Polizei-Report Kreis Ludwigsburg | Woche 42

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Remseck-Aldingen: Brand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses
Am Sonntag kam es gegen 16.12 Uhr zu einem Brand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Der Brand brach im Bereich der sich im Dachgeschoss befindenden Wohnung aus und griff von dort auf das Dach über. Bis auf zwei Bewohner, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs noch im Gebäude befanden, konnten alle dieses selbstständig verlassen. Die zwei noch verbliebenen Bewohner wurden durch Rettungskräfte in einen sicheren Bereich im Gebäude verbracht, bis der Brand um 17.15 Uhr gelöscht war und um ein gefahrloses Verlassen des Hauses zu gewährleisten. Die beiden Bewohner waren während der gesamten Einsatzmaßnahmen unter der Obhut der Rettungskräfte. Eine Person wurde durch Einatmen von Rauchgasen leicht verletzt, musste jedoch nicht im Krankenhaus behandelt werden. Die betroffene Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Der 43-jährige Bewohner wurde durch den anwesenden Bürgermeister in einer städtischen Einrichtung untergebracht. Der Sachschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehren Remseck am Neckar und Kornwestheim waren mit insgesamt 14 Fahrzeugen und 78 Wehrleuten (Feuerwehr Remseck eine Drehleiter/Feuerwehr Kornwestheim eine Drehleiter) vor Ort. Der Rettungsdienst hatte fünf Fahrzeuge und 17 Helfer eingesetzt. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg befand sich mit zwei Streifenbesatzungen am Brandort. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Möglingen: BAB 81 Verkehrsunfall mit Personenschaden und hohem Sachschaden
Am Freitagspätnachmittag, kurz vor 18.00 Uhr, befuhr ein 32-jähriger Fahrer eines Audi A6 die BAB 81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Nord und Ludwigsburg-Süd in Fahrtrichtung Stuttgart. Auf dem Verzögerungsstreifen zur Ausfahrt Ludwigsburg-Süd erkannte der 32-Jährige zu spät, dass dort ein VW Golf verkehrsbedingt halten musste und fuhr vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf den VW Golf auf. Der VW wurde infolge dessen auf den vor ihm stehenden BMW einer 53-jährigen Lenkerin aufgeschoben. Der 24-jährige Fahrer sowie die 24-jährige Beifahrerin des VW wurden durch den Aufprall leicht verletzt. Die Beifahrerin musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus zur ambulanten Versorgung verbracht werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 55.000 Euro. Sowohl der Audi als auch der VW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehren aus Asperg und Möglingen waren mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 20 Feuerwehrleuten, das THW mit einem Fahrzeug und drei Mann, ein Rettungswagen sowie zwei Streifenbesatzungen der Verkehrspolizeidirektion an der Unfallstelle. Die Bildung einer Rettungsgasse wurde über den Verkehrswarnfunk mitgeteilt. Die Einsatzkräfte stellten jedoch fest, dass diese nicht durchgehend gebildet wurde.

Ditzingen: Verkehrsunfall mit schwerverletztem Motorradfahrer
Schwere Verletzungen zog sich ein Motorradfahrer am Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 1704 zu. Ein 84 Jahre alter Mercedes-Fahrer wollte kurz nach 16:00 Uhr von einem Feldweg nach links in die Kreisstraße in Richtung Münchingen einbiegen. Dabei übersah er den in Richtung Ditzingen fahrenden Motorradfahrer, der trotz eingeleiteter Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Der 26 Jahre alte Motorradfahrer zog sich schwere Verletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Neben einem Rettungshubschrauber waren ein Rettungswagen sowie ein Notarzt im Einsatz. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe in Höhe von rund 8.000 Euro. Das BMW-Krad war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

BAB 81 / Ditzingen: Unfall mit vier Beteiligten
Am Donnerstag gegen 15:45 Uhr ereignete sich auf der BAB 81 zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Zuffenhausen und Stuttgart-Feuerbach ein Verkehrsunfall, bei dem insgesamt vier Fahrzeuge involviert waren. Von Heilbronn kommend in Richtung Stuttgart war auf der dreispurigen Autobahn auf dem linken Fahrstreifen ein 20 Jahre alter BMW-Lenker unterwegs. Aufgrund eines Stauende mussten er und ein nachfolgender 28-jähriger Seat-Lenker abbremsen. Dies erkannte ein dahinter fahrender 50-Jähriger mutmaßlich zu spät und fuhr mit seinem VW Golf auf den Seat auf, der wiederum noch auf den BMW geschoben wurde. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW Golf nach rechts abgewiesen und prallte gegen einen VW Crafter, dessen 52 Jahre alte Fahrer die mittlere Spur befuhr. Im Zuge des Aufpralls erlitt der 28-jährige Seat-Lenker leichte Verletzungen. Zwei der insgesamt vier Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten waren der mittlere und linke Fahrstreifen bis etwa 17:00 Uhr gesperrt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 22.000 Euro.

