Verkehrsbericht für den Rems-Murr-Kreis

2486
welcomia / shutterstock.com

REMS-MURR-KREIS

Vollsperrung der Kreisstraße zwischen Welzheim und Alfdorf
Erhaltungsmaßnahme auf der stark sanierungsbedürftigen K1887 vom 8. bis 28. Oktober
Die Kreisstraße 1887 zwischen Welzheim und Alfdorf ist stark sanierungsbedürftig. Die Zustandserfassung und -bewertung des Landkreises im Jahr 2017 hat zahlreiche Schadensbilder wie Aufbrüche, Verdrückungen, Spurrinnen und Risse dokumentiert. Die gesamte Strecke bekommet eine neue Fahrbahndecke, in Teilabschnitten wird die Straße tiefergehend instandgesetzt. Die bestehende Entwässerung wird im Zuge der Maßnahme überprüft und bei Bedarf instandgesetzt oder ergänzt – ebenso die Schutzplanken.
Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 8. Oktober, und dauern voraussichtlich bis Sonntag, 28. Oktober. Für die Dauer der Arbeiten muss die Kreisstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Baumaßnahme ist in zwei Abschnitte geteilt, damit Alfdorf-Rienharz die ganze Zeit erreichbar ist. Während der ersten Bauphase kann Rienharz nur aus Richtung Welzheim erreicht werden. Für Verkehrsteilnehmer mit Fahrtziel Pfahlbronn wird eine Umleitung via K1888 über Burgholz und Mannholz ausgeschildert. In Bauphase zwei wird die Zufahrt nach Rienharz nur aus Richtung Pfahlbronn kommend möglich sein. Die überörtliche Umleitung erfolgt über die Landesstraßen 1150 und 1155 durch Breitenfürst und Pfahlbronn und wird ausgeschildert.
Der entlang der Kreisstraße gelegene Tannhof kann während Bauphase zwei von Rienharz oder Haghof mit dem PKW angefahren werden. Der Buslinienverkehr wird über die gesamte Bauzeit mittels einer eigenen Umleitung aufrechterhalten. Im Anschluss an die Bauarbeiten kann es für Verkehrsteilnehmer auf der K1887 noch zu zeitweisen Einschränkungen aufgrund von Restarbeiten kommen.

Bauarbeiten auf der Kreisstraße zwischen Welzheim und Alfdorf
Warum die Mitverlegung von Leerrohren für Glasfaser dabei nicht möglich ist und wie es damit weitergehen kann
Die Kreisstraße 1887 zwischen Welzheim und Alfdorf ist stark sanierungsbedürftig. Die gesamte Strecke bekommet eine neue Fahrbahndecke, in Teilabschnitten wird die Straße tiefergehend instandgesetzt. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 8. Oktober, und dauern voraussichtlich drei Wochen. Für die Dauer der Arbeiten muss die Kreisstraße voll gesperrt werden. Die Baumaßnahme ist in zwei Abschnitte geteilt, damit Alfdorf-Rienharz die ganze Zeit erreichbar ist.
Im Zuge der Planungen für diese Maßnahme hat das Straßenbauamt umfassend geprüft, ob Leerrohre für Glasfaserleitungen mitverlegt werden können. Dadurch wäre es möglich geworden, die bisher fehlende Breitband-Anbindung nach Rienharz schnell und kostengünstig umzusetzen. Da bei den Sanierungsarbeiten aber nur die obersten Schichten des Straßenkörpers betroffen sind, ist eine Mitverlegung in konventioneller offener Bauweise nicht möglich. Auch eine mögliche Mitverlegung im sogenannten Trenchingverfahren wurde geprüft. Dabei wird ein schmaler Spalt in die Straße gefräst, in dem die Leitungen verlegt werden. Die Prüfung hat aber ergeben, dass der Unterbau der Kreisstraße hier nicht geeignet ist. Um künftige Schäden an der Straße zu vermeiden, wurde daher entschieden, keine Rohre im Zuge der Bauarbeiten zu verlegen.
Dennoch soll Rienharz in absehbarer Zeit einen Breitband-Anschluss erhalten. Die dafür nötigen Glasfaserleitungen können im Bereich des straßenbegleitenden Geh- und Radwegs verlegt werden. Der Radweg ist ebenfalls sanierungsbedürftig und es gibt im Straßenbauamt bereits Planungen für den Ausbau des Weges. Dabei können in konventioneller offener Bauweise Leitungen mitverlegt werden. Das Landratsamt steht in engem Austausch mit der Gemeinde Alfdorf, damit das Glasfaserkabel nach Rienharz in naher Zukunft verlegt werden kann. Im Rahmen der geplanten Kooperation zwischen den Städten und Gemeinden des Kreises mit der Deutschen Telekom sollen die unterversorgten Gebiete, zu denen auch Rienharz gehört, mit oberster Priorität ausgebaut werden.

