MANN+HUMMEL legt Halbjahreszahlen vor

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  • Umsatz im ersten Halbjahr 2017 erreicht fast zwei Milliarden Euro
  • Operatives Ergebnis (EBIT) erfüllt Erwartungen
  • Anzahl der Mitarbeiter bleibt mit rund 20.000 stabil
  • Umsatzerwartung für Gesamtjahr nur leicht positiv

Ludwigsburg/Frankfurt.| Die MANN+HUMMEL Gruppe mit Sitz in Ludwigsburg ist im ersten Halbjahr 2017 um 22 Prozent gewachsen, der Halbjahresumsatz (währungsbereinigt)  beträgt 1,95 Milliarden Euro (Vorjahreszeitraum: 1,60 Milliarden Euro). Darin enthalten ist auch die Konsolidierung der Akquisition des Filtrationsgeschäfts von Affinia. Das Betriebsergebnis für das erste Halbjahr 2017 sei zufriedenstellend; die Anzahl der Mitarbeiter mit rund 20.000 stabil. Auf der Automesse IAA in Frankfurt werden zahlreiche neue Produkte vorgestellt: Filtrationslösungen für Verbrennungsmotoren und alternative Antriebe sowie Maßnahmen zur Reduzierung der Schadstoffemission von Fahrzeugen.

Der international tätige Filtrationsspezialist MANN+HUMMEL blickt auf ein erfreuliches erstes Halbjahr 2017 zurück. Wesentlicher Treiber der positiven Umsatz- und EBIT Entwicklung waren die Bereiche Aftermarket und Industriefiltration. Der Bereich Erstausrüstung lag nahezu auf dem Vorjahresniveau. Das kräftige Umsatzwachstum erkläre sich überwiegend durch Zukäufe, organisch sei die Gruppe um etwa fünf Prozent gewachsen.

Vorsichtige Prognose für das Gesamtjahr
„Insgesamt ist das erste Halbjahr gut verlaufen“, so Alfred Weber, Vorsitzender der Geschäftsführung von MANN+HUMMEL. „Für das zweite Halbjahr rechnen wir jedoch damit, dass sich diese Entwicklung etwas abschwächen wird. Dennoch wird MANN+HUMMEL seine Prognose für 2017 erreichen.“

Die Übernahme des Filtrationsgeschäftes von Affinia trägt damit zu einem deutlichen Wachstum des Unternehmens bei. Die Kompetenzen und Kundenbeziehungen von MANN+HUMMEL und Affinia gelten als komplementär. Kunden könne man jetzt eine noch leistungsfähigere Palette von Produkten und Dienstleistungen anbieten. Investitionen in Forschung und Entwicklung sehe man als zusätzliche Treiber für die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Innovative Entwicklungen
Seine Innovationskraft demonstriert MANN+HUMMEL seit einigen Wochen unter anderem auch durch Feldversuche mit dem sogenannten Feinstaubfresser, einem Forschungsprojekt zur Verringerung der Feinstaubbelastung. Das Versuchsfahrzeug ist mit drei Anwendungen ausgestattet: Ein auf dem Fahrzeugdach installierter Filter scheidet Feinstaub aus der Umgebungsluft ab. Insassen werden durch einen innovativen Innenraumluftfilter geschützt. Zudem verhindert ein neu entwickelter Bremsstaubpartikelfilter an der Bremsanlage die Abgabe von Feinstaub an die Umgebung.

Auch die erneute Listung in den Top 50 der aktivsten Patentanmelder des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) unterstreicht die Innovationskraft des Unternehmens. MANN+HUMMEL hält über 3.000 Patentanmeldungen, Patente und Gebrauchsmuster.

MANN+HUMMEL auf der IAA 2017
Die neuesten Entwicklungen zeigt das Unternehmen auf der IAA in Halle 8 am Stand D 37. Dazu zählen unter anderem Produkte zu den Themenbereichen:

• Alternative Antriebe
– Energieeffizientes, schaltbares Innenraumluftfiltersystem
– Filtrationslösungen für Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge

• Märkte mit herausfordernden Betriebsbedingungen
– Hochabscheidender LongLife Faserabscheider und RobustPlus Druckregelventil
– Kraftstofffiltermodule mit hocheffizienter dreistufiger Wasserabscheidung

• Funktions- und Bauraumoptimierung
– Flexible Elementgeometrien für Luftfiltersysteme
– Bauraumoptimierte, horizontale Kraftstofffilterkonzepte
– Aktives Ansaugmodul mit integriertem Ladeluftkühler

• „Feinstaubfresser“ (zu sehen auf dem IAA-Freigelände West F847) mit folgenden Elementen
– Feinstaubpartikelfilter
– Bremsstaubpartikelfilter
– NO2 Feinstaubkombifilter