Ditzingen: Unfallflucht mit 25.000 Euro Sachschaden
Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker war mit einem Lkw-Gespann am Donnerstagmorgen gegen 06:10 Uhr in Ditzingen unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte der Unbekannte von der Württembergstraße nach links in die Aspergstraße einbiegen. Da es in dem Wohngebiet für Lkw sehr eng ist, musste der unbekannte Fahrer mutmaßlich korrigieren und fuhr rückwärts. Hierbei stieß er allerdings gegen einen geparkten Dacia und setzte anschließend seine Fahrt durch die Aspergstraße in Richtung der Beutenfeldstraße fort. Im Kreuzungsbereich Beutenfeldstraße / Neuffenstraße wollte der Lkw-Fahrer offenbar nach links abbiegen und musste wohl erneut Rangieren. Auch hier wurde ein geparkter BMW beschädigt. Im weiteren Verlauf stieß der Unbekannte mit seinem Gespann gegen ein Baustellenschild sowie eine Gartenmauer, die massiv beschädigt worden sind. Obendrein wurde ein einbetonierter Zigarettenautomat herausgerissen, der sich hinter der Gartenmauer befand. Der Automat wurde gegen einen abgestellten Mercedes gedrückt und blieb letztendlich auf dem Gehweg der Neuffenstraße liegen. Im Zuge dieses Unfallgeschehens wurden noch zwei weitere Pkw, ein Opel und ein Porsche, die im Bereich der Neuffenstraße geparkt waren, beschädigt. Ohne sich um den angerichteten Gesamtschaden von rund 25.000 Euro zu kümmern, setzte der Lkw-Fahrer nach dem Abbiegevorgang seine Fahrt unbeirrt in Richtung der Stuttgarter Straße fort. Ein Zeuge konnte beobachten, dass der Unbekannte eventuell mit einem grauen Lkw-Anhänger der Marke Krone unterwegs war. Das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156/4352-0, sucht weitere Zeugen, die Hinweise zum Unfallverursacher geben können.

Vaihingen an der Enz: sexuell motivierter Angriff auf 32-jährige Frau
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07141/18-9, sucht Zeugen, die am Mittwoch gegen 21.00 im Wohngebiet zwischen der Kehlstraße und einem Discounter einen Angriff auf eine 32 Jahre alte Frau beobachten konnten. Die 32-Jährige war auf einem Fußweg zwischen der Kehlstraße und dem Discounter unterwegs, als sie in der Nähe eines Spielplatzes eine Person bemerkte. Es handelte sich um einen Mann, der an seinem Handy hantierte. Der Frau war zunächst der Lichtschein des Displays aufgefallen. Nachdem sie an dem Unbekannten vorbei gegangen war, wurde sie plötzlich von hinten zu Boden gerissen. Der Täter drückte die Frau anschließend mit seinem Körpergewicht nach unten auf den Boden. Als er versuchte ihre Hose zu öffnen, wehrte sich die 32-Jährige mit mehreren Faustschlägen, worauf es ihr gelang sich zu befreien und zu flüchten. Glücklicherweise erlitt das Opfer keine Verletzungen. Am Folgetag offenbarte sie sich der Polizei. Der Täter wurde als jüngerer Mann mit dunklem Teint und schwarzen Haaren beschrieben, die an den Seiten stark rasiert waren. Er trug eine schwarze Jogginghose und einen Pullover mit einem unbekannten Aufdruck.

Ludwigsburg: Unfallflucht
Auf dem Parkplatz eines Baumarkts in der Wöhlerstraße in Ludwigsburg verübte am Mittwoch zwischen 14.30 Uhr und 15.15 Uhr ein noch unbekannter Fahrzeuglenker eine Unfallflucht. Vermutlich touchierte der Unbekannte den geparkten Mercedes bei einem Ein- oder Ausparkmanöver. Statt sich jedoch um den Sachschaden in Höhe von etwa 2.500 Euro zu kümmern, machte sich der Unbekannte aus dem Staub. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, in Verbindung zu setzen.

