bvm GmbH zur nachhaltigen Unternehmensführung „Hart, aber fair“

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Foto: © S. Hofschlaeger / pixelio.de

“Führung und Kontrolle sind für Unternehmer essentiell, um die Mitarbeiter anzuleiten, zu motivieren und zu belohnen”, sagt Giannis Giannitsis, Geschäftsführer der bvm GmbH. Doch wie viel Kontrolle lässt noch Freiräume für Kreativität, und ist Führung immer mit einer Art Herrschaft gleichzusetzen? Die Antwort steckt wahrscheinlich in einem ausgewogenen Mix aus Verantwortung und Vertrauen.

Kontrolle heißt, Innovationen anzuregen
Kontrolle ist ein wichtiger Bestandteil in der Interaktion mit den Angestellten, was aber nicht heißt, dass jeder Mitarbeiterschritt und jede Mitarbeiteraktionen geplant und überwacht werden sollte. Vielmehr ist das individuelle Potenzial eines jeden Mitarbeiters in genau die Bahnen zu lenken, die dem Unternehmen und seinen Kennzahlen zugutekommen. Ein extremes, aber auch extrem bekanntes Beispiel eines Führungsstils zum Wohle des Unternehmens sowie der entstehenden Produkte und Leistungen ist wohl jener von Steve Jobs, einem der Gründer und späteren CEO von Apple. Seine Suche nach den perfekten Produkten in Kombination mit kreativen Entwicklungsprozessen ist für viele ein Beispiel.

Doch Mitarbeiter anzuschreien, um den Standpunkt von Firma und Geschäftsleitung zu vermitteln, sowie aus Launen heraus Teile der Belegschaft zu entlassen, das sollte niemandem als Beispiel dienen. Kontrolle heißt im Zweifelsfall also vielmehr als bloßes Reagieren auf die Ergebnisse der Belegschaft. Durch Abfragen von Teilergebnissen, dem Anpassen von Prozessen bei neuen, innovativen Ideen und weiteren Hilfestellungen können Ziele auch ohne weitere Zwischenfälle erreicht und sogar zum Besseren geändert werden. Eine gute Führung zeigt sich hier im Offenlassen von Möglichkeiten und Freiheiten bei dennoch klarer Zielformulierung. Die Verantwortung für das Unternehmen sollte gekoppelt werden mit dem Vertrauen in die Angestellten.

Kennzahlen, Risiko und Selbstbestimmung
Natürlich zeichnet sich eine gute Führung auch dadurch aus, dass die Unternehmenskennzahlen im schwarzen Bereich liegen und sich stets positiv entwickeln. Neue Ideen oder noch wenig erprobte Verfahren können dabei ein Risiko bergen. Unternehmen, die gerade in einer schwierigen Lage stecken, müssen dabei vielleicht auch abwägen, ob ein langsames Aufstocken der Zahlen mit sicheren Mitteln eher zum Erfolg führt – oder ob das Vertrauen in die geistreichen Mitarbeiter größer ist als die Bedenken, die neue Mittel und Wege mit sich bringen. Sicher ist das keine einfache Entscheidung, aber eine gute Führungskraft zeichnet sich hier durch Weitsicht und Vermittlungsfähigkeit aus.

Abseits von strauchelnden Firmen stehen natürlich auch gut situierte Unternehmen sowie neue Marktteilnehmer, die sich etablieren wollen. Überall kann man im Grunde einen Blick auf die Führung der Mitarbeiter sowie auf die Kontrolle deren Arbeit werfen und dabei Stellschrauben finden, an denen es sich zu drehen lohnte. Gerade in langjährig aktiven Betrieben gibt es häufig noch veraltete Arbeitsmodelle, bei denen die Beschäftigung lediglich auf das Erfüllen einer festgelegten Aufgabe ohne Variation oder Selbstbestimmung ausgelegt ist. Neuere, junge Unternehmen brechen meist mit dieser Tradition und schaffen zwar verschiedene Aufgabenbereiche mit fest zugeteilten Mitarbeitern, aber für diese auch stets die Möglichkeit, flexibel und selbstbestimmt zu arbeiten sowie in Entscheidungsfindungsprozessen zu partizipieren.

Die Führung ist in der Bringschuld
Dabei sind der Geschäftsführer, oder neudeutsch CEO, sowie die Abteilungsleiter, Forschungsbeauftragten und alle weiteren Kollegen mit Bestimmungsrecht in der Pflicht, ihren Mitarbeitern Ziele und Wünsche klar formuliert vorzulegen. Erst wenn das Ziel eines Unternehmens und dessen Unternehmern allen verständlich ist, können sie auch das Beste geben, um es zu erreichen und perfekt auf den Markt sowie auf den Erfolg des Arbeitgebers anzupassen. Das klare Definieren von Zielen und Zuständigkeitsbereichen in Kombination mit der Möglichkeit zur Selbstverwirklichung schafft zudem einen der wichtigsten Punkte der Arbeitswelt: Motivation. Denn sehen sich Mitarbeiter nur als Erfüllungsgehilfen an, dann leiden darunter Arbeitsmoral, Arbeitsergebnisse und nicht selten auch die Gesundheit.

