Polizei-Report Kreis Böblingen | Woche 38

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Foto: eigen

Böblingen: B 464, Verkehrsunfallflucht mit anschließender Straßenverkehrsgefährdung
Zeugen oder Geschädigte sucht das Polizeirevier Böblingen, denen am Freitagmorgen, zwischen 02:30 Uhr 03:30 Uhr, ein schwarzer Opel auf der B 464 von Sindelfingen in Richtung Böblingen entgegengekommen ist. Zuvor hatte der Fahrer des besagten Opel zwei Warnbaken einer Baustelle beschädigt und war anschließend über mehrere hundert Meter im Gegenverkehr gefahren. Hierbei müssen dem Pkw mehrere Fahrzeuge entgegen gekommen sein. Es entstand Sachschaden von insgesamt zirka 2700,- Euro. Verkehrsteilnehmer, welche den Verkehrsunfall beobachtet haben oder denen der schwarze Opel entgegengekommen ist werden gebeten, sich beim Polizeirevier Böblingen unter 07031/13-2500 zu melden.

A81 Sindelfingen: Stehender Lkw hat Unfall mit einem Schwerverletzten und hohem Sachschaden zur Folge
Am Freitag, gegen 20.51 Uhr, befuhr die 27-jährige Fahrerin eines Skoda Octavia die Bundesautobahn 81 zwischen der Anschlussstelle Sindelfingen-Ost und dem Autobahnkreuz Stuttgart auf dem dritten von vier Fahrstreifen in Richtung Stuttgart. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit fuhr diese im Verlauf auf einen vor ihr stehenden Lkw eines 72-Jährigen auf. Der Skoda wurde dabei nach links über den vierten Fahrstreifen in die Schutzplanken abgewiesen und kam quer zum Stillstand. Ein auf dem vierten Fahrstreifen nachfolgender 58-jähriger Fahrer eines Audis fuhr letztlich zwischen dem verunfallten Skoda und dem nach wie vor auf dem dritten Fahrstreifen stehenden Lkw durch, wobei es ebenfalls zur Kollision kam. Der Lkw-Lenker wurde schwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst versorgt werden. Sowohl der Lkw als auch der Skoda waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf insgesamt 24.000 Euro. Vor Ort waren ein Rettungs- und ein Notarztfahrzeug, zwei Einsatzfahrzeuge des Technischen Hilfswerks, zwei Fahrzeuge der Autobahnmeisterei sowie die Feuerwehr Stuttgart-Vaihingen mit sechs Fahrzeugen und dreißig Einsatzkräften eingesetzt. Die Fahrbahn musste zudem abschließend durch eine Spezialfirma gereinigt werden. Die Verkehrsunfallaufnahme erfolgte durch zwei Streifenbesatzungen der Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg. Es bildete sich zeitweise ein Rückstau von 8,5 Kilometern. Ermittlungen warum der Lkw dort stand dauern an. Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg unter der Telefonnummer 07116869 0 in Verbindung zu setzen.

Steinenbronn: Heizungsraum ausgebrannt
Vermutlich weil drei Kinder mit Kleinstfeuerwerk spielten, entstand am Donnerstagabend ein Brand im Dornröschenweg in Steinenbronn. Gegen 19.30 Uhr entdeckten Nachbarn zunächst eine starke Rauchentwicklung im Bereich eines Zweifamilienhauses. Hieraus entstand dann ein offenes Feuer. Die Zeugen klingelten sofort an den beiden Wohnungstüren des Hauses. Ein Bewohner verließ darauf seine Räume. Die Bewohner der zweiten Wohnung waren nicht zuhause. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Steinenbronn rückte mit 27 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen aus. Der Brand konnte durch die Wehrleute zügig gelöscht werden. Mutmaßlich spielten zwei sieben- und neunjährige Mädchen und ein zehn Jahre alter Junge mit sogenannten Bodenwirbeln. Ein solcher Wirbel fiel hierbei wohl in einen Schacht, der an einen Heizungsraum angrenzt, und begann zu brennen. Das Feuer breitete sich schließlich im Heizungsraum aus. Der Raum, samt der Luftwärmepumpe darin, brannte vollständig aus. Ob die direkt mit dem Heizungsraum verbundene Garage ebenfalls beschädigt wurde, steht noch nicht fest. Das Wohnhaus blieb vollständig intakt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann bislang noch nicht beziffert weren.