Besigheim: Straßenlaterne angefahren und geflüchtet
Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, ermittelt derzeit gegen einen noch unbekannten PKW-Fahrer, der am Donnerstag gegen 17.15 Uhr in der Hauptstraße in Besigheim eine Unfallflucht beging. Auf Höhe des Kelterplatzes beschädigte vermutlich ein Mercedes-Lenker beim Rückwärtsfahren eine Straßenlaterne. Der Mann, der laut einer Zeugenaussage zwischen 65 und 75 Jahren alt ist und eine Halbglatze hat, stieg anschließend aus seinem Wagen aus und begutachtete die beschädigte Laterne. Dann setzte er sich wieder in seinen schwarzen Mercedes und fuhr in Richtung der Löchgauer Straße bzw. Riedstraße davon. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 2.000 Euro geschätzt.

Vaihingen an der Enz: Diebstahlsserie – 19-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
Wegen besonders schweren Diebstahls in mehreren Fällen sitzt ein 19 Jahre alter Tatverdächtiger seit Mittwoch in Untersuchungshaft. Seit Ende April mussten zwei Geschädigte, die im Gewann „Rötenhart“ in Vaihingen an der Enz mittels Verkaufsständen im Bereich von Feldwegen Ernteerzeugnisse zur Selbstbedienung anbieten, regelmäßig Diebstähle der gesicherten Kassen feststellen. Teilweise wurden die Kassen auch aufgebrochen. Der entstandene Sachschaden wie auch die Höhe des entwendeten Bargelds dürfte sich jeweils auf eine dreistellige Summe belaufen. Aufgrund polizeilicher Ermittlungen ergab sich Ende September ein Tatverdacht gegen drei männliche Personen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren, die mit einem blauen PKW vor den Verkaufsständen vorfuhren (wir berichteten am 27. September). Am Dienstag befanden sich zwei Beamte des Polizeireviers Vaihingen an der Enz, die eine Fahrradstreife durchführten, zur Aufnahme eines weiteren Diebstahls im Gewann „Rötenhart“. Plötzlich fuhr ein blauer PKW vor. Die Polizisten entschieden sich nun dazu, den Fahrer zu kontrollieren. Aufgrund bereits vorliegender polizeilicher Erkenntnisse bestand der Verdacht, dass es sich bei dem Fahrer um einen Tatverdächtigen handeln könnte. Der 19-Jährige sowie der PKW wurden hierauf durchsucht. Im Fahrzeug befanden sich verschiedene Werkzeuge. Der junge Mann, der derzeit über keinen festen Wohnsitz verfügt, wurde vorläufig festgenommen. Er gab gegenüber den Polizeibeamten mehrere Diebstahlstaten zu. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn wurde der Tatverdächtige am Mittwoch dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl gegen den Heranwachsenden, setzte diesen in Vollzug und wies ihn in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Ludwigsburg-Neckarweihingen: Hinweis auf Kinderansprecher – Polizei sieht derzeit keinen Anlass zur Sorge
Verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit dem Ansprechen von Kindern führen regelmäßig zu besorgten Reaktionen und zur Verunsicherung bei Kindern, Eltern und Lehrern. In der überwiegenden Anzahl der Fälle liegt diesen Wahrnehmungen jedoch eine harmlose Ursache zu Grunde.
Das Polizeirevier Ludwigsburg hat vergangenen Freitag sowie am Dienstag jeweils einen Hinweis erhalten, dass in Neckarweihingen einmal ein achtjähriges Mädchen sowie ein neunjähriger Junge aus einem Auto heraus von einem Mann angesprochen wurden. Die Achtjährige schilderte, dass sich der Vorfall vergangenen Donnerstag gegen 18.00 Uhr (11.10.2018) in der Sonnenhalde ereignete. Der zweite Fall soll sich am Dienstag (16.10.2018) gegen 13.00 Uhr im Bereich des Parkplatzes der Friedrich-von-Keller-Schule ereignet haben.
Darüber hinaus konnte die Polizei keine Häufung derartiger Fälle feststellen.
Weitere Ermittlungen, die die Jugendsachbearbeiter des Polizeireviers Ludwigsburg zu den beiden aktuellen Sachverhalten aufnahmen, ergaben bislang keine Hinweise auf ein strafrechtlich relevantes Verhalten. Auch stellten die Beamten fest, dass die zwei Kinder unterschiedliche Personen und Fahrzeuge beschrieben, so dass die beiden Vorfälle nicht in einen Zusammenhang gebracht werden konnten.
Über die Ermittlungen hinaus, nahm die Polizei auch Kontakt zur Grundschule auf.
Derzeit sehen die Beamten allerdings keinen Anlass zur Sorge.
Mutmaßlich lässt sich der zweite geschilderte Vorfall auf ein Verhaltenstraining zurückführen, das durch die Schulsozialarbeit mit den Schülern der Grundschule am Dienstagvormittag durchgeführt wurde. Im Zusammenhang mit dem Bekanntwerden des Vorfalls der Achtjährigen, sollte das richtige Verhalten geübt werden. Der Übungsinhalt und das durch den Neunjährigen berichtete Ereignis stellten sich als deckungsgleich dar. Vermutlich schilderte der Junge das Erlebnis, unter dem Eindruck dieser Übung.
Angesichts der bereits erfolgten Reaktionen in sozialen Medien und Whatsapp-Gruppen rät die Polizei den Eltern mit ihren Kindern über derartige Sachverhalte zu sprechen.