L 1120: Baumaßnahmen verbessern Verkehrssicherheit in Berglen
Die Ortsdurchfahrt in Berglen-Stöckenhof wird deutlich sicherer.
Für den ersten Bauabschnitt ist eine Vollsperrung zwischen Stöckenhof und Königsbronnhofkreisel notwendig.
Die Gemeinde Berglen setzt im Rahmen eines Flurbereinigungsverfahrens umfangreiche Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Ortsdurchfahrt Berglen-Stöckenhof um. Um die derzeit teilweise sehr hohen Geschwindigkeiten von Fahrzeugen, die in den Ort einfahren oder diesen verlassen, bereits am Ortseingang deutlich zu reduzieren, wird im Zuge der Landesstraße 1120 (Edelweißstraße) eine Mittelinsel (Fahrbahnverschwenkung) mit einer Länge von rund 55 m und einer Breite von rund 6,50 m entstehen.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger wird auf Höhe der Gaststätte Kronenstüble eine Querungshilfe gebaut. Entlang der Landesstraße werden beidseitig Gehwegverbindungen geschaffen. Im Bereich des Parkplatzes am Kreisverkehr wird ein Gehweg bis zur Bushaltestelle an der K1914 (Jasminstraße) neu angelegt. Der Verkehrsraum erhält durch die Gehwege künftig eine klar gegliederte Struktur und eine deutliche Trennung der Verkehrsarten.
Im Zuge der Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wird auch die schadhafte Fahrbahndecke innerhalb der Ortsdurchfahrt erneuert. Weiter werden Dreiecksinseln an den Einmündungen in den Kreisverkehrsplatz markiert. Im Vorfeld der Straßenbauarbeiten müssen im Baufeld zunächst Wasserleitungen und Abwasserkanäle saniert sowie Leerrohre für einen späteren Breitbandausbau verlegt werden.
Die Umsetzung des Projekts startet am 3. September 2018 und endet voraussichtlich im Frühjahr 2019. Um die Beeinträchtigungen für den Verkehr während der Bauzeit möglichst gering zu halten, sind drei Bauabschnitte mit jeweils separater Verkehrsführung geplant. Für den ersten Bauabschnitt sind sieben Wochen Bauzeit vorgesehen. Der Abschnitt beinhaltet Arbeiten zwischen Kreisverkehr und Edelweißsstraße, die eine Vollsperrung der L 1120 zwischen Stöckenhof und Königsbronnhofkreisel notwendig machen. Der Verkehr wird in dieser Zeit auf einer ausgeschilderten Umleitung vom Königsbronnhofkreisel über die Schorndorfer Straße (L 1080), die Backnanger Straße (L 1080) und die Heinrich-Hertz-Straße zur Bundesstraße geführt.
Um Synergien zu nutzen, verwendet das Forstamt des Landkreises die Vollsperrung rund zwei Wochen lang für die Holzernte entlang der Landesstraße.


WAIBLINGEN

Instandsetzung im Einmündungsbereich der Oppenweiler Straße in die B 14
Die Sommerhitze hat an der Kreuzung in Oppenweiler Spuren hinterlassen / Voll- und Teilsperrungen sind notwendig
Die sehr heißen Temperaturen in diesem Sommer haben im Einmündungsbereich der Oppenweiler Straße (K 1897) in die B14 in Oppenweiler innerhalb weniger Monate erhebliche Schäden an der Fahrbahn erzeugt. Die Schäden sind so umfangreich, dass die Bodensignale der Ampeln bereits in Mitleidenschaft gezogen wurden. Eine umgehende Sanierung ist für den störungsfreien Betrieb der Kreuzung unbedingt erforderlich.
Die Arbeiten werden vom 28. September bis zum 14. Oktober durchgeführt. Saniert werden Schäden der Fahrbahndecke und erhebliche Verformungen der Fahrbahn. Dafür haben das Regierungspräsidium Stuttgart als Baulastträger der B 14 und der Rems-Murr-Kreis als Baulastträger der K 1897 kurzfristig Mittel zur Verfügung gestellt.
Um die Arbeiten durchzuführen, sind phasenweise Voll- und Teilsperrungen notwendig. Der Verkehr auf der B 14 wird jedoch durchgehend aufrechterhalten. Da der Landkreis die Murrbrücke bei Oppenweiler-Zell derzeit saniert, ist die Oppenweiler Straße ab Zell in Richtung Steinbach bis zum 14. Oktober ohnehin noch gesperrt. Um die Beeinträchtigungen im Kreuzungsbereich so gering wie möglich zu halten, erfolgen die Phasen mit Vollsperrungen nur an den Wochenenden.
Zeitplan für die Sperrungen:
Wochenende 12. bis 14. Oktober:
Sperrung der B 14 in Fahrtrichtung Backnang ab Freitag, 12. Oktober, 19.30 Uhr, bis Sonntag, 14. Oktober, circa 12 Uhr. Der Verkehr auf der B 14 wird mit einer Ampelschaltung einspurig an der Sperrung vorbeigeführt.