Entsteht für den Mitarbeiter – und sei es nur für die festgelegte Arbeitszeit – jedoch ein persönliches Verlangen danach, die Arbeit so gut und effektiv wie möglich zu erledigen, um das Unternehmen nach vorn zu bringen, dann ist dessen Erfolg schon fast buchbar. Mit dem richtigen Maß an Freiheit und Kreativität, festgelegten und klar definierten Zielen sowie einer unterstützenden Kontrolle kann diese gewinnbringende Motivation geschaffen werden. Dass das keine leichte Aufgabe ist, das ist verständlich. Jedoch muss bei Problemen im Unternehmen die Führung entsprechend in sich gehen und für sich der Ziele klar werden, diese dann im Unternehmen realisierbar machen sowie anschließend die Mitarbeiter darauf einschwören.

Hilfe für bessere Kontrolle und Führung
Zum Thema Kontrolle und Führung haben wir nicht nur Gedanken und Möglichkeiten aus Unternehmen im Allgemeinen zusammengetragen, sondern auch einen Fachmann befragt. Im Interview hat uns Giannis Giannitsis, der Geschäftsführer der bvm GmbH, verraten wie er mit seinen Mitarbeitern anderen Unternehmern hilft, Führung und Kontrolle zielführend in einer Firma zu etablieren.

Redaktion: Herr Giannitsis, was ist die bvm GmbH und wie helfen Sie Unternehmen in den Bereichen Kontrolle und Führung?

Giannis Giannitsis, bvm GmbH: Die bvm GmbH ist in den vielen Bereichen der Unternehmensberatung tätig und steht für Know-How-Transfer von Profis für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland und Österreich. Wir haben über die Jahre unserer Tätigkeiten viel Wissen und Können in unterschiedlichen Branchen gewinnen können, sodass wir den verschiedensten Unternehmen beim Umsetzen von Maßnahmen sowie dem Erreichen von Zielen helfen können. Im Bereich der Kontrolle und Führung unterstützen wir Entscheidungsträger beim Aufbau eines entsprechenden Instrumentariums.

Redaktion: Geht es dabei hauptsächlich um die blanken Zahlen des Unternehmens oder auch um die Menschlichkeit des Führungsstils?

Giannis Giannitsis, bvm GmbH: Beide Dinge sind wichtig. Wenn das Unternehmen aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten heraus nicht funktioniert, dann ändert auch der menschlichste Umgang daran nichts. Auf der anderen Seite ist kein erfolgreiches Unternehmen haltbar, das seine Mitarbeiter ausnutzt, überarbeitet oder in stumpfen Abfolgen von Aufgabenerfüllungen mental blockiert. In unserer Position als helfende Dritte sind wir von der bvm aber hauptsächlich dafür da, die Kennzahlen des Unternehmens zu stabilisieren und notfalls vorher ins Reine zu bringen.

Redaktion: Wie gehen Sie dabei genau vor?

Giannis Giannitsis, bvm GmbH: Die Anfangsschritte sind bei dem speziellen Bereich der Kontrolle und Führung gleich wie bei anderen Zweigen der Unternehmensberatung auch. Vorerst kann ein Unternehmen bei uns einen kostenlosen Unternehmenstest machen – damit können wir es schon einmal grob einordnen. Darauf folgt der Blick auf Details, Analysen und Kennzahlen. Anhand derer werden dann Möglichkeiten und Maßnahmen erarbeitet, die bei Umsetzung den KMU helfen, sich auf dem Markt sowie auch innerbetrieblich stabiler zu positionieren.  Sowohl kurz- als auch mittel- und langfristige Ziele stehen dabei im Fokus, sodass die Hilfestellungen akut sowie auch weithin Wirkung zeigen.

Redaktion: Auf was achten Sie dabei im Falle von Kontrolle und Führung am meisten?

Giannis Giannitsis, bvm GmbH: Das ist pauschal nicht eindeutig zu beantworten, da jedes Unternehmen aus anderen Gründen auf uns zukommt. Jedoch kann man sagen, dass in diesem Zweig der Unternehmensberatung  vorerst die relevanten sowie unternehmensspezifischen Kontroll- und Führungskennzahlen ermittelt werden. Das Ergebnis und dessen Entwicklung aus der Umsatz- und Kostenplanung spielt dabei eine wichtige Rolle, da hier Ergebnisabweichungen und deren Konsequenzen für das Unternehmen abgelesen werden können. Die Aufgabe nach der Kontrolle der Zahlen besteht bei akuten Auffälligkeiten in der Führung der Angestellten zur Schaffung von Gegenmaßnahmen sowie Strukturen zur langfristigen Stabilisierung. Neben unserem Zutun im Zahlendschungel schulen wir natürlich auch die Unternehmer, damit sie anhand ihrer Kennzahlen immer sicher erkennen, was zu tun ist.

Fazit
Kontrolle und Führung im Unternehmen haben nicht unbedingt etwas mit Strenge und Zwang zu tun, auch wenn es starke Worte sind. Auf der einen Seite steht dabei die klare menschliche Führung mit definierten Zielen und Aufgabenbereichen bei gleichzeitig kreativ in Anspruch genommenen Mitarbeitern – auf der anderen Seite spielen Kennzahlen, deren Kontrolle sowie die richtigen Reaktionen auf Abweichungen eine Rolle. Wer sich in all dem verliert, findet Hilfe bei Unternehmensberatungen.