Pleidelsheim: Unfall mit zwei leicht verletzten Personen
Zwei leicht verletzte Personen und einen Sachschaden in Höhe von rund 16.000 Euro forderte ein Unfall, zu dem es am Mittwoch gegen 22.00 Uhr in der Beihinger Straße in Pleidelsheim kam. Ein 38 Jahre alter Seat-Lenker wollte von der Hauptstraße nach links in die Beihinger Straße abbiegen und übersah hierbei vermutlich aus Unachtsamkeit einen VW. Der 50 Jahre alte VW-Fahrer, der eine 51-jährige Beifahrerin an Bord hatte, war in Richtung der Marbacher Straße unterwegs. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen, so dass die Beifahrerin und der 38-Jährige leicht verletzt wurden. Die Frau wurde durch den Rettungsdienst in Krankenhause gebracht. Beide PKW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Gerlingen/Leonberg (BAB 81 Engelbergtunnel): Fahrzeugbrand hat Sperrung Engelbergtunnel zur Folge
Am frühen Abend ging beim Polizeipräsidium Ludwigsburg gegen 18.40 Uhr ein Notruf über einen brennenden Pkw auf der BAB 81 im Engelbergtunnel in Fahrtrichtung Stuttgart ein. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden automatisch beide Tunnelröhren für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die zwischenzeitlich eingetroffenen Feuerwehren konnten den sich bereits in Vollbrand befindlichen BMW löschen. Die vier Insassen hatten ihr Fahrzeug kurz zuvor eigenständig verlassen. Im Anschluss verließen diese dann sofort die Tunnelröhre, wo sie kurz darauf durch den Rettungsdienst vorsorglich in Obhut genommen wurden. Sie alle blieben unverletzt. Am BMW entstand ein Sachschaden in Höhe von 7.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Eine erste Begutachtung der Tunnelwand sowie der Fahrbahn an der Brandörtlichkeit ergab keine Einschränkungen hinsichtlich der Freigabe der beiden Tunnelröhren. Ob und in welcher Höhe hierbei Sachschaden entstand, kann noch nicht gesagt werden. Weitere Begutachtungen durch Fachpersonal erfolgen. Aufgrund der Vollsperrung kam der Verkehr in und um Gerlingen bzw. Leonberg teilweise kurzfristig zum Erliegen. Auf der BAB 81 in Fahrtrichtung Stuttgart staute sich der Verkehr zwischen Stuttgart-Zuffenhausen und dem Engelbergtunnel auf rund acht Kilometern Länge. Auf der BAB 8 in Richtung Karlsruhe kam es zu einem Stau von sechs Kilometern zwischen Autobahnkreuz Stuttgart und Dreieck Leonberg sowie in der Gegenrichtung zwischen Leonberg-West und Dreieck Leonberg von zwei Kilometern. Die Tunnelsperrung wurde um 21.19 Uhr wieder aufgehoben, nachdem der Tunnel zuvor komplett mit Frischluft belüftet wurde, so dass sich die erforderlichen Messwerte wieder im zulässigen Normbereich befanden. Der Verkehr normalisierte sich anschließend sukzessive. Die Feuerwehren Leonberg und Gerlingen waren mit insgesamt fünfzehn Fahrzeugen und achtzig Einsatzkräften vor Ort. Die Rettungskräfte der Integrierten Leitstellen Böblingen und Ludwigsburg waren mit insgesamt sieben Rettungs-, zwei Notarztfahrzeugen, dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst und einem Leitenden Notarzt vor Ort. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte sieben Streifenbesatzungen im Einsatz.

Pleidelsheim: Unfall zwischen Fußgängerin und Fahrradfahrer
Eine schwer verletzte Fußgängerin und ein leicht verletzter Fahrradfahrer sind die Bilanz eines Unfalls am Mittwoch gegen 06.45 Uhr in der Beihinger Straße in Pleidelsheim. Der 19-jährige Radler übersah vermutlich aus Unachtsamkeit eine rot zeigende Ampel und prallte mit der 18 Jahre alten Fußgängerin zusammen, die bei „grün“ auf Höhe der Hafengasse die Fahrbahn queren wollte. Die junge Frau wurde von eine Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht.