Umleitung und Sperrung wegen Straßenbauarbeiten

Quellenstraße wird umgestaltet
Mit der Umgestaltung der Quellenstraße in Beinstein wird am Montag, 1. Oktober 2018, begonnen. Schon in der Woche davor wird von Montag, 24., bis Freitag, 28. September, die Baustelle eingerichtet. Für die Bauzeit sind etwa zwei Monate veranschlagt; Ende November sollen sie beendet sein. Die Kosten betragen 280 000 Euro; nach öffentlicher Ausschreibung wurde die Firma Lautenschlager + Kopp aus Stuttgart damit beauftragt.
Gebaut wird im Bereich zwischen der Endersbacher Straße bis zum Anschluss des Wohngebietes „An den Remsquellen“. Saniert wird die Straßenentwässerung, teilweise werden die Bordsteine erneuert; auch der Straßenaufbau wird neu gemacht. Mit der Sanierung soll ebenso im Bereich der Quellenstraße 10 bis 18 das Parken optimiert werden. Außerdem werden die Bordsteine abgesenkt, um den Fußgängern das Queren zu erleichtern. Bei der Bäckerei und Anschluss an das Wohngebiet Remsquellen sind Pflanzbeete vorgesehen.

Silcherstraße wird komplett saniert
Die Bauarbeiten in der Silcherstraße beginnen eine Woche drauf: am Montag, 8. Oktober; sie dauern voraussichtlich fünf bis sechs Wochen. Im zweiten Bauabschnitt wird zwischen der Bahnhof- und Ferdinand-Küderli-Straße die Straße komplett saniert: Straßen und Gehwege werden bis zu 60 Zentimeter „ausgekoffert“ und erhalten eine neue Tragschicht aus Schotter sowie eine neue Asphalttrag- und Asphaltdeckschicht. Die Straßeneinläufe und Bordsteine werden ausgetauscht.
Die Abteilung Straßen und Brücken der Stadt Waiblingen weist daraufhin, dass beim jeweiligen Bauabschnitt die Zufahrt zu den Grundstücken nicht möglich ist.
Die Bauarbeiten wurden öffentlich ausgeschrieben. Den Auftrag mit rund 200 000 Euro hat die Firma Asphalt- und Straßenbau Rems aus Fellbach erhalten.

Zwischen Beinstein und Korb
Die Arbeiten am Belzerweg zwischen Beinstein und Korb dauern von Montag, 15., bis Freitag, 26. Oktober: in mehreren Abschnitten wird der Straßenbelag saniert. Dafür werden etwa 1 600 Quadratmeter Belag abgefräst und eine neue Asphaltdeckschicht aufgebracht.
Die Arbeiten können aufgrund der geringen Fahrbahnbreite, die unter fünf Metern liegt, nur mit einer Vollsperrung vorgenommen werden. Eine Umleitung wird ausgeschildert.
Die Arbeiten werden im Zuge der Jahresbauarbeiten von der Firma Leonard Weiss aus Weinstadt ausgeführt. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf etwa 52 000 Euro.

Neuer Belag für Klinglestalstraße
Beabsichtigt ist von Montag, 8., bis etwa Dienstag, 16. Oktober, in der Klinglestalstraße ab Trollingerweg den Fahrbahnbelag zu erneuern: die vorhandenen baulichen Fahrbahneinengungen werden entfernt und Parkflächen markiert. Eine Umleitungsstrecke ist ausgeschildert; sie führt über Waiblingen durch die Talstraße, die L 1142 und die Hegnacher Höhe Richtung Hegnach. Die Zufahrt nach Kleinhegnach erfolgt über die L 1142 Hegnacher Höhe.

Zeitgleich wird an der Radwegeverbindung von und nach Waiblingen und Zufahrt zu den Parkplätzen der Firma Stihl der Fahrbahnbelag erneuert. Der Belagseinbau ist am Samstag, 13. Oktober, geplant. Die Zufahrt und die Nutzung des Geh- und Radweg ist bis zum Belagseinbau möglich. Am Tag des Belageinbaus ist für die Radfahrer und Fußgänger eine örtliche Umleitung ausgewiesen.

Regenüberlaufbecken: Bauarbeiten beginnen
Die Bauarbeiten zum Regenüberlaufbecken südlich der Beinsteiner Straße beginnen am Montag, 10. September 2018. Zunächst wird die Baugrube für ein Trennbauwerk (Beckenüberlaufschacht) und für das ovale Becken ausgehoben. Anschließend folgt die Montage des Regenüberlaufbeckens und des Trennbauwerks aus Beton-Fertigteilen. Die Baustelle wird über den asphaltierten Feldweg zur Henri-Dunant-Straße angefahren, teilweise auch über den geschotterten Weg zur Beinsteiner Straße. Ende September/Anfang Oktober wird dann der Kanalschacht an der Zufahrt zum Hallenbadparkplatz umgebaut. Im Anschluss erfolgt Mitte Oktober die Querung der Kreisstraße K 1859 (An der Talaue) mit einem neuen Kanal DN 1200 aus glasfaserverstärktem Kunststoff zur Henri-Dunant-Straße, der dann bis Jahresende neben dem asphaltierten Weg bis zum Trennbauwerk beim RÜB weitergeführt wird. Zwischenzeitlich werden weitere Anpassungen an bestehende Kanäle in der Henri-Dunant-Straße und im beziehungsweise neben dem asphaltierten Feldweg vorgenommen. Ende Februar 2019 sollen die Arbeiten beendet sein.