperrung wurde um 21.19 Uhr wieder aufgehoben, nachdem der Tunnel zuvor komplett mit Frischluft belüftet wurde, so dass sich die erforderlichen Messwerte wieder im zulässigen Normbereich befanden. Der Verkehr normalisierte sich anschließend sukzessive. Die Feuerwehren Leonberg und Gerlingen waren mit insgesamt fünfzehn Fahrzeugen und achtzig Einsatzkräften vor Ort. Die Rettungskräfte der Integrierten Leitstellen Böblingen und Ludwigsburg waren mit insgesamt sieben Rettungs-, zwei Notarztfahrzeugen, dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und einem Leitenden Notarzt vor Ort. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte sieben Streifenbesatzungen im Einsatz.

Holzgerlingen: Großbrand am Golfplatz Schaichhof
Am Dienstagabend gegen 20.45 Uhr gingen mehrere Meldungen bei Polizei und Feuerwehr ein, dass im Bereich des Golfplatzes Schaichhof an der B464 ein großes Feuer zu sehen ist. Die eintreffenden Rettungskräfte stellten schließlich fest, dass ein Lagergebäude des Golfclubs bereits komplett in Flammen stand. Das Haus, in welchem mehrere Golfcaddys gelagert waren, konnte nicht mehr gerettet werden. Es brannte trotz sofortigen Einschreitens der Feuerwehr komplett aus und stürzte ein. Jedoch konnte ein Übergreifen des Feuers auf unmittelbar benachbarte Gebäude, unter anderem die dortige Gaststätte, erfolgreich verhindert werden. Personen kamen glücklicherweise keine zu Schaden. Der finanzielle Sachschaden kann noch nicht abgeschätzt werden, dieser dürfte sich jedoch im siebenstelligen Bereich bewegen. Die Ursache des Brandes ist bislang noch ungeklärt. Während des Löscheinsatzes musste die angrenzende B464 und die Arthur-Hecker-Straße in Weil im Schönbuch für mehrere Stunden gesperrt werden. Insgesamt waren von Seiten der Feuerwehr 23 Fahrzeuge und 180 Einsatzkräfte vor Ort, zusätzlich der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und 33 Einsatzkräften des Ortsverbandes. Außerdem waren die Polizei mit sieben Streifenbesatzungen und das THW mit zwei weiteren Fahrzeugen eingesetzt.
NACHMELDUNG 15.48 Uhr: Nach dem Großbrand eines denkmalgeschützten Fachwerkhauses auf dem Gelände des Golfclubs Schönbuch am Dienstagabend (siehe Pressemeldung vom 17.10.2018, 00.02 Uhr), ist die Feuerwehr weiterhin im Einsatz. Das Fachwerkhaus, das als Lager genutzt wurde und in dem eine dreistellige Anzahl von Elektro-Golfcaddys gelagert war, ist in Teilen eingestürzt. In der Nacht waren rund 180 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Holzgerlingen, Weil im Schönbuch, Altdorf, Böblingen, Hildrizhausen und Steinenbronn vor Ort. Bewohner von Wohnhäusern, die sich ebenfalls auf dem Gelände befinden, mussten die Räume in der Nacht verlassen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war das Verbleiben in den Häusern nicht möglich. Die Bewohner kamen in einem Hotel unter. Diese Häuser wie auch weitere benachbarte Gebäude blieben jedoch unversehrt. Der durch den Brand des Lagerhauses entstandene Sachschaden wurde auf einen siebenstelligen Betrag geschätzt. Verletzte gab es keine.
Derzeit laufen erste Abrissarbeiten der Feuerwehr. Diese Arbeiten, bei denen schweres Gerät zum Einsatz kommt, dürften den restlichen Mittwoch und möglicherweise auch noch den Donnerstag in Anspruch nehmen.
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die polizeilichen Ermittlungen übernommen. Derzeit ist die Ursache des Feuers noch ungeklärt. Möglicherweise entstand der Brand jedoch im Zusammenhang mit einem technischen Defekt. Hinweise auf eine Straftat gibt es bislang nicht. Sobald die Abrissarbeiten beendet sind, werden die Ermittler die vermeintliche Brandausbruchsstelle nochmals überprüfen.