Gerlingen: Feuerwehreinsatz
Am Dienstag gegen 19:50 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr Gerlingen zu einer Baustelle in der Weilimdorfer Straße in Gerlingen aus. Dort stellten die Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung im Bereich eines Baucontainers fest. Um in den Container zu gelangen, mussten die Wehrleute eine Jalousie entfernen und ein Fenster einschlagen. Wie sich herausstellte, war wohl vergessen worden, eine Platte des Herdes, der sich in dem Baucontainer befindet, vollständig abzuschalten. Auf dem Herd lagen mehrere Kunststoff-Akkus, die durch die Hitzeentwicklung zu schmelzen begonnen hatten. Der geschmolzene Kunststoff tropfte auf einen Pappkarton, der hierauf anfing zu glimmen. Offen Flammen hatten sich noch nicht gebildet.

Kornwestheim: Unfall mit 16.000 Euro Sachschaden
Eine leicht verletzte Person und Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro sind das Ergebnis eines Unfalls, der sich am Dienstag gegen 23.00 Uhr in der Zeppelinstraße in Kornwestheim ereignete. Ein 34 Jahre alter VW-Lenker, der mit einer 36-jährigen Beifahrerin unterwegs war, verlor vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf seiner Fahrt in Richtung der Theodor-Heuss-Straße die Kontrolle über seinen Wagen. Der VW begann sich aufgrund dessen zu drehen und schleuderte gegen einen am Fahrbahnrand abgestellten weiteren VW, der schließlich auf einen geparkten Audi geschoben wurde. Der 34-jährige Fahrer erlitt hierbei leichte Verletzungen. Da die eingesetzten Beamten während der Unfallaufnahme Alkoholgeruch wahrnahmen, führte der 34-Jährige einen Atemalkoholtest durch, der positiv verlief. Hierauf wurde eine Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein beschlagnahmt.

Oberstenfeld: auf geparkte Fahrzeuge aufgefahren
Vermutlich da er von der tiefstehenden Sonne geblendet wurde, übersah ein 66-jähriger Fiat Ducato-Lenker am Dienstag gegen 09:20 Uhr einen am Fahrbahnrand in der Schulstraße in Oberstenfeld geparkten Pkw. Er erfasste das Fahrzeug im und schob es auf einen davor stehenden Ford Transit. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 16.000 Euro.

Ludwigsburg-Pflugfelden: Rollerfahrer bei Unfall schwer verletzt
Am Dienstag ereignete sich in der Eglosheimer Straße in Pflugfelden ein schwerer Unfall zwischen einem PKW-Lenker und einem Rollerfahrer. Der 71-jährige Ford-Fahrer kam aus Richtung der Schwieberdinger Straße und wollte im weiteren Verlauf nach links in die Karl-Haußmann-Straße abbiegen. Zunächst musste er auf dem Linksabbiegestreifen anhalten, da ihm ein Fahrzeug entgegenkam. Als dieses Fahrzeug an ihm vorbei gefahren war, fuhr der 71-Jährige an. Mutmaßlich übersah er, dass sich hinter dem entgegenkommenden Fahrzeug auch ein 44 Jahre alter Rollerfahrer befand und nahm diesem die Vorfahrt. Durch den Aufprall wurde der 44-Jährige unter den Ford geschleudert und dort eingeklemmt. Tatkräftige Ersthelfer reagierten jedoch ohne zu zögern, hoben den PKW an und befreiten den Rollerfahrer. Der Mann wurde schwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 4.500 Euro. Der Roller war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Gerlingen: Verkehrsunfall mit schwer verletztem Motorradfahrer
Am Dienstag, gegen 17:30 Uhr, wurde ein 59-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Feuerbacher Straße in Gerlingen schwer verletzt. Der Kraftradfahrer fuhr mit seiner Honda auf der Feuerbacher Straße in Richtung Stuttgart. An der Kreuzung zur Blumenstraße überholte er mehrere Fahrzeuge, um bei Gelblicht der Ampel noch die Kreuzung zu queren. Hierbei kollidierte er mit einem entgegenkommenden Skoda eines 30-jährigen, welcher aus Richtung Stuttgart kam und nach links in die Blumenstraße abbiegen wollte. Der Honda-Lenker wurde bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt und wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum eingeliefert. Beide Fahrzeuge, an welchen ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 18.000 Euro entstand, waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Neben dem Rettungsdienst waren zwei Streifen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg im Einsatz. Im Rahmen der Bergung mussten beide Richtungen der dort verlaufenden U-Bahnstrecke für wenige Minuten gesperrt werden.

