IMRPOTHEATER
Wildwechsel: Handtaschengeplauder
Musikalisch, phantasiereich, bissig, launisch und charmant wechseln die wilden Frauen vom Improtheater WildWechsel in rasanter Fahrt ihre Szenen durch Raum und Zeit. Mit Tempo, Wortwitz und Bewegungslaune inszenieren sie den menschlichen Alltag vom Hochadel bis zum Musikantenstadel. Hier geben die Frauen den Ton an und ein Mann am Klavier den musikalischen. Denn die Mafia muss nicht immer männlich sein und im Land der Mythen zog schon manche Frau los, um ihren Liebsten zu erlösen.
Freitag, 18.01. – 20.00 Uhr – Eintritt: € 15,-*

THEATER
Angst essen Seele auf
Die verwitwete Emmi Kurowski betritt auf ihrem Heimweg, getrieben von einem Regenschauer, eine Bar, aus der fremdländische Klänge bis auf die Straße ertönen. Schon oft ist sie dort vorbeigekommen, aber noch nie hatte sie den Mut einzutreten. Emmi, von Beruf Putzfrau, ist überhaupt ein recht unsicherer und wenig selbstbewusster Mensch. Sie steckt irgendwo fest zwischen dem Gefühl, es allen Recht machen zu wollen und den eigenen, sehr geheimen Träumen, mal spontan einfach nur das zu tun, wonach ihr gerade ist. In der Bar lernt sie dann, mehr aus einem Scherz der Anwesenden heraus, den Automechaniker El Hedi Ben Salem kennen, den alle der Einfachheit halber nur Ali nennen. Die beiden tanzen miteinander und in der Folge verlieben sie sich. Doch da gibt es eine Sache zwischen ihnen: Emmi ist gut zehn Jahre älter! Was zart und unbeholfen in einer gemeinsamen Nacht begann, gibt beiden auch Halt aneinander und sie beschließen, allen Anfeindungen und Vorurteilen zum Trotz, zu heiraten. Aber der Druck der Gesellschaft und ihres Umfeldes wird größer und die kleine Liebe scheint daran zu ersticken und zu zerbrechen, denn „Angst essen Seele auf“. Dieses Theaterstück wird von der Stiftung Kunst, Kultur und Bildung der Kreissparkasse Ludwigsburg unterstützt. Regie: Monika Wieder
Samstag, 19.01. – 20.00 Uhr – Eintritt: € 13,-*

FÜR FAMILIEN
Miriam Angstmann: Eene, meene minke dinke
Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald … so auch in Engelbert Humperdincks Oper. Die freche und vorlaute Hexe Minke verläuft sich bei der Suche nach ihrer Eule im märchenhaften Knusperwald. Im Handumdrehen stolpert sie in ein großes Abenteuer, findet ein altes Hexenhaus und begegnet wundersamen Wesen. Die Hexe Minke nimmt die Kinder mit auf eine musikalische Reise durch den finsteren Knusperwald. Sie erkunden gemeinsam das Märchen von Hänsel und Gretel. Minke singt, tanzt und zaubert mit den Kindern. Für Kinder ab 3 Jahren.
Sonntag, 20.01. – 15.00 Uhr – Eintritt: € 4,-/6,-

KLASSIK
Natasha Young: Tribute-Sounds for Aretha and Montserrat
Zwei große Ikonen des Gesangs haben Ihre Klangwelt hinterlassen. Zwei Vorbilder. Um die Erinnerung und die wunderbare Musik noch nachwirken zu lassen, lassen sich zwei Musiker inspirieren und treiben von Lieblingsklängen, sehnsuchtsvollen Arien, mitreißenden Songs und tiefgreifender Musikgeschichte. Natascha Young interpretiert mit Ihrem Duo Musik, wie sie sie erlebte, durchlebte und gefühlvoll weitergeben möchte. Was haben „O mio babbino Caro“ und „Natural Woman“ gemein? Hat Oper Soul? Musik ist doch letztlich immer im selben Ursprung verwurzelt: der Seele.
Sonntag, 20.01. – 19.00 Uhr – Eintritt: € 15,-*