Böblingen: Unfall zwischen PKW-Lenkerin und Motorradfahrer
Mit leichten Verletzungen wurde ein 43-jähriger Motorradfahrer vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er am Dienstag gegen 15:20 Uhr in der Mühlbachstraße in Böblingen in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Der Motorradfahrer war in der Mühlbachstraße in Fahrtrichtung Friedrich-List-Straße unterwegs. Möglicherweise fuhr er mit überhöhter Geschwindigkeit. Eine 24 Jahre alte Mercedes-Fahrerin wollte im weiteren Verlauf vom Fahrbahnrand anfahren und übersah mutmaßlich den von hinten heranfahrenden Yamaha-Lenker, so dass es in der Folge zur Kollision der beiden Fahrzeuge kam. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Während der Unfallaufnahme war die Mühlbachstraße blockiert. Es kam jedoch nur zu leichten Verkehrsbehinderungen.

Sindelfingen: späte Reue eines 17-Jährigen
Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt das Polizeirevier Sindelfingen derzeit gegen einen 17 Jahre alten Jugendlichen. Der 17-Jährige hielt sich am Dienstag gegen 20.45 Uhr gemeinsam mit drei weiteren Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren im Traifelbergweg im Bereich eines Treppenabgangs auf. Zwei Beamte des Polizeireviers Sindelfingen wollten die Jugendlichen kontrollieren. Im Rahmen der Kontrolle griff ihn einer der Beamten am Arm. Der 17-Jährige wehrte sich hierauf, versuchte seinen Arm wegzuziehen und wollte sich drohend vor den Beamten aufbauen. Schließlich musste der Jugendliche, der sich trotz Aufforderung der Maßnahme Folge zu leisten weiterhin zur Wehr setzte, von den Polizisten zu Boden gebracht werden. Anschließend wurden ihm Handschließend angelegt. Während der gesamten Maßnahmen war der 17-Jährige sehr aggressiv und spielte sich auf. Der Jugendliche wurde im weiteren Verlauf zum Polizeirevier Sindelfingen gebracht. Dort entschuldigte er sich bei den Beamten für sein Verhalten. Im Anschluss holte ihn eine Erziehungsberechtigte ab.

Weil im Schönbuch: Jugendliche bei Unfall schwer verletzt
Mit dem Rettungshubschrauber musste ein 15 Jahre altes Mädchen, das am Dienstag gegen 07.40 Uhr auf der Kreisstraße 1062 kurz vor Weil im Schönbuch in einen Unfall verwickelt wurde, in eine Klinik geflogen werden. Die Jugendliche, die mit einem Pedelec unterwegs war, wollte die Kreisstraße überqueren und wartete zunächst auf einem einmündenden Feldweg. Auf der K 1062 hatten sich Fahrzeuge, die auf die Bundesstraße 464 auffahren wollten, aufgestaut. Die Radlerin entschied sich dann dazu, zwischen den wartenden Fahrzeugen hindurch zu fahren. Als sie hinter einem LKW mit Anhänger hervor fuhr, war eine 41 Jahre alte Audi-Fahrerin gerade auf der Gegenseite in Richtung Weil im Schönbuch unterwegs. Die Jugendliche hatte den PKW vermutlich übersehen. Die Audi-Fahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und erfasste das Mädchen. Sie wurde samt dem Pedelec in den Grünstreifen geschleudert und erlitt schwere Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 2.200 Euro geschätzt.

Leonberg: Radfahrerin bei Unfall verletzt
Am Dienstag gegen 10:50 Uhr wurde eine 41 Jahre alte Radfahrerin in einem Kreisverkehr im Bereich eines Baumarkts in einen Verkehrsunfall verwickelt und dabei leicht verletzt. Ein 87-jähriger Mazda-Lenker wollte von der Steinbeisstraße kommend in den Kreisverkehr mit der Römerstraße abbiegen. Mutmaßlich übersah er hierbei die Radlerin, die sich bereits im Kreisverkehr befand. In der Folge kam es zu einem Zusammenstoß zwischen der Zweiradfahrerin und dem Autolenker. Die Radlerin stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro.