Sindelfingen: Alkoholisiert unterwegs
Vermutlich weil sich ein 56-Jähriger alkoholisiert hinter das Steuer seines Wagens gesetzt hatte, kam es am Donnerstag gegen 17.15 Uhr in Sindelfingen zu einem Verkehrsunfall. Der 56-Jährige wollte mit seinem Ford von einem Tankstellengelände auf die Pfarrwiesenallee in Richtung Maichingen einfahren. Zu diesem Zeitpunkt war aus Richtung Maichingen eine 28-jährige Mercedes-Lenkerin auf der Pfarrwiesenallee unterwegs, die ihr Auto anhielt, um den Ford das Einbiegen zu ermöglichen. Während der 56-Jährige auf die Straße einfuhr, touchierte er den stehenden Mercedes und richtete dabei einen Gesamtschaden von etwa 3.500 Euro an. Während der darauffolgenden Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Polizeibeamten bei dem 56-Jährigen Alkoholgeruch fest. Nach einem durchgeführten Atemalkoholtest musste er sich einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Leonberg: Rotlicht missachtet
Am Donnerstag, kurz vor 17:00 Uhr, befuhr ein 88-Jähriger mit seinem Pkw VW Golf die Neue Ramtelstraße von der Südrandstraße her kommend zusammen mit seiner 77-Jährigen Beifahrerin. An der Kreuzung zur Glemseckstraße missachtete er nach derzeitigem Ermittlungsstand das Rotlicht seiner Ampelanlage und stieß mit dem Fahrzeug eines 57-Jährigen Nissan Fahrers und seiner 52-Jährigen Beifahrerin zusammen, der die Glemseckstraße in Richtung Innenstadt Leonberg befuhr. Durch den Zusammenstoß erlitten alle Beteiligten leichte Verletzungen und wurden zur ambulanten Behandlung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen.

Leonberg: Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen
Zwei Leichtverletzte und Sachschaden von etwa 12.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag gegen 08:25 Uhr auf der Kreisstraße 1011 ereignete. Zwei VW-Lenkerinnen im Alter von 48- und 43-Jahren waren hintereinander von Leonberg-Gebersheim in Richtung Leonberg unterwegs, wo sie an einer ampelgeregelten Kreuzung zur Rutesheimer Straße anhalten mussten. Ein nachfolgender 55-Jähriger, der ebenfalls mit einem VW unterwegs war, erkannte die Situation mutmaßlich zu spät und fuhr auf den VW der 43-Jährigen auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser wiederum noch auf den VW der 48-Jährigen geschoben. Dabei zogen sich beide Frauen leichte Verletzungen zu und mussten anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Alle drei Fahrzeuge waren in der Folge nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

A8 Rutesheim: Zwei Auffahrunfälle mit zwei Leichtverletzten und 19.000 Euro Gesamtschaden
Am Donnerstagmorgen ereigneten sich auf der BAB 8 zwei Auffahrunfälle, bei denen zwei Personen verletzt wurden und ein Sachschaden von etwa 18.000 Euro entstand. Gegen 07:40 Uhr musste zwischen den Anschlussstellen Leonberg-West und Rutesheim aufgrund eines Rückstaus ein 28-jähriger VW-Lenker auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Karlsruhe abbremsen. Ein nachfolgender 22-Jähriger erkannte diesen Umstand mutmaßlich zu spät und fuhr mit einem VW auf seinen Vordermann auf. An den Fahrzeugen, die nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten, entstand ein Sachschaden von etwa 11.000 Euro.
Auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite kam es gegen 08.40 Uhr zwischen den Anschlussstellen Leonberg-West und Rutesheim zu einem weiteren Unfall, bei dem insgesamt drei Fahrzeuge involviert waren. Ein 45 Jahre alter BMW-Fahrer befuhr in Richtung München den linken von insgesamt drei Fahrstreifen und musste verkehrsbedingt abbremsen. Eine dahinter fahrende 24-Jährige, die mit einem Ford unterwegs war, erkannte dies rechtzeitig und hielt hinter dem BMW an. Ein nachfolgender 28-jähriger Skoda-Fahrer fuhr vermutlich aus Unachtsamkeit auf den Ford auf und schob diesen auf den BMW. Hierbei zogen sich die 24- und der 45-Jährige leichte Verletzungen zu. Der Ford war in der Folge nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Sachschaden wurde auf rund 8000 Euro geschätzt. Beide Unfallaufnahmen wurden auf den jeweiligen Standstreifen durchgeführt.