Vaihingen an der Enz: Linienbus gerät auf Gegenfahrspur
Ein leicht verletzter Beifahrer und Sachschaden in Höhe von etwa 36.000 Euro sind das Ergebnis eines Unfalls, der sich am Dienstag gegen 08:20 Uhr in der Neuen Bahnhofstraße in Vaihingen an der Enz ereignete. Ein 51-jähriger Linienbus-Fahrer, der eine Leerfahrt durchführte, war in Richtung des Bahnhofs unterwegs. Mutmaßlich kam er aus Unachtsamkeit auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender 52 Jahre alter LKW-Fahrer erkannte dies und wich auf den Grünstreifen aus, wobei er einen Baum überfuhr und entwurzelte. Trotzdem streifte der Bus den LKW. Ein 19-jähriger Kleintransporter-Fahrer, der einen 20 Jahre alten Beifahrer an Bord hatte, befand sich hinter dem LKW. Er konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und versuchte links an dem LKW vorbeizufahren, stieß jedoch gegen den LKW. Der 20-jährige Beifahrer wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Linienbus und der Kleintransporter waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Die Straßenmeisterei Vaihingen an der Enz übernahm die Aufräumarbeiten. Die Freiwillige Feuerwehr Vaihingen war ebenfalls vor Ort eingesetzt.

Ludwigsburg: Handtasche geraubt
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt derzeit gegen einen noch unbekannten Täter, der am Dienstag gegen 10.00 Uhr auf dem Parkplatz eines Discounters in der Oststraße einen Raub verübte. Eine 46 Jahre alte Frau, die ihren Opel am Rand des Parkplatzes abgestellt hatte, beabsichtige ihre Einkäufe in den Wagen zu laden. Sie hatte ihre Handtasche über die Schulter gehängt. Plötzlich wurde sie von dem unbekannten Täter angerempelt, wodurch sie das Gleichgewicht verlor. Gleichzeitig entriss der Räuber ihr die Tasche und flüchtete. Es handelt sich um eine caramelfarbene Designer-Handtasche, in der sich ein schwarzer Designer-Geldbeutel mit Bargeld im dreistelligen Bereich sowie persönlichen Dokumenten befand. Die Polizei, Tel. 07141/18-9, sucht dringend Zeugen.

Markgröningen: 43-Jähriger leistet Widerstand
Ein 43 Jahre alter Motorradfahrer zog am Montag gegen 16.00 Uhr die Aufmerksamkeit zweier Beamter des Polizeipostens Markgröningen auf sich, da er ohne Helm durch die Wächter- und die Ostergasse in Markgröningen fuhr. Aufgrund dessen wollte ihn einer der beiden Polizisten, die gerade eine Fußstreife durchführten, anhalten. Doch anstatt abzubremsen, hielt der Suzuki-Lenker weiter auf den Beamten zu und fuhr ihm letztlich sogar über den Fuß. Anschließend flüchtete der 43-Jährige. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten den Tatverdächtigen in der Wächtergasse wieder entdecken, während er nun sein Motorrad schob. Nachdem er es in einem Hinterhof abgestellt hatte, rannte er davon. Doch einer der Polizisten konnte ihn stoppen. Im weiteren Verlauf stellte der Beamte Atemalkoholgeruch bei dem 43-Jährigen fest. Dieser verweigerte zunächst die Angaben seiner Personalien, wollte dann seinen Ausweis jedoch aus seiner nahe gelegenen Wohnung holen. Im Hausflur kam es schließlich zu einem Gerangel zwischen dem Tatverdächtigen und dem 46 Jahre alten Polizisten. Dieser stürzte hierbei einige Stufen einer Treppe hinunter. Anschließend ließ der 43-Jährige die Polizisten in seine Wohnung, wo er sich erneut gegen die Maßnahme zur Wehr setzte. Letztlich wurden ihm Handschließen angelegt und er wurde vorläufig festgenommen, worauf er seinen Ausweis aus einer Hosentasche zog und heraus gab. Ein Atemalkoholtest, den der Tatverdächtige ebenfalls erst mit Verzögerung durchführte, bestätigte, dass er vermutlich alkoholisiert gefahren war. Das Motorrad ist nicht zugelassen und somit auch nicht versichert. Außerdem besteht der Verdacht, dass der 43-Jährige nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Der 46-jährige Beamte wurde verletzt und ist derzeit dienstunfähig.

