Digitale Eifersucht: Wenn das Smartphone zum Nebenbuhler wird

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Kaspersky-Studie: Mehr als die Hälfte der Paare streiten wegen zu langer Smartphone-Nutzung

Moskau/lngolstadt.| Kein Zweifel: Nie war es so einfach wie in der digitalen Welt von heute, einen neuen Partner zu finden. Doch nicht immer sind Smartphone und Co. auch förderlich für die Festigung einer längerfristigen Beziehung. Oft kommt es deswegen sogar zum Streit, so eine aktuelle Kaspersky-Studie [1]. Beispielsweise sind mehr als die Hälfte (55 Prozent) auf den Partner eifersüchtig, weil der andere zu viel Zeit mit dem eigenen Smartphone verbringt.

Paare haben untereinander großes Vertrauen. Das trifft auch online zu. Mehr als vier von fünf der weltweit befragten Nutzer vertrauen sich so sehr, dass sie ihre eigenen Online-Aktivitäten nicht vor dem Partner verstecken und auch keine Bedenken hegen, was der andere im Cyberspace so treibt. Gleichzeitig sind jedoch fast ebenso viele der Meinung, dass auch Beziehungspartner ein Recht auf Privatsphäre haben, offline wie online.

Werden unter Partnern Geräte und Accounts geteilt, was 53 Prozent  für die Partnerschaft als stärkend empfinden, kann es jedoch auch schnell zum Streit kommen. Etwa aus Eifersucht, wenn der andere dem Online-Kontakt des Partners zu einem Dritten auf die Spur gekommen ist. Bei vier von zehn Paaren ist das so schon passiert. Der häufigste Grund für Auseinandersetzungen ist aber eindeutig die Nutzungsdauer digitaler Geräte. Mehr als die Hälfte der Paare (55 Prozent) kamen sich bereits in die Haare, weil der andere zu viel Zeit mit einem Smartphone oder Tablet verbringt oder das Gerät auch beim Essen und im gemeinsamen Gespräch (51 Prozent) nicht in der Tasche verschwindet. Partner erwarten voneinander ungeteilte Aufmerksamkeit. Das zeigt sich auch bei Likes: Vier von zehn Paaren haben sich bereits wegen eines Likes für Postings oder Fotos von Dritten gestritten, eines von drei Paaren wegen nicht erfolgter Likes für Beiträge des Partners.

Weitere digitale Streitpunkte von Paaren sind:

  • nicht geladene Geräte (45 Prozent)
  • Missverständnisse beim Messaging (45 Prozent),
  • nicht einvernehmlich geteilte Informationen (34 Prozent)
  • Geräteschäden (30 Prozent)
  • unbefugte Nutzung durch den Partner (30 Prozent)
  • vergessene Zahlungen in Zusammenhang mit Online-Aktivitäten (29 Prozent)
  • der Verlust von Geräten (28 Prozent).
  • Digitale Geräte sind kein Selbstzweck

„So sehr ein digitales Gerät die Chancen von Paaren erhöht, ihre Beziehung auch räumlich getrennt weiteführen zu können, so sehr kann genau dieses Gerät zur Gefahr werden, wenn es nicht verantwortungsbewusst genutzt wird“, sagt Stefan Rojacher, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Kaspersky Lab DACH. „Auch Paare müssen ihr digitales Zusammenleben erst lernen. Nur wenn offline keiner vernachlässigt wird, kann die digitale Welt für Paarbeziehungen sehr förderlich sein.“

Ob mit oder ohne Partner: Je mehr Zeit die Menschen online verbringen, desto wichtiger wird der Schutz vor den zahlreichen Cybergefahren. Kaspersky Lab vereint in seiner Lösung Kaspersky Total Security [2] umfangreiche Funktionen zum Schutz vor Cyberkriminellen und zur Wahrung der Privatsphäre.

Mehr zur Kaspersky-Studie über die Rolle digitaler Geräte in Partnerschaften: https://www.kaspersky.com/blog/connected-love-privacy-report/