Altem Schreinerhandwerk über die Schulter geschaut und mitgehobelt

435
Bild:
Mitmachaktion in der Museumsschreinerei | Foto: Landratsamt

Kreis Esslingen.| Am Donnerstag, dem 27. April, geht es zwischen 14 und 17 Uhr mit Wolfgang Wiedenmann vom Förderverein Freilichtmuseum Beuren an eine alte Hobelbank in der Dorfschreinerei des Freilichtmuseums. Unter dem Motto „Lebendiges Museum“ wird in der einstigen Werkstatt von Karl Walz aus den 1920er-Jahren mit für die damalige Zeit typischen Werkzeugen gehobelt und gebohrt.

Das Haus, indem sich die Werkstatt befindet, stammt aus Ohmenhausen im Kreis Reutlingen. Es stammt aus dem Jahr 1763 und erhielt erst in den 1920er-Jahren eine komplett eingerichtete Schreinerei. Ursprünglich als Bauernhaus mit Stall im Erdgeschoss genutzt, brachte der eingeheiratete Karl Walz als Schreinermeister mit seinem Handwerk den Fortschritt ins Haus. Fließendes Wasser und der Anschluss an das Stromnetz zum Antrieb der Maschinen in der Werkstatt erleichterten auch hier das Leben und Arbeiten. Das Haus mitsamt Schreinerei wurde 1982 für das Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen abgebaut und 1995 für die Öffentlichkeit im Museumsdorf wieder zugänglich gemacht.

Freilichtmuseum Beuren, Museum des Landkreises Esslingen für ländliche Kultur, In den Herbstwiesen, 72660 Beuren, E-Mail: [email protected], Infotelefon 07025 91190-90, Telefax 07025 91190-10, www.freilichtmuseum-beuren.de

Informationen zum Förderverein und seinen Aktivitäten gibt es unter www.foerderverein-freilichtmuseum-beuren.de im Internet.