Herrenberg: Dieb geflüchtet
Mit Diebesgut im Wert von knapp 1.000 Euro machte sich ein noch unbekannter Langfinger aus dem Staub, der am Mittwoch gegen 12.00 Uhr in der Badgasse in der Herrenberger Stadtmitte zugeschlagen hat. Der Unbekannte nutzte die kurze Abwesenheit der Besatzung eines LKW und stieg in das unverschlossene Fahrzeug. Aus dem Führerhaus entwendete er anschließend diverse persönliche Dokumente. Als er seine Flucht in Richtung eines Einkaufszentums antrat, konnte der Täter beobachtet werden. Es handelt sich um einen etwa 15 bis 16 Jahre alten Jugendlichen, circa 165 cm groß, der mit einer schwarzen Bomberjacke mit goldenem Aufdruck bekleidet war. Weitere Hinweise nimmt das Polizeirevier Herrenberg, Tel. 07032/2708-0, entgegen.

Böblingen: Unfall mit 25.000 Euro Sachschaden
Vermutlich aus Unachtsamkeit kam es am Mittwoch kurz nach 17.00 Uhr zu einem Unfall in der Herrenberger Straße in Böblingen. Im Bereich einer Straßensperrung wechselte ein 47-jähriger BMW-Lenker wohl unvermittelt von der Geradeausspur nach links auf den Abbiegestreifen in Richtung Berliner Straße. In der Folge stieß er mit dem Mercedes eines 18-Jährigen zusammen, der sich bereits nach links eingeordnet hatte. Der Mercedes war anschließend nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden dürfte sich auf etwa 25.000 Euro belaufen.

Böblingen: Vorfahrt missachtet
Zwei Leichtverletzte und Sachschaden von rund 11.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Dienstag gegen 21:00 Uhr in Böblingen ereignete. Ein 52 Jahre alter VW-Lenker war auf der Otto-Lilienthal-Straße unterwegs und wollte in den Kreuzungsbereich zur Heinkelstraße einfahren. Dabei übersah er vermutlich aus Unachtsamkeit eine von rechts kommende vorfahrtsberechtigte 42-Jährige, die mit ihrem Land Rover die Heinkelstraße in Richtung der Calwer Straße befuhr. In der Folge stießen beide Fahrzeuge zusammen, wodurch die 42-Jährige und ihre 71 Jahre alte Mitfahrerin leicht verletzt wurden. Der VW war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Herrenberg: Straßenverkehrsgefährdung
Ein Sachschaden von rund 6.000 Euro forderte ein Unfall, der sich am Dienstag gegen 07:40 Uhr auf der Bundesstraße 28 zwischen Oberjettingen und Herrenberg im Bereich einer Kuppe ereignete. Ein 24 Jahre alter VW-Fahrer, der in Richtung Herrenberg fuhr, überholte trotz Überholverbot auf der B 28 einen vorausfahrenden Linienbus, wobei er vermutlich eine entgegenkommende 57-jährige Ford-Lenkerin übersah. Um einen Zusammenstoß mit dem Überholenden zu vermeiden, bremste die Frau daraufhin ihr Auto ab. Der 24-Jährige bremste ebenfalls stark ab und wich nach rechts aus. Hierbei stieß er mit dem Linienbus zusammen, hinter dem er anschließend wieder einscherte. Im Linienbus, an dessen Steuer ein 58-Jähriger saß und in dem sich mehrere Schüler befanden, blieben alle Personen wie auch der VW-Fahrer unverletzt. Der junge Mann muss nun mit einer Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung rechnen. Darüber hinaus wurde der Führerschein des 24-Jährigen sichergestellt.

