Entscheidung für Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Wäldenbronn

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Kostenrahmen rund 2,15 Mio €

Esslingen.| In seiner öffentlichen Sitzung beschloss der Gemeinderat am 29. Mai 2017 den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für die Abteilung Wäldenbronn der Freiwilligen Feuerwehr Esslingen. Der Kostenrahmen für den Neubau beträgt rund 2,15 Mio €. Hinzu kommen noch die erforderlichen Anpassungen der verbleibenden Spiel- und Bolzflächen. Als Standort des neuen Feuerwehrgerätehauses wurde ein Teil der Spielwiese zwischen dem Spielplatz und dem Sportplatz in der Barbarossastraße festgelegt. Die Gestaltung des nicht durch das neue Feuerwehrgerätehaus und Stellplätze benötigten Teils des Bolzplatzes wird die Stadtverwaltung in Abstimmung mit den Nutzergruppen weiterentwickeln und dem ATU gesondert zum Beschluss vorlegen. Grundlage dafür ist die seitherige Absprache der Verwaltung mit dem Bürgerausschuss Wäldenbronn.

„Mit dem Beschluss zum Neubau des Feuerwehrhauses an einem zukunftsweisenden Standort bringt die Stadt Esslingen auch die notwendige Anerkennung und Wertschätzung gegenüber dem ehrenamtlichen Engagement der Abteilung Wäldenbronn der Freiwilligen Feuerwehr Esslingen zum Ausdruck“, so Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger bei der Beschlussfassung im Gemeinderat. Am neuen Standort zwischen Barbarossastraße und Krebenwiesenweg können alle Interessen gut berücksichtigt werden“, machte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger im Gemeinderat deutlich. „Entstehen wird nun ein Neubau in der Nähe des Stadtteilzentrums mit drei Fahrzeugstellplätzen und einem Sozialtrakt, bestehend aus Umkleiden, Sanitäranlagen, Schulungsraum und Funkstelle. Dazu werden Parkplätze für anrückende Feuerwehrangehörige vorgehalten. Öffentliche Parkplätze wird es weiterhin geben. Der Spielplatz bleibt erhalten, ebenso wird ein Bolzplatz als Rasenfläche mit Toren auch zukünftig vorhanden sein“, erläuterte Baubürgermeister Wilfried Wallbrecht. Zugleich stellte BM Wallbrecht klar, dass der Bestand an Bäumen weitestgehend erhalten bleibe und einzelne abgängige Bäume ersetzt werden. Zudem prüft die Verwaltung die vom Bürgerausschuss für den Bereich um das Trafohäuschen gewünschten Aufwertungen.

Das seitherige Gerätehaus am Standort der Alten Kelter in der Stettener Straße genügt seit Jahren nicht den Anforderungen. Es weist so gravierende Mängel auf, dass in einer Grundlagenuntersuchung durch die Städtischen Gebäude Esslingen (SGE) eine Renovierung und Ertüchtigung am vorhandenen Standort ausgeschlossen werden musste. Unter anderem genügen die Abmessungen der Fahrzeugstellplätze nicht den Anforderungen der Unfallverhütungsvorschriften, es ist kein Schwarz-Weiß-Bereich vorhanden und der Lehrsaal ist nur mit Einschränkungen als Aufenthaltsraum nutzbar. Organisatorisch lassen sich die weiteren Nutzungen der Kelter nicht mit dem Einsatz- und Dienstbetrieb einer Feuerwehr vereinbaren, gefährliche Begegnungen von anrückenden Einsatzkräften und anderen Nutzern sind nicht zu verhindern. Die erforderliche Trennung von an- und ausrückenden Einsatzkräften ist am seitherigen Standort nicht möglich. Bei den Unfällen ausfahrender Einsatzfahrzeuge auf Grund der engen Ausfahrtsituation waren bisher nur Sachschäden zu verzeichnen, als Dauerzustand war dies aber nicht haltbar.

Nach Entwicklung einer Grundsatzplanung durch die Städtischen Gebäude Esslingen, das Grünflächenamt und die Gremien der Feuerwehr, nach mehreren Beratungsrunden in den gemeinderätlichen Fachausschüssen sowie nach der Diskussion mit dem Bürgerausschuss konnte nunmehr am 29. Mai eine Beschlussfassung zum Neubau an der Barbarossastraße im Gemeinderat erfolgen.