Holzgerlingen: Unfall mit 20.000 Euro Sachschaden
Am Montag kam es gegen 10.50 Uhr zu einem Unfall auf der Bundesstraße 464 in Holzgerlingen. Ein 48 Jahre alter LKW-Lenker übersah beim Spurwechsel von links nach rechts vermutlich, dass sich auf dem rechten Fahrstreifen eine 47-jährige Audi-Fahrerin befand. Die beiden Fahrzeuge kollidierten miteinander, was zur Folge hatte, dass sich der Audi mehrfach um die eigene Achse drehte, bis er gegen die Leiplanke prallte und stehen blieb. Es entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 20.000 Euro. Die 47-Jährige erlitt mutmaßlich leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Weil der Stadt: Unfall mit Einsatz eines Rettungshubschraubers
Schwere Verletzungen erlitt eine 28 Jahre alte Motorradfahrerin, die am Sonntag gegen 17.30 Uhr auf der Landesstraße 1182 zwischen Weil der Stadt-Merklingen und – Hausen in einen Unfall verwickelt war. Die Frau kam vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers in einer scharfen Linkskurve nach rechts von der Straße ab. Sie schleuderte eine angrenzende Böschung hinunter und stürzte im Bereich eines Waldgebietes. Ein Rettungshubschrauber flog die 28-Jährige in ein Krankenhaus. Ihre Ducati war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme wurdde die L 1182 zunächst voll gesperrt, im weiteren Verlauf konnte der ankommende Verkehr an der Unfallstelle vorbei geleitet werden. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 1.000 Euro belaufen.

Leonberg: 35-Jähriger beraubt
Ein 35 Jahre alter Mann wurde am Sonntag gegen 05.00 Uhr in der Leonberger Innenstadt beraubt. In einer Seitenstraße der Altstadt traf der 35-Jährige auf eine größere Personengruppe. Er wurde aus der Gruppe heraus angesprochen und plötzlich sollen mehrere Täter auf ihn eingeschlagen haben. Im Zuge dessen raubten sie ihm seine Geldbörse sowie sein Handy. Das Opfer alarmierte hierauf die Polizei, die sofort Fahndungsmaßnahmen einleitete. Im Zuge dieser Maßnahmen stellten Beamte im Bereich einer Bushaltestelle in der Bahnhofstraße mehrere Personen fest. Diese zumeist männlichen Personen im Alter zwischen 17 und 26 Jahren wurden einer Kontrolle unterzogen. Aufgrund einer Personenbeschreibung, die der 35-Jährige abgegeben hatte, besteht der Verdacht, dass zumindest ein 20-Jähriger aus dieser Gruppe an der vorangegangenen Straftat beteiligt war. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07031/13-00, hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, sich zu melden.

Böblingen: unschöne Szenen während eines Motorradkorsos
Mit einem uneinsichtigen und aggressiven 28 Jahre alten Autofahrer bekamen es Beamte des Polizeireviers Böblingen zu tun, die am Sonntag während einer Gedenkfahrt für verunglückte Motorradfahrer in Böblingen eingesetzt waren. Etwa 200 Motorradfahrer nahmen an dem Korso teil, der von Sindelfingen nach Böblingen zur Paul-Gerhardt-Kirche in der Steinbeisstraße führte. Gegen 14.30 Uhr sperrten Polizisten Teile der Kreuzung Steinbeisstraße und Berliner Straße ab. Mehrere Fahrzeuge hielten hierauf im Bereich des Zebrastreifens in der Berliner Straße an. Der 28-Jährige jedoch überholte die Wartenden und beabsichtigte in die Steinbeisstraße abzubiegen. Ein Polizist erklärte ihm hierauf, dass er stehen bleiben müsse. Eine Diskussion beendete der Polizist schließlich und sperrte die Berliner Straße weiterhin ab. Hierauf versuchte der 28-Jährige mit einem weiteren Beamten einen Wortwechsel anzuzetteln. Als ihm der Beamte ebenfalls erklärte, dass er warten müsse, setzte der 28-Jährige sein Fahrzeug in Bewegung. Gleichzeitig rief er dem Polizisten zu, der die Berliner Straße sperrte und mit dem Rücken zu dem 28-Jährigen stand, dass er zur Seite gehen solle. Da dieser die Geschehnisse, die sich hinter ihm ereigneten, nicht bemerkte, fuhr der 28-Jährige dem Beamten von hinten in die Beine. Glücklicherweise wurde der Polizist nicht verletzt. Im weiteren Verlauf verweigerte der aggressive und weiterhin uneinsichtige 28-Jährige zunächst die Angabe seiner Personalien, sowie die Überprüfung seines Führerscheins und Fahrzeugscheins. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs rechnen. Bis auf diesen unschönen Vorfall verlief die gesamte Veranstaltung jedoch ohne weitere Zwischenfälle.