W&W-Gruppe mit solidem ersten Quartal 2018

803
  • Konzernüberschuss erreicht 58,0 Millionen Euro
  • Erfreuliches Neugeschäft in der Baufinanzierung und in der Schaden-/ Unfallversicherung
  • Ergebnisausblick für Gesamtjahr 2018 bestätigt
  • Vorstandsvorsitzender Jürgen A. Junker: „Entwicklung im ersten Quartal zeigt gestiegene Stärke der W&W-Gruppe“

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) hat im ersten Quartal 2018 eine sehr solide Geschäftsentwicklung verzeichnet. Sie erreichte im Neugeschäft sowohl in der Baufinanzierung als auch in der Schaden-/Unfallversicherung deutliche Zuwächse. Angesichts des von 2018 bis 2020 laufenden großen Investitionsprogramms lag der Konzernüberschuss in den ersten drei Monaten mit 58,0 Millionen Euro wie geplant unter dem entsprechenden Vorjahreswert (69,5 Millionen Euro). Das Unternehmen konnte seine Position trotz starken Wettbewerbs ausbauen und gewann weiter profitable Marktanteile. Für das Gesamtjahr 2018 rechnet die Finanzdienstleistungsgruppe weiterhin mit einem Konzernüberschuss von mindestens 200 Millionen Euro.

Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W AG: „Die ersten drei Monate zeigen die gestiegene innere und äußere Stärke unserer Gruppe. Trotz erheblicher Zusatz-Investitionen in neue digitale Produkte, Geschäftsmodelle und Prozesse und trotz weiterhin schwieriger Märkte haben wir ein mehr als ordentliches Ergebnis erwirtschaftet. Diesen Schwung gilt es nun im weiteren Jahresverlauf zu erhalten. Wir führen gleichzeitig unsere strategischen Initiativen und die konsequente Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse weiter. Die digitale Transformation ist ein Katalysator nicht nur für unsere ambitionierten Wachstums- und Ertragsziele, sondern auch für die W&W-Gruppe der Zukunft.“

Entwicklung der Geschäftsfelder im ersten Quartal 2018

· Im Baufinanzierungsgeschäft erreichte die W&W-Gruppe im ersten Quartal ein Plus von 6,3 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro (inklusive Vermittlungen ins Fremdbuch).

· Im Bausparen konnte die Wüstenrot Bausparkasse ihre Stellung als zweitgrößte deutsche Bausparkasse behaupten. Mit 3,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,7 Milliarden Euro) lag das Brutto-Neugeschäft nach Bausparsumme im Rahmen der Erwartungen. Das Netto-Neugeschäft betrug 2,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,0 Milliarden Euro). Für beide Werte erwartet die Wüstenrot Bausparkasse im Gesamtjahr 2018 Zuwächse.

· In der Schaden- und Unfallversicherung legten die gebuchten Bruttobeiträge um 5,8 Prozent zu und stiegen auf 879,5 Millionen Euro (Vorjahr: 831,4 Millionen Euro). Trotz höherer Elementarschäden blieb die Combined Ratio (Schaden-/Kostenquote) brutto mit 87,4 Prozent nahezu konstant.

· In der Personenversicherung wuchsen die gebuchten Bruttobeiträge auf 550,9 Millionen Euro nach 545,9 Millionen Euro im Vorjahr.

Zahlreiche strategische Weichenstellungen

Im bisherigen Jahresverlauf 2018 hat die W&W-Gruppe sowohl das angestammte Geschäft mit den etablierten Marken gestärkt und weiter digitalisiert als auch den Aufbau neuer digitaler Geschäftsmodelle fortgeführt. Die im Oktober 2017 gestartete Digitalmarke „Adam Riese“, die Versicherungs-Basisprodukte anbietet, weitete ihr Produktangebot auf Rechtsschutzversicherungen aus.

Zu Beginn dieses Jahres kam der Finanzassistent „FinanzGuide“ auf den Markt, eine App, mit der Kunden ihr persönliches Versicherungs-, Bauspar- und Bankportfolio per Smartphone einsehen können. Sie haben dabei die Möglichkeit, es zu verwalten und zu optimieren, Überweisungen zu tätigen oder Angebote anzufordern.

Das neueste Angebot aus dem Hause W&W ist NIST, ein digitaler Finanzierungsassistent für den Immobilienkauf. Dabei handelt es sich um einen Konfigurator, um sich bei der Suche nach der besten Immobilienfinanzierung online schnell selbst zu orientieren, anstatt sich aufwändig Angebote erstellen zu lassen. Die Nutzer können dank eines Finanzierungszertifikats entscheidend beim Immobilienkauf profitieren.

Durch den Ende März bekannt gegebenen Verkauf der Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank an die Bremer Kreditbank AG setzte die W&W-Gruppe die strategische Fokussierung auf ihre Kerngeschäfte fort.