Böblingen: Zwei herrenlose Gepäckstücke verursachen Aufruhr
Wegen zweier herrenloser Gepäckstücke in Bahnhofsnähe mussten am Dienstag für etwa eineinhalb Stunden Teile der Bahnhof- und Talstraße, der Bahnhofsvorplatz und der Busbahnhof gesperrt werden. Der Bahnverkehr war von den Maßnahmen nicht betroffen. Nachdem die Polizei gegen 09:40 Uhr über einen Trolley am Außenbereich eines dortigen Einkaufszentrums informiert worden war, wurde der betreffende Bereich abgesperrt und eine erste Überprüfung des Koffers mittels Polizeihund vorgenommen. Zeitgleich erregte eine Sporttasche Aufmerksamkeit, die herrenlos an einem Bahnsteig des Busbahnhofs lag. Daraufhin musste die Absperrung erweitert sowie Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts Baden-Württemberg angefordert werden, um den Sachverhalt zu klären. Sie überprüften die Gepäckstücke und gaben gegen 11:30 Uhr Entwarnung, so dass die Sperrungen wieder aufgehoben werden konnten. Das Polizeirevier Böblingen bittet unter Tel. 07031/13-2500 um Hinweise.

A8 Leonberg: Überholmanöver führt zu Unfall
Ein Sachschaden von etwa 25.000 Euro ist das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Montag gegen 16:30 Uhr auf der BAB 8 zwischen dem Autobahndreieck Leonberg und der Anschlussstelle Leonberg-West ereignete. Eine 37-Jährige befuhr mit ihrem Ford den rechten von insgesamt zwei Fahrstreifen in Richtung Karlsruhe und wollte im weiteren Verlauf einen Vorausfahrenden überholen. Mutmaßlich aus Unachtsamkeit übersah sie beim Ausscheren eine von hinten heran nahende 41-jährige Jeep-Lenkerin und stieß mit ihr zusammen. In der Folge geriet der Ford ins Schleudern, drehte sich um die eigene Achse und prallte rechts in die Leitplanken. Beide Fahrzeuge waren durch die Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten war der rechte Fahrstreifen gesperrt.

A81 Gemarkung Rottenburg, Höhe Seebronn – Schwerer Verkehrsunfall
Am Montag, gegen 21.05 Uhr, befuhr ein 31-Jähriger mit einem Porsche die Autobahn 81 Singen in Fahrtrichtung Stuttgart. Der Porsche war auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs und fuhr aus bislang ungeklärter Ursache ungebremst auf einen Renault Twingo auf. Der Twingo wurde dadurch nach links abgewiesen und kollidierte mit einem auf der linken Fahrspur fahrenden BMW. Der BMW pralle in die Mittelleitplanke. Die 51-jährige Fahrerin des Twingo erlitt schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der 21-jährige BMW-Fahrer wurde leicht verletzt und konnte nach ambulanter Behandlung in einem Krankenhaus wieder entlassen werden. Der Fahrer des Porsche blieb unverletzt. Der Gesamtschaden wurde mit etwa 175.000 Euro beziffert. Die Feuerwehr Ergenzingen war mit zwei Fahrzeugen und 14 Mann, der Rettungsdienst mit zwei Fahrzeugen im Einsatz. Zur Bergung und Reinigung der Fahrbahn waren drei Abschleppfahrzeuge sowie die Autobahnmeisterei Herrenberg mit zwei Besatzungen und einem Spezialreinigungsfahrzeug vor Ort. Die Richtungsfahrbahn Stuttgart musste für die Zeit der Unfallaufnahme bis gg. 23.30 Uhr voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Rottenburg ausgeleitet. Es kam zu einem Rückstau von etwa vier Kilometern.

Grafenau: Unfallflucht
Obwohl er an einem Skoda einen Sachschaden von etwa 1.000 Euro verursacht hatte, machte ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker sich unerlaubt aus dem Staub. Der Pkw war zwischen Samstag 16:00 Uhr und Sonntag 05:00 Uhr am rechten Fahrbahnrand des Ulrichweg abgestellt und wurde vermutlich beim Vorbeifahren auf der Fahrerseite beschädigt. Das Polizeirevier Sindelfingen, Tel. 07031/607-0, bittet Unfallzeugen, sich zu melden.