Die Regisseurin Ulrike Bez zeigt „Töchter des Aufbruchs“

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Kino im ZORELLA

Töchter des Aufbruchs Bild 1Stuttgart.| Das Frauenunternehmen ZORA gGmbH verfolgt mit seiner Arbeit das Ziel der aktiven Zusammenführung der Kulturen sowie die Förderung der Wertschätzung der Vielfalt, gegenseitigen Anerkennung und Solidarität. Hierfür ist die Auseinandersetzung mit der eigenen und mit fremden Kulturen notwendig, die mit gezielten Aktionen bewusst angeregt werden. Darüber hinaus arbeitet die ZORA stadtteil- und gemeinwesenorientiert und hat den Anspruch, den Gemeinschaftssinn und das Miteinander der Bürgerinnen und Bürger im Stuttgarter Osten zu fördern.

Deshalb lädt die ZORA gGmbH – gemeinsam mit der Regisseurin Ulrike Bez – am 9. Oktober 2014 zum „Kino im ZORELLA“  in die Hackstraße 9 – 11 ein. Gezeigt wird der Film „Töchter des Aufbruchs“. Die Veranstaltung wird durch den Bezirksbeirat Stuttgart-Ost bezuschusst.

„Töchter des Aufbruchs“ ist ein Dokumentarfilm der Regisseurin Ulrike Bez. Er zeigt die Lebenswege von Frauen dreier „unterschiedlicher Generationen“, die zu unterschiedlichen Zeiten und aus unterschiedlichen Gründen nach Deutschland gekommen sind. Mit dabei sind die klassischen „Gastarbeiterinnen“ der 60er-Jahre sowie politische Flüchtlinge des 21. Jahrhunderts aus dem Irak oder Libanon. Die dritte Gruppe sind deren Töchter, die bereits in Deutschland geboren worden sind und ihre kreative Kraft aus den großmütterlichen und mütterlichen Wurzeln schöpfen. Zum Beispiel Ebru, eine junge Frau mit türkischem Migrationshintergrund, die den Soundtrack zum Film komponiert hat. Der Titel „Komm, ich habe Wanderlust …!“ zeigt, dass für die Frauen nicht immer nur die wirtschaftliche Not der Antrieb war, nach Deutschland zu kommen, sondern auch die Hoffnung auf ein unabhängigeres Leben.

Ulrike Bez ist Filmemacherin und stammt aus Sonnenbühl-Erpfingen und lebt in München. Derzeit tourt sie mit dem Film „Töchter des Aufbruchs“ durchs ganze Land. Am 9. Oktober 2014 ist sie im Kinderkaufhaus ZORELLA persönlich anwesend und steht nach der Filmaufführung für eine Diskussion zur Verfügung.

Die Veranstaltung dauert ca. 2,5 Stunden. Beginn: 18:30 Uhr, Einlass: 18:00 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenlos, ein freiwilliger Beitrag jedoch erwünscht. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, die Platzzahl allerdings begrenzt. Getränke und kleine Snacks stehen zur Verfügung.

Foto: ZORA