MUSIK
Joana: Ich staune bloß
An den Saiteninstrumenten: Adax Dörsam
Seit vier Jahrzehnten schreibt und singt Joana ihre eigenen Lieder nach bester Singer-Songwriter-Manier: Fetzig, feministisch, feinsinnig. Ihre Texte  – poetisch, aber trotzdem politisch. Ihre Töne –  leise in einer lauten Welt. Ihr Programm – klug, aber nicht kopflastig. Ihr gelingt Tiefgang mit Leichtigkeit. Konventionelles kontert sie mit Kabarettistischem, nachdenklichem Schweigen mit befreiendem Lachen. In Hochdeutsch und in ihrer schääne Mudderschbrooch: Kurpfälzisch. Wie immer vereint auch das aktuelle Programm der Künstlerin gekonnt Anspruch mit Entertainment. Joana versteht es immer wieder, das Publikum zum Nachdenken, zum Lachen und zum Staunen zu bringen. Ihr „Mobiles“ können Sie übrigens während des Konzertes gerne zu Hause lassen, denn gegen Joanas Lied vom vergessenen Handy hört sich jeder aktuelle Klingelton alt an…
Freitag, 25.01. – 20.00 Uhr – Eintritt: € 15,-*

THEATER
Eigentümerversammlung
Ein Stuttgarter Wohnhaus, Altbau, in Eigentumswohnungen umgewandelt, manche vererbt, manche vermietet: Da versammelt sich eine bunte Mischung an Eigentümern und Mietern, die bei Versammlungen aufeinanderprallen. Jeder kämpft für seine eigenen Interessen, jeder glänzt mit seinem ganz besonderen Spleen. Die einzelnen Parteien treffen zusammen, um anstehende Probleme haarspalterisch zu diskutieren und geraten sich bei den geringsten Kleinigkeiten in die Haare: Jeder mit jedem und jeder gegen jeden. Argumente und Vorwürfe der streitbaren Teilnehmer stieben wie Funken hin und her, die scharfen Rivalitäten zwischen den Nachbarn schwirren wie Pfeile durch die Dialoge – und vor den Augen des Publikums entfaltet sich der ganz alltägliche Wahnsinn. Manches kommt wie es kommen muss. Regie: Clemens Schäfer. Gefördert vom Ministerium für Forschung, Wissenschaft und Kunst über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V.
Samstag, 26.01. – 20.00 Uhr – Eintritt: € 13,-*

KABARETT
Philipp Weber: Weber N°5 – Ich liebe ihn
Wie heißt es so schön: Der Mensch kauft Dinge, die er nicht braucht, um Leute zu beeindrucken, die er nicht mag. Und da ist was dran. Viele Produkte ärgern mich schon, da habe ich noch nicht einmal bezahlt. Die Frage ist: Warum machen wir da mit? Die Antwort ist ganz einfach: Marketing. Marketing vernebelt den Verstand des Menschen und regt seine wichtigsten Sinne an: den Blödsinn, den Wahnsinn und den Irrsinn. Und alle machen mit. Denn egal, ob Politiker oder Manager, ob AfD oder ADAC, ob Terrorist oder der eigene Lebenspartner, alle wollen uns ständig irgendetwas andrehen: eine Weltanschauung, eine Wahrheit, einen Lebensstil, eine Diät oder noch ein Kind. Dabei werden ziemlich miese Tricks ausgepackt, ohne dass wir es merken. Und die Frage ist natürlich: Wer schützt uns davor? Ganz klar: Philipp Weber. Sein neues Kabarettprogramm „WEBER N°5: Ich liebe ihn!“ ist ein feuriger Schutzwall gegen jegliche Versuche der Manipulation. Eine heitere Gebrauchsanweisung für den freien Willen. Selbstverständlich wie immer webermäßig lustig. Frei nach Immanuel Kant: „Habe den Mut dich deines Zwerchfells zu bedienen!“
Sonntag, 27.01. – 19.00 Uhr – Eintritt: € 16,–*


Bei den mit * gekennzeichneten Eintrittspreisen ist eine Ermäßigung um 2 Euro möglich. Ermäßigungen gelten für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte und Mitglieder. Gruppen ab 10 Personen erhalten den ermäßigten Preis. Die Karten müssen im Vorverkauf erworben werden.

Alle Infos:  www.glasperlenspiel.de