Württembergische mit neuem Vorstandschef

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Thomas Bischof (43) wird ab 1. Juli 2018 neuer Vorstandsvorsitzender der Württembergische Versicherung AG und der Württembergische Lebensversicherung AG. Im Zuge des Generationenwechsels löst er Norbert Heinen (63) ab, der sich im Vorstand auf eigenen Wunsch auf die Lebensversicherungssparte konzentriert. Der Wechsel bei den beiden Tochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergische AG (W&W) wurde bereits 2017 angekündigt und jetzt vollzogen. Unterdessen hat sich auch der Geschäftsverlauf 2018 erfreulich entwickelt.

Bischof kam im Juli 2017 zum W&W-Konzern. Zuvor war er als Leiter Konzernentwicklung bei der Munich RE AG tätig. Weitere berufliche Stationen des 1974 in Obernzell geborenen Betriebswirts waren der AXA Konzern, die ERGO Versicherungsgruppe und die Boston Consulting Group. Norbert Heinen war seit 2010 Vorstandsvorsitzender der beiden Versicherungen. Aufgrund seiner ausgewiesenen Branchenexpertise wird er auch über 2018 hinaus im Vorstand der Württembergischen Versicherungen die Lebensversicherung verantworten und damit künftig weiterhin eine bedeutende Rolle im Vorstand einnehmen.

Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W AG und Aufsichtsratschef der beiden Versicherungen: „Mein Dank geht an Norbert Heinen für seine sehr erfolgreiche Arbeit. In einer Phase großer Herausforderungen durch historisch niedrige Kapitalmarktzinsen und zunehmende Regulierung hat er die Versicherungen der W&W-Gruppe gut für die Zukunft aufgestellt. Diese Neuausrichtung wird Thomas Bischof jetzt forcieren, dem ich für seine Aufgabe alles Gute wünsche.“

Die Württembergische ist traditionell durch ihren ausgezeichneten Kundenservice und starken Außendienst bei Privatkunden stark verankert. Zudem baut sie ihre Rolle als „Partner des Mittelstands“ zunehmend aus.

Den stärksten Ergebnisbeitrag zum guten Jahresergebnis der W&W hat – wie bereits im Vorjahr – die Schaden- und Unfallversicherung beigesteuert. Deren Neubeiträge legten im ersten Quartal um 6,2 Prozent auf 95,8 Millionen Euro zu (Vorjahr: 90,2 Millionen Euro). Trotz höherer Elementarschäden blieb die Combined Ratio (Schaden-/Kostenquote) brutto mit 87,4 Prozent nahezu konstant. In der Personenversicherung wuchsen die gebuchten Bruttobeiträge auf 550,9 Millionen Euro nach 545,9 Millionen Euro im Vorjahr. Auch der Start in das zweite Quartal 2018 ist gelungen. Der positive Trend hat sich im Neugeschäft verfestigt.