Kornwestheim: Unfall zwischen PKW und Linienbus
Fünf verletzte Personen und ein Sachschaden in Höhe von etwa 14.000 Euro forderte ein Unfall, der sich am Montag gegen 15.00 Uhr in der Solitudeallee in Kornwestheim ereignete. Ein 43 Jahre alter Linienbus-Fahrer war mit seinen 14 Fahrgästen in Richtung Ludwigsburg unterwegs, als ihm auf Höhe der Kreuzung mit der Steinbeisstraße ein 81-jähriger Opel-Lenker entgegenkam. Dieser setzte wohl seinen Blinker und bog dann unvermittelt vor dem Bus nach links in Richtung der Steinbeisstraße ab. Der Busfahrer versuchte noch durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß zu verhindern, doch dies gelang ihm nicht. Die beiden Fahrzeuge kollidierten. Der 81-Jährige sowie vier Frauen im Alter zwischen 50 und 60 Jahren, die im Bus saßen, wurden verletzt. Die Verletzten wurden durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Remseck-Neckargröningen: Unfall mit zwei Verletzten
Bei einem Unfall auf der Landesstraße 1140 im Bereich Remseck am Neckar-Neckargröningen am Montag gegen 14.30 Uhr wurden zwei Personen verletzt und es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro. Eine 23-jährige Skoda-Fahrerin, die von Ludwigsburg kam, wollte im Bereich der Kreuzung mit der Kreisstraße 1666 („Soldatensträßle“) nach links abbiegen. Mutmaßlich aus Unaufmerksamkeit übersah sie dabei einen entgegenkommenden 45 Jahre alten Toyota-Lenker und nahm diesem die Vorfahrt. In der Folge stießen die beiden Fahrzeuge zusammen. Die 23-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Toyota-Fahrer wurde leicht verletzt. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme musste die L 1140 kurzzeitig in eine Richtung gesperrt werden.

BAB 81/Pleidelsheim und Freiberg am Neckar: zwei Auffahrunfälle nacheinander
Am Sonntag gegen 16.50 Uhr ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Pleidelsheim und Ludwigsburg-Nord in Fahrtrichtung Stuttgart zunächst ein Auffahrunfall im stockenden Verkehr. Eine 57 Jahre alte Audi-Fahrerin musste verkehrsbedingt stark abbremsen. Der hinter ihr fahrende 30-jährige Kleinstransporter-Lenker bemerkte dies wohl zu spät und fuhr auf. Es entstand ein Sachschaden von etwa 4.500 Euro. Der Unfall wurde auf dem Seitenstreifen aufgenommen. Der Audi war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Mutmaßlich aufgrund schaulustiger Verkehrsteilnehmer staute sich im weiteren Verlauf der Verkehr in der Gegenrichtung auf. Ein 57 Jahre alter Ford-Fahrer bremste am Stauende ab und schaltete wohl auch seine Warnblinkanlage ein. Vermutlich da er mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs war, übersah ein 56 Jahre alter Audi-Fahrer den Stau vor sich und fuhr auf den Ford auf. Beide Fahrzeuglenker erlitten leichte Verletzungen. Der 56-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf rund 55.000 Euro belaufen. Ford und Audi waren nicht mehr fahrbereit. Während der Unfallaufnahme mussten der rechte und der mittlere Fahrstreifen gesperrt werden, was zu einem erheblichen Rückstau führte.

Erdmannhausen: Einbruch in Wohnhaus
Zwischen Samstag 17.30 Uhr und Sonntag 01.30 Uhr trieben bislang unbekannte Täter in der Kirchstraße in Erdmannhause ihr Unwesen. Zunächst brachen die Unbekannten in eine Garage ein, von der aus sie einen gewerblich genutzten Anbau betreten konnten. Den Anbau durchsuchten die Täter. Ob sie etwas entwendeten steht derzeit noch nicht fest. Anschließend begaben sich die Einbrecher auf den Balkon des Wohnhauses, schlugen die Scheibe der Balkontür ein und durchsuchten das gesamte Haus. Sie stahlen einen vierstelligen Bargeldbetrag und vermutlich auch Schmuck. Der entstandene Sachschaden konnte abschließend noch nicht beziffert werden. Das Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144/900-0, bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich zu melden.

