SVL-Wasserballer freuen sich auf Saisonstart

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Foto: SVL
Zum Auftakt in Liga und Pokal gefordert

Ludwigsburg.| Am Samstag startet für das Zweitligateam von SVL-Coach Sven Schulz auswärts bei der SGW Rhenania/BW Köln die Saison. Die teils neu formierte Mannschaft scheint bereits gut eingespielt und darf zudem am Sonntag noch beim Zweitligisten SC Wasserfreunde Fulda um den Einzug in die dritte Runde des Deutschen Wasserballpokals spielen.

„Wir sind gut vorbereitet und motiviert. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, die Jungs sind nach der langen Pause richtig heiß.“ erklärt Sven Schulz, der bis auf den verletzten Antonio Tadic personell momentan keine Sorgen hat. & bdquo;Die Neuzugänge haben sich gut eingelebt, ich denke mit ihnen haben wir eine schlagkräftige, homogene Truppe beisammen.“ ergänzte der Cheftrainer des SVLs, der seit dem Trainingsbeginn Mitte August mit seiner Mannschaft akribisch auf den Saisonstart hingearbeitet hat.

Aber nicht nur der SVL-Kader, sondern auch die DWL geht mit verändertem Gesicht in die neue Saison. Der SC Neustadt hat seine Mannschaft vor Beginn der Saison abgemeldet und somit sind in dieser Saison mangels Nachrückern in der Pro B nur sieben Mannschaften erstklassig vertreten. Der SV Weiden schaffte den Sprung aus der 2. Wasserballliga Süd, aus der stärkeren Pro A ersetzen der SV Bayer Uerdingen und die White Sharks Hannover die Aufsteiger aus Plauen und Duisburg.

Auch der Modus wurde zu dieser Saison hin mal wieder angepasst und so folgen im April des nächsten Jahres nach einer Hin- und Rückrunde, die Play-offs der vier bestplatzierten Pro B Teams mit den beiden letztplatzierten Mannschaften der Pro A um den Aufstieg in die Beletage des Deutschen Wasserballs. Die letzten drei Mannschaften des Tableaus spielen wiederum den Absteiger in die 2. Liga aus.

Nach den Vorstellungen der Verantwortlichen möchte man sich dabei gerne unter den Top 4 einreihen und den nächsten Schritt in der sportlichen Entwicklung des noch jungen Bundesligisten gehen. Wohin es diese Saison in Ludwigsburg gehen kann, wissen die Verantwortlichen noch nicht genau, jedoch ist man sich sicher, dass man oben mitspielen will. Die vergangene Saison hatte man auf dem sechsten Tabellenrang beendet.

Dass in dem Kader, der Schulz in der jetzigen Saison zur Verfügung steht, Potential steckt bewiesen die Spieler bereits im Trainingslager in Eger (Ungarn) und beim Vorbereitungsturnier in Potsdam, wo man gegen die Pro A Teams aus Potsdam, Neukölln, Plauen und aus der Pro B dem SC Wedding gut mithalten konnte und am Ende etwas unerwartet den zweiten Platz sich sichern konnte.

Am Samstag wartet zur Premiere der Saison 2018/19 mit der SGW Rhenania Köln der Mitaufsteiger der vergangenen Saison auf, der seinerseits sein Team ebenfalls verstärkt hat. Die Bilanz gegen die Kölner ist mit einem Sieg und einem Unentschieden in der letzten Runde positiv und dies soll wunschgemäß auch bleiben, wenn gleich man die teils zugesprochenen Favoritenrolle in der Pro B von sich weist. „Aller Anfang ist schwer und wir wissen, dass uns in dieser Runde kein Gegner mehr unterschätzen wird. Wir sind bereit die Herausforderung anzunehmen und brennen darauf uns beweisen zu können.“ Beschreibt Mannschaftskapitän Adrijan Jakovcev die Erwartungen im Bundesligateam.

In der zweiten Runde des Deutschen Pokals steigen die Schwarz-Gelben am Sonntag bei den Wasserfreunden Fulda ins Wasser. Gegen den langjährigen Rivalen in der 2. Wasserballliga Süd, der nach eigenem Bekunden mit einer verjüngten Mannschaft an den Start geht, will man sich keine Blöße geben und peilt den Einzug in die dritte Runde an. Dort würde dann am 8. Dezember ein Heimspiel gegen die SG Neukölln folgen.

Neben der ersten Mannschaft meldet der SVL auch dieses Jahr wieder zwei weitere Teams. Die zweite Mannschaft der Schwarz-Gelben schaffte den Aufstieg in die 2. Wasserballliga Süd und möchte dort den Perspektivspielern des DWL-Kaders Spielzeit auf höchstmöglichem Niveau geben. Der SVL III wird erneut in der Bezirksliga auf Punktejagt gehen. Somit bietet der SVL auch jüngeren und weniger erfahrenen Spielern Raum um genügend Spielpraxis zu erlangen, sowie den Masters die Gelegenheit den Sport weiterhin aktiv zu betreiben.