Betonarbeiten auf Rheintalbahn starten

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Foto: Copyright Deutsche Bahn AG / Armin Skierlo
Platte sichert die Oströhre des Tunnels Rastatt

Rastatt.| 1.100 Kubikmeter Beton fließen ab heute in die vorbereitete Baugrube • Zweite Betonplatte soll Boden für Vortrieb über Weströhre stabilisieren

Die Bewehrungsarbeiten in der Baugrube sind abgeschlossen: In dem Bereich der Rheintalbahn über der Oströhre des Rastatter Tunnels fließt ab heute Beton. Für die Herstellung der rund 100 Meter langen, über zehn Meter breiten und einen Meter dicken Betonplatte werden rund 1.100 Kubikmeter Beton benötigt. Das entspricht rund 130 Lkw-Ladungen.

Die Betonplatte soll den Bereich über der am 12. August beschädigten östlichen Tunnelröhre absichern.

Parallel zur Herstellung der ersten Platte läuft die Vorbereitung zur Errichtung einer zweiten Platte als zusätzliche Absicherung für die Weströhre. Die Arbeiten für die zweite Platte erfolgen im gleichen Zeitraum. Herstellung und Aushärtezeit beider Betonplatten verlaufen weitestgehend parallel. Die Gesamtherstellung der zweiten Betonplatte benötigt weniger Zeit, da hier u.a. das Erdreich nicht verdichtet werden muss und auch maßgebliche Teile des Planungsprozesses nicht erneut durchlaufen werden müssen.

Bereits seit gestern und voraussichtlich bis 12. September erfolgt in dem Abschnitt über der künftigen Weströhre der Rückbau von Schotter und Bodenaushub. Anschließend wird die zweite Betonplatte hergestellt. Nach der Aushärtung werden Oberbau, Schotter, Gleise und Oberleitung wieder hergestellt.

Ab dem 7. Oktober 2017 sollen wieder die Züge über die Rheintalbahn im Abschnitt Rastatt–Baden-Baden rollen.