Vaihingen an der Enz: Roller gestohlen und angezündet
Ein lauter Knall ließ am Sonntag gegen 00.20 Uhr einen Anwohner der Straße „Am Wolfsberg“ in Vaihingen an der Enz aufmerksam werden. Nachdem hierauf in unmittelbarer Nähe einen Feuerschein entdeckte, alarmierte Feuerwehr und Polizei. Insgesamt 13 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Vaihingen an der Enz rückten mit zwei Fahrzeugen aus. Zwischenzeitlich erkannte der Zeuge, dass ein Roller lichterloh brannte. Das Feuer konnte im weiteren Verlauf gelöscht werden. Mutmaßlich stahl ein bislang noch unbekannter Täter das Zweirad zunächst und setzte es anschließend auf einem Fußweg zwischen „Am Wolfsberg“ und der Enzgasse in Brand. Der Besitzer des Rollers konnte noch nicht ermittelt werden. Es besteht jedoch der Verdacht, dass ein Zusammenhang zu einem gleichgelagerten Fall besteht, der sich vergangenen Dienstag in Vaihingen an der Enz ereignete (wir berichteten am Dienstag). Der Besitzer des Rollers sowie Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07141/18-9, in Verbindung zu setzen.

Vaihingen an der Enz: 48-Jähriger alkoholisiert und mit gefälschtem Führerschein unterwegs
Weil er die Fahrweise eines Kleintransporter-Lenkers, der auf der Bundesstraße 10 im Bereich der „Enzweihinger Steige“ mit Fahrtrichtung Vaihingen an der Enz unterwegs war, als unsicher empfand, alarmierte ein Zeuge am Sonntag gegen 22.30 Uhr die Polizei. Es sollte sich im weiteren Verlauf herausstellen, dass der Zeuge den „richtigen Riecher“ gehabt hatte. Polizeibeamte fahndeten nach dem Kleinrtansporter und stellten ihn schließlich in der Hindenburgstraße in Enzweihingen fest. Der 48 Jahre alte Fahrer stand daneben und hantierte mit seinem Navigationsgerät. Nachdem die Beamten Atemalkoholgeruch bei dem Mann festgestellt hatten und er einen Atemalkoholtest verweigerte, musste er sich einer Blutentnahme in einem Krankenhaus unterziehen. Dagegen versuchte sich der 48-Jährige zu wehren und randalierte im Untersuchungesraum. Die weiteren Ermittlungen ergaben darüber hinaus, dass es sich bei dem von ihm vorgezeigten Führerschein, um eine Totalfälschung handelt. Den Rest der Nacht musste der Mann dann in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Mühlacker verbringen. Ihn erwartet nun eine Anzeige unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Fahrens unter Alkoholeinwirkung und ohne Fahrerlaubnis.

Kornwestheim: Bremsschläuche einer Harley-Davidson beschädigt
Wegen versuchten gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt das Polizeirevier Kornwestheim derzeit gegen einen noch unbekannten Täter. Am Sonntag zwischen 09:30 Uhr und 18:00 Uhr gelangte dieser Unbekannte in die Sammelgarage eines Mehrfamilienhauses in der Rosensteinstraße in Kornwestheim. Er machte sich anschließend an einer Harley-Davidson, die in einer Einzelgarage stand, zu schaffen. Der Täter beschädigte den Sitz des Motorrades. Darüber hinaus schnitt er die Bremsschläuche der Vorderachse mehrfach ein. Mutmaßlich derselbe Täter zerkratzte auch die Fahrertür eines geparkten Jeeps, der ebenfalls dem Besitzer des Motorrads gehört. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, melden sich beim Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154/1313-0.

Bietigheim-Bissingen: Zwei schwerverletzte Personen nach Zusammenstoß zwischen einem Krad und einem PKW
Am Sonntag um 22:53 Uhr kam es in Bietigheim-Bissingen in der Brunnenstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Kraftrad und einem Pkw. Der 24-jährige Fahrer eines Opel befuhr die Brunnenstraße und wollte die Panoramastraße kreuzen. Hierbei missachtete er die Vorfahrt eines von rechts kommenden Krads der Marke Aprilia und es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch den Aufprall auf den Pkw kamen sowohl der 16-jährige Kradlenker, wie auch sein 16-jähriger Mitfahrer zu Fall und verletzten sich schwer. Beide mussten zur weiteren Behandlung in eine umliegende Klinik verbracht und stationär aufgenommen werden. Der Lenker des Opel erlitt einen Schock. Die Höhe des entstandenen Sachschadens am nicht mehr fahrbereiten Motorrad beläuft sich auf etwa 3000.- Euro. Ebenfalls nicht mehr fahrbereit war der Opel, dessen Sachschaden auf ca. 15000.- Euro geschätzt wird. Neben zwei Streifenfahrzeugen der Polizei waren auch zwei Rettungswägen und ein Notarzt an der Unfallstelle im Einsatz. Zu Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeidirektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg unter der Rufnummer 0711/6869-230 zu melden.